sport components
17Jul/16Off

Homerun – Endlich mal wieder ein Laufbericht

Neu auf dirosports:

Mein Homerun!

Für einen richtigen Laufbericht gab es die letzten beiden Jahre nicht unbedingt viele Anlässe. So richtig spannendes war nicht wirklich dabei. Aber mein heutiger Sonntagmorgenlauf wurde endlich mal wieder mit Kamera absolviert. Zudem wollte ich endlich mal wieder eine Sightseeing-Tour durch die heimischen Wälder unternehmen. Und so ein 20er sollte es in Anbetracht des Frankfurt Marathons Ende Oktober auch mal wieder sein.

Die ersten Meter zeigten mir dass es heute nicht unbedingt locker werden sollte. Ob es jetzt am extrem schwülen Wetter lag oder an etwas anderem kann ich nicht sagen, jedenfalls war es ein hartes Stück Arbeit bis der HM im Sack war.

Der erste Anstieg viel schon ziemlich schwer!
Homerun - Endlich mal wieder eine schöne Runde zu Hause!
Grün satt!
Sieht noch ganz locker aus - War´s aber nicht!

Schön war die Streckenführung, welche mich durch teilweise fast vergessene, wunderschöne Stellen in unserer Ecke brachte. So ab und an ein Homerun in nächster Umgebung muss nun wieder öfters durchgezogen werden. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn dass Schöne um die Ecke liegt.

Start war bei eigentlich angenehmen Temperaturen gegen 7:00 Uhr. Nüchtern wie immer am frühen Morgen, jedoch wenigstens mit zwei 250ml Flaschen Isogetränk im Gürtel Richtung Gemeindewald. Schon bei der Ankunft im Wald nach 2 Kilometern war ich durchgeschwitzt. So richtig rund lief es nicht, aber ich wollte unbedingt. Und so ging es schwerfällig die ersten Anstiege hinauf, immer schön locker und die Kamera griffbereit. Der morgendliche Wald bot genügend Motive. Und die zwischenzeitlichen Fotopausen kamen mir nicht ungelegen.

Homerun
Homerun

Nach 8 Kilometern kam ich an der Grube Prinz von Hessen an. Fast noch frei von Besuchern am frühen Morgen.

Am Seeufer und im Schatten lies es sich aushalten
Blicke auf den See
Grube Prinz von Hessen

Lediglich ein paar Frühschwimmer drehten Ihre Runden im erfrischenden Nass. Spätestens in ein paar Stunden wird der Strand wohl eng belegt sein.

Alles noch so friedlich
Alles noch so friedlich
Still ruht der See
Still ruht der See

Danach lief es ein paar Meter auf dem Radweg Richtung Dieburg. Mit den Hokas laufe ich eigentlich gerne auf Asphalt. Und nach den bisherigen Waldwegen ein bisschen Zeit die Gedanken schweifen zu lassen.

An der Kreuzung nach Messel entschloss ich mich kurzfristig noch einen Abstecher zum Unesco-Kulturerbe Grube Messel zu machen. Ich war zwar schon öfters dort, aber dort hingelaufen bin ich bisher noch nie. Und so hatte sich mein Homerun schon mal wieder gelohnt.

So richtig frisch war ich nicht mehr
UNESCO Weltkulturerbe Grube Messel
Eingang zum Weltkulturerbe
Das Museum
Blick vom Dach des Museums in die Grube
Fotopause auf dem Museumsdach
Drehstein
Blick in die Vergangenheit!

Dann wieder zurück zum Radweg. Hinauf zur Dieburger Moret. Arghhhhhhh. Hat ganz schön Körner gekostet bis ich oben war, zumal ich voll in der Sonne lief. Die beiden Getränkeflaschen waren schon fast aufgebraucht und ich freute mich auf die Kilometer wieder hinunter Richtung Heimat.

Die Fotopausen nahmen zu..
Die Fotopausen nahmen zu..
... aber es gab ja auch lohnenswerte Motive!
… aber es gab ja auch lohnenswerte Motive!

Der nächste Stopp, bei dem der Rest Flüssigkeit aus den Getränkeflaschen ausgepresst wurde war am Freizeitzentrum in Dieburg. Auch hier war es am Morgen noch ruhig bevor die Massen von Grillern sich über das Freizeitgelände hermachen. Schön wenn man seinen Homerun am frühen Morgen absolviert. So kann man die einzelnen Plätze noch relativ einsam und in Ruhe genießen. Etwas was ich sehr zu schätzen weiß. Genießen und durchatmen!

Letzter Getränkestopp am Freizeitzentrum Dieburg
Letzter Getränkestopp am Freizeitzentrum Dieburg

Die letzten Kilometer nach Hause waren dann echt anstrengend. Der Nüchterlauf kostete jetzt echt Kraft und nach gut zwei Stunden hatte ich nicht mehr viel zu zusetzen. Die ersten Gehpausen mussten einfach sein. Gleich quittiert mit blutigen Bissen der Bremsen. Also einfach so stehen bleiben war auch nicht.

Akku war alle!
Akku war alle!

Also quälte ich mich die letzten Kilometer mehr Schlecht als Recht nach Hause. Man kennt das ja wenn der Akku alle ist. Der Kopf muss nun die Arbeit verrichten, da der Rest einfach nicht mehr kann!

Aber wenn man es geschafft hat ist alles vergessen. Das gute Gefühl mal wieder etwas geleistet zu haben und einen tollen Morgen erlebt zu haben lässt schnell regenerieren. Und den Rest erledigt das wohlverdiente Frühstück!

Die Erholung kam schnell über die Freude!
Die Erholung kam schnell über die Freude!

Ich bin mir absolut sicher dass dies in ferner Zukunft nicht der letzte Homerun war. Es wird hoffentlich die nächsten Wochen viele solcher Läufe geben. Es gibt noch viel zu entdecken und zu erzählen!

Bis die Tage!

Der Beitrag Homerun – Endlich mal wieder ein Laufbericht erscheint auf dirosports.

Share on Facebook
16Jul/16Off

Der Mizuno Wave Hitogami 3

Neu auf dirosports:

Nachdem ich den Mizuno Wave Hitogami 2014 schon mal ausgiebigst testen konnte und ich ihn immer noch ab und an unter die Sohlen spanne, bekam ich im April den Nachfolger, den Hitogamo 3, als Testsample zugeschickt.
In der Zwischenzeit bin ich ca. 600 km mit dem Hitogami 2  und ca. 80 km mit dem Hitogami 3 gelaufen. Zeit endlich meinen Testbericht online zu stellen.

Auch im Fersenbereich minimale Änderungen
Auch im Fersenbereich minimale Änderungen

Der Mizuno Wave Hitogami 3 ist eher eine Neuauflage des Vorgängermodells als eine Weiterentwicklung. Wenn man sich die „Grunddaten“ und Abmessungen des Schuhs anschaut ist hier nicht unbedingt eine Evolution gestartet worden. Muss ja auch nicht. Der Vorgänger hatte ja auch sehr viele positive Eigenschaften. Also warum Gutes verändern.

Eigenschaften 
Dämpfung:minimal
Geeignet für:Wettkampf
Lauftyp:neutral
Gewicht:220 Gramm
Der Hitogami 2 und 3 im Vergleich
Der Hitogami 2 und 3 im Vergleich

Wenn man das Design mal außen verlässt sind  Veränderungen auch rein optisch nicht erkennbar.

Ein wenig am Design gebastelt und aufgefrischt!
Ein wenig am Design gebastelt und aufgefrischt!

Grundsätzlich mag ich den Schuh und das direkte Gefühl beim Laufen. Ich hatte den Vorgänger einmal als „Hart und Ehrlich“ beschrieben. Ich denke dies trifft auf den Hitogami 3 wieder uneingeschränkt zu. Ein Wettkampfschuh für die Straße.

Sohle Hitogami 3
Sohle Hitogami 3
Sohle Hitogami 2
Sohle Hitogami 2

Was mich stört ist die hohe Sprengung von 9mm. Hier würde ich mir einfach ein paar Millimeter weniger wünschen. Dies ist zwar meine persönlicher Vorliebe, aber mit maximal 4-5mm wäre der Hitogami für mich so ziemlich der perfekte Schuh. So verleitet er halt immer wieder zum Fersenlaufen, da im hinteren Bereich halt doch schon ein Keil sitzt.

Rückansicht der beiden Hitogami Modelle
Rückansicht der beiden Hitogami Modelle

Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung, der Passform und der minimalen Dämpfung zufrieden. Preislich bekommt man den Hitogami im Augenblick schon ab 70 Euro. Ich denke mal da kann man nicht viel verkehrt machen. Wer einen Wettkampfschuh für die Straße sucht sollte sich den Hitogami 3 auf jeden Fall mal genauer anschauen!

  • Der Schuh wurde mir zu Testzwecken von Mizuno zu Verfügung gestellt. Grundsätzlich sind die Ergebnisse dieses Testberichtes unabhängig erstellt und ohne Einflussnahme des jeweiligen Anbieters. Sie entsprechen meiner persönlichen Meinung zu diesem Produkt und sind auf Grund der persönlichen Nutzung entstanden. Eine Einflussnahme seitens des Anbieters findet grundsätzlich nicht statt!

Der Beitrag Der Mizuno Wave Hitogami 3 erscheint auf dirosports.

2Jul/16Off

Laufbloggercamp 2016 – Europameister, Brockenstürmer und Zecken

Neu auf dirosports:

Ich durfte nun schon zum dritten Mal zum Laufbloggercamp in den Harz und ich muss sagen das Laufbloggercamp 2016 war wieder einmal ein voller Erfolg.
Zwar ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Harz nicht gerade einfach, aber ein bisschen Abenteuer schadet ja nicht. Und mit der entsprechenden Gelassenheit klappt´s eigentlich jedes Jahr.
Nachdem ich Hannes am Hauptbahnhof in Frankfurt aufgesammelt hatte ging´s mit dem ICE nach Göttingen. Dort konnten wir trotz erster sportlicher Einlage unserem Zug nach Walkenried nur noch hinterherwinken. Shit happens! Die schön geplante Anreise von Walkenried bis zur Heimathütte Hohegeiß war somit Makulatur. Den letzten Bus konnten wir uns dementsprechend in die Haare schmieren. Für Hannes weniger tragisch. Er wollte von Herzberg aus die 30 Kilometer zur Heimathütte laufen. Ich musste zusehen wie ich mich und unser Gepäck in die Heimathütte bringe.
Zum Glück waren Daniel, Eddy, Jan-Philipp und Michael schon vor Ort und Daniel holte mich netterweise am Bahnhof ab.

Veganer Würstchenbaum an der Heimathütte Online! Ankunft an der Heimathütte

So konnte für mich das Laufbloggercamp 2016 beginnen!

 Freitag der 24.06.2016 
Nachdem ich als Seniorenbeauftragter mein Betreuerzimmer bezogen hatte, hierfür nochmals allen Teilnehmern für Ihr seniorenfreundliches Verhalten ein ganz großes Dankeschön, konnte ich die bereits anwesenden Teilnehmer noch mal herzlichst begrüßen.

 Eigentlich war von meiner Seite noch eine kleine Einstiegsrunde von ca. 9 Kilometern geplant, aber auf Grund der angekündigten Gewitter habe ich mich bereit erklärt unsere Unterkunft zu überwachen, während Eddy, Daniel und Jan-Philipp sich auf den Weg machten um eine gute Stunde später Mister Wet-T-Shirt zu küren.

Mister Wet-T-Shirt Contest Mister Wet-T-Shirt Contest


So nach und nach trafen die einzelnen Teilnehmer aus ganz Deutschland ein und wie jedes Jahr gab es bei den „Frischlingen“ keinerlei Berührungsängste. Laufblogger sind einfach eine große Familie.
Zum Abschluss des Tages gab es am Lagerfeuer viel zu erzählen.

Brennt!
Brennt!

 Samstag der 25.06.2016 
Nachdem spät in der Nacht noch Jan Fitschen mit seiner Familie eingetroffen war und ein paar Rangierübungen mit seinem Wohnmobil praktiziert hatte, waren wir am Samstagmorgen komplett. 17 Laufblogger plus Jan´s Frau Heike mit Töchterlein füllten den Frühstücksraum und bereiteten sich auf den obligatorischen Samstaglauf vor. Ich hatte eine gemütliche Senioren- und Genussrunde um die 20km geplant, Hannes wollte mit Jan Philipp und den Running Twins Marek und Henrik auf den Brocken.

Die Brocken-Bezwinger brechen auf!
Die Brocken-Bezwinger brechen auf!

Und so machten sich gegen 10:00Uhr bei schönem Wetter zwei Gruppen auf zur Erkundung des Harzes. Judith, Michael und Heike nebst Töchterlein absolvierten eine schöne Wandereinheit.

Vollster Einsatz auch beim Fotografieren Sammeln zum Laufen Empfangschef beim LBC2016

Mit mir machten sich noch Eddy, Heimo, Andreas, Jan, Philipp, Daniel, Martin, Thomas, Carola und Caroline auf die knappe Halbmarathonstrecke durch den Harz. Ausschließlich geführt durch die Navi-Funktion meines Polar V800. Und ich muss feststellen, dass hat Polar sauber hingekriegt. Hat zwar ein wenig gedauert, aber die Navigation war absolut genial und ohne Probleme nachzulaufen. In unbekanntem Terrain hat mich die Funktion total überzeugt und wird definitiv in Zukunft öfters genutzt!

Bei 100% Luftfeuchtigkeit und Heerscharen von Schnacken, Bremsen und sonstigen bissigen Flugtieren wurden die Gehpausen relativ kurz gehalten. Glücklicherweise sind immer ein paar Teilnehmer dabei die für den Rest als „Lockmittel“ fungieren und die Plagegeister regelrecht anziehen. Dafür danke ich noch mal persönlich.

Kameramann Senioren- und Genussrunde am Samstag Steigungen im Harz Singeltrails im Harz Landschaftlich einfach schön Fundstücke Genießen im Harz

Ein weiterer,  sehr verbreiteter Plagegeist in den wilden Wäldern des Harzes sind die Zecken. Trotz größter Anstrengungen schafft man es einfach nie ohne ein paar dieser Mistviecher aus dem Harz zurückzukehren.
Die ausgesuchte Strecke war zwar anspruchsvoll, aber auch sehr abwechslungsreich und prima zu laufen. Von breiten Waldwegen bis zu schmalen Singletrails war alles dabei. Und so kamen wir nach 3 Stunden zwar zerstochen aber zufrieden an der Heimathütte wieder an. Passend zum einsetzenden Gewitter.

Dieses Gewitter nahmen übrigens die Teilnehmer der Brockenrunde bei Ihrem Lauf mit. Hannes, Marek, Henrik und Jan Phillip stürmten wie jedes Jahr erfolgreich den Brocken. Ehre wem Ehre gebührt!

Nachdem der Mittag von jedem der Suche nach Zecken absolviert wurde, freute man sich schon auf die Befeuerung des Grills. Mit unserem passionierten Grillmeister Daniel schon im letzten Jahr ein schönes Erlebnis. Als kulinarischen Höhepunkt kredenzte uns Jan noch sein berüchtigtes berühmtes Ugali, eine kenianische Läufergrundnahrung welche vielleicht mit ein wenig Gewürz für europäische Gaumen einigermaßen genießbar wäre. In der ungewürzten Originalfassung würde ich eher Steckdosen mit einputzen. Zum Glück habe ich ja keine große läuferischen Ambitionen mehr und komme ohne dieses Wundermittel über die Runden.

Märchenstunde mit Jan! Märchenstunde mit Jan! Da hatte jemand Spaß am Feuer machen! Grillmeister mit Werbeeinlage Ugali! Grillmeister in seinem Element! Wohlverdientes Entspannen! Vorbereitung unseres Grillmeisters! Grillmeister mit Werbeeinlage Guten Hunger! Für jeden war was dabei Ging weg wie nix.... ;-) Immer voller Einsatz beim Laufbloggercamp2016 Entspannt Holzdieb Isotonischer Durstlöscher Grill den Fitschen! Ugali Der Holzmichel! Weg war er..... Relaxed

Passend zum Abschluss des Grillens kam dann der große Schauer, welcher aus unserer Feuerhütte aus dem weiteren Abend keinen Schaden zufügen konnte. Die Zeit verflog bei Geschichten aus Kenia wie im Fluge und das eine oder andere Kaltgetränk wurde vernichtet. Ein wunderschöner Abschluss des Tages an dem es viel zu erzählen und zu lachen gab.

Das Buch zum Nachlesen der Keniageschichten für die welche leider nicht am Laufbloggercamp teilnehmen können gibt´s hier. Auch als Geschenk für Läufer die sonst schon alles haben immer gerne genommen!

Sonntag der 26.06.2016 
Auch das schönste Laufbloggercamp ist einmal zu Ende und es heißt wieder einmal Abschied nehmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück verteilten sich die einzelnen Gruppen wieder auf das ganze Land. Nicht ohne ein schönes Abschiedsgruppenfoto vor Jan´s Wohnmobil zu machen.

Passt Sortierarbeit Zu erzählen gab es viel! Abreise beim Laufbloggercamp 2016 Kenianische Wunderbänder - Danke an Jan! Relaxed

Ich möchte mich ganz herzlich bei den Organisatoren Marek und Henrick für die Organisation bedanken und hoffe wir schaffen es auch im kommenden Jahr wieder uns zu treffen. Wenn nicht würde mir echt etwas fehlen. Ich habe das Laufbloggercamp richtig ins Herz geschlossen und freue mich auf hoffentlich noch ganz, ganz viele solcher Events!

Schön war´s
Schön war´s

 

Der Beitrag Laufbloggercamp 2016 – Europameister, Brockenstürmer und Zecken erscheint auf dirosports.

7Jun/16Off

Hamburg – Eine Stadt mit vielen Qualitäten

Neu auf dirosports:

Die letzte Woche hatten wir eine kurze Auszeit in der Hansestadt Hamburg genommen. Ein paar Tage raus aus dem Tagesgeschäft und einfach mal neues entdecken.
Mit dem Zug ging es Montags nach Hamburg, was heutzutage mit dem ICE gerade mal 4 Stunden vom Rhein-Main-Gebiet aus dauert. Dazu noch entspannt in der 1. Klasse. Konkurrenzlos gegenüber dem Auto!

Hafencity Hamburg
Hafencity Hamburg

Ab Dammtor ging´s mit dem Linienbus nach Eppendorf wo wir eine traumhafte Wohnung für die paar Tage bezogen. Stilvoll und mit allem was das Herz begehrt eingerichtet.
Wir hatten uns schon im Vorfeld mit einer Hamburger-Gruppen-Card (bis 5 Personen) versorgt welche und 4 Tage lang kostenfrei alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen lies. Für unter 60€ ein akzeptables Angebot, zumal es bei vielen weiteren Partner vergünstigte Eintritte gibt.
Zusätzlich kann man die Fähren des öffentlichen Nahverkehrs im Hafen nutzen. Für mich eine klare Empfehlung als Alternative zu den „üblichen Hafenrundfahrten“.

So waren schon mal alle Verbindungen innerhalb Hamburgs abgedeckt welche im Einzugsgebiet des öffentlichen Nahverkehrs liegen. Wenn man sich einmal orientiert hat kommt man so innerhalb Hamburg fast überall hin.

Der zweite Tipp ist die Nutzung von „Call a Bike“ oder direkt in der Stadt von „StadtRAD“. Funktioniert einwandfrei mit der „Call a Bike-App“. Die Räder sind qualitativ gut und erlauben eine ganz andere Art von Stadtbesichtigung. Preiswert und sehr flexibel.

Rathaus Rathaus Hamburg Elbphilharmonie Rathaus Rathaus

Am frühen Morgen bin ich immer eine kleine Runde zur Alster gelaufen. Das Wetter war zwar extrem schwül, aber am Wasser zu Laufen hat für mich immer seinen besonderen Reiz. Zumal ich mir gerne meine Umgebung ein wenig genauer anschauen möchte. Das klappt Laufend immer am besten.
Aufgefallen ist mir leider wieder ein „Großstadtphänomen“ welches ich „vom Land“ her weniger kenne. Läufer grüßen sich nicht! Eigentlich schade und für mich nicht nachvollziehbar, da ich die meisten Läufer als sehr offen und kommunikativ kennengelernt habe. Leider zeigt man dies wohl nicht überall!

Der Dienstag war eher Shopping-Tag mit Schwerpunkt in der Innenstadt. Hier ist die Hamburg eine Stadt die ein Angebot zu Verfügung stellt, welches an einem Tag schwerlich „abgearbeitet“ werden kann! Wer Shoppen will, ist hier richtig!

Bullerei Hamburg
Bullerei Hamburg

Abends hatten wir einen Tisch in der Bullerei von Tim Mälzer reserviert. Ein wunderbarer und angemessener Abschluss des Tages. Qualität der Speisen, Getränke und das ganze Ambiente haben uns überzeugt. Wir werden wiederkommen.

Die geilste Kuckucksuhr die ich kenne!
Die geilste Kuckucksuhr die ich kenne!

Der Mittwoch wurde mit dem Fahrrad erkundet. St. Pauli, Landungsbrücken, Elbphilharmonie, Speicherstadt und Hafencity wurden nach und nach abgefahren.

IMG_0119 (Bearbeitet) IMG_0118 (Bearbeitet) Hafencity Speicherstadt Speicherstadt Hafencity Speicherstadt Hafencity Speicherstadt Hafencity Speicherstadt Hafencity Hafencity Speicherstadt Hafencity Hafencity Hafencity Hafencity Hafencity Hamburg Hafencity Elbphilharmonie Elbphilharmonie Elbphilharmonie Hafen Hamburg Elbphilharmonie Speicherstadt Speicherstadt Elbphilharmonie Hamburg Hafencity Hamburg Hafencity

Bei traumhaftem Sommerwetter eine anstrengende aber lohnenswerte Angelegenheit.

Hafen Hamburg Landungsbrücken Landungsbrücken Landungsbrücken Hamburg Landungsbrücken Landungsbrücken

Den Rückweg nach Eppendorf haben wir dann mit der Alsterschifffahrt absolviert. Vom Jungfernstieg die Aussenalster lang bis zum Winterhuder Fährhaus. So haben wir noch einen schönen Einblick über die höhere „Wohnqualität“ in der Hansestadt erhalten. War schon das eine oder andere dabei was uns gefallen hätte. Leider rein preislich unerschwinglich!

Am Donnerstag früh ging es leider schon wieder zurück Richtung Heimat. Hansestadt ade!
Unser grob geplantes Programm konnten wir auf Grund der vielen interessanten Möglichkeiten in der kurzen Zeit leider nicht komplett abarbeiten.
Hat aber den großen Vorteil, dass wir einfach im kommenden Jahr nochmal gen Norden fahren. Und dann bleiben wir eine ganze Woche.

Es lohnt sich nämlich!

Der Beitrag Hamburg – Eine Stadt mit vielen Qualitäten erscheint auf dirosports.

23Mai/16Off

Trainingsplan – Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen!

Neu auf dirosports:

Eine Vorbereitung mit Trainingsplan sollte es mal sein. Naja, wenigstens einen Monat nach Trainingsplan trainieren und die Vorgaben umsetzen.
Eine armselige Woche habe ich es nun durchgehalten. Und ich muss einfach eingestehen, Trainingsplan ist nun mal nix für mich. Die einzelnen Vorgaben für einen langen Lauf oder einen mittellangen Lauf umzusetzen geht ja noch, aber beim Thema Intervall hört bei mir stets der Spaß auf. Und ohne Spaß möchte ich nicht Laufen.
Ich bin Freizeit und Hobbysportler, welcher durch das Laufen richtig viel Spaß am Leben hat. Und dieser Spaß ist für mich genau dass, was das Laufen ausmacht. Spaß an der Bewegung, an dem guten Gefühl, Spaß am Leben.

Trailrunning macht Spaß!
Trailrunning macht Spaß!

Ich möchte mich nicht selbst kasteien. Schließlich bin ich Genussmensch. Ich muss mich hinsichtlich meiner Ernährung schon genug disziplinieren. Entsprechend weigere ich mich auch noch beim Laufen einem Trainingsplan zu unterwerfen. Und dies ist letztendlich unabhängig wie flexibel dieser Trainingsplan ist. Mir reichen die Vorgaben im täglichen Leben. Bei einem 10-12 stündigen Arbeitstag brauche ich nicht noch Reglementierungen in meiner Freizeit.

Bei aktuellen Trainingsplan zur Marathonvorbereitung von Polar kommt noch eine sehr starre Komponente hinzu. Die Einheiten lassen sich nicht individuell verschieben und bearbeiten. Das bedeutet, ich bekomme die Tage und die jeweiligen Einheiten vorgeschrieben. Ich habe keine Problem Morgens um halb 4 die 15 Kilometer zur Arbeit zu laufen, aber ich habe ein Problem damit dies als Intervalltraining zu tun! Ich muss schließlich danach auch noch ein wenig arbeiten.
Aber auch nachvollziehbar. Wie soll ein Programm flexibel auf jeden User abgestimmt sein. Es kann zwar die Intensität und die Umfange an Rahmenbedingungen anpassen, muss aber in der Summe plausibel und funktional sein. Dies bedeutet einen erheblich Aufwand den man von einem kostenlosen Programm nun mal nicht erwarten kann.
Dies bedeutet nicht, dass ich die kostenlosen Trainingspläne in Polar Flow für schlecht halte. Ganz und gar nicht. Wer sich wirklich auf einen Lauf vorbereiten möchte, wer für seinen Sport gewisse Ziele und Zeiten im Auge hat, der muss sich zwangsläufig mit dem Thema Trainingsplan beschäftigen.
Ich aber nicht!

Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen!

Im Gelände einfach nur genial zu Laufen
Einfach nur Laufen!

Um einen Marathon zu laufen, unabhängig von einer gewissen Zielzeit, gibt es verschiedene Parameter die es zu berücksichtigen gilt.
Da kommt zum allerersten der Läufer selbst. Seine Möglichkeiten und vor allem seine Grundveranlagung. Ich habe jetzt schon so viele Läufer gesehen, dass ich weiß, dass auch wirklich jeder Einzelne ein Unikat ist. Mit den entsprechenden Läufergenen ausgestattet, oder auch nicht.
Zweitens ist eine gewisse Vorbereitung in Bezug auf die absolvierten Laufkilometer unstrittig. Der Körper muss lernen mit solch lange Einheiten umzugehen. Ich bin der Meinung dies braucht Zeit und Geduld. Mit den Mottos „In einem Jahr zum Marathon“ tue ich mir persönlich schwer. Auch hier spielt die Grundveranlagung eine große Rolle.
Menschen wie ich, sind nicht dazu gebaut in einem Jahr von Null auf 42 zu laufen!
Ich persönlich habe zwei Jahre gebraucht um die Gewissheit zu haben ich schaffe das. Und selbst dann war´s ein anstrengendes Unternehmen.
Und als Drittens kommt der Wille dazu. Der Wille etwas zu leisten, was man im Laufe seines Lebens verlernt hat. Der Wille den Schweinehund zu besiegen und sich zu erheben. Für viele wahrscheinlich der schwierigste Punkt.

Einfach raus und laufen lassen..
Einfach raus und laufen lassen..

Für mich persönlich ist aber ein Punkt am wichtigsten. Laufen des Laufens wegen. Spüren wie sich der Körper seiner ursprünglichen Aufgabe zuwendet und letztendlich genießt. In sich hineinhöhren und sich spüren.
Ich denke ich habe die letzten Jahre einiges an Erfahrung gesammelt. Dazu habe ich gelernt auf meinen Körper zu hören. Wenigstens öfters als früher.
Entsprechend kann ich einschätzen wie ich mich vorbereiten muss um einen Marathon mit Spaß und Freude zu laufen. Um das ganze Drumherum und die Menschen zu erleben und mit Ihnen gemeinsam zu feiern.
Das ist das was ich am Laufen liebe. Das ist das was ich möchte. Und das ist das was ich tue.

Kein Trainingsplan. Kein Intervall. Einfach laufen!

Einfach laufen und Spaß haben!
Einfach laufen und Spaß haben!

Keep Running!

Der Beitrag Trainingsplan – Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen! erscheint auf dirosports.

18Mai/16Off

Alter schützt vor Torheit nicht

Neu auf dirosports:

„Torheit, ein abkommender Begriff der gehobenen Umgangssprache, beschreibt die negative (fehlerhafte) Seite der Einfalt.
Ein Tor oder töricht ist sinngemäß eine Person, die etwas nicht nachvollziehen kann, solange sie es nicht selbst erlebt hat. Der Tor erkennt erst, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, dass es tot ist. Vorher kann der Tor die Situation nicht abschätzen. Als Person handelt er also aus Beschränktheit töricht („… aufsässig, frech, unbelehrbar, unvernünftig, aggressiv, unreif, naiv …“). Ein Tor jagt Unerreichbarem nach oder wählt zur Erreichung vernünftiger Absichten ungeeignete (unpraktische) Mittel, beispielsweise mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Somit ist die Torheit das Gegenteil von Klugheit oder Schlauheit.“ (Wikipedia)

Nachdem ich nach langen Arbeitstag keine Nachtruhe gefunden hatte und mich nur von einer Seite auf die andere gewälzt habe, dachte ich mir am Mittwoch früh, lauf doch zur Arbeit. Laut Trainingsplan stand ja sowieso eine Einheit auf dem Programm.

Nun bin ich ja die letzten Wochen stets frei Schnauze Richtung Darmstadt aufgebrochen und habe je nach Gefühl das Tempo ein bisschen variiert. Hat immer mehr Spaß gemacht und ist nur so geflutscht.
Jetzt habe ich aber den Entschluss gefasst, den Polar-Marathon-Trainingsplan anzugehen. Und wenn ich mir was vornehme, dann ziehe ich dies auch meistens durch. Dementsprechend liegen Torheit und Sturheit relativ dicht beisammen.
Und so stand nach gerade mal zwei Stunden Nachtschlaf, Morgens um halb fünf ein Inervalltraining auf meiner Polar V800. Bingo! Schöner kann man den Tag nicht beginnen.
Die Einheit begann mit einem ruhigen 16-minütigen Warm-Up in den HF-Zonen 1-3, wobei ich schon ganz schon Gas geben muss um in die 3 zu kommen. Dann kamen im Wechsel 3 Einheiten mit 6 Minuten in der HF-Zone 4-5 und zwei Minuten in der HF-Zone 3. Die 5 habe ich vorsichtshalber schon mal sein lassen, sonst wäre ich im ansteigenden Gelände nie mehr auf die 3 runtergekommen. Schnell war´s nicht, aber die Pumpe hat ordentlich gearbeitet.

Intervalltraining
Intervalltraining

Am Schluss gab´s 5 Minuten Cool Down. Alles gepasst und einigermaßen durchgezogen!

Jetzt kommt aber das Problem. Die kürzeste Strecke von zu Hause zur Arbeit beträgt etwas mehr als 13 Kilometer. Nach Abschluss meines Intervalltrainings hatte ich exakt 6,17 Kilometer auf der Uhr und stand mitten im Wald und der Puls wollte nicht wirklich mehr nach unten.

lange Schneise Groß-Zimmner Wald
lange Schneise Groß-Zimmner Wald

Also habe ich mehr Schlecht als Recht versucht den Rest locker zu Ende zu laufen. Gelungen ist mir dies nicht wirklich. Jedenfalls auf das locker bezogen.

Als Fazit bleibt mal wieder die Erkenntnis, dass erstens ausreichend erholsamer Schlaf ein wichtiger Bestandteil für einen guten Lauf ist. Das zweitens ein Intervalltraining Morgens um halb fünf noch weniger Spaß macht als sonst, und drittens es hilfreich ist vorher zu überlegen wo man dieses durchzieht. Ein Trainingsende Mitten im Wald ist irgendwie nicht zu Ende gedacht.

Also einen fetten Haken an den Trainingstag machen und wieder mal feststellen das Alter nicht vor Torheit schützt!

Keep Running!

Der Beitrag Alter schützt vor Torheit nicht erscheint auf dirosports.

22Apr/16Off

Läuft – Langsam aber sicher kann ich wieder mal was planen

Neu auf dirosports:

Es läuft! Jedenfalls aktuell. Nach den vielen Rückschlägen die letzten beiden Jahre endlich wieder mal verletzungs– und beschwerdefrei trainieren. Jedenfalls fast. Ein bisschen Rücken habe ich halt immer. Diese sitzende Tätigkeit während des Beruf Alltages ist einfach Gift für meinen geschädigten Rücken. Aber ich will ja nicht Jammern sondern positives berichten.

Der Monat April ist rein sportlich gesehen mal wieder eine guter. Während der Woche versuche ich zwei Mal zur Arbeit zu laufen. Die restlichen drei Tage geht´s mit dem MTB hin und zurück. Alles im angenehmen, lockeren Tempo.

Es läuft im April
Es läuft im April

Dazu ziehe ich, und darauf bin ich am meisten stolz, mein Ausgleichstraining mit Yoga, Dehnen und Stabitraining durch. Zwar nicht jeden Tag, aber mindestens 3 mal die Woche für 40 Minuten. Ich bin zwar immer noch nicht geschmeidig wie ein Leopard, aber es wird.
Auch bilde ich mir ein, dass ich Vorteile beim Laufen habe. Es läuft alles ein bisschen lockerer und entspannter.

Es läuft - Logggggger bleiben!
Es läuft – Logggggger bleiben!

Für´s Wochenende ist endlich mal wieder ein Lauf über 20km geplant. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann der letzte war. Gefühlt eine Ewigkeit.
Wenn dieser Lauf beschwerdefrei funktioniert, weiß ich dass ich auf dem richtigen Weg bin. Tempoläufe werden weiterhin ein Tabu bleiben. Mein Aufbauprogramm 2.0 wird weiter stur eingehalten. Langsam aber stetig die Distanz erhöhen. Mehr nicht.
Ich will laufen.
Und zwar lang, nicht unbedingt schnell.
Dazu bewegt sich das Gewicht auch nach unten. Zwar genauso langsam, aber stetig.
Mehr möchte ich eigentlich nicht.
Beides zusammen sollte mich im Oktober zum FRA Marathon führen. Mein einziges Ziel für dieses Jahr. Endlich wieder mal einen Marathon laufen.

Zieleinlauf Frankfurt
Zieleinlauf Frankfurt

Ansonsten genieße ich die lockeren Läufe zur Arbeit. Nachdem ich am Anfang noch eine Erholungszeit von mehreren Tagen hatte, zeigt mir meine V800 aktuell nur noch Stunden zur Erholung an. Die Läufe machen mich nicht mehr müde, sondern sind eine Art Kickstart in den Arbeitstag. Mit einem Lächeln auf der Arbeit ankommen hat was!

"sagenhafter" Odenwald
„sagenhafter“ Odenwald

Also hoffe ich dass es weiterhin stetig leicht nach oben geht. Keine Selbstverständlichkeit wie früher, sondern eher eine bewusste Freude über das was geht. Langsam mal wieder von einem langen Lauf träumen. Ein 30er durch die heimischen Wälder. Das wär´s.
Aber das wird wohl noch ein paar Wochen dauern. Jetzt gehe ich am Wochenende erst mal die 20 an. Und hoffe, dass es hinterher noch genauso ist wie vorher.

Zieleinlauf Festhalle
Zieleinlauf Festhalle

Das Feuer lodert, jetzt heißt es behutsam darauf aufpassen und keinen Fehler machen!
Keep running! Es läuft!

Der Beitrag Läuft – Langsam aber sicher kann ich wieder mal was planen erscheint auf dirosports.

21Mrz/16Off

Geschmeidig wie ein Leopard – Ein krampfhafter Versuch

Neu auf dirosports:

Die Meinungen über das Thema Dehnen sind so vielfältig wie die Natur des Laufens. Es gibt kontroverse Diskussionen in allen Lagern. Selbst die Mediziner sind sich nicht einig. Geschweige denn die Läufer selbst. Und ich werde die Diskussion um das Thema „Dehnen – ja oder nein“ gewiss auch nicht lösen. Will ich auch nicht!

Wenn man in fortgeschrittenem Alter eine gewisse Erfahrung mit dem Laufen hat, kommt bei vielen auch die schmerzhafte Erfahrungen mit läuferspezifischen Verletzungen dazu. Meistens sind es immer wieder ähnliche Verletzungen die uns quälen und von denen man allerorts liest und hört. Überraschenderweise sind es nicht nur die Dehnmuffel die es erwischt. Auch Läufer die sich gewissenhaft Dehnen sind nicht gefeit. Also Dehnen alleine kann nicht die Lösung sein.

Was ich im Laufe der letzten Jahre aber definitiv festgestellt habe, ist die Tatsache, dass Läufer die gleichzeitig Kampfsport oder Yoga machen, wesentlich weniger oder gar überhaupt nicht verletzt sind. Jedenfalls keine „läuferspezifischen“ Verletzungen. Beim Kampfsport kommen dafür hier und da ein paar andere hinzu!

Des Läufers Leid! Der geschmeidige Leopard!
Des Läufers Leid!
Der geschmeidige Leopard!

Dies ließ bei mir schon früh den Rückschluss zu, dass Kraft und Beweglichkeitstraining als Ausgleich zum Laufen, das wahre Heilmittel sein muss. Also eigentlich alle „Ausgleichsportarten“ welche die meisten Läufer, die ich kenne, HASSEN!
Mich natürlich voll eingeschlossen.

Nun stellt sich mir die Frage nach dem WARUM? Warum mögen die meisten Läufer neben Ihrem geliebten Laufen keine Alternativen. Warum lege ich mich nicht jeden Abend 10 Minuten auf die Matte, höre ein wenig Musik und mache mich bewegungstechnisch zum Affen? Warum gehe ich lieber noch eine Stunde monoton laufen, anstatt mich die 10-15 Minuten ein wenig zu dehnen oder Kraftübungen zu machen?

Uaäehhhhhh!
Uaäehhhhhh!

Ehrlich gesagt ich habe keine Ahnung. Geschmeidig wie ein Leopard hört sich doch super an. Und alle die fleißig Stabi und Geschmeidigkeit trainieren profitieren davon.
Also warum sträubt man sich so gegen die Leopardenhaftigkeit?

In meinem Fall bestimmt aus dem Grund, dass aus dem Leoparden bei der ersten Übung ein stocksteifer Tanzbär wird, welcher in Kurzatmigkeit verfällt und schon im Bewegungsbeginn die ersten Zeichen eines gewaltigen Muskelkaters verspürt. Wenn ich einer Stabheuschrecke gleich, den traurigen Versuch starte meinen geschundenen Kadaver in die Geschmeidigkeit des Leoparden zu verwandeln, hat das weder etwas mit Ästhetik noch mit Spaß zu tun. Es ist einfach nur traurig.
Also schenke ich mir die ganze Prozedere, schaue mir vielleicht noch ein YouTube-Video über das Dehnen an und gehe laufen. Wohlwissend, dass mir bisher das wenige Kraft- und Bewegungstraining welches ich irgendwann einmal durchgezogen hatte, wahnsinnig viel beim Laufen gebracht hat.

Also habe ich mir nun wieder einmal geschworen, mindestens 4-5 mal die Woche eine Stabi/Krafteinheit einzubauen. Egal wie schlimm die ganze Sache aussieht und wie schwer der Muskelkater wird. Ich lege mich mal fest bis zum 30. April. Das sind noch 6 Wochen in denen ich „geschmeidig wie ein Leopard“ werde.
Oder wenigstens zur elastischen Schildkröte?

Blinzeln in der Sonne
Blinzeln in der Sonne

Ich werde berichten!

Der Beitrag Geschmeidig wie ein Leopard – Ein krampfhafter Versuch erscheint auf dirosports.

16Mrz/16Off

Laufschuhe individualisieren – Mizuno-Sticktour

Neu auf dirosports:

Die Mizuno-Sticktour!

Nachdem ich mit viel Freude und Überzeugung die letzten Jahre für Mizuno als Runbird unterwegs sein durfte, war ich schon ein wenig enttäuscht, dass das Rundbird-Programm so nicht mehr weitergeführt wird. Unabhängig der vielfältigen Möglichkeiten die Mizuno-Produkte zu testen, war ich ja bereits vor der Kampagne von der Qualität der Kollektionen überzeugt und habe diese auch gerne und aus Überzeugung getragen.
Dementsprechend wird es auch weiterhin auf meiner Seite öfters Infos zu Mizuno und deren Produkte und Aktionen geben.
So wie heute!

Eine aktuelle Aktion von Mizuno finde ich besonders gut. Das individuelle Besticken von Laufschuhen. Die „Mizuno-Sticktour“!
Wer also regelmäßig läuferisch unterwegs ist, für den ist sein Laufschuh ein individueller und unverwechselbarer Begleiter. Um deinen Schuh nun noch einzigartiger zu machen, bietet der japanische Laufschuhspezialist ab sofort die Möglichkeit alle Schuhmodelle zu besticken. Egal ob Name, Spitzname oder persönliche Bestzeit – auf der Mizuno Sticktour kann jeder am Aktionstag gekaufte Mizuno Laufschuh kostenlos live vor Ort bestickt werden. Auf mizuno.eu/de/sticktour gibt es weitere Informationen zu der Aktion. Eine Karte der Mizuno-Sticktour mit entsprechenden Aktionen wird auch geboten.
Auch auf diversen Marathonmessen wird dieser Service angeboten.
Zum Beispiel beim Hamburg Marathon wird dies wieder angeboten. Wer also vor Ort ist sollte sich unbedingt bei Mizuno umschauen.

Mizuno auf der Messe in Hamburg
Mizuno auf der Messe in Hamburg 2015

Ich finde es immer Klasse wenn man sein Laufequipment individualisieren kann und sich somit ein wenig von der breiten Masse abhebt. Vielleicht hat der/die Eine oder Andere ja schon seinen „individuellen Mizuno-Laufschuh“ zu Hause. Würde mich interessieren wie Ihr zu dieser Möglichkeit steht.

Hat Spaß gemacht!
Hat Spaß gemacht!

Bei einem meiner Lieblingsschuhe gab es diesen Service übrigens noch nicht. Trotzdem liebe ich den Hitogami  welchen ich oft an den Füßen habe. Wer´s noch nicht kennt kann hier noch mal mein damaliges Video vom Hitogami 2 anschauen:

Der Beitrag Laufschuhe individualisieren – Mizuno-Sticktour erscheint auf dirosports.

27Feb/16Off

Zwei Wochen Antibiotika-Therapie abgeschlossen

Neu auf dirosports:

Gestern Morgen habe ich meine letzten Antibiotika eingeschmissen und meine Antibiotika-Therapie gegen meinen Helicobacter pylori hoffentlich erfolgreich abgeschlossen. Zwei Wochen an denen ich absolut keinen Sport gemacht habe. Nun hoffe ich inständig das es nun endlich durch ist. Nach meiner Knie-OP und den massiven Magenproblemen ist nun auch genug.

Mein kurzer Lauf heute Morgen war bis auf die fehlende Kondition schon mal ein freudiges Ereignis. Temperaturen um -3°C und strahlender Sonnenschein haben einfach nur gut getan. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, ohne das Laufen fehlt mir einfach etwas.

Lüftsprünge sind nicht angesagt
Luftsprünge sind noch nicht angesagt

Seit heute versuche ich, die durch die Antibiotika-Therapie zerstörte Darmflora, wieder langsam aufzubauen und zu regenerieren. Schließlich weiß das Antibiotika ja nicht was gute und was böse Bakterien sind und macht dementsprechend alle platt. Entsprechend ist das Immunsystem angegriffen und der Körper sehr empfindlich und anfällig.biohazard-150844_1280
Also versuche ich die Darmflora wieder mit probiotischen Mittelchen nach und nach wieder zu reaktivieren. Das kann sich noch ein paar Wochen hinziehen.

Schön ist auf jeden Fall dass ich wieder alles mit Lust und Freude essen kann. Ist zwar nachteilig für meine Taille, aber nach den schmerzhaften Monaten in denen wir kaum eine kulinarische Leckerlei gegönnt war, nehme ich dies gerne in Kauf.
Wenn´s meinem Bauch gut geht, geht´s auch mir gut!

Und so hoffe ich, dass die nächsten Wochen in meinem Blog nur noch vom Thema „Aufbautraining 02“ die Rede sein wird. Langsam und mit Genuss wieder dahin wo ich mich läuferisch wohlfühle.
Ich möchte spätestens im Frühling wieder die langen Läufe durch die Wälder unternehmen, fotografieren, filmen und einfach meinen Spaß haben.
Es sollen wieder Beiträge über schöne Landschaften und tolle Begegnungen meinen Blog füllen und keine Krankenberichte. Davon gab´s die letzten 16 Monate viel zu viele.

Der erste Einstieg ist wieder einmal vollbracht. Hoffen wir das es weiter nach oben geht!

Wieder da!
Wieder da!
image_pdfimage_print

Der Beitrag Zwei Wochen Antibiotika-Therapie abgeschlossen erscheint auf dirosports.

Get Adobe Flash player