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2016 Juli » sport components
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17Jul/16Off

Homerun – Endlich mal wieder ein Laufbericht

Neu auf dirosports:

Mein Homerun!

Für einen richtigen Laufbericht gab es die letzten beiden Jahre nicht unbedingt viele Anlässe. So richtig spannendes war nicht wirklich dabei. Aber mein heutiger Sonntagmorgenlauf wurde endlich mal wieder mit Kamera absolviert. Zudem wollte ich endlich mal wieder eine Sightseeing-Tour durch die heimischen Wälder unternehmen. Und so ein 20er sollte es in Anbetracht des Frankfurt Marathons Ende Oktober auch mal wieder sein.

Die ersten Meter zeigten mir dass es heute nicht unbedingt locker werden sollte. Ob es jetzt am extrem schwülen Wetter lag oder an etwas anderem kann ich nicht sagen, jedenfalls war es ein hartes Stück Arbeit bis der HM im Sack war.

Der erste Anstieg viel schon ziemlich schwer!
Homerun - Endlich mal wieder eine schöne Runde zu Hause!
Grün satt!
Sieht noch ganz locker aus - War´s aber nicht!

Schön war die Streckenführung, welche mich durch teilweise fast vergessene, wunderschöne Stellen in unserer Ecke brachte. So ab und an ein Homerun in nächster Umgebung muss nun wieder öfters durchgezogen werden. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn dass Schöne um die Ecke liegt.

Start war bei eigentlich angenehmen Temperaturen gegen 7:00 Uhr. Nüchtern wie immer am frühen Morgen, jedoch wenigstens mit zwei 250ml Flaschen Isogetränk im Gürtel Richtung Gemeindewald. Schon bei der Ankunft im Wald nach 2 Kilometern war ich durchgeschwitzt. So richtig rund lief es nicht, aber ich wollte unbedingt. Und so ging es schwerfällig die ersten Anstiege hinauf, immer schön locker und die Kamera griffbereit. Der morgendliche Wald bot genügend Motive. Und die zwischenzeitlichen Fotopausen kamen mir nicht ungelegen.

Homerun
Homerun

Nach 8 Kilometern kam ich an der Grube Prinz von Hessen an. Fast noch frei von Besuchern am frühen Morgen.

Am Seeufer und im Schatten lies es sich aushalten
Blicke auf den See
Grube Prinz von Hessen

Lediglich ein paar Frühschwimmer drehten Ihre Runden im erfrischenden Nass. Spätestens in ein paar Stunden wird der Strand wohl eng belegt sein.

Alles noch so friedlich
Alles noch so friedlich
Still ruht der See
Still ruht der See

Danach lief es ein paar Meter auf dem Radweg Richtung Dieburg. Mit den Hokas laufe ich eigentlich gerne auf Asphalt. Und nach den bisherigen Waldwegen ein bisschen Zeit die Gedanken schweifen zu lassen.

An der Kreuzung nach Messel entschloss ich mich kurzfristig noch einen Abstecher zum Unesco-Kulturerbe Grube Messel zu machen. Ich war zwar schon öfters dort, aber dort hingelaufen bin ich bisher noch nie. Und so hatte sich mein Homerun schon mal wieder gelohnt.

So richtig frisch war ich nicht mehr
UNESCO Weltkulturerbe Grube Messel
Eingang zum Weltkulturerbe
Das Museum
Blick vom Dach des Museums in die Grube
Fotopause auf dem Museumsdach
Drehstein
Blick in die Vergangenheit!

Dann wieder zurück zum Radweg. Hinauf zur Dieburger Moret. Arghhhhhhh. Hat ganz schön Körner gekostet bis ich oben war, zumal ich voll in der Sonne lief. Die beiden Getränkeflaschen waren schon fast aufgebraucht und ich freute mich auf die Kilometer wieder hinunter Richtung Heimat.

Die Fotopausen nahmen zu..
Die Fotopausen nahmen zu..
... aber es gab ja auch lohnenswerte Motive!
… aber es gab ja auch lohnenswerte Motive!

Der nächste Stopp, bei dem der Rest Flüssigkeit aus den Getränkeflaschen ausgepresst wurde war am Freizeitzentrum in Dieburg. Auch hier war es am Morgen noch ruhig bevor die Massen von Grillern sich über das Freizeitgelände hermachen. Schön wenn man seinen Homerun am frühen Morgen absolviert. So kann man die einzelnen Plätze noch relativ einsam und in Ruhe genießen. Etwas was ich sehr zu schätzen weiß. Genießen und durchatmen!

Letzter Getränkestopp am Freizeitzentrum Dieburg
Letzter Getränkestopp am Freizeitzentrum Dieburg

Die letzten Kilometer nach Hause waren dann echt anstrengend. Der Nüchterlauf kostete jetzt echt Kraft und nach gut zwei Stunden hatte ich nicht mehr viel zu zusetzen. Die ersten Gehpausen mussten einfach sein. Gleich quittiert mit blutigen Bissen der Bremsen. Also einfach so stehen bleiben war auch nicht.

Akku war alle!
Akku war alle!

Also quälte ich mich die letzten Kilometer mehr Schlecht als Recht nach Hause. Man kennt das ja wenn der Akku alle ist. Der Kopf muss nun die Arbeit verrichten, da der Rest einfach nicht mehr kann!

Aber wenn man es geschafft hat ist alles vergessen. Das gute Gefühl mal wieder etwas geleistet zu haben und einen tollen Morgen erlebt zu haben lässt schnell regenerieren. Und den Rest erledigt das wohlverdiente Frühstück!

Die Erholung kam schnell über die Freude!
Die Erholung kam schnell über die Freude!

Ich bin mir absolut sicher dass dies in ferner Zukunft nicht der letzte Homerun war. Es wird hoffentlich die nächsten Wochen viele solcher Läufe geben. Es gibt noch viel zu entdecken und zu erzählen!

Bis die Tage!

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16Jul/16Off

Der Mizuno Wave Hitogami 3

Neu auf dirosports:

Nachdem ich den Mizuno Wave Hitogami 2014 schon mal ausgiebigst testen konnte und ich ihn immer noch ab und an unter die Sohlen spanne, bekam ich im April den Nachfolger, den Hitogamo 3, als Testsample zugeschickt.
In der Zwischenzeit bin ich ca. 600 km mit dem Hitogami 2  und ca. 80 km mit dem Hitogami 3 gelaufen. Zeit endlich meinen Testbericht online zu stellen.

Auch im Fersenbereich minimale Änderungen
Auch im Fersenbereich minimale Änderungen

Der Mizuno Wave Hitogami 3 ist eher eine Neuauflage des Vorgängermodells als eine Weiterentwicklung. Wenn man sich die „Grunddaten“ und Abmessungen des Schuhs anschaut ist hier nicht unbedingt eine Evolution gestartet worden. Muss ja auch nicht. Der Vorgänger hatte ja auch sehr viele positive Eigenschaften. Also warum Gutes verändern.

Eigenschaften 
Dämpfung:minimal
Geeignet für:Wettkampf
Lauftyp:neutral
Gewicht:220 Gramm
Der Hitogami 2 und 3 im Vergleich
Der Hitogami 2 und 3 im Vergleich

Wenn man das Design mal außen verlässt sind  Veränderungen auch rein optisch nicht erkennbar.

Ein wenig am Design gebastelt und aufgefrischt!
Ein wenig am Design gebastelt und aufgefrischt!

Grundsätzlich mag ich den Schuh und das direkte Gefühl beim Laufen. Ich hatte den Vorgänger einmal als „Hart und Ehrlich“ beschrieben. Ich denke dies trifft auf den Hitogami 3 wieder uneingeschränkt zu. Ein Wettkampfschuh für die Straße.

Sohle Hitogami 3
Sohle Hitogami 3
Sohle Hitogami 2
Sohle Hitogami 2

Was mich stört ist die hohe Sprengung von 9mm. Hier würde ich mir einfach ein paar Millimeter weniger wünschen. Dies ist zwar meine persönlicher Vorliebe, aber mit maximal 4-5mm wäre der Hitogami für mich so ziemlich der perfekte Schuh. So verleitet er halt immer wieder zum Fersenlaufen, da im hinteren Bereich halt doch schon ein Keil sitzt.

Rückansicht der beiden Hitogami Modelle
Rückansicht der beiden Hitogami Modelle

Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung, der Passform und der minimalen Dämpfung zufrieden. Preislich bekommt man den Hitogami im Augenblick schon ab 70 Euro. Ich denke mal da kann man nicht viel verkehrt machen. Wer einen Wettkampfschuh für die Straße sucht sollte sich den Hitogami 3 auf jeden Fall mal genauer anschauen!

  • Der Schuh wurde mir zu Testzwecken von Mizuno zu Verfügung gestellt. Grundsätzlich sind die Ergebnisse dieses Testberichtes unabhängig erstellt und ohne Einflussnahme des jeweiligen Anbieters. Sie entsprechen meiner persönlichen Meinung zu diesem Produkt und sind auf Grund der persönlichen Nutzung entstanden. Eine Einflussnahme seitens des Anbieters findet grundsätzlich nicht statt!

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2Jul/16Off

Laufbloggercamp 2016 – Europameister, Brockenstürmer und Zecken

Neu auf dirosports:

Ich durfte nun schon zum dritten Mal zum Laufbloggercamp in den Harz und ich muss sagen das Laufbloggercamp 2016 war wieder einmal ein voller Erfolg.
Zwar ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Harz nicht gerade einfach, aber ein bisschen Abenteuer schadet ja nicht. Und mit der entsprechenden Gelassenheit klappt´s eigentlich jedes Jahr.
Nachdem ich Hannes am Hauptbahnhof in Frankfurt aufgesammelt hatte ging´s mit dem ICE nach Göttingen. Dort konnten wir trotz erster sportlicher Einlage unserem Zug nach Walkenried nur noch hinterherwinken. Shit happens! Die schön geplante Anreise von Walkenried bis zur Heimathütte Hohegeiß war somit Makulatur. Den letzten Bus konnten wir uns dementsprechend in die Haare schmieren. Für Hannes weniger tragisch. Er wollte von Herzberg aus die 30 Kilometer zur Heimathütte laufen. Ich musste zusehen wie ich mich und unser Gepäck in die Heimathütte bringe.
Zum Glück waren Daniel, Eddy, Jan-Philipp und Michael schon vor Ort und Daniel holte mich netterweise am Bahnhof ab.

Veganer Würstchenbaum an der Heimathütte Online! Ankunft an der Heimathütte

So konnte für mich das Laufbloggercamp 2016 beginnen!

 Freitag der 24.06.2016 
Nachdem ich als Seniorenbeauftragter mein Betreuerzimmer bezogen hatte, hierfür nochmals allen Teilnehmern für Ihr seniorenfreundliches Verhalten ein ganz großes Dankeschön, konnte ich die bereits anwesenden Teilnehmer noch mal herzlichst begrüßen.

 Eigentlich war von meiner Seite noch eine kleine Einstiegsrunde von ca. 9 Kilometern geplant, aber auf Grund der angekündigten Gewitter habe ich mich bereit erklärt unsere Unterkunft zu überwachen, während Eddy, Daniel und Jan-Philipp sich auf den Weg machten um eine gute Stunde später Mister Wet-T-Shirt zu küren.

Mister Wet-T-Shirt Contest Mister Wet-T-Shirt Contest


So nach und nach trafen die einzelnen Teilnehmer aus ganz Deutschland ein und wie jedes Jahr gab es bei den „Frischlingen“ keinerlei Berührungsängste. Laufblogger sind einfach eine große Familie.
Zum Abschluss des Tages gab es am Lagerfeuer viel zu erzählen.

Brennt!
Brennt!

 Samstag der 25.06.2016 
Nachdem spät in der Nacht noch Jan Fitschen mit seiner Familie eingetroffen war und ein paar Rangierübungen mit seinem Wohnmobil praktiziert hatte, waren wir am Samstagmorgen komplett. 17 Laufblogger plus Jan´s Frau Heike mit Töchterlein füllten den Frühstücksraum und bereiteten sich auf den obligatorischen Samstaglauf vor. Ich hatte eine gemütliche Senioren- und Genussrunde um die 20km geplant, Hannes wollte mit Jan Philipp und den Running Twins Marek und Henrik auf den Brocken.

Die Brocken-Bezwinger brechen auf!
Die Brocken-Bezwinger brechen auf!

Und so machten sich gegen 10:00Uhr bei schönem Wetter zwei Gruppen auf zur Erkundung des Harzes. Judith, Michael und Heike nebst Töchterlein absolvierten eine schöne Wandereinheit.

Vollster Einsatz auch beim Fotografieren Sammeln zum Laufen Empfangschef beim LBC2016

Mit mir machten sich noch Eddy, Heimo, Andreas, Jan, Philipp, Daniel, Martin, Thomas, Carola und Caroline auf die knappe Halbmarathonstrecke durch den Harz. Ausschließlich geführt durch die Navi-Funktion meines Polar V800. Und ich muss feststellen, dass hat Polar sauber hingekriegt. Hat zwar ein wenig gedauert, aber die Navigation war absolut genial und ohne Probleme nachzulaufen. In unbekanntem Terrain hat mich die Funktion total überzeugt und wird definitiv in Zukunft öfters genutzt!

Bei 100% Luftfeuchtigkeit und Heerscharen von Schnacken, Bremsen und sonstigen bissigen Flugtieren wurden die Gehpausen relativ kurz gehalten. Glücklicherweise sind immer ein paar Teilnehmer dabei die für den Rest als „Lockmittel“ fungieren und die Plagegeister regelrecht anziehen. Dafür danke ich noch mal persönlich.

Kameramann Senioren- und Genussrunde am Samstag Steigungen im Harz Singeltrails im Harz Landschaftlich einfach schön Fundstücke Genießen im Harz

Ein weiterer,  sehr verbreiteter Plagegeist in den wilden Wäldern des Harzes sind die Zecken. Trotz größter Anstrengungen schafft man es einfach nie ohne ein paar dieser Mistviecher aus dem Harz zurückzukehren.
Die ausgesuchte Strecke war zwar anspruchsvoll, aber auch sehr abwechslungsreich und prima zu laufen. Von breiten Waldwegen bis zu schmalen Singletrails war alles dabei. Und so kamen wir nach 3 Stunden zwar zerstochen aber zufrieden an der Heimathütte wieder an. Passend zum einsetzenden Gewitter.

Dieses Gewitter nahmen übrigens die Teilnehmer der Brockenrunde bei Ihrem Lauf mit. Hannes, Marek, Henrik und Jan Phillip stürmten wie jedes Jahr erfolgreich den Brocken. Ehre wem Ehre gebührt!

Nachdem der Mittag von jedem der Suche nach Zecken absolviert wurde, freute man sich schon auf die Befeuerung des Grills. Mit unserem passionierten Grillmeister Daniel schon im letzten Jahr ein schönes Erlebnis. Als kulinarischen Höhepunkt kredenzte uns Jan noch sein berüchtigtes berühmtes Ugali, eine kenianische Läufergrundnahrung welche vielleicht mit ein wenig Gewürz für europäische Gaumen einigermaßen genießbar wäre. In der ungewürzten Originalfassung würde ich eher Steckdosen mit einputzen. Zum Glück habe ich ja keine große läuferischen Ambitionen mehr und komme ohne dieses Wundermittel über die Runden.

Märchenstunde mit Jan! Märchenstunde mit Jan! Da hatte jemand Spaß am Feuer machen! Grillmeister mit Werbeeinlage Ugali! Grillmeister in seinem Element! Wohlverdientes Entspannen! Vorbereitung unseres Grillmeisters! Grillmeister mit Werbeeinlage Guten Hunger! Für jeden war was dabei Ging weg wie nix.... ;-) Immer voller Einsatz beim Laufbloggercamp2016 Entspannt Holzdieb Isotonischer Durstlöscher Grill den Fitschen! Ugali Der Holzmichel! Weg war er..... Relaxed

Passend zum Abschluss des Grillens kam dann der große Schauer, welcher aus unserer Feuerhütte aus dem weiteren Abend keinen Schaden zufügen konnte. Die Zeit verflog bei Geschichten aus Kenia wie im Fluge und das eine oder andere Kaltgetränk wurde vernichtet. Ein wunderschöner Abschluss des Tages an dem es viel zu erzählen und zu lachen gab.

Das Buch zum Nachlesen der Keniageschichten für die welche leider nicht am Laufbloggercamp teilnehmen können gibt´s hier. Auch als Geschenk für Läufer die sonst schon alles haben immer gerne genommen!

Sonntag der 26.06.2016 
Auch das schönste Laufbloggercamp ist einmal zu Ende und es heißt wieder einmal Abschied nehmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück verteilten sich die einzelnen Gruppen wieder auf das ganze Land. Nicht ohne ein schönes Abschiedsgruppenfoto vor Jan´s Wohnmobil zu machen.

Passt Sortierarbeit Zu erzählen gab es viel! Abreise beim Laufbloggercamp 2016 Kenianische Wunderbänder - Danke an Jan! Relaxed

Ich möchte mich ganz herzlich bei den Organisatoren Marek und Henrick für die Organisation bedanken und hoffe wir schaffen es auch im kommenden Jahr wieder uns zu treffen. Wenn nicht würde mir echt etwas fehlen. Ich habe das Laufbloggercamp richtig ins Herz geschlossen und freue mich auf hoffentlich noch ganz, ganz viele solcher Events!

Schön war´s
Schön war´s

 

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