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16Jul/16Off

Der Mizuno Wave Hitogami 3

Neu auf dirosports:

Nachdem ich den Mizuno Wave Hitogami 2014 schon mal ausgiebigst testen konnte und ich ihn immer noch ab und an unter die Sohlen spanne, bekam ich im April den Nachfolger, den Hitogamo 3, als Testsample zugeschickt.
In der Zwischenzeit bin ich ca. 600 km mit dem Hitogami 2  und ca. 80 km mit dem Hitogami 3 gelaufen. Zeit endlich meinen Testbericht online zu stellen.

Auch im Fersenbereich minimale Änderungen
Auch im Fersenbereich minimale Änderungen

Der Mizuno Wave Hitogami 3 ist eher eine Neuauflage des Vorgängermodells als eine Weiterentwicklung. Wenn man sich die „Grunddaten“ und Abmessungen des Schuhs anschaut ist hier nicht unbedingt eine Evolution gestartet worden. Muss ja auch nicht. Der Vorgänger hatte ja auch sehr viele positive Eigenschaften. Also warum Gutes verändern.

Eigenschaften 
Dämpfung:minimal
Geeignet für:Wettkampf
Lauftyp:neutral
Gewicht:220 Gramm
Der Hitogami 2 und 3 im Vergleich
Der Hitogami 2 und 3 im Vergleich

Wenn man das Design mal außen verlässt sind  Veränderungen auch rein optisch nicht erkennbar.

Ein wenig am Design gebastelt und aufgefrischt!
Ein wenig am Design gebastelt und aufgefrischt!

Grundsätzlich mag ich den Schuh und das direkte Gefühl beim Laufen. Ich hatte den Vorgänger einmal als „Hart und Ehrlich“ beschrieben. Ich denke dies trifft auf den Hitogami 3 wieder uneingeschränkt zu. Ein Wettkampfschuh für die Straße.

Sohle Hitogami 3
Sohle Hitogami 3
Sohle Hitogami 2
Sohle Hitogami 2

Was mich stört ist die hohe Sprengung von 9mm. Hier würde ich mir einfach ein paar Millimeter weniger wünschen. Dies ist zwar meine persönlicher Vorliebe, aber mit maximal 4-5mm wäre der Hitogami für mich so ziemlich der perfekte Schuh. So verleitet er halt immer wieder zum Fersenlaufen, da im hinteren Bereich halt doch schon ein Keil sitzt.

Rückansicht der beiden Hitogami Modelle
Rückansicht der beiden Hitogami Modelle

Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung, der Passform und der minimalen Dämpfung zufrieden. Preislich bekommt man den Hitogami im Augenblick schon ab 70 Euro. Ich denke mal da kann man nicht viel verkehrt machen. Wer einen Wettkampfschuh für die Straße sucht sollte sich den Hitogami 3 auf jeden Fall mal genauer anschauen!

  • Der Schuh wurde mir zu Testzwecken von Mizuno zu Verfügung gestellt. Grundsätzlich sind die Ergebnisse dieses Testberichtes unabhängig erstellt und ohne Einflussnahme des jeweiligen Anbieters. Sie entsprechen meiner persönlichen Meinung zu diesem Produkt und sind auf Grund der persönlichen Nutzung entstanden. Eine Einflussnahme seitens des Anbieters findet grundsätzlich nicht statt!

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23Apr/15Off

Trainingscomputer und verpassten Möglichkeiten?

Neu auf dirosports:

Der Trainingscomputer Polar V800 sitzt nun schon seit drei Monaten nonstop an meinem Handgelenk. Entsprechend wird´s mal wieder Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

Trainingscomputer und Nutzerwünsche

Der Tragekomfort und die Nutzung der Uhr als Freizeit- und Sportuhr hat sich bewährt. Ich möchte den V800 nicht mehr missen und in den drei Monaten ist er ein Teil meines Alltages geworden.
Ein paar Abstriche gibt´s für die Online-Software Polar-Flow. Hier wollte ich ja noch einen eigenen Beitrag verfassen und in die Tiefe gehen. Leider bin ich mit Polar-Flow noch nicht so ganz im reinen.

Grundsätzlich gibt´s bei Polar regelmäßig Updates und Verbesserungen für den V800 und die Online-Plattform, aber eher Dinge die meiner Meinung nach kein Sportler braucht der sich einen solchen Sportcomputer zulegt und sein Training damit steuern möchte.

„Smart-Notifikations“ sind vielleicht eine nette Möglichkeit, aber brauche ich die auf einem Trainingscomputer? Die Funktion ist meiner Meinung nach für den Trainingsbetrieb uninteressant. Erstens muss ich mein Handy sowieso mitnehmen und ein Stromfresser ist es auch noch.
Vor allem gibt es im Kreise der Nutzer genügend Funktionen die seit Monaten auf der Wunschliste mit oberster Priorität sitzen. Auch teilweise schon lange von Polar angekündigt, aber immer wieder nach hinten verschoben. Im Einzelnen möchte ich hier nur die Vergleichsmöglichkeiten von Trainingsplanung und -umsetzung, die Routingfunktion oder die variable Planung von Intervalleinheiten ansprechen. Und dies ist nur die Spitze vom Eisberg.
Ich kann hier auf die Einsicht von Polar hoffen, die Wünsche und Vorschläge ihre Kundschaft ernster zu nehmen. Schließlich ist es letztendlich die zahlende Kundschaft die man überzeugen möchte und auch gerne als zukünftigen Kunden beibehalten möchte, oder?

Genauigkeit der GPS-Aufzeichnung

Aber mal weg von den „verbesserungswürdigen Möglichkeiten“ des Polar V800 und hin zu den positiven Eigenschaften. Christian hatte in einem seiner letzten Blogbeiträge die Genauigkeit der Garmin fenix 3 kritisiert. Und da ich auch ein Fan von GPS-Aufzeichnungen bin, habe ich dies mal bei dem Polar V800 ein wenig genauer angeschaut.

Durch die Suunto Ambit 2 bin ich ja in Bezug auf Geschwindigkeit beim GPS-Empfang und Genauigkeit ziemlich verwöhnt worden. Das ging stets sehr flott und die Aufzeichnung war sehr exakt. Die Abweichungen waren marginal und meines Erachtens vernachlässigbar.

Der Polar V800 spielt in der gleichen Liga. Wenn die Satelliten gefunden wurden, und dies geschieht in der Regel relativ schnell, dann ist die Genauigkeit definitiv in der Klasse der Suunto Ambit. Die Genauigkeit, welche das GPS hergibt, wird sauber aufgezeichnet und ist meines Erachtens sehr genau. Man erkennt sogar Wechsel von einer Straßenseite zur anderen. Und auf dem folgenden Bild ist dies beim Biken aufgezeichnet. Beim Laufen ist die Punktdichte durch die geringere Geschwindigkeit sogar noch höher. Ich persönlich bin mit den gelieferten Daten sehr zufrieden.

GPS Daten vom heutigen Biken
GPS Daten vom heutigen Biken

Das gleich gilt für die barometrische Höhenmessung. Eine Funktion die ich nicht mehr missen möchte, da sie einfach wesentlich genauere Angaben generiert, als die nachträgliche Aufarbeitung der Höhen über die GPS-Messung. Höhenmessungen über GPS sind meiner Meinung nach sowieso nicht nutzbar und liegen stets im Bereich der Fabel. Und die nachträgliche Ermittlung über die Geodaten kann Bauwerke wie Brücken oder künstliche Aufschüttungen nicht Einarbeiten. Und wer auf einer Tour zehn Mal über eine Autobahnbrücke gelaufen ist, weiß wie viele Höhenmeter dies bedeutet.
Im beiliegenden Vergleich einer Biketour im Februar und einer von gestern kann man sehr gut erkennen, wie exakt die barometrische Messung den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Die aufgezeichneten Werte sind sehr exakt und eigentlich deckungsgleich.

Link zum Vergleich
Link zum Vergleich

Rein aufzeichnungstechnisch bekommt der Polar V800 somit von mir eine 1 mit Sternchen. Das ist echt oberste Liga und kann sich sehen lassen. Hier gibt´s nichts zu bemängeln!

Wünsche an Entwickler und Hersteller!

Fakt ist aber auch, dass sich ALLE Hersteller im Bereich der Trainingscomputer, augenblicklich einiges anhören müssen. Unausgereifte Produkte welche nach Meinung vieler durch die Nutzer im praktischen Einsatz zur Marktreife weiterentwickelt werden. Teilweise auf Kosten der Verbraucher die entsprechend Ihrem Ärger immer mehr Luft machen.
Es ist nachvollziehbar, dass der Kampf um die Kundschaft im Bereich der Trainingscomputer hart ist. Besonders im Bereich der hochpreisigen Produkte kämpfen die Platzhirsche mit immer neuen Funktionen und Möglichkeiten der Trainingssteuerung um die Pole-Position.
Aber ich bin der Meinung, dass der Kunde letztendlich entscheidet wer langfristig das Rennen macht. Und hierzu gehört neben einem guten Service auch die die Fähigkeit sich Kundenwünsche und Vorschläge gut anzuhören und in die Entwicklung aufzunehmen. Besonders dann, wenn man sein Produkt auf den Markt wirft, das noch sehr, sehr viele ungenutzte Möglichkeiten hat, welche aber noch lange nicht entwicklerseitig angegangen wurden.
Den am Schluss sind es nicht die Möglichkeiten die ein Produkt haben könnte, welche zählen, sondern die Möglichkeiten die ein Produkt für den Verbraucher auch hat.

In diesem Sinne liebes Polar-Team, nutzt die Möglichkeiten des Polar V800 dahingehend was der Kunde möchte und setzt das große Potential der Uhr um. Und dies im Polar V800 selbst und vor allem in dem damit verbundenen Online-Portal PolarFlow!
Langfristig entscheidet die Zufriedenheit des Kunden wer am Schluss die Nase vorne hat!

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28Feb/15Off

Die ersten 4 Wochen mit dem Polar V800

Neu auf dirosports:

Bedienbarkeit, Ablesbarkeit und Ergonomie des Polar V800

Nachdem sich das Armband ein wenig an mich und ich mich an das Armband gewöhnt habe, sitzt der Polar V800 volle 24 Stunden am Tag an meinem linken Arm. Lediglich alle paar Tage wird das gute Stück zum Laden und Auslesen der Trainingsdateien abgenommen. Hierzu später noch eine kleine Anmerkung.
Der Polar V800 sitzt gut am Handgelenk und die einzelnen Bedienknöpfe sind gut zu erreichen. Ich persönlich bevorzuge ja Knöpfe im Vergleich zu Touchscreens, da unabhängig von Witterung oder Handschuhen eine Bedienung sauber möglich ist. Die einzelnen Knöpfe haben einen klaren Druckpunkt. Bei der bisherigen Nutzung gab´s noch keinen „Fehlgriff“!

Gute Bedienbarkeit - Hochwertige Verarbeitung
Gute Bedienbarkeit – Hochwertige Verarbeitung

Die Ablesbarkeit des Displays ist hervorragend. Als Brillenträger habe ich keinerlei Problem das Display abzulesen. Zusammen mit der Harttouch-Funktion und der Klopf-Funktion ist eine schneller und komfortabler Überblick während des Training elegant gelöst und funktioniert bisher tadellos.
Da ich augenblicklich viele Einheiten im Dunkeln absolviere, reicht ein kurzer Schwenk der Uhr zum Herzfrequenzsensor und die Beleuchtung wird aktiviert. Die Harttouch-Funktion kann für jedes erstellte Sportprofil individuell eingestellt werden. Neben der Funktion für Beleuchtung stehen noch die Option Uhrzeit oder die Anzeige der vorigen Runde als Option zu Verfügung.
Die Klopf (Tippen) – Funktion bietet die Optionen „Runde nehmen“, Ansicht wechseln oder Beleuchtung aktivieren. Ich nutze die Option Ansicht wechseln als Standarteinstellung um so schnell die passende Ansicht für mein Training auszuwählen. Das lästige Fummeln an den Knöpfen entfällt.
Bisher funktioniert die Funktion tadellos. So stelle ich mir benutzerfreundliche Bedienung vor!

Zubehör

Ich habe neben dem Pulsgurt “SENSOR HR H7″ noch den Fußpod “Polar Stride Sensor” im Einsatz. Beide sind problemlos und schnell mit der Uhr zu koppeln und halten auch die Verbindung untereinander bisher sehr gut.

Polar Fußpod - Kalibrierung leicht gemacht!
Polar Fußpod – Kalibrierung leicht gemacht!

Letzte Woche kam dann noch der ” Polar Cadence Sensor” für mein Mountainbike dazu. Das Montagevideo gab´s ja schon letzte Woche in meinem Blog.
Gerade bei der Verwendung des Laufsensor Bluetooth® Smart hatte ich im Vorfeld ein bisschen Bauchweh. Bisher hatte ich in Bezug auf Fußpods bei Polar immer das Problem, dass man eigentlich jeden Schuh mühsam kalibrieren musste um später dann festzustellen, dass es doch wieder nicht mit der Entfernungsmessung stimmt. Irgendwann hatte ich dann den Fußpod weggelassen und nur noch die Messung über GPS genutzt. Natürlich fehlten dann die Daten für die Schrittfrequenz.
Außerdem ist die „Geschwindigkeitsangabe live“ über GPS ziemlich ungenau. Wenn man eine ganz bestimmte Pace laufen will ist die Angabe über den Fußpod sehr viel genauer.
Hier finde ich die Lösung bei Garmin und Suunto mit Messung der Schrittfrequenz in der Uhr selbst wesentlich besser. Ich denke mal mit ein bisschen guten Willen wäre das bei der Polar V800 auch machbar und man könnte sich den Fußpod sparen wenn man lediglich die Schrittfrequenz als Information braucht.
Positiv ist die Möglichkeit der „Eigenkalibration“ des Sensors auf den ersten Laufkilometern. Das hat bisher einwandfrei funktioniert. Kilometerangaben passen!
Neben der bekannten manuellen Kalibrierung kann man das GPS-Signal dazu nutzen die Kalibrierung im Hintergrund automatisch ausführen zu lassen. Nach dieser automatischen Kalibrierung werden aktuelles Tempo, Schrittlänge und kumulative Distanz korrigiert und korrekt angezeigt. Diese Anzeige ist dann wesentlich exakter als die Daten aus den aktuellen GPS-Daten.
Die automatische Kalibrierung wird zweimal durchgeführt. Dabei wird der Durchschnittswert der beiden Messungen verwendet. Bei der nächsten Einheit werden der Durchschnittswert der vorangegangenen Einheit und der aktuelle Wert verwendet. Die Kalibrierung beginnt nach 100 Metern und läuft auf einer Distanz von 500Metern
Hierfür sind ein paar Rahmenbedingungen zu erfüllen damit die Daten stimmen. Es müssen mindestens 6 Satelliten verfügbar sein, die Geschwindigkeit muss mindestens 7km/h betragen und Auf- und Abstieg müssen weniger als 30 Meter betragen!
Für unterschiedliche Gelände und Untergründe würde ich jeweils ein eigenes Sportprofil verwenden um genaue Werte zu erhalten.
Beim Trailrunning reicht es mir die Daten aus dem GPS zu nehmen.
Ich habe mir vorgenommen die Sache mit dem Fußpod und der Streckenmessung nochmals ein wenig genauer zu untersuchen. Dafür wäre es jedoch wünschenswert das ganze bei Tageslicht auszuführen und mehrere Läufe auf einer Strecke zu absolvieren um einen besseren Vergleich zu haben. Am besten auch noch mit verschiedenen Schuhen.
Da warte ich dann aber auf den Frühling!

Weitere Einstellmöglichkeiten am Polar V800

Zu den Einstellmöglichkeiten direkt am Polar V800 gehören im Menü Sportprofile (diese müssen über Polar Flow erst eingerichtet werden) die Einstellung der Trainingstöne (Lautstärke), die Vibrationsrückmeldung, die Ansicht der Herzfrequenz (bpm, % von HFmax, % der HF-Reserve) sowie die Kontrolle der aktuell eingestellten Werte im Sportprofil und ob die HF für andere Geräte sichtbar sind.
Weiterhin kann die Genauigkeit der GPS-Aufzeichnung festgelegt werden, die Klopfempfindlichkeit sportprofilspezifisch einzustellen, Auswählen wie der Sportsensor kalibriert werden soll und ob der Sensor oder das GPS als Geschwindigkeitsangabe gewählt wird, die Geschwindigkeitsanzeige, Automatische Pause und die automatische Rundennahme mit Auswahl der Streckenlänge!
Bei den Benutzereingaben kann man Gewicht, Größe, Alter, Geschlecht, Trainingspensum, HFmax, HFmin und VO2max einstellen. Wobei die VO2max auf Basis der jeweiligen Testergebnisse automatisch aktualisiert werden kann.
Bei den allgemeinen Einstellungen geht es um das Koppeln und Synchronisieren, die Möglichkeit einen Flugmodus einzustellen, Tastentöne ein/aus zu stellen, die Art der Tastensperre festzulegen, die Klopfempfindlichkeit einzustellen, Maßheinheiten, Sprache, Inaktivitätsalarm, an welcher Hand ich das Produkt trage und ob die Trainingsansicht hell oder dunkel sein soll.
Die Uhreinstellungen sind wohl selbsterklärend und müssen hier nicht aufgezählt werden.
Und das war es auch schon an Einstellmöglichkeiten direkt an dem V800.
Die Einstellmöglichkeiten am Polar V800 direkt sind somit eingeschränkt. Die hauptsächliche Einstellung erfolgt über PolarFlow. Und hier ist meiner Meinung nach noch nicht das ganze Potential der Uhr ausgereizt. Alleine die Tatsache, dass PolarFlow seit Jahren den Status beta mit sich herumschleppt, zeigt dass hier noch einiges zu tun ist.
Da aber viele Anregungen von den Entwicklern bereits aufgegriffen wurden, hege ich die Hoffnung, dass in absehbarer Zukunft das volle Potential zu Verfügung steht.

Dateninformationen am Polar V800

Natürlich kann man seine Trainingseinheiten ziemlich ausführlich direkt am Polar V800 einsehen und auswerten. Hier mal ein “Blättern” durch meine letzte Trainingseinheit von heute Morgen!

Grunddaten Herzfrequenz HF-Zonen Trainingsnutzen Belastung Runden Höhenmeter Tempozonen ;-) Schrittlänge Schrittfrequenz Tempo Kalorienverbrauch Running Index
Synchronisation mit PolarFlow

Hier kommt jetzt das eigentliche Werkzeug zum V800 in´s Spiel. Alle Daten werden vom Polar V800 an das Onlineportal PolarFlow übertragen und ausgewertet. Dies funktioniert auf zweierlei Möglichkeiten.

Februar 2015 - Mein Einstieg mit dem Polar V800
Polar Flow Februar 2015 – Mein Einstieg mit dem Polar V800

Erstens über PolarSync
PolarSync auf dem Rechner installieren, den Polar V800 mit der Klemme an das USB-Kabel anschließen und mit dem Rechner verbinden. Das war´s. Die Daten werden in das vorher angelegte eigene PolarFlow Profil übertragen und der Polar V800 gleichzeitig aufgeladen.
Wenn Updates anstehen werden diese entsprechend auf dem V800 installiert. Klappt alles bisher ohne Probleme.
Zweite Möglichkeit über Bluetoth via Handy oder Tablet und der entsprechenden App.
Auch hier funktioniert dies auf meinem iPhone4s nach der entsprechenden Kopplung reibungslos. Sagen wir mal „fast“ reibungslos. Manchmal braucht es zwei drei Versuche bis die Daten in die App geladen wurden. Beim nächsten Mal wenn´s online geht werden die Daten entsprechend mit PolarFlow synchronisiert.
Leider habe ich im Augenblick seit dem letzten Update Probleme mit der Synchronisation. Die Herzfrequenzdaten werden nicht per Bluetooth auf mein iPhone 4s übertragen obwohl die Werte auf der Uhr sind. Auch eine nachträgliche Korrektur über Polar FlowSync behebt diesen Fehler nicht mehr.
Werden die Daten ausschließlich über Polar FlowSync übertragen passt alles.
Dort kann man übrigens dann die Trainingsdateien im gewünschten Format (*.tch, *.gpx) auf seinen Rechner exportieren.
Wer die „Rohdaten“ der aktuellen Trainings gerne direkt vom V800 wünscht, kann sich mit dem OpenSource Programm “V800 Downloader” die Daten von der Uhr auf den Rechner ziehen wenn er mit der Klemme über USB angeschlossen ist. So hat man die Original-Trainingsdateien auf jeden Fall noch mal auf seinem Rechner, denn bei einem Update sind lediglich die Ergebnisse der vorhergehenden Trainings auf dem V800, nicht aber die dazugehörigen Dateien!!

Die ganzen Möglichkeiten die PolarFlow bietet werde ich in einem separaten Blogbeitrag die nächsten Wochen präsentieren. Der Umfang würde den Beitrag sprengen und unübersichtlich machen. Ich finde es jetzt schon relativ viel Stoff. Außerdem bin ich der Meinung dass man mindestens ein paar Wochen mit dem Material arbeiten sollte, bevor man ein verbindliches Fazit erstellt.
Dann werde ich auch einige meiner Wünsche äußern die ich bisher vermisse.

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Der Beitrag Die ersten 4 Wochen mit dem Polar V800 erscheint auf dirosports.

19Dez/14Off

Eucerin Aquaphor – Eine für Alle?

Neu auf dirosports:

Als ich die Anfrage bekam mit Eucerin Aquaphor eine Hautcreme zu testen und auf meinem Blog einen Bericht dazu zu verfassen, war ich im ersten Augenblick ein wenig hilflos. Wie passt eine Creme mit einem Laufblog zusammen?

Aber nachdem ich kurz nachgedacht hatte wurde mir der Zusammenhang relativ schnell bewusst. Durch die trockene, kalte Jahreszeit im Winter und die damit gleichzeitige trockene Luft in den geheizten Innenräumen, ist die Haut sowieso extrem strapaziert. Wenn man als Sportler zudem noch mehrmals täglich duscht sind Probleme mit trockener Haut eigentlich bei vielen ein bekanntes Ärgernis.
Ein weiteres Problem bei langen Läufen ist das Wundscheuern. Hier haben einige von uns ja schon sehr schmerzhafte Erfahrungen hinter sich.

Also nahm ich die Möglichkeit war die Eucerin Aquaphor einmal im Selbstversuch zu testen.

Und so habe ich die letzten Wochen mal ordentlich geschmiert und eingerieben. In erster Linie geht´s um besonders betroffenen Bereich wie Handrücken, Unterarme und Schienbeine. Dies sind bei mir im Winter immer die Stellen, welche durch die aktuelle Witterung immer besonders trocken sind.

Eucerin Aquaphor Repair-Salbe
Eucerin Aquaphor Repair-Salbe

Ein paar Schwierigkeiten habe ich bei jeder Art von Creme für die Hände. Durch den Schutzfilm habe ich ein unangenehmes Gefühl auf den Griffflächen. Ich kann dann kaum etwas anfassen. Dies ist auch bei der Eucerin Aquaphor der Fall. Also muss ich nach dem Eincremen jedes Mal die Handinnenflächen ordentlich an einem Tuch abwischen. Ansonsten kann ich nichts anfassen.
Ansonsten vertrage ich die Creme hervorragend. Der Schutzfilm verhindert das die Haut bei trockener Kälte einreißt und spendet ausreichend Feuchtigkeit. Die Haut fühlt sich gut an und wird wesentlich zarter.

Ich nutze die Creme an den Händen bevor ich raus zum Laufen gehe. Nach dem Duschen creme ich Hände, Unterarme und Schienbeine ein.
Die ganze Geschichte fühlt sich gut an und rissige Hände hatte ich bisher keine mehr. Mal abwarten wenn´s richtig kalt wird. Aber da bleibe ich am Ball und werde ggf. die Sache ergänzen.

Als vorbeugenden Schutz gegen Wundscheuern habe ich die Salbe bisher noch nicht genutzt. Probleme hierbei habe ich eher im Sommer. Da muss ich die nächsten langen Einheiten mal abwarten aber grundsätzlich ist auf Grund der guten Verträglichkeit und der bisherigen Nutzung auch hier ein gutes Ergebnis zu erwarten.

Schutz gegen trocken Haut
Schutz gegen trocken Haut

Was die Eucerin Aquaphor nach Angaben des Hersteller noch so alles kann möchte ich im Einzelnen hier gar nicht erwähnen. Wer Interesse an mehr Infos hat kann dies am besten auf der Seite „Eucerin Aquaphor Repair-Salbe““ nachlesen oder sogar noch seine eigene “Testtube” bestellen und auch weiteres Feedback erhalten.

Wenn jemand Interesse hat die Eucerin Aquaphor selbst einmal auszuprobieren dem kann ich hier weiterhelfen. Ich habe ein paar Tuben mehr zum Testen gekriegt und würde die gerne an Euch weitergeben. Wer Interesse hat der meldet sich einfach kurz per PM auf Facebook bei mir oder hier per Anfrage. So lange der Vorrat reicht schicke ich Euch gerne eine Tube zu.

Also wer zuerst kommt, cremt zuerst!

Ich hätte gerne eine Tube Eucerin Aquaphor!
[contact-form]

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Der Beitrag Eucerin Aquaphor – Eine für Alle? erscheint auf dirosports.

23Okt/14Off

Airia One – Produktvorstellung eines etwas “anderen” Laufschuhs

Neu auf dirosports:

Als ich im Sommer die auf Englisch verfasste Anfrage bekam ob ich Interesse hätte den Airia One Laufschuh zu testen, muss ich eingestehen dass ich den Namen noch nie in meinem Leben gehört hatte. Also habe ich erst einmal gegoogelt und mich informiert was eigentlich hinter dem Namen Airia steckt! Ein schwedischer Hersteller der mit dem Slogan “speed of nature” wirbt, hatte relativ schnell mein Interesse geweckt. Und das entsprechende Produktvideo vom Airia One hat mich dann nicht lange zögern lassen. Den Schuh wollte ich einfach mal laufen und darüber berichten.

Nach ein paar Wochen kam das entsprechende Paket und wurde natürlich gleich mit einer großen Vorfreude ausgepackt.

Airia One - First Look! Airia One - First Look! Airia One - First Look! Airia One - First Look! Airia One - First Look! Airia One - First Look! Airia One - First Look! Airia One - First Look! Airia One - First Look! Airia One - First Look!

Was bei dem Airia One als erstes auffällt ist die sehr gewöhnungsbedürftige Form des Schuhs. Mit seiner nach oben zeigenden “Schnauze” erinnert er mich ein wenig an “orientalische Schnabelschuhe”. Eine Form die mir persönlich bei einem Laufschuh bisher noch nicht geläufig war.

Sehr auffallend waren beim Auspacken auch die Hinweise auf die erste Nutzung des Schuhs. Airia weißt ausdrücklich darauf hin, den Airia One ein bisschen behutsam anzugehen und den Fuß langsam an die ungewohnte Belastung durch den Schuh zu gewöhnen.
Etwas was ich eigentlich bei der Nutzung von wenig oder gar nicht gedämpften Schuhen mit geringer oder keiner Sprengung grundsätzlich empfehlen würde. Das “natürliche Laufen”, oder auch neudeutsch “natural running” genannt, ist unseren Wohlstandfüßen nicht mehr geläufig und muss sozusagen erst wieder erlernt werden.

Da ich aber mit ähnlichen Schuhen schon gute Erfahrungen gemacht habe und meine Füße das “natürliche Laufen” schon genießen, habe ich natürlich gleich eine erste Runde mit den Airia One gedreht.
Sieben Kilometer zum Kennenlernen!

Als erstes Statement kann ich die “etwas andere Art” des Schuhs in jeder Hinsicht nur untermauern. Es ist ein ganz anderes Laufen als ich es bisher kannte.
Gehen und Stehen ist mit dem Schuh eigentlich nicht wirklich toll. Aber wenn man dann mal los läuft, dann hat man richtig Spaß mit dem Schuh. Er hat sogar mich dazu gebracht ein wenig Gas zu geben und das gute Gefühl zu genießen.

Für eine tiefer gehende Beurteilung und eine abschließendes Urteil bin ich den Airia One noch zu wenig gelaufen. Aber bisher hat er mir auf den kurzen Strecken schon mal richtig Spaß gemacht.
Von der Muskulatur her beansprucht er hauptsächlich die äußeren Wadenmuskeln. Nach den bisherigen Läufen spürte ich da einen leichten Muskelkater.
Ich denke mal das ich den Schuh noch ein paar mal laufen muss damit ich einen ordentlichen Gesamteindruck vermitteln kann. Entsprechend lass ich den ersten Eindruck hier mal so stehen und werde einen ausführlichen Testbericht folgen lassen!

Wer bereits jetzt ein paar weitere Infos zum Schuh haben möchte kann sich auf der Herstellerseite von Airia informieren!

to be continued …

Der Beitrag Airia One – Produktvorstellung eines etwas “anderen” Laufschuhs erscheint auf dirosports.

11Sep/14Off

Mizuno Trailschuhe – Der Wave Hayate und der Wave Mujin

Neu auf dirosports:

Ich hatte die letzten Wochen die Möglichkeit die Mizuno Trailschuhe Hayate und Mujin ausführlich zu testen und auf verschiedenen Untergründen und bei verschieden Witterungen zu laufen.

Als ersten Mizuno Trailschuh kommen wir zum
Mizuno Wave Hayate

Mizuno Wave Hayate Mizuno Wave Hayate Mizuno Wave Hayate Mizuno Wave Hayate

Hier mal die Rahmendaten des Schuh´s laut Herstellerangabe:
Eigenschaften
 
Dämpfung:Minimal
Geeignet für:Trail
Lauftyp:Performance
Gewicht:240 Gramm
Sprengung:8/18mm = 9mm

Ausführliche technische Beschreibungen des Schuhes auf der Herstellerseite.

Ich bin den Wave Hayate auf fast allen Untergründen gelaufen und die ohne Probleme. Optimaler Grip ist ausreichend vorhanden. Lediglich auf nassen, festen Untergründen wie Asphalt oder Steinplatten sollte man grundsätzlich Vorsicht walten lassen.
Aber dies haben eigentlich alle Schuhe die ich gelaufen bin.
Wenn´s nass wird sind glatte Oberflächen mit Vorsicht zu genießen!!

Die Sprengung ist mit 10mm noch im akzeptablen Bereich für mich. Der Abdruck ist sehr direkt und der Kontakt zum Untergrund relativ hart und vermittelt ein gutes Gefühl. Kein schwammiges Laufen sondern für den Bereich Trail ein super Feeling. Auch bei langen Läufen jenseits der 30km hatte ich keinerlei Probleme.
Einzige Ausnahme ist die Anfälligkeit gegen Feuchtigkeit. Wenn man durch feuchtes Gras muss hat man schon nach wenigen Metern nasse Füße. Hier würde ich mir definitiv ein wasserabweisendes Obermaterial wünschen.

Mal vom fehlenden wasserabweisenden Obermateriel eine absolute Empfehlung! Wenn´s nass wird sollte man keine Angst vor nassen Füßen haben. Aber welcher Trailer hat das schon! ;-)

Dämpfung:
Gewicht:
Asphalttauglichkeit:
Geländetauglichkeit:
Wasserabweisend:
Grip:
Schutz:
Stabilität:

Als zweiten Mizuno Trailschuh haben wir den
Mizuno Wave Mujin

Mizuno Wave Mujin Mizuno Wave Mujin Mizuno Wave Mujin Mizuno Wave Mujin

Hier mal die Rahmendaten des Schuh´s laut Herstellerangabe:
Eigenschaften
 
Dämpfung:Maximal
Geeignet für:Trail
Lauftyp:Support
Gewicht:295 Gramm
Sprengung:9/21mm = 13mm

Ausführliche technische Beschreibungen des Schuhes gibt´s wieder auf der Herstellerseite.

Auch den Wave Mujin bin ich auf allen Untergründen gelaufen. Im Gegensatz zum Hayate ist der Schuh wesentlich weicher und vermittelt das Gefühl von guter Dämpfung und ausreichendem Schutz des Fußes.
Grip ist analog zum Hayate sehr gut. Beim Mujin ist jedoch der Abdruck wesentlich indirekter. Ein Gefühl für den Untergrund hat man hier nicht so direkt wie beim Hayate.
Wer aber Supportschuhe bevorzugt und es gerne ein wenig “bequemer” hat ist hier an der richtigen Adresse.

Und der Mukin hat ein wasserabweisendes Obermaterial, welches die Füße auch bei langen Läufen durch dichtes Gras und die eine oder andere Pfütze trocken hält. Die Bei den Test´s wurd dies ausgiebig und mit viel Freude getestet!

Trailrunning macht Spaß!
Trailrunning macht Spaß!
Der Mizuno Wave Mujin kann was ab!
Der Mizuno Wave Mujin kann was ab!

Leider komme ich mit Supportschuhen überhaupt nicht zurecht. Dazu noch die immens hohe Sprengung. Mehr wie 25 Kilometer kann ich persönlich mit dem Schuh nicht laufen ohne Probleme im Kniebereich zu bekommen. Da ich eigentlich Neutralschuhe mit wenig bis gar keiner Sprengung laufe, komme ich mit dem Schuh auf langen Einheiten irgendwann nicht mehr zurecht.
Für Läufer die im Support Sektor zu Hause sind ist der Schuh bestimmt auch auf langen Einheiten gut zu laufen.

Dämpfung:
Gewicht:
Asphalttauglichkeit:
Geländetauglichkeit:
Wasserabweisend:
Grip:
Schutz:
Stabilität:

Fazit:
Am allerliebsten wäre mir ein Trailschuh aus einer Kombination von Hayate und Mujin. Die Bauweise hätte ich gerne eindeutig vom Mizuno Wave Hayate. Dazu wünsche ich mir das wasserabweisende Obermaterial des Wave Mujin.

In dieser Kombination hätte ich dann einen fast perfekten Trailschuh!

  • Die Schuhe wurde mir zu Testzwecken im Rahmen meiner Mizuno-Runbird-Teilnahme von Mizuno zu Verfügung gestellt. Grundsätzlich sind die Ergebnisse dieses Testberichtes unabhängig erstellt und ohne Einflussnahme des jeweiligen Anbieters. Sie entsprechen meiner persönlichen Meinung zu diesem Produkt und sind auf Grund der persönlichen Nutzung entstanden. Eine Einflussnahme seitens des Anbieters findet grundsätzlich nicht statt!

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19Aug/14Off

Mizuno Wave Hitogami – leichter Wettkampfschuh

Neu auf dirosports:

Nachdem zwei der Mizuno Runbirds den Mizuno Wave Hitogami begeistert beim Hamburg Marathon gelaufen sind wollte ich den Schuh unbedingt selbst einmal testen.
Zum Glück habe ich den Schuh schon vor meinem Urlaub zugeschickt bekommen, so konnte ich ihn bereits mit viel Freude knappe 100 Kilometer über die Radwege der Fränkischen Schweiz jagen und entsprechend testen.

Der Mizuno Wave Hitogami - Dynamisch!
Der Mizuno Wave Hitogami – Dynamisch!

Und ich muss zugeben, er macht richtig viel Spaß!

Hier mal die Rahmendaten des Schuh´s laut Herstellerangabe:
Eigenschaften
 
Dämpfung:minimal
Geeignet für:Wettkampf
Lauftyp:neutral
Gewicht:190 Gramm

Der Schuh vermittelt einen relativ harten und direkten Eindruck beim Laufen auf Asphalt. Etwas was ich eigentlich ganz gerne mag. Trotzdem überrascht der Mizuno Wave Hitogami mit guter Dämpfung. Ich bin in den Schuh geschlüpft und habe mich gleich damit wohl gefühlt! Die Passform ist optimal. Dank Dynamotion Fit Technologie unterstützt das Obermaterial die natürliche Fußbewegung.
Hierzu empfehle ich auf jeden Fall die ausführlichen Informationen zu den innovativen Running-Schuhtechnologien auf der Seite von Mizuno.

Hier mal ein kleines Video von meinen morgentlichen Testläufen im Urlaub in der Fränkischen Schweiz:

Der Schuh verleitet sogar mich dazu ein wenig flotter zu laufen, und dass ist ja schon mal ein Wort!

Zu schnell für die Kamera!
Zu schnell für die Kamera!

Als Fazit bleibt festzuhalten dass ich wohl einen neuen Lieblingsschuh für den Augenblick habe.  Ich finde es einfach toll wenn man einen Schuh anzieht, damit losläuft und sich einfach nur wohlfühlt. Dieses Gefühl hatte und habe ich mit dem Mizuno Wave Hitogami. Und wenn der Schuh passt, wird er natürlich auch gerne öfter getragen.
Tendenziell sehe ich mich schon damit den Frankfurt Marathon laufen. Ich denke dafür ist er einfach prädestiniert!

Dynamisch in beide Richtungen! ;-)
Dynamisch in beide Richtungen! ;-)

Dämpfung:
Gewicht:
Asphalttauglichkeit:
Geländetauglichkeit:
Wasserabweisend:
Grip:
Schutz:
Stabilität:

  • Der Schuh wurde mir zu Testzwecken im Rahmen meiner Mizuno-Runbird-Teilnahme von Mizuno zu Verfügung gestellt. Grundsätzlich sind die Ergebnisse dieses Testberichtes unabhängig erstellt und ohne Einflussnahme des jeweiligen Anbieters. Sie entsprechen meiner persönlichen Meinung zu diesem Produkt und sind auf Grund der persönlichen Nutzung entstanden. Eine Einflussnahme seitens des Anbieters findet grundsätzlich nicht statt!

Der Beitrag Mizuno Wave Hitogami – leichter Wettkampfschuh erscheint auf dirosports.

17Jun/14Off

Resümee und ein kleiner Ausblick

Neu auf dirosports:

Das Jahreshighlight ist vorbei und es gilt mit ein wenig Abstand ein Resümee zu ziehen. Weniger ein sportliches Resümee, da stelle ich überhaupt nichts in Frage. Wenn man bei seinem ersten 100er das Ziel erreicht und die Witterungsbedingungen noch dazu nimmt, kann man sich nicht beschweren. Da interessiert mich die Zeit relativ wenig.

Vorbereitung:
Die Vorbereitung war prima. Trotz Bedenken hinsichtlich des „doppelten Wochenendes“ mit 12-h-Lauf und Hamburg-Marathon, waren diese beiden Einheiten innerhalb 72 Stunden letztendlich optimal. Was man noch optimieren könnte, wären mehr lange Läufe an den Wochenenden. Hier wäre es sinnvoll den einen oder anderen über 50 Kilometer mit ins Programm zu nehmen. Letztendlich ist die Basis für einen 100 Kilometer Lauf die Grundlagenausdauer. Und dafür brauchst Du Kilometer, Kilometer, Kilometer……..

Das Problem hierbei ist neben der Zeit die Gefahr dass man zu viel macht. Für mich ist das immer ein Art „Drahtseilakt“. Auf der einen Seite brauchst Du Kilometer, auf der anderen besteht die Gefahr der Überlastung. Für mich ist es immer rätselhaft wie manch einer seine immensen Kilometerleistungen wegsteckt. Ich habe schmerzvoll erfahren müssen, dass mein Körper nach einer hohen Belastung auch ausreichend Ruhe und Regeneration braucht. Und die kriegt er!

Der Lauf selbst:
Letztendlich war der Schlüssel zum Erfolg die optimale Betreuung während des Laufes. Auf Grund der Witterung ist die Zufuhr von Flüssigkeit das allerwichtigste. Stephan und ich hatten abgemacht, dass er mich anfänglich alle halbe Stunde zum Trinken animiert. Als es später heiß wurde haben wir die Intervalle auf 15 Minuten reduziert.
Gerade am Anfang, wenn es gut läuft, besteht die Gefahr dass man das Trinken vergisst und es laufen lässt. Bei den diesjährigen Witterungsbedingungen wäre dies irgendwann nicht mehr zu kompensieren gewesen. Hier hat die Anweisung „von außen“ etwas zu trinken super geklappt!

Ein weiterer Schlüssel war die Entscheidung an den offiziellen VP´s so kurz wie möglich anzuhalten und sich auf keinen Fall hinzusetzen. Am besten ist es langsam weiter zu gehen und sich zu verpflegen. Dies bekommt mir am besten und die Muskulatur bleibt in Bewegung. Ich hätte gegen Ende auch gar nicht gewusst wie ich überhaupt aus dem Stuhl wieder hoch kommen sollte.

Gegessen habe ich relativ wenig. Mein „Frühstück“ bestand aus einem selbst gemachten Chiageel und einem Outsnack-Riegel. Bekömmlich und den Magen wenig belastend.
Unterwegs habe ich mir ein Glas Babynahrung (Karoffel/Pastinake) gegönnt. Geschmacklich zwar die Richtung Pappmaschee, aber sehr bekömmlich und nahrhaft! Beim nächsten Mal vielleicht mit ein bisserl Salz!

Wat Läuft! Kurz vor VP Baldeney See VP Baldeney See Letzter VP - Ruhrtalbrücke vlcsnap-2014-06-11-19h19m41s77 Die Ruhr!

Salz! Auf Grund der extremen Temperaturen war der Mineralverlust durch Schwitzen immens. Also gab es von Anfang an stündlich eine Salztablette. Dazu ab Kilometer 30 öfters einen Schluck Gemüsebrühe. Im kalten Zustand nicht unbedingt lecker, aber dieser hat ja nicht lange angehalten. Ab Mittag war die Brühe warm!
An Isogetränken hatte ich lediglich eine 0,75l Flasche Frubiase Sport dabei. Hat gereicht, obwohl ich die letzten 15 Kilometer gerne etwas mehr an Geschmack gehabt hätte als abgestandenes, warmes Wasser.

An den VP´s habe ich relativ wenig zu mir genommen. Absolute Highlights waren die Salzkartoffel bei Kilometer 58 (Baldeneysee) und das Malzbier bei Kilometer 77 (A52 Ruhrtalbrücke).
Die zwei kleinen Flaschen Cola waren letztendlich eher etwas fürs Gemüt und gegen Ende des Laufes. Man muss hier aufpassen mit dem extremen Zuckergehalt um den Insulinspiegel nicht nach oben zu jagen um kurz danach in den Keller zu fallen. Hier werde ich in Zukunft auf Malzbier zurückgreifen welches wesentlich „weicher“ wirkt.

Best Supporter!
Best Supporter!

Ausrüstung und Kleidung:
Die Farbe schwarz ist zwar schön, aber bei den Temperaturen nicht ganz optimal. Das 2012er TTdR-Shirt hatte den Vorteil, dass das Logo nicht komplett gummiert war. Entsprechend war das „ganze Shirt“ voll funktionsfähig. Bei den neuen Shirts hat man im Brustbereich des Logos extrem geschwitzt.
Die ¾-Tight von Skins war optimal. Hier gab´s keinerlei Probleme. Als besondere Empfehlung kann ich hier noch die Wund- und Schutzcreme von Linola empfehlen. Keinerlei Wunschscheuern trotz des extremen Schwitzens. Bisher das beste Produkt das ich benutzt habe!!

Bergfest! Von weitem erkennbar! Alternative Kopfbedeckung! Trinken war das A und O

Bei meinen Compressport R2 RACE AND RECOVERY Beinlingen bin ich ein wenig verunsichert. Ich hatte nach dem Lauf extrem geschwollen Knöchel und Füße. In erster Linie auf der linken Seite. Hier habe ich den Verdacht, dass der Übergang zwischen Socke und Beinlingen einfach zu viel Druck ausgeübt hat und letztendlich dazu geführt hat das sich Wasser im Fuß- und Knöchelbereich ansammelt und nicht mehr abtransportiert wird. Jedenfalls war die Sache sehr schmerzhaft und unangenehm. Es hat eine gute Woche gedauert bis sich wieder alles normalisiert hat.
Zukünftig werde ich auf Kompressionskniestrümpfe beim Lauf zurückgreifen und direkt nachher die Beinlinge zur Regeneration benutzen. Jedenfalls bei Läufen über 50km!

Die Hokas waren ohne Tadel. Selbst als ich gegen Ende das Gefühl hatte die Schuhgröße hat sich verdoppelt. Alles prima. Fußtechnisch, ohne das Problem der Wassereinlagerung, alles im Lot. Keine Blasen an den Füßen ist schon mal viel wert!

Von den ausprobierten Kopfbedeckungen war letztendlich die gute, alte Schirmmütze der Lauffreunde aus Rodgau das Beste. Ab und an im kühlen Ruhrwasser getränkt hat sie verhindert dass das letzte bisschen Hirn auf den 100 Kilometern verbruzzelt.
Was ich mir vielleicht noch zulege ist eine Schirmmütze mit Nackenschutz. Das wäre dann perfekt!

Als Brille nutze ich ja die Sziols und kann wie bereits in der Vergangenheit nur Positives berichten. Meine Sportbrille, gerade wenn es sich auch um erforderliche Sehhilfen handelt, ist definitiv nur noch Sziols!

Fazit:
Letztendlich ist das wichtigste die innere Einstellung und das Funktionieren des Teams gewesen. Ich konnte mich blind auf meinen aufopferungsvoll kämpfenden Betreuer Stephan verlassen. Und ich wollte die Rheinorange sehen. Egal wie! Aufrecht und aus eigener Kraft.
Der Wille ist vielleicht das wichtigste was uns zu Verfügung steht. Der Wille etwas zu erreichen obwohl der Körper eigentlich nicht mehr kann. Sagt er zumindest in immer kürzer werdenden Abständen!

  • Wenn man weiß, dass viel mehr in einem steckt als dass was man bisher kennt.
  • Wenn man sich sicher ist, dass nach einer schlechten Stunde auch wieder eine gute kommt.
  • Und wenn man weiß, dass das Gefühl am Ziel einfach für alles entschädigt was man während des Laufes ertragen hat.
  • Dann schafft man Dinge, die man vor ein paar Jahren als absolut unmöglich gehalten hat.

Und das Gefühl am Ziel eines Traumes angekommen zu sein, ist nur vermittelbar wenn man es selbst einmal erlebt hat.
Dabei ist es meiner Meinung nach völlig egal wie dieses Ziel aussieht. Ob 5 Kilometer, ob Marathon, ob 100 Kilometer oder auch 230 Kilometer. Das Ziel legt jeder selbst für sich fest. Ganz alleine und ganz persönlich. Schaut nicht nach anderen, schaut auf Euch. Hört in Euch hinein und sucht die versteckten Wünsche und Träume. Und wenn Ihr sie gefunden habt arbeitet an deren Realisierung. Denn Träume und Wünsche zu erfüllen ist eine der befriedigendsten Dinge die ich kenne. Ein erfüllter Traum setzt Kräfte in Euch frei. Kräfte die euch im täglichen Leben nach vorne bringen und die Euch zeigen was alles in Euch steckt!

Und mein nächstes Ziel ist die Gürtelschnalle bei der TTdR 2016. Wenn sie denn stattfindet. Die 100 Meilen als nächstes Ziel. Es ist ein Traum, kein Muss. Aber ohne Träume fehlt etwas im Leben.

Muhhhhhh....
Muhhhhhh….

Aber im Augenblick genieße ich noch das erreichen meines letzten Zieles. Und dies mit stolz geschwellter Brust und dem Gefühl „fast“ alles richtig gemacht zu haben!

Der Beitrag Resümee und ein kleiner Ausblick erscheint auf dirosports.

22Apr/14Off

Mammut MTR React GTX – ein Allrounder

Neu auf dirosports:

Mammut MTR React GTX
Konstruktion:Multisportschuhe
Einsatzbereich: Trail Running; Freizeit
Material:Mesh Single Shell
Innenmaterial:Gore-Tex Extended Comfort Footwear
Sohle:Gripex Iguana Laufsohle; EVA-Zwischensohle; PU Dämpfung
Verschluss:Speed Lace Schnell-Schnürung
Gewicht:819 g (Paar in mittlerer Größe)

Als ich den Mammut MTR React GTX das erste Mal in den Händen hielt war ich über das hohe Gewicht doch überrascht. Wenn man üblicherweise sehr leichte Schuhe läuft, sind über 400 Gramm schon eine ganze Menge.

Mammut MTR React GTX - farblich sehr ansprechend Mammut MTR React GTX - Trail und/oder Freizeitschuh? Mammut MTR React GTX - Stabil und wasserdicht!

Zweiter Punkt der mir auffiel war das Schnürsystem, welches ich in solch eine Art bisher noch nicht kannte. So eine Art Klemme die die Schnürsenkel fixiert!
Ansonsten macht der Mammut MTR React GTX einen sehr stabilen Eindruck. Mit einer Sprengung von 9mm gehört der Schuh eher in den für mich höheren Bereich. Überraschenderweise hat mich diese, im Gegensatz zu einigen negativen Bewertungen für diesen Schuh, jedoch bisher nicht gestört.

Es ist im Übrigen mein erster Gore-Tex-Schuh. Hier bin ich bezüglich der Unempfindlichkeit gegenüber Nässe sehr erfreut. Wenn das Wasser nicht gerade am Knöchel in den Schuh hineinläuft, bleiben die Füße angenehm trocken.

Profil für jeden Untergrund - Mammut MTR React GTX
Profil für jeden Untergrund

Die Laufeigenschaften würde ich nicht als speziell für Trailrunning klassifizieren. Es ist für mich eher ein Schuh im Bereich AllTerrain. Ich laufe den Schuh auf Asphalt, Gras, befestigten Waldwegen und auf Trails gleichermaßen gerne. Sozusagen mein Allrounder wenn ich nicht weiß was ich für einen Schuh anziehen soll. Mit dem Mammut MTR React GTX mache ich eigentlich nie was verkehrt.

Mammut MTR React GTX - Eher Allrounder als ein reinrassiger Trailer!
Eher Allrounder als ein reinrassiger Trailer!

Letztendlich ist der Mammut MTR React GTX für mich kein „echter Trailrunner“. Es ist eher ein sehr bequemer Allrounder den man auch mal gerne zum Wandern anzieht oder sogar als Freizeitschuh nutzt. Schließlich macht er auch optisch was her.
Wer also speziell für´s Trailen etwas sucht sollte eher zu einem Spezialisten greifen. Wer aber ab und an mal abseits der Wege unterwegs ist oder auch was wasserdichtes zum Wandern sucht, liegt beim Mammut MTR React GTX nicht verkehrt!

  • Der Schuh wurde mir zu Testzwecken von Bergfreunde.de zu Verfügung gestellt. Grundsätzlich sind die Ergebnisse dieses Testberichtes unabhängig erstellt und ohne Einflussnahme des jeweiligen Anbieters. Sie entsprechen meiner persönlichen Meinung zu diesem Produkt und sind auf Grund der persönlichen Nutzung entstanden. Eine Einflussnahme seitens des Anbieters findet grundsätzlich nicht statt!

Der Beitrag Mammut MTR React GTX – ein Allrounder erscheint auf dirosports.

4Apr/14Off

Sommerzeit – Hartes Brot für Frühaufsteher

Neu auf dirosports:

Über die Sinnhaftigkeit der Sommerzeit möchte ich mich hier gar nicht mehr auslassen. Hierzu gibt´s genügend Veröffentlichungen die die negativen Auswirkungen dieses längst überholten Reliktes aus der Zeit der Energiekrisen.
Ich möchte dies eher aus der Sicht eines Frühaufstehers und Sportler betrachten. Jemand der tendenziell den frühen Morgen als Zeit des Sports bevorzugt, und dies unabhängig ob Winter- oder Sommerzeit.

Die meisten wissen ja, dass ich mich vom Individualverkehr Auto vor ein paar Jahren bewusst verabschiedet habe. Auf Grund der optimalen Vorraussetzungen die mir mein Brötchengeber in Bezug auf Entfernung und Möglichkeit der optimalen Körperpflege nach dem Sport bietet, liebe ich es vor einem anstrengenden Arbeitstag den alten Körper so richtig in Schwung zu bringen. Sportlich in einen neuen Tag hineinzulaufen ist für mich eine der schönsten Erfahrungen die ich machen durfte.

Elektrischer Reiter bei der TTdR 2012

Elektrischer Reiter bei der TTdR 2012

In der Winterzeit hat man sich ja an die Dunkelheit gewöhnt. Eine gute Stirnlampe ist heutztage ein „serienmäßiger“ Bestandteil der Ausrüstung und bei den heutigen technischen Möglichkeiten auch kein Handicap mehr. Trotzdem freut es einen, wenn man ab Mitte März so langsam die Lampe während des frühmorgentlichen Laufes ausschalten kann.
Ab dem Zeitpunkt der Umstellung auf Sommerzeit ändert sich dies wieder radikal. Jetzt steht man nicht mehr um kurz vor fünf auf, sondern unabhängig was die Uhr sagt eigentlich kurz vor Vier!!!
Und diese Zeit ist selbst für mich ein hartes Stück Brot!

Nun laufe ich wieder im Schein der Stirnlampe Richtung Darmstadt durch den Wald. Bei Vollmond kann man wenigstens noch Umrisse und Schemen erkennen. Aber wenn´s bewölkt ist umhüllt einen nur ein tiefes, undurchdringliches SCHWARZ! Durchdrängt mit Geräuschen und Gerüchen die man hier und da überhaupt nicht weiter hinterfragen möchte. Leuchtende Augenpaare in Bodennähe die im Schein der Stirnlampe aufleuchten sind ja noch akzeptabel, aber wenn die Augenpaare in die Höhe seiner eigenen Augen wandern, beschleunigt sich der Puls doch hier und da spürbar.

Waldbewohner

Waldbewohner

So wird es nun wieder ein paar Wochen dauern bis ich die Schönheit der Natur beim Laufen wieder in vollen Zügen genießen kann. Bis sich der Körper an die Sommerzeit gewöhnt hat wird die Uhr wohl fast wieder zurückgestellt.
Es ist schon ein hartes Stück Brot mit der Sommerzeit!

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