Warning: Creating default object from empty value in /homepages/28/d37016100/htdocs/sport/wordpress/wp-content/plugins/wpseo/wpseo.php on line 14
Ernährung » sport components
sport components
18Dez/15Off

Still ruht der See – ohne Gesundheit läuft es nicht

Neu auf dirosports:

Wenn die Gesundheit nicht mitspielt, ist der Rest auch keine Freude.
Nachdem es 2014 ja so toll lief und ich mit meinem ersten 100er bei der TTdR ein richtig tolles Jahr hatte, musste es wohl 2015 einen Dämpfer geben. Und ich muss abschließen sagen, der war knackig. Wenn die Gesundheit nicht mitspielt ist der Rest auch Schei….!

Knie-OP und dauerhafte Probleme mit meinem Asthma bringen einen fast zur Verzweiflung. Laufen war immer nur sporadisch möglich und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich zum Ende des Jahres so richtig die Schnauze voll. Selten ging´s mir so schlecht was der allgemeine gesundheitliche Zustand betrifft.

Keine Rettung der Gesundheit in Sicht
Keine Rettung der Gesundheit in Sicht

Seit Wochen habe ich nun Probleme mit meinem Magen, welche selbst durch die bisherige Behandlung nicht besser wurden. Und wenn die „Mitte“ nicht mitspielt, geht´s dem Rest des Körpers genauso schlecht.
Letzte Gewissheit soll nun einen Magenspiegelung geben, wobei ich den frühsten Termin für ein Vorgespräch beim Gastroenterologen Ende Januar bekommen habe. Einer bot mir sogar den April an?
Ich weiß ja nicht wie es anderen geht, aber wenn man chronische Schmerzen hat, ist dies eigentlich ein Unding.

Ich hoffe also auf Ende Januar und quäle mich bis dahin weiter an allen Leckereien vorbei. Jedenfalls gebe ich mir Mühe. So ganz schaffe ich es nicht die Weihnachtszeit zu ignorieren und alles stehen zu lassen. Aber wenn man stets mit Schmerzen rechnen muss, schmeckt`s eigentlich nicht wirklich.
Das Leben ist traurig ohne Genuss!

Weihnachtsmenü ohne Freude
Weihnachtsmenü ohne Freude

Vielleicht schaffe ich es ja zwischen den Jahren ein bisschen zu Laufen. Das größte Problem ist, dass ich durch die Magengeschichte auch keine Luft bekomme. Kurzatmigkeit wie bei einem Raucher.
Und das mir. Eine echte Strafe.

Vielleicht ist mir auch die Krankheit meines Freundes auf den Magen geschlagen der aktuell seine Chemotherapie durchsteht. Auch das ist nicht so einfach für mich.

Aber jetzt lassen wir mal alles Schlechte hinter uns und widmen uns dem was kommt. Positiv nach vorne schauen, auch wenn´s dieses Mal sehr, sehr schwer fällt.
Hilft ja alles nix.

Ich nehme mir für die Zukunft lediglich ein Ziel vor. Meine Gesundheit wieder zu erlangen und Gesund zu bleiben. Wenn ich das wieder hinkriege, ist der Rest eine schöne Zugabe.

Ein frohes Fest Euch allen!
Ein frohes Fest Euch allen!

Ich wünsche all meinen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Liebsten, viel Glück und vor allem Gesundheit.

image_pdfimage_print

Der Beitrag Still ruht der See – ohne Gesundheit läuft es nicht erscheint auf dirosports.

19Jan/15Off

Die F-AS-T Formel – Eine kleine Buchvorstellung

Neu auf dirosports:

Die F-AS-T Formel
Was erfolgreiche Sportler anders machen!

Das aktuelle Buch von der Forschungsgruppe Dr. Feil, welche im Kreis der Sportler wohl bekannt ist und die in Bezug auf Trainings- und Ernährungslehre in vielen Teilen des Einzel- und Mannschaftssports tätig ist und auch viele bekannte Spitzensportler betreut hat.

Ich habe das Buch die F-AS-T Formel als Leseexemplar für eine Rezession erhalten und habe mich, da mich das Thema Sport und Ernährung schon immer interessiert, eifrig ans Lesen gemacht. Schließlich ist jeder Jahresanfang stets mit einem unglücklichen Blick auf den gewachsenen Bauchumfang verknüpft.
Für meine Blogleser möchte ich hier die wichtigsten Erkenntnisse meinerseits ein wenig offen legen, immer mit dem Hintergrund, dass ich letztendlich über die wissenschaftlichen Aussagen relativ wenig sagen kann. Für mich zählt eher der praktische Nutzen, die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Buches, sowie die Umsetzbarkeit einzelner Konzepte!

Gliederung und Aufbau

Buchhintergrund und Aufbau

Dr. Wolfgang Feil und seine Tochter Frederike Feil, als Autoren dieses Buches, vermittel Ernährungs- und Trainingstipps die sie bei vielen Sportlern erfolgreich umgesetzt haben.
Die angesprochen F-AS-T Formel setzt wie folgt zusammen:

F   = Fettstoffwechselaktivierung
AS= allgemeine Stabilität und
T   = Topleistung im Wettkampf

Gliederung des Buches

.

Nach einer kurzen Einleitung zu den beiden Autoren und der Erläuterung was hinter der F-AS-T Formel steckt wird die Thematik Fettstoffwechsel beleuchtet. Es wird ausführlich und verständlich die Thematik Fettstoffwechsel sowohl ernährungstechnisch als auch trainingstechnisch erläutert.
Die bereits bekannten aktuellen Problematiken hinsichtlich Kohlehydraten, Getreide und Zucker werden mit vielen Tipps und Erläuterungen zu den einzelne Wirkungsweisen und den Nährstoffkomponenten erläutert.
Es gibt weitreichende Tipps zur Nährstoffversorgung und zur praktischen Umsetzung.
Es werden die einzelnen Wirkungsweisen erläutert und auch Informationen in Bezug auf Nachhaltigkeit der aufgeführten Lebensmittel gemacht.

Der Bereich Allgemeine Stabilität erläutert die Themen Auf- und Abwärmen vor dem Training, Flexibilität und Stabilität, Massage, Regeneration und auch Ansätze zum Thema Faszien.
Alles aber hauptsächlich aus dem Gesichtspunkt Ernährung.

Ähnlich verhält es sich mit dem Abschnitt Training und Wettkampf. Hier gibt es ausführliche Empfehlungen für Versorgungsstrategien vor und während des Wettkampf und zwar für mehrere Sportarten.
Zusätzlich wird die Thematik Regeneration gleichfalls ausführlich behandelt.

.

Ein großer Abschnitt beinhaltet dann die Umsetzung der einzelnen Bereiche der F-AS-T Formel anhand von Rezepten, Übungen zur Stabilität sowie dem Auf- und Abwärmen und der Regeneration.
Alles reich bebildert und gut verständlich rüber gebracht. Selbst ich traue mir zu die Übungen nachzumachen.

Der letzte Abschnitt beinhaltet dann ein Sportler-Nährstoff-Lexikon, welches die Wirkungsweisen der einzelnen Nährstoffe gut verständlich erläutert!

Mein persönliches Fazit

Ich habe ja schon viele Bücher über Training und Ernährung gelesen. Jedenfalls habe ich es versucht. Viele davon sind alleine durch die Masse an Informationen schon sehr schwer verdaulich.
Beim aktuellen Buch die F-AS-T Formel habe ich mich relativ schnell eingelesen und das Buch zügig durchgearbeitet. Auf knapp 200 reichlich bebilderten Seiten gab´s dass eine oder andere “Ach schau mal an” oder “Das passt” von mir zu hören.
Gerade die angepriesene Verschiebung der Hauptenergiequelle zum Fett ist mir persönlich sehr gelegen. Und wenn jemand den Genuss von Schokolade sogar empfiehlt hat er schon mal viel Pluspunkte.
Das Buch bringt jetzt nicht unbedingt die allerneusten, bisher unbekannten Erkenntnisse zum Thema Sportlerernährung, aber es ist nachvollziehbar und gut verständlich geschrieben. Mich persönlich hat es überzeugt und ich werde es immer in Griffweite behalten.
Viele Ratschläge werde ich einmal beherzigen und bestimmt noch das eine oder andere Mal auf dieses Buch verweisen.

3 Exemplar zu gewinnen!

Nachschlag

Und zu guter letzt kann ich auch noch drei Exemplare von “Die F-AS-  T Formel – Was erfolgreiche Sportler anders machen” an meine Leser weitergeben. Wer also Interesse an einem Exemplar hat darf sich in die Wunschliste eintragen. Meldeschluss ist der 7. Februar 2015 bis 24 Uhr. Wer zu spät kommt hat Pech gehabt.
Rechtsweg usw. ist ausgeschlossen. Schließlich möchte ich was verschenken.
Unter den Kandidaten werde ich am 8. Februar drei Exemplare auslosen und Ihnen jeweils ein Exemplar im Lauf des Februar zusenden.

CLOSED!!!!!

image_pdfimage_print

Der Beitrag Die F-AS-T Formel – Eine kleine Buchvorstellung erscheint auf dirosports.

11Okt/14Off

FRA Marathon 2014 – made my day

Neu auf dirosports:

Die letzten Wochen waren im Hinblick auf meine 6. Teilnahme beim FRA Marathon 2014 ja anfänglich nicht so erbauend. Auf Grund meiner Achillessehnenproblematik war eine ordentliche Vorbereitung eigentlich gar nicht vorhanden. Als ich mich vor zwei Wochen dann gedanklich von einer unbedingten Teilnahme am FRA Marathon 2014 verabschiedet hatte, war die Sache dann relativ entspannt. Wenn´s klappt laufe ich, wenn nicht gibt´s ein Foto- und Videotermin in Frankfurt. Den ganz ohne FRA Marathon kann ich mein sonst so ereignisreiches Jahr nicht abschließen.

Und so bestanden die letzten Wochen weniger aus ernsthaftem Training, als aus Schonung des Fußes, Biken und lockeren, kurzen Läufen.
Da sich hierdurch meine Beschwerden so langsam auflösten, sah es im Laufe der Woche so aus, dass ich wohl doch meinen Jahresabschluss “laufend” absolvieren könnte. Und so entschloss ich mich, heute einen ultimativen Test des Fußes zu absolvieren.
Entweder er hält und bleibt schmerzfrei, oder ich habe Gewissheit das ich mit Fotoequipment zum FRA Marathon 2014 anreise.

FRA Marathon 2014 in Sichtweite Treffen mit André Hammermann Messeturm Dafür ist es wert 42km zu Laufen Endlich wieder bei meinen Liebsten! Stolz wie Bolle! Jetzt noch mal alles geben! Danke Eva! Jetzt geht´s an´s Eingemachte! Gezeichnet von 36 Kilometern Vor dem Start

Da ich die letzten kurzen Läufe prima Ergebnisse mit dem Mizuno Wave Rider 17 erzielt hatte, war dieser heute die erste Wahl. Wenn der Fuß sich damit gut fühlt soll er ihn auch bekommen.
Los ging es kurz nach 8 Uhr. regen, Nebel und Temperaturen über 20°C!
Bis auf die Temperaturen eigentlich mein Lieblingswetter. Und so machte ich mich auf meine 20km Strecke um bei einem 6:30er Schnitt herauszufinden ob alles wieder im Lot ist!

Und das ist es. Der Fuß hat während den ganzen gut 20 Kilometern keinerlei Probleme bereitet. Keine Schmerzen, keine Schwellungen, keine Rötungen! Passt!

Jedenfalls der Fuß ist bereit für den FRA Marathon 2014. Meine persönliche Form leider nicht. Die letzten Wochen der Ruhe und Schonung für den Fuß, hat mein schwächliches Ego wieder mal genutzt um den Frust mit leidenschaftlicher Nahrungsaufnahme zu kompensieren.
Und ich muss eingestehen, dies klappt immer wieder in einer Perfektion, wie ich sie mir in allen anderen Bereichen zu tiefst wünschen würde.

Also werde ich, so wie es nach dem heutigen Lauf aussieht auch 2014 wieder meinen FRA Marathon in Angriff nehmen. Und auch dieses Jahr werde ich wieder 5 Kilogramm zu viel auf den Rippen haben. 5 Kilos die ich auf der Mainzer Landstraße wieder verfluchen werde.
Aber ich muss eingestehen, dass mich dies in keinster Weise ärgert. Auch gewichtsmäßig habe ich gelernt mit den Tatsachen umzugehen und gewisse Dinge zu akzeptieren. Ich akzeptiere meine “Love-handles” und kann gut damit leben.
Da steckt nämlich genauso viel Leidenschaft und Genuss drinnen wie in meinem Laufen!

So wird es in Frankfurt wohl wieder ein entspannter und relaxter Lauf um die 5 Stunden. 5 Stunden durch eine Stadt die mir das Tor zur Leidenschaft Laufen aufgestoßen hat und wo es mich jährlich wieder hinzieht.

Hoffentlich noch ganz, ganz oft in meinem Leben….
See You in FRA!

Ein kleines Schmankerl hab ich noch im Netz gefunden und war so begeistert, dass ich es Euch nicht vorenthalten wollte!

Der Beitrag FRA Marathon 2014 – made my day erscheint auf dirosports.

31Jul/14Off

Fazit meiner 30 Tage Vegan-for-Fit-Challenge.

Neu auf dirosports:

30 Tage Vegan-for-Fit-Challenge. Nu isse rum!
30 Tage an denen ich echt eisern durchgehalten habe. 30 Tage an denen ich sehr viel über Ernährung und viele Alternativen für „gewohnte“ Nahrungsmittel kennengelernt habe.
30 Tage an denen ich mich nicht nur streng vegan ernährt habe, sondern auch noch konsequent auf Zucker und industriell verarbeitete Produkte sowie Weißmehl verzichtet habe.
30 Tage die sehr schwer anliefen, mittendrinn einen Durchhänger hatten und am Schluss teilweise schon wie selbstverständlich liefen! Und was bleibt nach diesen 30 Tagen hängen? Was passiert nun?

Ziehen wir erst einmal ein Fazit.
Wenn man sich auf die 30 Tage Vegan-for-Fit Challenge von Attila Hildmann einlässt und vorher eigentlich noch keine intensiven Berührungen mit der veganen Küche hatte, ist der Einstieg meines Erachtens schon ziemlich schwer.
Alleine die Tatsache das es viele neue Nahrungsmittel gibt führt zu einer gewissen Unsicherheit. Wieviel von was brauche ich?
Wie schmeckt es?
Macht die angegeben Menge satt?
usw. usw…….

Was den letzten Punkt betrifft kann ich nur sagen, es macht satt. Und wie. Selten war ich nach Mahlzeiten so gesättigt wie nach den Rezepten der Challenge. Teilweise sind die angegebenen Mengen einfach zu viel. Aber von vielen leckeren Rezepten kann man sich ja für die folgende Tage noch was auf die Arbeit mitnehmen. So ein Quinoasalat in verschiedenen Geschmacksvariationen geht eigentlich immer und mach dazu noch richtig satt.
Manche Rezepte waren mir in Bezug auf das Ergebnis definitiv zu aufwendig. Die Hamburger mit selbstgemachten Brötchen sehen zwar toll aus, aber dafür einen halben Tag in der Küche zu werkeln sehe ich bei dem bescheidenen Geschmack nicht unbedingt ein. Aber da hat jeder wohl seine eigenen Geschmackshighlights!

Schön war auf jeden Fall, dass die Familie wieder gemeinsam gekocht hat. Spannend wenn man zusammen etwas Neues ausprobiert und feststellt, dass viele Dinge auch ohne die konventionellen Zutaten hervorragend schmecken. Man lernt wieder reine Zutaten kennen und weiß was in der zubereiteten Mahlzeit drin ist. Ein Punkt der sehr positiv in Erinnerung bleibt und dazu geführt hat, dass man mit den Lebensmitteln wieder neues ausprobiert. Mit sehr überraschenden und teilweise köstlichen Ergebnissen.

veganer Erdnusstopf mit Quinoa veganes Hack - lass ich mal unkommentiert! ;-) selbstgemachte Grillsauce - saulecker!

So weit so gut was das rein kochtechnische und geschmackliche betrifft. Funktioniert alles ganz prima wenn man selbst kocht und zubereitet. Wenn man aber mal außerhalb ist, wird’s mit „fremder“ Ernährung schon kritisch. Meine Geburtstagseinladung mit Kesselgulasch und Spätzle hat letztendlich dazu geführt, dass die einzige Mahlzeit aus Erdnüssen bestand. Alles andere, außer den Sonnenblumen als Dekoration auf den Tischen, war entweder nicht vegan, mit Zucker versehen oder industriell verarbeitet. Da sieht die Welt dann schon ziemlich düster aus wenn man Hunger hat.

Ein weiterer Punkt, und für mich auch eigentlich der am schwersten einzuhaltende, war der Verzicht auf Käse. Ich liebe Käse und habe diesen auch gerne in seinen vielfältigsten Variationen ausprobiert. Ich habe den Versuchungen 4 Wochen lang wiederstanden, aber das erste was ich mir am WE gönnen werde ist ein leckeres Stück Käse!

Und so komme ich auch zum abschließenden Fazit meiner 30 Tage Vegan-for-Fit-Challenge und zu dem wie es nun mit meiner Ernährung weiter geht.
Für mich waren die 30-Tage teilweise auch sehr „Ernährungsstressig“. Ständig zu überlegen was kann ich essen. Nicht einfach entscheiden zu können sich mal spontan mal eine Bratwurst zu holen oder in ein frisches belegtes Brötchen zu beißen ohne genau zu wissen was drauf ist.
Es ist ein sehr enges Korsett was man schnürt wenn man diese Ernährungsweise verfolgt. Ein Korsett, welches in dieser starren Form noch nicht einzugehen bereit bin.

Ich werde zukünftig definitiv immer überlegen was ich esse, aber ich möchte mir nicht die Freiheit vorn vornerein nehmen dass ich es esse!

Ich denke dieser Satz trifft es so ziemlich auf den Punkt.
Meine Haupternährung wird definitiv im Schwerpunkt eher vegetarisch sein. Viele liebgewonnene vegane Rezepte werden weiter gerne gekocht. Dazu gibt es bestimmt vieles was ich auf dem Sektor vegan noch ausprobieren möchte. Die 30 Tage Vegan-for-Fit-Challenge hat mir gezeigt, dass man sehr vieles genauso lecker vegan herstellen kann. Nicht alles, aber vieles!
Vielleicht werde ich eines Tages tatsächlich Veganer. Vielleicht ist dies erst ein Einstieg, der durch das Fallen von selbst auferlegten Beschränkungen weitergeführt wird.
Ich weiß es nicht und ich kann diese Frage im Augenblick auch nicht beantworten. Es ist für mich auch augenblicklich nicht wichtig.

Jetzt erst mal chillen...
Jetzt erst mal chillen…

Auf jeden Fall wird der Verzicht auf Zucker zu einem Grundbestanteil meiner Ernährung. Hier habe ich genügend Alternativen greifbar um darauf zu verzichten. Das gleich gilt für industriell bearbeitete Produkte. Es wird sich zwar nicht immer vermeiden lassen, aber man kann es schon ziemlich reduzieren.

Als Ergebnis bleiben nun ein vielfach erweitertes Bild zum Thema Ernährung. Aber auch die Erkenntnis, dass ich mit Regeln und Einschränkungen sehr schwer leben kann. Vielleicht ergibt sich ja aus dem Wegfall dieser Regeln und Einschränkungen ein gegenteiliger Effekt. Wenn ich nicht unbedingt muss, könnte ich ja…..
Ich lasse mich überraschen. Jedenfalls hat mir die 30 Tage Vegan-for-Fit-Challenge einen Mehrwert an Lebensfreude, Kraft und Energie beschert. Und als tollen Nebeneffekt hat es mir auch noch gute 7 kg von den Rippen gespült! Und dies ohne zu Hungern. Ist ja auch nicht gerade das schlechteste.

a bisserl schmaler isser....
a bisserl schmaler isser….

Ich kann jedem der sich an gesunder Ernährung probieren will die 30 Tage Vegan-for-Fit-Challenge nur empfehlen. Es ist definitiv eine Anleitung die Lust macht auf mehr.
Ob sie letztendlich dazu führt ob man sich zukünftig vegan ernährt oder nicht, muss letztendlich jeder persönlich für sich entscheiden. Und ich bin der Meinung dass dies auch eine Entscheidung ist die man nur für sich selbst treffen kann.
Die Beweggründe warum sich jemand für irgendeine Form seiner Ernährungsweise entscheidet ist für mich eigentlich nicht diskutabel. Wichtig ist lediglich sich wenigstens ab und an einmal über das Thema Ernährung und Nahrungsmittel ernsthaft zu beschäftigen und man sich überlegt was man unter seiner Nase hineinschiebt.

Wie meine letztendliche Entscheidung ausgeht kann ich heute noch nicht sagen, aber ich habe sehr viel schätzen gelernt und werde auch vieles beibehalten. Der endgültige Weg wird sich daraus entwickeln.

Der Beitrag Fazit meiner 30 Tage Vegan-for-Fit-Challenge. erscheint auf dirosports.

26Jul/14Off

Laufen geht auch noch – Sommerloch Teil 2

Neu auf dirosports:

Nach den rein „kulinarischen Beiträgen“ der letzten Wochen und meinem „Veganprojekt“ wird es Zeit auch mal das Thema Laufen wieder zu vertiefen. Ja ich laufe noch!

Ein bisschen Sorge macht mir mein linker Fuß. Da habe ich ja seit dem Rennsteiglauf 2013 Probleme mit der Ferse bzw. mit der Plantarsehne habe. Nichts schwerwiegendes, aber nach über einem Jahr doch ein wenig besorgniserregend. Die Schmerzen treten hauptsächlich bei Ruhe auf. Während dem Laufen habe ich keinerlei Beschwerden.
Jedenfalls habe ich es endlich geschafft einen Termin Ende August beim Arzt zu vereinbaren damit er sich die Sache mal anschaut. Schließlich möchte ich meinen heißgeliebten Sport noch viele Jahre genießen.

Ansonsten hat der Körper anscheinend die Ernährungsumstellung so langsam „verdaut“. Ich fühle mich wesentlich besser als die letzte Woche und beim Laufen kann ich sogar schon wieder ein bisschen Gas geben ohne dass mir das Herz zum Hals herausspringt. Die Kraft kommt wieder zurück und auch Regenerationsphase wird wieder kürzer. Also rein körperlich alles im positiven Bereich!

Ab August werde ich mich langsam für den Maintal-Ultra vorbereiten. Wieder vermehrt in´s Gelände und auf die Trails. Die Kamera wird dabei sein und ich gehe davon aus, dass ein paar Videos dabei herausspringen werden. Der Sommer ist ja noch lang und ein paar Ideen gibt´s auch noch die umzusetzen sind. Ich freue mich auf jeden Fall darauf wieder Kilometer zu schrubben und einsam durch die Wälder zu tigern.

der Odenwald ruft mit seinen Trails...
der Odenwald ruft mit seinen Trails…

Ausserdem stehen noch einige Produkttests auf meinem Programm. Dann noch die dazugehörigen Testberichte für meinen Blog. Also langweilig ist mir eigenlich nicht.

Meine Vegan-for-Fit-Challenge ist auch am kommenden Wochenende abgeschlossen. Irgendwie freue ich mich darauf das starre Korsett der Attila Hildmann Diät abstreifen zu können. Die Einschränkungen sind schon immens und der Aufwand bei einigen Gerichten sehr hoch. Ich bin mir sicher das vegan und fit auch wesentlich einfacher geht. Aber als Einstieg und als Basis möchte ich dieses Projekt jetzt schon nicht mehr missen. Großer Abschlussbericht folgt!!

Für alle die schon Ihre Ferien genießen können hoffe ich auf „urlaubsgerechtes Wetter“ und natürlich sorgenfreien und genussvollem Sport. Am besten an der frischen Luft.
IMG_2082
Genießt den Sommer!
Keep Running!

Der Beitrag Laufen geht auch noch – Sommerloch Teil 2 erscheint auf dirosports.

20Jul/14Off

Sommerloch – Motivationsloch – vegane Halbzeit

Neu auf dirosports:

Augenblicklich befinde ich mich in meinem persönlichen Sommerloch. Drei vegane Wochen habe ich nun keinerlei tierische Produkte zu mir genommen. Die letzten beiden Wochen komplett auf Basis der Vegan for Fit Challenge von Attila Hildmann.

Drei Wochen die im Augenblick nicht ganz so einfach sind. Zwar sind die Rezepte alle sehr lecker, die Sättigung ist überragend und das Gefühl nach dem Essen nicht in ein tiefes Loch zu fallen sind als absolutes Plus zu sehen, aber für mich ist die reine vegane Lebensweise mit den zusätzlichen Einschränkungen ziemlich stressig.

Es ist wie bei all meinen bisherigen Erfahrungen in Bezug auf eng gesetzte Grenzen. Ob im Sport mit einem Trainingsplan oder in Bezug auf fest definierte Regeln bei der Ernährung, ich muss einfach aus den gegeben Rahmen ab und an ausbrechen um Luft zu bekommen.

Viele leckere Gerichte! Absolut alltagstauglich.
Viele leckere Gerichte! Absolut alltagstauglich.

Es ist weniger das Problem kein Fleisch zu essen. Für mich ist dies kein Produkt auf das ich nicht verzichten könnte. Es ist eher die Einschränkung dass ich es nicht essen darf wenn ich will. Sozusagen ein rebellisches Verhalten gegen alles was ich nicht sollte oder dürfte.
Ich schaue mir seit drei Wochen, jedes mal wenn ich den Kühlschrank öffne, den leckersten Hartkäse an den man sich vorstellen kann. Trotzdem lasse ich ihn liegen.
Wie lange noch kann ich nicht sagen. Wenn´s mir zu bunt wird ist er auf einmal weg.

Caprese vegan Style Erbsen-Mandelcreme Suppe mit Walnuss-Minz-Pesto Weisse Bohnen in Basilikum-Tomaten-Sauce Firestarter - schnelles leckeres Frühstück Blumenkohl-Curry-Crunch

Ich bin von der Ernährungsweise vegan überzeugt. Trotzdem möchte ich stets die Freiheit haben davon abzuweichen. Entsprechend kann ich mir augenblicklich noch nicht vorstellen mich rein vegan zu ernähren.
Trotzdem werde ich die nächsten beiden Wochen meine 30-Tage-Challenge noch diszipliniert beenden und ein letztendliches Fazit für mich persönlich ziehen.
Im Augenblick muss ich auf jeden Fall kämpfen um über mein Sommerloch zu kommen. Und dies nicht nur ernährungstechnisch sonder auch sportlich.
Aber wer mich kennt, weiß dass ich dieses auch bewältigen werde. Stets den Blick nach vorne und positiv denken.

Lasst es Euch gut gehen und genießt den Sommer. Schließlich sind WIR WELTMEISTER! ;-)

Der Beitrag Sommerloch – Motivationsloch – vegane Halbzeit erscheint auf dirosports.

12Jul/14Off

Eine Woche Vegan for Fit

Neu auf dirosports:

Seit genau einer Woche halte ich mich nun strikt nach den Vorgaben von Attilas Vegan for Fit Challenge. Keine Kompromisse!

Und nachdem ich ein bisschen Zutrauen und auch schon ein paar Erfahrungen gemacht habe, gehen die Rezepte viel einfacher und auch mit weniger Aufwand von der Hand.
Die Mengenangaben für einige Rezepte sind meines Erachtens für absolute “Fressmaschinen” ausgerichtet. Wenn ich solch ein Rezept umsetze, gibt´s meistens die nächsten Tage genügend zum mitnehmen auf die Arbeit. ;-)
Auch hier lernt man jedes mal wieder dazu!
Die Integration von Vegan in den Arbeitsalltag funktioniert prima. Immer ein bisschen vorher mit der Familie planen und dann klappt das ganz prima. Zumal wir meistens alle drei zusammen kochen. Alleine deshalb lohnt es sich schon!!

Rein geschmacklich bin ich immer noch sehr, sehr positiv überrascht. Zu 90% sind alle Rezepte super lecker und lassen echt nichts vermissen. Einige werden schon von uns in abgewandelter Form für zukünftige Mahlzeiten vorgesehen. Andere Rezepte wiederum müssen nicht nochmal probiert werden. Wenn ich den Aufwand bei den Hamburgern mit eigenen Brötchen sehe, dann ist es mir das Ergebnis einfach nicht wert. Hier gibt´s wesentlich leckere und ganz einfach zuzubereitende Mahlzeiten!
Rein technisch und geschmacklich ist vegan kein Problem!

Kommen wir jetzt zu dem Thema “Vermisse ich etwas”?
Hier gibt´s ein ganz klares JA!
Kein Fleisch, keine Süßigkeiten! Beides hätte ich zu Beginn der Challenge als Hauptübel vermutet. Aber hier habe ich absolut kein Verlangen danach.

Best Bolo!! Auberginen-Mexico! Super leckere Lasagne! Spartaner Hirse mediteran Firestarter

Was mir auf jeden Fall fehlt ist zum Beispiel ein leckeres Stück Käse. Ich liebe Käse und muss eingestehen, dass ist das einzige was mir ab und an fehlt. Aber damit könnte ich zukünftig problemlos leben. Ein Stück Käse ab und an, oder auch mal ein schönes Honigbrot werde ich mir nach meiner Challenge auf jeden Fall gönnen.
Bisher! Mehr fehlt mir noch nicht!

Zum Laufen komme ich auch wieder. Diese Woche ging´s mal wieder zur Arbeit in den Laufschuhen. Ziemlich flott und mit relativ viel Kraft. Also auch hier keine nennenswerten Auswirkungen.
Lediglich heute gab´s einen katastrophalen Einbruch während des Laufes. Absolut nichts ging mehr und ich musste nach 4 Kilometern wieder nach Hause.

Und zurück! Pause! kein Blick für die schöne Umgebung! Am Anfang lief´s noch!

An was es letztendlich lag kann ich nicht sagen. Ob es das extrem schwüle Wetter war, oder tatsächlich die Auswirkungen der Ernährungsumstellung.

Dies sehe ich jetzt nicht als negativen Aspekt der veganen Ernährung. Ich sehe eher die Möglichkeit, dass sich der Körper umstellt und von den ganzen ungesunden Lebensmitteln die ich vorher verbraten habe, “entgiftet”!
Dazu noch eine ziemlich anstrengende Arbeitswoche, bei der sich die Ernährung in Bezug auf die Leistungsfähigkeit sehr positiv ausgewirkt hat. Das sogenannte “Suppenkoma” nach einem Mittagessen, findet bei “Vegan for Fit” definitiv nicht statt.

Kopf und Körper sind am Tage hellwach. Nachts schlafe ich gut!
Meine Haut wird spürbar besser und ich fühle mich grundsätzlich wesentlich vitaler und fitter.
Also eigentlich sollte der Sport die gleiche Entwicklung nehmen?

Mal sehen. Ich bin auf jeden Fall weiter positiv dabei und werde weiterhin meine Vegan for Fit Challenge genießen.
und das Laufen kommt bestimmt auch bald wieder in Fahrt!

Der Beitrag Eine Woche Vegan for Fit erscheint auf dirosports.

6Jul/14Off

Erste “vegane” Eindrücke – Vegan for Fit

Neu auf dirosports:

Vegan for Fit Challenge – das erste Wochenende!

Die letzte Woche habe ich mich ja schon langsam auf meine Vegan for Fit Challenge eingestellt. Kein tierisches Eiweiß, kein Zucker. Seit dem gestrigen Samstag bin ich jetzt komplett auf die Ernährung und die Rezepte von Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge (Diät & Gesundheit) umgeschwenkt.

veganer Großeinkauf für die Vegan for Fit Challenge
veganer Großeinkauf für die Vegan for Fit Challenge

Nachdem wir am Freitag einen “veganen Großeinkauf” hinter uns gebracht hatten, so ein Einstieg ist jetzt nicht gerade sparsam, ging´s am Samstag an die ersten Rezepte.
Ich muss sagen dass die Rezepte gut nachkochbar sind, und bestimmt hier und da noch ein wenig Verbesserungspotential haben. Das ist jetzt keine Kritik, sonder eher eine persönliche “Geschmacksnote” sie man hier und da noch variieren könnte.

Jeder Einstieg ist schwer, und so habe ich eigentlich den ganzen Samstag mit Kochen verbracht. Gut, eine kleine Runde Laufen war am Morgen machbar, aber zwischen den Mahlzeiten habe ich gebruzzelt was das Zeug hält.
Ganz schön anstrengend!!

Heute ging´s schon mit ein bisschen mehr “Basiswissen und Grundkenntnissen” an die Sache, und so langsam fällt es einfacher.
Ganz wichtiger Aspekt ist die Arbeit mit den Lebensmitteln. Teilweise kannte ich viele davon noch gar nicht. Leider wie sich spätestens beim Verköstigen herausstellte.

leckeres Frühstück mit Amaranth-Joghurt-Pop.. Quinoa-Salat-ToGo Frühstück mit Apfel-Zimt-Hirse-Creme Quinoa-Salat-ToGo vegane Pizza!!!

Ein weiterer Punkt der sich noch einspielen muss, ist die Mengenangabe der Rezepte.
Man muss Nahrungsmittel die solch einen hohen Sättigungsgrad haben ein wenig “reduzierter” verwenden. Ich habe jedenfalls bisher keine einzige “Portionsvorgabe” geschafft. Ich hatte immer das Gefühl ich platze gleich.
Entsprechend sind für die nächsten Tage “Resteverwertung” angesagt. Passt ganz gut zum Einstieg in den “veganen Arbeitsalltag”. Ich habe genügend zum mitnehmen bis Mittwoch!

vegane Brötchen beim "sportlichen Gehen"! so lecker sehen sie fertig aus vegane Hamburger absolut nix fehlt! Ausser vielleicht ein bisserl Käse ;-) Mein erster, selbstgemachter, veganer Hamburger!

Als kurzes erstes Fazit fällt in erster Linie die Vielfalt und der tolle Geschmack der Gerichte ins Auge. Selbst meine beiden Mädels sind vollauf begeistert.
Was sich noch einspielen muss ist der Aufwand den ich betreibe um etwas auf den Tisch zu bringen. Ich denke aber das wird sich mit der Zeit verbessern.

Ich bin auf jeden Fall weiter zuversichtlich, genieße jede einzelne Mahlzeit, und freue mich auf das was noch kommt!

Ach bevor ich es vergesse, am letzten Freitag habe ich einen kleinen Film mit meiner Garmin Virb zusammengestellt. Wollte einfach mal meine tolle Strecke zur Arbeit ein wenig dokumentieren.
Und damit das Video nicht ganz so öde wird, habe ich noch einen lockeren Sturz mit eingebaut.
Ist zwar nichts großartiges passiert, aber ein paar fette blaue Flecken und die eine oder andere Stauchung gab´s schon. Ist halt so wenn man träumend durch den Wald fährt! ;-)
Unbedingt in HD anschauen!!!

Bis die Tage!
Sportliche und vegan.
Ich geh jetzt mal wieder Kochen! ;-)

Der Beitrag Erste “vegane” Eindrücke – Vegan for Fit erscheint auf dirosports.

2Jul/14Off

30 Tage vegan for fit – ein Selbstversuch

Neu auf dirosports:

Die großen Herausforderungen und Ziele in diesem Jahr sind vorbei. 12-h-Lauf, Hamburg Marathon und natürlich der Bambinilauf bei der TTdR sind erfolgreich abgeschlossen. Nach vielen aufreibenden, spannenden und auch anstrengenden Wochenenden mit vielen Reisen kehrt wieder Ruhe ein. Endlich wieder ein wenig durchatmen und relaxen.
So ein kleines “Sommerloch” wenn man es denn so nennen will.
Die nächsten Events stehen erst wieder Ende September an und die nächsten Wochen bieten sich einfach an ein bisschen Material zu testen und wieder die Trails in den Wäldern aufzusuchen.
Weg von der Straße und rauf auf die Trails. Locker geruhsam und mit viel Spaß und Genuß.

Und da die nächsten Wochen nichts weltbewegendes auf meiner ToDo-Liste steht und ich bei unserem Bloggercamp viele neue und interessante Argumente und Erfahrungen von begeisterten Menschen erfahren durfte, habe ich mich dazu entschlossen auch mal das Experiment vegane Ernährung in einem Selbstversuch anzugehen.
Ich muss hier hinzufügen, dass ich das Thema vegetarisch oder gar vegan zwar zur Kenntnis genommen habe, aber nie ernsthaft auf die Idee kam es selbst auszuprobieren. Ist wohl auch der Erfahrung geschuldet, dass wie die Begrifflichkeiten “Vegetarisch” und “Vegan” oft im Zusammenhang mit einem gewissen Fanatismus dargeboten wurden. Mit der Zeit hat sich dies aber sehr einschneidend geändert und die meisten Gespräche mit Veganern und Vegetariern sind sehr informativ und zurückhaltend. Bei vielen wird sogar erst über das Thema gesprochen wenn man Sie darauf anspricht. Kein erhobener Zeigefinger, sondern eher sachliche und zurückhaltende Informationen.
Eher so eine Art “Probiere es einfach selber aus, wenn´s für Dich passt ist´s OK, wenn nicht ist es halt so”!
Aber stets hatte ich das Gefühl, keiner ist wirklich der Meinung dass ich die Entscheidung “ist nichts für mich”, nach einem ernsthaft Versuch nie treffen würde. Und ich kann Euch versichern, dieses Gefühl hatte ich bei vielen Sportlern! ;-)

Just Friends....
Just Friends….

Ich muss vorweg nehmen, dass ich mich als “leidenschaftlichen Fleischesser” bezeichne. Zwar nicht oft und nicht viel Fleisch, dafür aber qualitativ sehr hochwertiges Fleisch.
Weiterhin bin ich ein “Zuckerjunkie”!
Alles in allem zwar mit meinem Sport einigermaßen kompensierbar, aber selbst die wöchentlichen “Fastenzeiten” von Fleisch und Zucker vor meinen Events haben mir gezeigt, dass mein Körper ohne diese “Laster” sich relativ wohl fühlt!

Und so habe ich mich dazu entschlossen ab dem kommenden Wochenende die 30-Tage vegan for fit Challenge von Attila Hildmann einfach mal auszuprobieren. Ich möchte einfach selbst wissen wie komme ich damit klar und wie verändert sich mein Alltag und mein Wohlbefinden.
Unverbindlich und immer mit der Prämisse, wenn´s irgendwo an´s Kasteien geht und ich mich unwohl fühle oder sabbernd anderen Menschen das Essen aus dem Mund schaue, breche ich die Aktion ab. Es muss passen sonst wird das nix bei mir!

Ich werde mich ab dem Wochenende 30 Tage vegan und gesund ernähren. Werde alles dokumentieren und meine Erfahrungen hier in meinem Blog veröffentlichen.
Wie komme ich mit der Ernährung grundsätzlich klar? Wie kann ich alles in mein Berufsleben und meinen Alltag integrieren? Wie klappt es mit der Familie die dieses Experiment mitträgt aber nicht einsteigt.
Verändert sich der Körper?  Verändert sich die Stimmung? Verändert sich die Leistungsfähigkeit?
Verändert sich…….   usw. usw…..

Alles in Allem ein spannendes und für mich persönlich komplexes Experiment auf das ich mich richtig freue. Ich habe keine Ahnung wie sich die Sache entwickelt, sehe aber erwartungsfreudig meiner “veganen Zeit” entgegen und freue mich direkt darauf.

Muhhhhhh.... Vegan?
Muhhhhhh….
Vegan?

Der Beitrag 30 Tage vegan for fit – ein Selbstversuch erscheint auf dirosports.

17Jun/14Off

Resümee und ein kleiner Ausblick

Neu auf dirosports:

Das Jahreshighlight ist vorbei und es gilt mit ein wenig Abstand ein Resümee zu ziehen. Weniger ein sportliches Resümee, da stelle ich überhaupt nichts in Frage. Wenn man bei seinem ersten 100er das Ziel erreicht und die Witterungsbedingungen noch dazu nimmt, kann man sich nicht beschweren. Da interessiert mich die Zeit relativ wenig.

Vorbereitung:
Die Vorbereitung war prima. Trotz Bedenken hinsichtlich des „doppelten Wochenendes“ mit 12-h-Lauf und Hamburg-Marathon, waren diese beiden Einheiten innerhalb 72 Stunden letztendlich optimal. Was man noch optimieren könnte, wären mehr lange Läufe an den Wochenenden. Hier wäre es sinnvoll den einen oder anderen über 50 Kilometer mit ins Programm zu nehmen. Letztendlich ist die Basis für einen 100 Kilometer Lauf die Grundlagenausdauer. Und dafür brauchst Du Kilometer, Kilometer, Kilometer……..

Das Problem hierbei ist neben der Zeit die Gefahr dass man zu viel macht. Für mich ist das immer ein Art „Drahtseilakt“. Auf der einen Seite brauchst Du Kilometer, auf der anderen besteht die Gefahr der Überlastung. Für mich ist es immer rätselhaft wie manch einer seine immensen Kilometerleistungen wegsteckt. Ich habe schmerzvoll erfahren müssen, dass mein Körper nach einer hohen Belastung auch ausreichend Ruhe und Regeneration braucht. Und die kriegt er!

Der Lauf selbst:
Letztendlich war der Schlüssel zum Erfolg die optimale Betreuung während des Laufes. Auf Grund der Witterung ist die Zufuhr von Flüssigkeit das allerwichtigste. Stephan und ich hatten abgemacht, dass er mich anfänglich alle halbe Stunde zum Trinken animiert. Als es später heiß wurde haben wir die Intervalle auf 15 Minuten reduziert.
Gerade am Anfang, wenn es gut läuft, besteht die Gefahr dass man das Trinken vergisst und es laufen lässt. Bei den diesjährigen Witterungsbedingungen wäre dies irgendwann nicht mehr zu kompensieren gewesen. Hier hat die Anweisung „von außen“ etwas zu trinken super geklappt!

Ein weiterer Schlüssel war die Entscheidung an den offiziellen VP´s so kurz wie möglich anzuhalten und sich auf keinen Fall hinzusetzen. Am besten ist es langsam weiter zu gehen und sich zu verpflegen. Dies bekommt mir am besten und die Muskulatur bleibt in Bewegung. Ich hätte gegen Ende auch gar nicht gewusst wie ich überhaupt aus dem Stuhl wieder hoch kommen sollte.

Gegessen habe ich relativ wenig. Mein „Frühstück“ bestand aus einem selbst gemachten Chiageel und einem Outsnack-Riegel. Bekömmlich und den Magen wenig belastend.
Unterwegs habe ich mir ein Glas Babynahrung (Karoffel/Pastinake) gegönnt. Geschmacklich zwar die Richtung Pappmaschee, aber sehr bekömmlich und nahrhaft! Beim nächsten Mal vielleicht mit ein bisserl Salz!

Wat Läuft! Kurz vor VP Baldeney See VP Baldeney See Letzter VP - Ruhrtalbrücke vlcsnap-2014-06-11-19h19m41s77 Die Ruhr!

Salz! Auf Grund der extremen Temperaturen war der Mineralverlust durch Schwitzen immens. Also gab es von Anfang an stündlich eine Salztablette. Dazu ab Kilometer 30 öfters einen Schluck Gemüsebrühe. Im kalten Zustand nicht unbedingt lecker, aber dieser hat ja nicht lange angehalten. Ab Mittag war die Brühe warm!
An Isogetränken hatte ich lediglich eine 0,75l Flasche Frubiase Sport dabei. Hat gereicht, obwohl ich die letzten 15 Kilometer gerne etwas mehr an Geschmack gehabt hätte als abgestandenes, warmes Wasser.

An den VP´s habe ich relativ wenig zu mir genommen. Absolute Highlights waren die Salzkartoffel bei Kilometer 58 (Baldeneysee) und das Malzbier bei Kilometer 77 (A52 Ruhrtalbrücke).
Die zwei kleinen Flaschen Cola waren letztendlich eher etwas fürs Gemüt und gegen Ende des Laufes. Man muss hier aufpassen mit dem extremen Zuckergehalt um den Insulinspiegel nicht nach oben zu jagen um kurz danach in den Keller zu fallen. Hier werde ich in Zukunft auf Malzbier zurückgreifen welches wesentlich „weicher“ wirkt.

Best Supporter!
Best Supporter!

Ausrüstung und Kleidung:
Die Farbe schwarz ist zwar schön, aber bei den Temperaturen nicht ganz optimal. Das 2012er TTdR-Shirt hatte den Vorteil, dass das Logo nicht komplett gummiert war. Entsprechend war das „ganze Shirt“ voll funktionsfähig. Bei den neuen Shirts hat man im Brustbereich des Logos extrem geschwitzt.
Die ¾-Tight von Skins war optimal. Hier gab´s keinerlei Probleme. Als besondere Empfehlung kann ich hier noch die Wund- und Schutzcreme von Linola empfehlen. Keinerlei Wunschscheuern trotz des extremen Schwitzens. Bisher das beste Produkt das ich benutzt habe!!

Bergfest! Von weitem erkennbar! Alternative Kopfbedeckung! Trinken war das A und O

Bei meinen Compressport R2 RACE AND RECOVERY Beinlingen bin ich ein wenig verunsichert. Ich hatte nach dem Lauf extrem geschwollen Knöchel und Füße. In erster Linie auf der linken Seite. Hier habe ich den Verdacht, dass der Übergang zwischen Socke und Beinlingen einfach zu viel Druck ausgeübt hat und letztendlich dazu geführt hat das sich Wasser im Fuß- und Knöchelbereich ansammelt und nicht mehr abtransportiert wird. Jedenfalls war die Sache sehr schmerzhaft und unangenehm. Es hat eine gute Woche gedauert bis sich wieder alles normalisiert hat.
Zukünftig werde ich auf Kompressionskniestrümpfe beim Lauf zurückgreifen und direkt nachher die Beinlinge zur Regeneration benutzen. Jedenfalls bei Läufen über 50km!

Die Hokas waren ohne Tadel. Selbst als ich gegen Ende das Gefühl hatte die Schuhgröße hat sich verdoppelt. Alles prima. Fußtechnisch, ohne das Problem der Wassereinlagerung, alles im Lot. Keine Blasen an den Füßen ist schon mal viel wert!

Von den ausprobierten Kopfbedeckungen war letztendlich die gute, alte Schirmmütze der Lauffreunde aus Rodgau das Beste. Ab und an im kühlen Ruhrwasser getränkt hat sie verhindert dass das letzte bisschen Hirn auf den 100 Kilometern verbruzzelt.
Was ich mir vielleicht noch zulege ist eine Schirmmütze mit Nackenschutz. Das wäre dann perfekt!

Als Brille nutze ich ja die Sziols und kann wie bereits in der Vergangenheit nur Positives berichten. Meine Sportbrille, gerade wenn es sich auch um erforderliche Sehhilfen handelt, ist definitiv nur noch Sziols!

Fazit:
Letztendlich ist das wichtigste die innere Einstellung und das Funktionieren des Teams gewesen. Ich konnte mich blind auf meinen aufopferungsvoll kämpfenden Betreuer Stephan verlassen. Und ich wollte die Rheinorange sehen. Egal wie! Aufrecht und aus eigener Kraft.
Der Wille ist vielleicht das wichtigste was uns zu Verfügung steht. Der Wille etwas zu erreichen obwohl der Körper eigentlich nicht mehr kann. Sagt er zumindest in immer kürzer werdenden Abständen!

  • Wenn man weiß, dass viel mehr in einem steckt als dass was man bisher kennt.
  • Wenn man sich sicher ist, dass nach einer schlechten Stunde auch wieder eine gute kommt.
  • Und wenn man weiß, dass das Gefühl am Ziel einfach für alles entschädigt was man während des Laufes ertragen hat.
  • Dann schafft man Dinge, die man vor ein paar Jahren als absolut unmöglich gehalten hat.

Und das Gefühl am Ziel eines Traumes angekommen zu sein, ist nur vermittelbar wenn man es selbst einmal erlebt hat.
Dabei ist es meiner Meinung nach völlig egal wie dieses Ziel aussieht. Ob 5 Kilometer, ob Marathon, ob 100 Kilometer oder auch 230 Kilometer. Das Ziel legt jeder selbst für sich fest. Ganz alleine und ganz persönlich. Schaut nicht nach anderen, schaut auf Euch. Hört in Euch hinein und sucht die versteckten Wünsche und Träume. Und wenn Ihr sie gefunden habt arbeitet an deren Realisierung. Denn Träume und Wünsche zu erfüllen ist eine der befriedigendsten Dinge die ich kenne. Ein erfüllter Traum setzt Kräfte in Euch frei. Kräfte die euch im täglichen Leben nach vorne bringen und die Euch zeigen was alles in Euch steckt!

Und mein nächstes Ziel ist die Gürtelschnalle bei der TTdR 2016. Wenn sie denn stattfindet. Die 100 Meilen als nächstes Ziel. Es ist ein Traum, kein Muss. Aber ohne Träume fehlt etwas im Leben.

Muhhhhhh....
Muhhhhhh….

Aber im Augenblick genieße ich noch das erreichen meines letzten Zieles. Und dies mit stolz geschwellter Brust und dem Gefühl „fast“ alles richtig gemacht zu haben!

Der Beitrag Resümee und ein kleiner Ausblick erscheint auf dirosports.

Get Adobe Flash player