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17Jul/16Off

Homerun – Endlich mal wieder ein Laufbericht

Neu auf dirosports:

Mein Homerun!

Für einen richtigen Laufbericht gab es die letzten beiden Jahre nicht unbedingt viele Anlässe. So richtig spannendes war nicht wirklich dabei. Aber mein heutiger Sonntagmorgenlauf wurde endlich mal wieder mit Kamera absolviert. Zudem wollte ich endlich mal wieder eine Sightseeing-Tour durch die heimischen Wälder unternehmen. Und so ein 20er sollte es in Anbetracht des Frankfurt Marathons Ende Oktober auch mal wieder sein.

Die ersten Meter zeigten mir dass es heute nicht unbedingt locker werden sollte. Ob es jetzt am extrem schwülen Wetter lag oder an etwas anderem kann ich nicht sagen, jedenfalls war es ein hartes Stück Arbeit bis der HM im Sack war.

Der erste Anstieg viel schon ziemlich schwer!
Homerun - Endlich mal wieder eine schöne Runde zu Hause!
Grün satt!
Sieht noch ganz locker aus - War´s aber nicht!

Schön war die Streckenführung, welche mich durch teilweise fast vergessene, wunderschöne Stellen in unserer Ecke brachte. So ab und an ein Homerun in nächster Umgebung muss nun wieder öfters durchgezogen werden. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn dass Schöne um die Ecke liegt.

Start war bei eigentlich angenehmen Temperaturen gegen 7:00 Uhr. Nüchtern wie immer am frühen Morgen, jedoch wenigstens mit zwei 250ml Flaschen Isogetränk im Gürtel Richtung Gemeindewald. Schon bei der Ankunft im Wald nach 2 Kilometern war ich durchgeschwitzt. So richtig rund lief es nicht, aber ich wollte unbedingt. Und so ging es schwerfällig die ersten Anstiege hinauf, immer schön locker und die Kamera griffbereit. Der morgendliche Wald bot genügend Motive. Und die zwischenzeitlichen Fotopausen kamen mir nicht ungelegen.

Homerun
Homerun

Nach 8 Kilometern kam ich an der Grube Prinz von Hessen an. Fast noch frei von Besuchern am frühen Morgen.

Am Seeufer und im Schatten lies es sich aushalten
Blicke auf den See
Grube Prinz von Hessen

Lediglich ein paar Frühschwimmer drehten Ihre Runden im erfrischenden Nass. Spätestens in ein paar Stunden wird der Strand wohl eng belegt sein.

Alles noch so friedlich
Alles noch so friedlich
Still ruht der See
Still ruht der See

Danach lief es ein paar Meter auf dem Radweg Richtung Dieburg. Mit den Hokas laufe ich eigentlich gerne auf Asphalt. Und nach den bisherigen Waldwegen ein bisschen Zeit die Gedanken schweifen zu lassen.

An der Kreuzung nach Messel entschloss ich mich kurzfristig noch einen Abstecher zum Unesco-Kulturerbe Grube Messel zu machen. Ich war zwar schon öfters dort, aber dort hingelaufen bin ich bisher noch nie. Und so hatte sich mein Homerun schon mal wieder gelohnt.

So richtig frisch war ich nicht mehr
UNESCO Weltkulturerbe Grube Messel
Eingang zum Weltkulturerbe
Das Museum
Blick vom Dach des Museums in die Grube
Fotopause auf dem Museumsdach
Drehstein
Blick in die Vergangenheit!

Dann wieder zurück zum Radweg. Hinauf zur Dieburger Moret. Arghhhhhhh. Hat ganz schön Körner gekostet bis ich oben war, zumal ich voll in der Sonne lief. Die beiden Getränkeflaschen waren schon fast aufgebraucht und ich freute mich auf die Kilometer wieder hinunter Richtung Heimat.

Die Fotopausen nahmen zu..
Die Fotopausen nahmen zu..
... aber es gab ja auch lohnenswerte Motive!
… aber es gab ja auch lohnenswerte Motive!

Der nächste Stopp, bei dem der Rest Flüssigkeit aus den Getränkeflaschen ausgepresst wurde war am Freizeitzentrum in Dieburg. Auch hier war es am Morgen noch ruhig bevor die Massen von Grillern sich über das Freizeitgelände hermachen. Schön wenn man seinen Homerun am frühen Morgen absolviert. So kann man die einzelnen Plätze noch relativ einsam und in Ruhe genießen. Etwas was ich sehr zu schätzen weiß. Genießen und durchatmen!

Letzter Getränkestopp am Freizeitzentrum Dieburg
Letzter Getränkestopp am Freizeitzentrum Dieburg

Die letzten Kilometer nach Hause waren dann echt anstrengend. Der Nüchterlauf kostete jetzt echt Kraft und nach gut zwei Stunden hatte ich nicht mehr viel zu zusetzen. Die ersten Gehpausen mussten einfach sein. Gleich quittiert mit blutigen Bissen der Bremsen. Also einfach so stehen bleiben war auch nicht.

Akku war alle!
Akku war alle!

Also quälte ich mich die letzten Kilometer mehr Schlecht als Recht nach Hause. Man kennt das ja wenn der Akku alle ist. Der Kopf muss nun die Arbeit verrichten, da der Rest einfach nicht mehr kann!

Aber wenn man es geschafft hat ist alles vergessen. Das gute Gefühl mal wieder etwas geleistet zu haben und einen tollen Morgen erlebt zu haben lässt schnell regenerieren. Und den Rest erledigt das wohlverdiente Frühstück!

Die Erholung kam schnell über die Freude!
Die Erholung kam schnell über die Freude!

Ich bin mir absolut sicher dass dies in ferner Zukunft nicht der letzte Homerun war. Es wird hoffentlich die nächsten Wochen viele solcher Läufe geben. Es gibt noch viel zu entdecken und zu erzählen!

Bis die Tage!

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2Jul/16Off

Laufbloggercamp 2016 – Europameister, Brockenstürmer und Zecken

Neu auf dirosports:

Ich durfte nun schon zum dritten Mal zum Laufbloggercamp in den Harz und ich muss sagen das Laufbloggercamp 2016 war wieder einmal ein voller Erfolg.
Zwar ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Harz nicht gerade einfach, aber ein bisschen Abenteuer schadet ja nicht. Und mit der entsprechenden Gelassenheit klappt´s eigentlich jedes Jahr.
Nachdem ich Hannes am Hauptbahnhof in Frankfurt aufgesammelt hatte ging´s mit dem ICE nach Göttingen. Dort konnten wir trotz erster sportlicher Einlage unserem Zug nach Walkenried nur noch hinterherwinken. Shit happens! Die schön geplante Anreise von Walkenried bis zur Heimathütte Hohegeiß war somit Makulatur. Den letzten Bus konnten wir uns dementsprechend in die Haare schmieren. Für Hannes weniger tragisch. Er wollte von Herzberg aus die 30 Kilometer zur Heimathütte laufen. Ich musste zusehen wie ich mich und unser Gepäck in die Heimathütte bringe.
Zum Glück waren Daniel, Eddy, Jan-Philipp und Michael schon vor Ort und Daniel holte mich netterweise am Bahnhof ab.

Veganer Würstchenbaum an der Heimathütte Online! Ankunft an der Heimathütte

So konnte für mich das Laufbloggercamp 2016 beginnen!

 Freitag der 24.06.2016 
Nachdem ich als Seniorenbeauftragter mein Betreuerzimmer bezogen hatte, hierfür nochmals allen Teilnehmern für Ihr seniorenfreundliches Verhalten ein ganz großes Dankeschön, konnte ich die bereits anwesenden Teilnehmer noch mal herzlichst begrüßen.

 Eigentlich war von meiner Seite noch eine kleine Einstiegsrunde von ca. 9 Kilometern geplant, aber auf Grund der angekündigten Gewitter habe ich mich bereit erklärt unsere Unterkunft zu überwachen, während Eddy, Daniel und Jan-Philipp sich auf den Weg machten um eine gute Stunde später Mister Wet-T-Shirt zu küren.

Mister Wet-T-Shirt Contest Mister Wet-T-Shirt Contest


So nach und nach trafen die einzelnen Teilnehmer aus ganz Deutschland ein und wie jedes Jahr gab es bei den „Frischlingen“ keinerlei Berührungsängste. Laufblogger sind einfach eine große Familie.
Zum Abschluss des Tages gab es am Lagerfeuer viel zu erzählen.

Brennt!
Brennt!

 Samstag der 25.06.2016 
Nachdem spät in der Nacht noch Jan Fitschen mit seiner Familie eingetroffen war und ein paar Rangierübungen mit seinem Wohnmobil praktiziert hatte, waren wir am Samstagmorgen komplett. 17 Laufblogger plus Jan´s Frau Heike mit Töchterlein füllten den Frühstücksraum und bereiteten sich auf den obligatorischen Samstaglauf vor. Ich hatte eine gemütliche Senioren- und Genussrunde um die 20km geplant, Hannes wollte mit Jan Philipp und den Running Twins Marek und Henrik auf den Brocken.

Die Brocken-Bezwinger brechen auf!
Die Brocken-Bezwinger brechen auf!

Und so machten sich gegen 10:00Uhr bei schönem Wetter zwei Gruppen auf zur Erkundung des Harzes. Judith, Michael und Heike nebst Töchterlein absolvierten eine schöne Wandereinheit.

Vollster Einsatz auch beim Fotografieren Sammeln zum Laufen Empfangschef beim LBC2016

Mit mir machten sich noch Eddy, Heimo, Andreas, Jan, Philipp, Daniel, Martin, Thomas, Carola und Caroline auf die knappe Halbmarathonstrecke durch den Harz. Ausschließlich geführt durch die Navi-Funktion meines Polar V800. Und ich muss feststellen, dass hat Polar sauber hingekriegt. Hat zwar ein wenig gedauert, aber die Navigation war absolut genial und ohne Probleme nachzulaufen. In unbekanntem Terrain hat mich die Funktion total überzeugt und wird definitiv in Zukunft öfters genutzt!

Bei 100% Luftfeuchtigkeit und Heerscharen von Schnacken, Bremsen und sonstigen bissigen Flugtieren wurden die Gehpausen relativ kurz gehalten. Glücklicherweise sind immer ein paar Teilnehmer dabei die für den Rest als „Lockmittel“ fungieren und die Plagegeister regelrecht anziehen. Dafür danke ich noch mal persönlich.

Kameramann Senioren- und Genussrunde am Samstag Steigungen im Harz Singeltrails im Harz Landschaftlich einfach schön Fundstücke Genießen im Harz

Ein weiterer,  sehr verbreiteter Plagegeist in den wilden Wäldern des Harzes sind die Zecken. Trotz größter Anstrengungen schafft man es einfach nie ohne ein paar dieser Mistviecher aus dem Harz zurückzukehren.
Die ausgesuchte Strecke war zwar anspruchsvoll, aber auch sehr abwechslungsreich und prima zu laufen. Von breiten Waldwegen bis zu schmalen Singletrails war alles dabei. Und so kamen wir nach 3 Stunden zwar zerstochen aber zufrieden an der Heimathütte wieder an. Passend zum einsetzenden Gewitter.

Dieses Gewitter nahmen übrigens die Teilnehmer der Brockenrunde bei Ihrem Lauf mit. Hannes, Marek, Henrik und Jan Phillip stürmten wie jedes Jahr erfolgreich den Brocken. Ehre wem Ehre gebührt!

Nachdem der Mittag von jedem der Suche nach Zecken absolviert wurde, freute man sich schon auf die Befeuerung des Grills. Mit unserem passionierten Grillmeister Daniel schon im letzten Jahr ein schönes Erlebnis. Als kulinarischen Höhepunkt kredenzte uns Jan noch sein berüchtigtes berühmtes Ugali, eine kenianische Läufergrundnahrung welche vielleicht mit ein wenig Gewürz für europäische Gaumen einigermaßen genießbar wäre. In der ungewürzten Originalfassung würde ich eher Steckdosen mit einputzen. Zum Glück habe ich ja keine große läuferischen Ambitionen mehr und komme ohne dieses Wundermittel über die Runden.

Märchenstunde mit Jan! Märchenstunde mit Jan! Da hatte jemand Spaß am Feuer machen! Grillmeister mit Werbeeinlage Ugali! Grillmeister in seinem Element! Wohlverdientes Entspannen! Vorbereitung unseres Grillmeisters! Grillmeister mit Werbeeinlage Guten Hunger! Für jeden war was dabei Ging weg wie nix.... ;-) Immer voller Einsatz beim Laufbloggercamp2016 Entspannt Holzdieb Isotonischer Durstlöscher Grill den Fitschen! Ugali Der Holzmichel! Weg war er..... Relaxed

Passend zum Abschluss des Grillens kam dann der große Schauer, welcher aus unserer Feuerhütte aus dem weiteren Abend keinen Schaden zufügen konnte. Die Zeit verflog bei Geschichten aus Kenia wie im Fluge und das eine oder andere Kaltgetränk wurde vernichtet. Ein wunderschöner Abschluss des Tages an dem es viel zu erzählen und zu lachen gab.

Das Buch zum Nachlesen der Keniageschichten für die welche leider nicht am Laufbloggercamp teilnehmen können gibt´s hier. Auch als Geschenk für Läufer die sonst schon alles haben immer gerne genommen!

Sonntag der 26.06.2016 
Auch das schönste Laufbloggercamp ist einmal zu Ende und es heißt wieder einmal Abschied nehmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück verteilten sich die einzelnen Gruppen wieder auf das ganze Land. Nicht ohne ein schönes Abschiedsgruppenfoto vor Jan´s Wohnmobil zu machen.

Passt Sortierarbeit Zu erzählen gab es viel! Abreise beim Laufbloggercamp 2016 Kenianische Wunderbänder - Danke an Jan! Relaxed

Ich möchte mich ganz herzlich bei den Organisatoren Marek und Henrick für die Organisation bedanken und hoffe wir schaffen es auch im kommenden Jahr wieder uns zu treffen. Wenn nicht würde mir echt etwas fehlen. Ich habe das Laufbloggercamp richtig ins Herz geschlossen und freue mich auf hoffentlich noch ganz, ganz viele solcher Events!

Schön war´s
Schön war´s

 

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29Jan/16Off

Zielkorrektur

Neu auf dirosports:

Auch im Freizeitsportbereich braucht es ab und an mal eine Zielkorrektur was die Ambitionen, Wünsche oder Sehnsüchte betrifft. Wie ich seit meinem Finish bei den 100km bei TTdR 2014 erfahren musste, kann man die Belastungsschraube nicht unendlich weiterdrehen. Auch kann man die vielen Gleichgesinnten die sich im Ultrabereich alters- und Leitungsmäßig im gleichen Bereich bewegen nicht unbedingt als Maßstab ansetzen.
Der Mensch ist nun mal ein Individuum, dazu kommen sehr persönliche Rahmenbedingungen und Vorgeschichten. Also steht man mit seinen Potentialen und deren Einschätzung ziemlich alleine auf weiter Flur. Da hilft es meistens nur zu akzeptieren, was mit zunehmendem Alter erstaunlicherweise immer leichter fällt, und seine Ambitionen entsprechend zu korrigieren.

Und nachdem das Jahr 2015 sportlich für mich ein Griff ins Klo war und über den Jahreswechsel hinaus noch ein paar gesundheitliche Baustellen abgeklärt werden müssen, ist es an der Zeit auch sportlich eine Zielkorrektur durchzuführen.

Den ersten Schritt habe ich mit meiner Absage bei den 100 Meilen bei der TTdR2016 ja schon im Herbst abgehakt. Ohne die gesundheitlichen Voraussetzungen bei mir und noch mehr bei meinem treuen Begleiter Stephan ist diese Aufgabe einfach nicht realistisch.
Also was bleibt einem wenn das große Ziel oder der große Traum in läuferischer Hinsicht ein wenig wegbricht? Wehmut, Trauer oder gar Zorn?

Eigentlich nicht. Ich habe durch die Rückschläge im vergangenen Jahr ziemlich viel nachgedacht. Nachgedacht über den damaligen Ansporn welcher mich im Oktober 2007 überhaupt dazu gebracht hat meine Laufschuhe zu schnüren. Nachgedacht über die vergangenen 8 Jahre in denen das Laufen zu einem großen Bestandteil meines täglichen Lebens wurde. Und nicht nur das Laufen sondern auch das Biken und Wandern.

Ich denke wenn´s mal nicht so läuft, hilft es ab und an die vergangenen Jahre ein bisschen zusammenzufassen. Was ist denn die letzten 8 Jahre seit dem Lauf meiner Karriere mit einer solchen Tragweite alles passiert?

19. Mühlchen Triathlon 2010 Lauf mit Matthias 2009 Schöne Zeiten beim HM in Darmstadt Halbmarathon Darmstadt 2009 Marathon Frankfurt 2009 Loch Nass Vorfreude beim Start Es läuft Stolz wie Bolle! 50km Ultra Rodgau 2011 sportograf-17345240_lowres Zieleinlauf Anstieg Königsetappe Collenberg - Laufen für den Fotografen Der Lohn nach 50 harten Kilometern "Vortour" auf dem Rennsteig Marktplatz Eisenach erster Nibelungensteig Im Ziel nach einem entspannten Frankfurt Marathon Rodgau 2013 - Didi und Diro - Danke an Andy Dyrz für das Foto diro und eddy vor dem Start in Eisenach Elektrischer Reiter Tolles Team! Hans, Lee, Jesko und Ich Treffen mit André Einfach raus und laufen lassen.. Spaß hat´s gemacht! vlcsnap-2014-05-06-17h48m26s188 Bloggercamp2014 - Coole Truppe Bleibt unter uns... Best Supporter! Endlich mal getroffen! VP 174/44 Wat läuft Ausblick Ausblick Hat Spaß gemacht! BC 2015 LaufbloggerCamp 2015 Die Helden haben fertig! Tolles Team und ein toller Trip!

Wenn man überlegt, dass ich bis zum Oktober 2007 das Laufen und den Ausdauersport gehasst habe, hat sich doch einiges getan.
Das was ich den ganzen Jahren sportlich geleistet habe nimmt mir niemand mehr. Die Freude, das Leid und die vielen Stunden mit außergewöhnlichen Menschen sind ein Bestandteil in meinem Leben an die ich mich immer wieder gerne, und überraschenderweise auch gut erinnere. Mit zunehmendem Alter auch keine Selbstverständlichkeit.

Also überlegt man was einem wirklich wichtig ist im Leben. Neben der Familie und den Freunden ist der Sport an sich ein fester Bestandteil. Auch ist ein Stadtmarathon oder der eine oder andere Ultra bestimmt nicht verkehrt. Es muss halt einfach passen ohne das man sich verbiegen muss. Langwierige Vorbereitungen mag ich nicht mehr.
Schuhe anziehen und laufen. Wenn´s Spaß macht und eine gewisse Basis und Grundlage dabei raus kommt, dann kann man ja spontan mal irgendwo teilnehmen.
Aber so richtig einen Ultra planen mit all der erforderlichen Vorbereitung mag ich eigentlich nicht mehr.
Lieber ein paar Tage mit Freunden durch die Wälder streifen. Egal ob laufend oder „nur“ wandernd. Spaß haben und genießen wie schön die Natur ist.

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26Okt/15Off

Level 2 – Der Herbst wird es zeigen

Neu auf dirosports:

Nun geht´s nach meiner Knie-OP zum Level 2 des Wiedereinstiegs in´s Abenteuer Laufen. Nachdem ich mit Christian und Stephan erfolgreich auf dem Nibelungensteig unterwegs war, geht´s jetzt darum „wieder Laufen zu lernen“!

Jeder der schon mal eine längere Pause hinter sich gebracht hat weiß wie schwer das ist. Neben Motivation gehört auch eine Menge Zurückhaltung und Geduld dazu. Und natürlich ein bisschen Glück, dass die Knie-OP auch wirklich was gebracht hat.
Und so wagte ich die letzte Woche den zweiten Schritt nach meinen ausgiebigen Wanderungen und Biketouren. Endlich wieder LAUFEN!

Level 2 - Der Herbst wird´s zeigen
Level 2 – Der Herbst wird´s zeigen

Dazu bot es sich treffend an, dass wie eine Woche in der fränkischen Schweiz Urlaub machten. Und so genoss ich den Herbst mit ein wenig Laufen, Wandern und viel Fotografieren.

Wohin geht der Weg?
Wohin geht der Weg?

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber im Herbst ist für mich immer die Zeit des Nachdenkens. Zeit um Pläne machen und über die Zukunft nachzudenken.
Wenn man dann noch schweren Herzens beim tollen Frankfurt Marathon nur zuschauen kann, kommt ein wenig Wehmut und vielleicht sogar Hilflosigkeit dazu.

Zeit ist relativ!
Zeit ist relativ!

Wird es wirklich wieder etwas mit dem Laufen?
Schaffe ich es bis Pfingsten 2016 fit für 100 Meilen zu sein?
Oder muss ich mich damit abfinden vielleicht nur noch Marathon oder weniger laufen zu können?

Manchmal muss man Ruhen! Herbst! Die Fränkische Schweiz

Viele Fragen die mir durch den Kopf schießen und auf die ich auch noch nicht ansatzweise eine Antwort kenne. 10 Kilometer kann ich im Augenblick schon mal laufen.
OK, laufen ist vielleicht etwas anderes, aber im 7.30min/km Schnitt kriege ich das schon wieder hin. Das Knie macht sich zwar bemerkbar, aber Schmerzen habe ich keine.
Vielleicht ist das einfach auch noch ein Sache des Kopfes?

Jedenfalls werde ich weiter dabeibleiben und mich langsam zu steigern. Bis Weihnachten sollte ich dann die Gewissheit haben ob es „läuft“ oder ob ich mich mit anderen Zielen befassen muss.
Für Rodgau habe ich mich auf jeden Fall mal angemeldet. Wenn ich es Ende Januar hinkriege wieder einen 50er zu laufen, dann heißt es wieder „DIRO IS BACK“!

Die letzte Blüte
Die letzte Blüte

Aber ich möchte hier keine schlechte Laune verbreiten, sonder eher dazu animieren den Herbst, für mich die schönste Jahreszeit, dazu zu nutzen das Leben zu genießen und die Natur mit allen Sinnen aufzunehmen.

Treiben lassen? Die letzten Früchte Farbenspiele Lichtspiele Kleinigkeiten für´s Auge Was ist wohl hinter den verschlossenen Türen? Pause Grün!

Und als Anreiz möchte ich Euch ein paar „Herbstimpressionen“ aus der fränkischen Schweiz präsentieren. Denn schließlich habe ich neben dem Laufen noch das eine oder andere Hobby.

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Und Level 2 wird zeigen was die Zukunft bringt!

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30Aug/15Off

1991 – noch frischer Papa im Studium

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Nachdem Anja und die 90er mit Ihrer Kramerei in der Vergangenheit angefangen hat und viele ihrem Beispiel folgten, musste ich auch mal meine Fotokisten durchsuchen um ein paar Nachweise meines 1991 an’s Tageslicht zu fördern. Digital war damals noch nicht Alltag und dementsprechend gibt’s gar nicht so viele Bilder aus meinem Leben. Aber ich habe leider doch noch ein paar gefunden.

1991 mit dem Junior
1991 mit dem Junior

Ich war ein Jahr vorher zum ersten Mal Papa geworden, befand mich noch im Studium und musste nebenher Arbeiten. War eher eine Studieren neben dem Arbeiten!

Mit dem Ausdauersport hatte ich damals aber auch gar nichts am Hut. Für mich war jeder Mensch der freiwillig weiter als 20 Meter rennt ziemlich merkwürdig. Nach jahrelangem Fußball, ich stand übrigens wegen meiner Lauffaulheit im Tor, war lediglich Kraftsport und Masseaufbau mein Ding. Letzteres klappte schon damals am Besten.

1991 gab´s geile Brillen..
1991 gab´s geile Brillen..

Mein Kinoheld war übrigens Bruce Willis!

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13Jul/15Off

Laufbloggercamp 2015 – Technik, Ernährung und einzelne Socken

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Nach Monaten der Unzufriedenheit und Unsportlichkeit habe ich mich dieses Jahr besonders auf das Laufbloggercamp 2015 gefreut. Der Harz ruft und die Laufblogger strömen aus dem ganzen Land heran um ein paar gesellige und sportliche Tage im Harz zu verbringen.
Es waren ursprünglich ein paar mehr Zusagen als im letzten Jahr, aber am Schluss trafen sich neben dem „harten Kern“ und ein paar „Frischlingen“ genau 13 laufverrückte Blogger am Fuße des Brocken in Hohegeiss.

LaufbloggerCamp 2015
Es war die Hitze….


Anreise am Freitag den 16.07.2015. Geplant war in Ruhe gegen 10:30Uhr in Darmstadt zu starten und sich dann in Frankfurt mit Hannes im ICE nach Göttingen zu treffen.
Aber ich hatte die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Gleich für den ersten Anschluss in Frankfurt hat´s nicht mehr gereicht. Entsprechend war die Reservierung weg und ich musste eine Stunde später im ICE nach Göttingen mit einer Unterkunft vorm Klo zufrieden sein.
Irgendwie hatte ich wohl eine negative Aura zu diesem Zeitpunkt. Kein Schaffner wollte meine Fahrkarte sehen.

LaufbloggerCamp 2015
Zugfahrt

Ab Göttingen klappte dann alles perfekt und ich erreichte 1 Stunde später als erwartet den Bahnhof in Herzberg. Hannes hatte bereits das Vergnügen sich eine Stunde lang die Sehenswürdigkeiten des Herzberger Bahnhofes und der Umgebung anzusehen.
14:30Uhr war letztendlich kein Beinbruch, da Eddy und Daniel sich erst gegen 16:00Uhr angekündigt hatten. Schließlich hat man sich lange nicht gesehen.
Die nächsten Stunden bis 18:30Uhr lasse ich hier jetzt einmal unkommentiert. Unser Abholkommando hatte auf jeden Fall aufgrund von „internen Kommunikationsdifferenzen mittels prioritätendifferenzierter satellitenunterstützer Navigationsproblemen“ einen leichten Verspätungsansatz, welcher uns leider erst gegen 19:00Uhr im Haus Gifhorn in Hohegeiss ankommen lies. Entsprechend hatte Hannes und ich ausreichen Gelegenheit den Bahnhof zu erkunden und auch noch ein Eis in der Herzberger Innenstadt zu vernichten.
Das Laufbloggercamp 2015 konnte beginnen!

Große Begrüßung der alten Bekannten und der neuen Teilnehmer.  Auf Grund der übersichtlichen Teilnehmerzahl war in den Stuben ausreichend Platz, so dass sich alle relativ schnell ihr Quartier bezogen hatten und vor dem Abendessen freudig noch eine kleine Runde laufen gehen konnten.
Man vergisst relativ schnell das es im Harz ein wenig anders zur Sache geht als bei den meisten zu Hause. Und so wurden auf unserer kleinen Runde von 5,5km gleich mal knappe 200 Höhenmeter verbraten. Das gemeinsame Abendessen hatten wir uns somit redlich verdient.

LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015

Danach wurde bis spät in die Nacht ernsthaft philosophiert und über lebenserhaltende Taktiken in der Wildnis gesprochen. Die Notwendigkeit einer ausgewogenen Ernährung in Bezug auf den kommenden Tag praktiziert und das Rätsel der „einsockigen Läufer“ geklärt. Laufblogger sind für alle Fälle gewappnet und ein Vorbild in jeglicher Hinsicht!

Am zweiten Tag gesellten sich beim Frühstück noch Olli und MieLe zu der illustren Gruppe. Mit 12 Leuten war das Laufbloggercamp 2015 nun komplett.
Für den zweiten Tag hatten sich drei „Laufgruppen“ gebildet, welche sich auf Grund der präzisen Vorplanung  auf die „15km Seniorenrunde“, 30km Trailrunde“ und „60km Verrücktenrunde auf den Brocken“ machten.

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Da ich meinen aktuellen Fitness- und Kniezustand kenne und akzeptiere, entschied ich mich für die „kleine Seniorenrunde“. Schließlich kommen zu den Kilometern auch noch reichlich Höhenmeter. Bauch + viele Höhenmeter = Quälerei
Also machten sich Hannes, Marek und Henrik auf den Weg zum Brocken. Andreas, Oli, Daniel und Heimo wagten sich auf die 30er Trailrunde und MieLe, Nadin, Judith, Phillip, Eddy und ich begnügten sich mit der 15km Seniorenrunde.

Unsere kleine Runde expandierte durch diverse Wünsche der einzelnen Teilnehmer letztendlich zu einem Halbmarathon mit 600 Höhenmetern der mir und meinem lädierten Knie die aktuellen Grenzen sehr deutlich aufzeigte. Mann war ich fertig.
Aber es war eine Runde mit sehr viel Spaß, viel Sonne, tollen Aussichten und Eindrücken und vor allem gefräßigen Insekten. Natur pur halt!

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Nach 3,5 Stunden waren wir mit einem zufriedenen Gefühl wieder in Hohegeiss und genossen den traumhaften Nachmittag im Harz.
Die 30er Trailrunde kam nach gut 6 Stunden zurück und bedankte sich über die hervorragende Streckenplanung.

Der Rest der Truppe kam erst gegen Abend an. Die Drei waren über 60 Kilometer unterwegs und der Eine oder Andere in einem etwas derangiertem Zustand. Aber vor allen ziehe ich ganz, ganz ehrfürchtig meinen Hut. Ihr seid einfach Klasse! Respekt!
Am meisten hatte ich mich darüber gefreut, dass alle mit beiden Socken wieder nach Hause zurückgekehrt sind!

LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 BloggerCamp2014_Samstag-20 LaufbloggerCamp 2015

Den Rest des Abends verbrachten wir damit die Kohlehydratspeicher aufzufüllen. Teilweise auch zu überfüllen!
Jedenfalls war das Sitzen auf den niedrigen Bänken beim abschließenden Lagerfeuer nicht gerade „bauchfreundlich“. Nach und nach wurden die Helden und Heldinnen des Tages müde. Und so klang der zweite Tag des Laufbloggercamps 2015 genauso still aus wie das Lagerfeuer in sich zusammenfiel.
Es war ein erlebnisreicher und anstrengender Tag.

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Beim Frühstück am Sonntagmorgen wurden die Planungen für das, hoffentlich stattfindende, Bloggercamp 2016 angedacht. Danach wurden die Unterkünfte wieder in den Urzustand gebracht und die Laufblogger verabschiedeten sich wieder in alle Richtungen.

Das Laufbloggercamp 2015 ist wieder Geschichte. Die letzten Spuren von unserem Wochenende wird der Wind auf dem Brocken verwehen. Vielleicht erfreut sich ein Wanderer über die 20Euro Prämie die irgendwo auf dem Brocken als „Betthupferl“ abgelegt wurden.

Den Teilnehmer bleiben die Erinnerungen an ein tolles Wochenende unter Freunden. Eine Menge Spaß und Geselligkeit. Möge jeder Einzelne lange daran zurückdenken.
Für Marek nochmal ein ganz, ganz besonderer Dank für die tolle Organisation. Wie schon beim letzten Mal unschlagbar!
Danke nochmal dafür!

Und denkt an die Geheimnisse, welche für immer auf dem Brocken bleiben!

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23Apr/15Off

Trainingscomputer und verpassten Möglichkeiten?

Neu auf dirosports:

Der Trainingscomputer Polar V800 sitzt nun schon seit drei Monaten nonstop an meinem Handgelenk. Entsprechend wird´s mal wieder Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

Trainingscomputer und Nutzerwünsche

Der Tragekomfort und die Nutzung der Uhr als Freizeit- und Sportuhr hat sich bewährt. Ich möchte den V800 nicht mehr missen und in den drei Monaten ist er ein Teil meines Alltages geworden.
Ein paar Abstriche gibt´s für die Online-Software Polar-Flow. Hier wollte ich ja noch einen eigenen Beitrag verfassen und in die Tiefe gehen. Leider bin ich mit Polar-Flow noch nicht so ganz im reinen.

Grundsätzlich gibt´s bei Polar regelmäßig Updates und Verbesserungen für den V800 und die Online-Plattform, aber eher Dinge die meiner Meinung nach kein Sportler braucht der sich einen solchen Sportcomputer zulegt und sein Training damit steuern möchte.

„Smart-Notifikations“ sind vielleicht eine nette Möglichkeit, aber brauche ich die auf einem Trainingscomputer? Die Funktion ist meiner Meinung nach für den Trainingsbetrieb uninteressant. Erstens muss ich mein Handy sowieso mitnehmen und ein Stromfresser ist es auch noch.
Vor allem gibt es im Kreise der Nutzer genügend Funktionen die seit Monaten auf der Wunschliste mit oberster Priorität sitzen. Auch teilweise schon lange von Polar angekündigt, aber immer wieder nach hinten verschoben. Im Einzelnen möchte ich hier nur die Vergleichsmöglichkeiten von Trainingsplanung und -umsetzung, die Routingfunktion oder die variable Planung von Intervalleinheiten ansprechen. Und dies ist nur die Spitze vom Eisberg.
Ich kann hier auf die Einsicht von Polar hoffen, die Wünsche und Vorschläge ihre Kundschaft ernster zu nehmen. Schließlich ist es letztendlich die zahlende Kundschaft die man überzeugen möchte und auch gerne als zukünftigen Kunden beibehalten möchte, oder?

Genauigkeit der GPS-Aufzeichnung

Aber mal weg von den „verbesserungswürdigen Möglichkeiten“ des Polar V800 und hin zu den positiven Eigenschaften. Christian hatte in einem seiner letzten Blogbeiträge die Genauigkeit der Garmin fenix 3 kritisiert. Und da ich auch ein Fan von GPS-Aufzeichnungen bin, habe ich dies mal bei dem Polar V800 ein wenig genauer angeschaut.

Durch die Suunto Ambit 2 bin ich ja in Bezug auf Geschwindigkeit beim GPS-Empfang und Genauigkeit ziemlich verwöhnt worden. Das ging stets sehr flott und die Aufzeichnung war sehr exakt. Die Abweichungen waren marginal und meines Erachtens vernachlässigbar.

Der Polar V800 spielt in der gleichen Liga. Wenn die Satelliten gefunden wurden, und dies geschieht in der Regel relativ schnell, dann ist die Genauigkeit definitiv in der Klasse der Suunto Ambit. Die Genauigkeit, welche das GPS hergibt, wird sauber aufgezeichnet und ist meines Erachtens sehr genau. Man erkennt sogar Wechsel von einer Straßenseite zur anderen. Und auf dem folgenden Bild ist dies beim Biken aufgezeichnet. Beim Laufen ist die Punktdichte durch die geringere Geschwindigkeit sogar noch höher. Ich persönlich bin mit den gelieferten Daten sehr zufrieden.

GPS Daten vom heutigen Biken
GPS Daten vom heutigen Biken

Das gleich gilt für die barometrische Höhenmessung. Eine Funktion die ich nicht mehr missen möchte, da sie einfach wesentlich genauere Angaben generiert, als die nachträgliche Aufarbeitung der Höhen über die GPS-Messung. Höhenmessungen über GPS sind meiner Meinung nach sowieso nicht nutzbar und liegen stets im Bereich der Fabel. Und die nachträgliche Ermittlung über die Geodaten kann Bauwerke wie Brücken oder künstliche Aufschüttungen nicht Einarbeiten. Und wer auf einer Tour zehn Mal über eine Autobahnbrücke gelaufen ist, weiß wie viele Höhenmeter dies bedeutet.
Im beiliegenden Vergleich einer Biketour im Februar und einer von gestern kann man sehr gut erkennen, wie exakt die barometrische Messung den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Die aufgezeichneten Werte sind sehr exakt und eigentlich deckungsgleich.

Link zum Vergleich
Link zum Vergleich

Rein aufzeichnungstechnisch bekommt der Polar V800 somit von mir eine 1 mit Sternchen. Das ist echt oberste Liga und kann sich sehen lassen. Hier gibt´s nichts zu bemängeln!

Wünsche an Entwickler und Hersteller!

Fakt ist aber auch, dass sich ALLE Hersteller im Bereich der Trainingscomputer, augenblicklich einiges anhören müssen. Unausgereifte Produkte welche nach Meinung vieler durch die Nutzer im praktischen Einsatz zur Marktreife weiterentwickelt werden. Teilweise auf Kosten der Verbraucher die entsprechend Ihrem Ärger immer mehr Luft machen.
Es ist nachvollziehbar, dass der Kampf um die Kundschaft im Bereich der Trainingscomputer hart ist. Besonders im Bereich der hochpreisigen Produkte kämpfen die Platzhirsche mit immer neuen Funktionen und Möglichkeiten der Trainingssteuerung um die Pole-Position.
Aber ich bin der Meinung, dass der Kunde letztendlich entscheidet wer langfristig das Rennen macht. Und hierzu gehört neben einem guten Service auch die die Fähigkeit sich Kundenwünsche und Vorschläge gut anzuhören und in die Entwicklung aufzunehmen. Besonders dann, wenn man sein Produkt auf den Markt wirft, das noch sehr, sehr viele ungenutzte Möglichkeiten hat, welche aber noch lange nicht entwicklerseitig angegangen wurden.
Den am Schluss sind es nicht die Möglichkeiten die ein Produkt haben könnte, welche zählen, sondern die Möglichkeiten die ein Produkt für den Verbraucher auch hat.

In diesem Sinne liebes Polar-Team, nutzt die Möglichkeiten des Polar V800 dahingehend was der Kunde möchte und setzt das große Potential der Uhr um. Und dies im Polar V800 selbst und vor allem in dem damit verbundenen Online-Portal PolarFlow!
Langfristig entscheidet die Zufriedenheit des Kunden wer am Schluss die Nase vorne hat!

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19Apr/15Off

Kniebeschwerden diagnostiziert – Und nun?

Neu auf dirosports:

Diagnose
Irgendwie bin ich zwar nun mit einer Diagnose hinsichtlich meiner Kniebeschwerden gesegnet, aber so richtig weitergebracht hat mich die ganze Sache nicht wirklich.
Fakt ist, wie man an den Bilder recht gut erkennen kann, dass der Meniskus einen Einriss hat. Wo und wann dieser Einriss letztendlich seine Ursache hatte ist nicht zu sagen. Es könnte sogar eine „Altverletzung“ sein, welche nun durch, ich hasse dieses Wort, „altersbedingten Verschleiß“ nun seine schmerzverursachende Wirkung entfaltet. Aber es ist auch eigentlich egal. Der Riss ist da und ich muss damit klar kommen.

Vertikaler Einriss im Innenmeniskushinterhorn
Vertikaler Einriss im Innenmeniskushinterhorn

Zu dem Riss im Meniskus gesellt sich nun eine Verletzung des Innenbandes. Diese verursacht die Schmerzen nach den Läufen und ist auch deutlich als Irritation in den Bildern erkennbar.


seitliches MRT durch mein Knie

MRT-Schnitt durch mein Knie

MRT von vorne durch mein Knie

Therapieempfehlung
Nach einem ausführlichen Gespräch wurde beschlossen das Knie erst einmal „lauftechnisch“ zu schonen und weiterhin die Muskulatur durch Radfahren zu stärken. Wenn die Schmerzen verschwinden kann ich auch langsam wieder mit dem Laufen beginnen. Reinhören und austesten.
Es könnte sogar sein, dass sich die ganze Sache wieder von alleine regelt.
Dafür nehmen wir uns jetzt erst einmal drei Monate. Danach werden wir entscheiden ob vielleicht doch noch eine „Reparaturarbeit“ am Meniskus erfolgen muss oder ob die ganze Angelegenheit wieder voll gebrauchsfähig ist.
Sollten innerhalb der drei Monate die Knieschmerzen akut werden müssen wir gegebenenfalls schon vorher einschreiten.

Fazit
Das ich glücklich bin könnte man nicht unbedingt behaupten. Aber ich bin auch nicht unbedingt total niedergeschlagen. Letztendlich habe ich eigentlich nur dafür eine ärztliche Empfehlung bekommen für das was ich die ganze Zeit sowieso schon so vollzogen habe. OK, ein bisschen mehr „weniger Laufen“ sollte die nächsten Wochen schon beherzt werden. Aber da bin ich ja schon seit letzter Woche beim ausschließlichen Radfahren!
Befriedigt mich jetzt nicht Vollendens, aber immerhin noch besser als gar keinen Sport. Da gibt´s auf jeden Fall wesentlich schlimmere Diagnosen.

Also werde ich in Hamburg nur als Blogger unterwegs sein und das Wochenende mit den runbirds und Mizuno ohne Laufen genießen. Ich denke mal das kriege ich hin.

Quelle Pixabay
Hamburg

Im Mai werden wir die Biketouren kilometermäßig noch erhöhen und schauen wie sich das Knie anfühlt. Wenn ich der Meinung bin es ist einen Versuch wert, dann werde ich auch mal eine kleine Runde laufen. Ich muss es einfach ausprobieren und immer wieder die Geduld aufbringen auch zu warten wenn´s noch nicht schmerzfrei gelingt.
Ich habe zukünftig noch einige Dinge auf dem Programm die ich „laufend“ absolvieren möchte. Dies geht aber nur wenn man gesund und fit ist. Mit Knieschmerzen funktioniert dies auf keinen Fall.
Also muss ich jetzt die Kraft aufbringen zurück zustecken. Es wird sauschwer! Das Laufen fehlt mir jetzt schon nach einer Woche gewaltig. Auch wenn es Spaß macht die Wälder mit dem Bike zu erkunden und die Erkundungsradien wesentlich umfangreicher sind, das Laufen kann es nicht ersetzen.
Dafür liebe ich das Laufen viel zu sehr!

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12Apr/15Off

MTB – Eine Alternative zum Laufen

Neu auf dirosports:

Wenn ich nicht Laufen kann brauche ich auf jeden Fall einen Ausgleich. Dieser kann aus maßlosem Essen bestehen oder was definitiv figurschonender ist, aus Mountainbiken. Also habe ich mich die letzten Tage öfters auf mein MTB gesetzt und habe meine Runden am Rande des Odenwalds gedreht.

Und weil die Tour am Freitag auch noch von sensationellem Frühlingswetter begleitet wurde,  gab´s auch ein paar Bilder!

Es war mal wieder eine Tour zu meinen Eltern und ich muss eingestehen, der fette Anstieg in der Mitte tut beim Laufen wesentlich weniger weh! ;-)

Höhenprofil
Höhenprofil
Am Reinheimer Teich Am Reinheimer Teich Am Reinheimer Teich Kurz hinter Schmelzmühle Ober-Klingen (Hassenrother Bach) Außerhalb von Groß-Zimmern Am Reinheimer Teich Reinheimer Teich Entenrennen Ich war´s nicht....

Meine augenblickliche Frühjahrsform ist die beste seit Jahren. Ich fühle mich wohl und stecke voller Kraft und Energie. Umso tragischer ist die Tatsache das ich nicht Laufen kann.
Aber ich sehe es positiv und nehme einfach die Gewissheit mit, dass wenn alles auskuriert ist, ich nicht wieder bei Null anfangen muss.
Mit dem MTB kann ich meine Grundfitness bestimmt konservieren! Die nächsten Wochen geht´s wieder jeden Tag mit dem Bike zur Arbeit und zurück. Und am kommenden Freitag werden wir sehen was die nächsten Wochen bringen.

Genießt die schönen Frühlingstage und vor allem jeden Tag an denen Ihr Sport treiben könnt!

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6Apr/15Off

Berlin – Ein paar nasskalte Tage in der Hauptstadt

Neu auf dirosports:

Berlin. Nach über 25 Jahren war ich das erste mal in unserer Hauptstadt. Lange her seit der damaligen Preisverleihung beim Schinkelwettbewerb zum Thema Olympia 2000 in Berlin.
Entsprechend wurde es mal Zeit die Veränderungen in Berlin hautnah in Augenschein zu nehmen und ein paar Tage in unserer Hauptstadt zu verweilen.

Berlin wir kommen!

Nach einer kurzen Fahrt von 4 Stunden mit dem ICE von Hanau nach Berlin bezogen wir unsere schicke Ferienwohnung in Berlin Prenzlauer Berg.

Ferienwohnung
Ferienwohnung

Das Wetter spielte die knappe Woche nicht unbedingt mit, und meine morgendliche Sightseeingsrunden vielen am Anfang ins Wasser und später auf Grund des Wetters ganz aus. Schnee war jetzt klamottenmässig nicht ganz so im Koffer untergebracht worden.

Schmuddelwetter in Berlin
Schmuddelwetter in Berlin

Am Sonntag machten wir uns auf Richtung Alexanderplatz und schafften es den Start des Berliner Halbmarathons live mitzuerleben.

Spitze des Berlin HM direkt nach dem Start
Spitze des Berlin HM direkt nach dem Start
HM am Berliner Dom
HM am Berliner Dom

Und auf Grund des Wetters waren die Sehenswürdigkeiten am Sonntag auch nicht überfüllt und der eine oder andere Schnappschuss von den “must see” konnte sogar trocken absolviert werden.

Marx und Engels am Alex Brandenburger Tor Reiterstandbild Friedrichs des Großen

Am Montag war Zoobesuch mit Aquarium angesagt. Kalt, windig und dementsprechend nicht gerade eine reine Freude durch den Berliner Zoo zu laufen. Da wurden selbst kleine Aufenthalte in den Innenanlagen gerne genutzt.
Vorteil war wiederum dass nicht viel los war und man alle Tiere wunderbar beobachten konnte. Überhaupt ist man im Berliner Zoo sehr nah dran an den jeweiligen Tieren. Für uns eine klare Empfehlung wenn man in Berlin ist. Bei schönem Wetter bestimmt noch besser! ;-)

IMG_2707 Zoobesuch Zoobesuch Zoobesuch Zoobesuch Zoobesuch Zoobesuch Zoobesuch

Danach ging´s noch mal kurz zum Aufwärmen in`s KaDeWe und in´s Bikini Einkaufszentrum! Das reichte dann aber auch.

Dienstag war wieder Sightseeing auf dem Programm. Wetter war wiederum schlechter geworden und so machten wir uns am frühen Morgen auf zum SeaLife & AquaDom. Auch hier zum Glück im Innenbereich und beheizt. Und da wir zeitig da waren gab´s auch kein Gedränge an der Kasse. Auch hier gab´s wieder viel zu sehen und die abschließende Fahrt mit dem Aufzug durch den Aquadom war schon ein Erlebnis!

SeaLifeBerlin SeaLifeBerlin SeaLifeBerlin SeaLifeBerlin SeaLifeBerlin SeaLifeBerlin AquaDom Berlin Am Schluss besuchte uns sogar die Sonne

Mittwoch hatten wir Termin bei der Politik. Ein Besuch der Reichstagskuppel stand auf dem Programm und wir hatten schon im Vorfeld einen passenden Besuchstermin angemeldet. Entsprechend hatten wir noch ein bisschen Zeit uns im “Regierungseck” umzusehen.

Reichtagufer Reichtagufer Kanzleramt Reichstag

Und dann durften wir in die Glaskuppel auf dem Reichstag. Sehr beeindruckendes Erlebnis welches ich jedem nur ans Herz legen kann der nach Berlin kommt. Aber unbedingt vorher anmelden!

Kuppel des Reichstagsgebäudes Kuppel des Reichstagsgebäudes Von der Kuppel des Reichstagsgebäudes Von der Kuppel des Reichstagsgebäudes Kuppel des Reichstagsgebäudes Kuppel des Reichstagsgebäudes Kuppel des Reichstagsgebäudes
Brandenburger Tor im Sonnenschein
Brandenburger Tor im Sonnenschein

Nach dem Besuch ging´s noch zum Holocaust Denkmal direkt neben der Amerikanischen Botschaft am Brandenburger Tor.

Holocaust-Denkmal
Holocaust-Denkmal

Für den Donnerstag hatten wir noch einen Besuch im Bunker – Berlin Story Museum auf dem Terminplan mit anschließendem Besuch des Potsdamer Platzes und am abschließenden Freitag einen Besuch der Eastside Gallery.
Das Berlin Story Museum im Bunker ist auf jeden Fall ein weiterer Tipp. Für 5 € pro Person kann man die Geschichte Berlins eindrucksvoll nachvollziehen.
Es gibt viele Original-Ausstellungsstücke die aus der ganzen Welt mit viel Leidenschaft zusammengetragen wurden!

Berlin Story Bunker Besuch des Berlin Story Museum im Bunker Besuch des Berlin Story Museum im Bunker Besuch des Berlin Story Museum im Bunker Besuch des Berlin Story Museum im Bunker Besuch des Berlin Story Museum im Bunker Besuch des Berlin Story Museum im Bunker Besuch des Berlin Story Museum im Bunker

Eastside Gallery!

East Side Gallery Die Mauer!

Als wir am Freitag Nachmittag in den Zug stiegen schien die Sonne über Berlin. Ich sehe es als Wink dass wir einfach nochmal nach Berlin müssen. Es gibt noch sooooo viel zu sehen. Da reicht einfach ein einziger Besuch nicht aus.

Wir kommen wieder nach Berlin!

Dies ist auch mein erstes Fazit über unseren Berlin Besuch. Da müssen wir nochmal hin.
Ansonsten ist hängen geblieben dass die Hauptstadt eine riesige Baustelle ist. Und ich gehe davon aus dass Sie dies auch auf unbestimmte Zeit noch bleiben wird.
Schlechtes Wetter ist in Berlin kein Grund den Kopf hängen zu lassen. Auch dann kann man sehr viel unternehmen und anschauen.

Berlin ist definitiv eine Reise wert.
Und wir kommen wieder!

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