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28Feb/15Off

Die ersten 4 Wochen mit dem Polar V800

Neu auf dirosports:

Bedienbarkeit, Ablesbarkeit und Ergonomie des Polar V800

Nachdem sich das Armband ein wenig an mich und ich mich an das Armband gewöhnt habe, sitzt der Polar V800 volle 24 Stunden am Tag an meinem linken Arm. Lediglich alle paar Tage wird das gute Stück zum Laden und Auslesen der Trainingsdateien abgenommen. Hierzu später noch eine kleine Anmerkung.
Der Polar V800 sitzt gut am Handgelenk und die einzelnen Bedienknöpfe sind gut zu erreichen. Ich persönlich bevorzuge ja Knöpfe im Vergleich zu Touchscreens, da unabhängig von Witterung oder Handschuhen eine Bedienung sauber möglich ist. Die einzelnen Knöpfe haben einen klaren Druckpunkt. Bei der bisherigen Nutzung gab´s noch keinen „Fehlgriff“!

Gute Bedienbarkeit - Hochwertige Verarbeitung
Gute Bedienbarkeit – Hochwertige Verarbeitung

Die Ablesbarkeit des Displays ist hervorragend. Als Brillenträger habe ich keinerlei Problem das Display abzulesen. Zusammen mit der Harttouch-Funktion und der Klopf-Funktion ist eine schneller und komfortabler Überblick während des Training elegant gelöst und funktioniert bisher tadellos.
Da ich augenblicklich viele Einheiten im Dunkeln absolviere, reicht ein kurzer Schwenk der Uhr zum Herzfrequenzsensor und die Beleuchtung wird aktiviert. Die Harttouch-Funktion kann für jedes erstellte Sportprofil individuell eingestellt werden. Neben der Funktion für Beleuchtung stehen noch die Option Uhrzeit oder die Anzeige der vorigen Runde als Option zu Verfügung.
Die Klopf (Tippen) – Funktion bietet die Optionen „Runde nehmen“, Ansicht wechseln oder Beleuchtung aktivieren. Ich nutze die Option Ansicht wechseln als Standarteinstellung um so schnell die passende Ansicht für mein Training auszuwählen. Das lästige Fummeln an den Knöpfen entfällt.
Bisher funktioniert die Funktion tadellos. So stelle ich mir benutzerfreundliche Bedienung vor!

Zubehör

Ich habe neben dem Pulsgurt “SENSOR HR H7″ noch den Fußpod “Polar Stride Sensor” im Einsatz. Beide sind problemlos und schnell mit der Uhr zu koppeln und halten auch die Verbindung untereinander bisher sehr gut.

Polar Fußpod - Kalibrierung leicht gemacht!
Polar Fußpod – Kalibrierung leicht gemacht!

Letzte Woche kam dann noch der ” Polar Cadence Sensor” für mein Mountainbike dazu. Das Montagevideo gab´s ja schon letzte Woche in meinem Blog.
Gerade bei der Verwendung des Laufsensor Bluetooth® Smart hatte ich im Vorfeld ein bisschen Bauchweh. Bisher hatte ich in Bezug auf Fußpods bei Polar immer das Problem, dass man eigentlich jeden Schuh mühsam kalibrieren musste um später dann festzustellen, dass es doch wieder nicht mit der Entfernungsmessung stimmt. Irgendwann hatte ich dann den Fußpod weggelassen und nur noch die Messung über GPS genutzt. Natürlich fehlten dann die Daten für die Schrittfrequenz.
Außerdem ist die „Geschwindigkeitsangabe live“ über GPS ziemlich ungenau. Wenn man eine ganz bestimmte Pace laufen will ist die Angabe über den Fußpod sehr viel genauer.
Hier finde ich die Lösung bei Garmin und Suunto mit Messung der Schrittfrequenz in der Uhr selbst wesentlich besser. Ich denke mal mit ein bisschen guten Willen wäre das bei der Polar V800 auch machbar und man könnte sich den Fußpod sparen wenn man lediglich die Schrittfrequenz als Information braucht.
Positiv ist die Möglichkeit der „Eigenkalibration“ des Sensors auf den ersten Laufkilometern. Das hat bisher einwandfrei funktioniert. Kilometerangaben passen!
Neben der bekannten manuellen Kalibrierung kann man das GPS-Signal dazu nutzen die Kalibrierung im Hintergrund automatisch ausführen zu lassen. Nach dieser automatischen Kalibrierung werden aktuelles Tempo, Schrittlänge und kumulative Distanz korrigiert und korrekt angezeigt. Diese Anzeige ist dann wesentlich exakter als die Daten aus den aktuellen GPS-Daten.
Die automatische Kalibrierung wird zweimal durchgeführt. Dabei wird der Durchschnittswert der beiden Messungen verwendet. Bei der nächsten Einheit werden der Durchschnittswert der vorangegangenen Einheit und der aktuelle Wert verwendet. Die Kalibrierung beginnt nach 100 Metern und läuft auf einer Distanz von 500Metern
Hierfür sind ein paar Rahmenbedingungen zu erfüllen damit die Daten stimmen. Es müssen mindestens 6 Satelliten verfügbar sein, die Geschwindigkeit muss mindestens 7km/h betragen und Auf- und Abstieg müssen weniger als 30 Meter betragen!
Für unterschiedliche Gelände und Untergründe würde ich jeweils ein eigenes Sportprofil verwenden um genaue Werte zu erhalten.
Beim Trailrunning reicht es mir die Daten aus dem GPS zu nehmen.
Ich habe mir vorgenommen die Sache mit dem Fußpod und der Streckenmessung nochmals ein wenig genauer zu untersuchen. Dafür wäre es jedoch wünschenswert das ganze bei Tageslicht auszuführen und mehrere Läufe auf einer Strecke zu absolvieren um einen besseren Vergleich zu haben. Am besten auch noch mit verschiedenen Schuhen.
Da warte ich dann aber auf den Frühling!

Weitere Einstellmöglichkeiten am Polar V800

Zu den Einstellmöglichkeiten direkt am Polar V800 gehören im Menü Sportprofile (diese müssen über Polar Flow erst eingerichtet werden) die Einstellung der Trainingstöne (Lautstärke), die Vibrationsrückmeldung, die Ansicht der Herzfrequenz (bpm, % von HFmax, % der HF-Reserve) sowie die Kontrolle der aktuell eingestellten Werte im Sportprofil und ob die HF für andere Geräte sichtbar sind.
Weiterhin kann die Genauigkeit der GPS-Aufzeichnung festgelegt werden, die Klopfempfindlichkeit sportprofilspezifisch einzustellen, Auswählen wie der Sportsensor kalibriert werden soll und ob der Sensor oder das GPS als Geschwindigkeitsangabe gewählt wird, die Geschwindigkeitsanzeige, Automatische Pause und die automatische Rundennahme mit Auswahl der Streckenlänge!
Bei den Benutzereingaben kann man Gewicht, Größe, Alter, Geschlecht, Trainingspensum, HFmax, HFmin und VO2max einstellen. Wobei die VO2max auf Basis der jeweiligen Testergebnisse automatisch aktualisiert werden kann.
Bei den allgemeinen Einstellungen geht es um das Koppeln und Synchronisieren, die Möglichkeit einen Flugmodus einzustellen, Tastentöne ein/aus zu stellen, die Art der Tastensperre festzulegen, die Klopfempfindlichkeit einzustellen, Maßheinheiten, Sprache, Inaktivitätsalarm, an welcher Hand ich das Produkt trage und ob die Trainingsansicht hell oder dunkel sein soll.
Die Uhreinstellungen sind wohl selbsterklärend und müssen hier nicht aufgezählt werden.
Und das war es auch schon an Einstellmöglichkeiten direkt an dem V800.
Die Einstellmöglichkeiten am Polar V800 direkt sind somit eingeschränkt. Die hauptsächliche Einstellung erfolgt über PolarFlow. Und hier ist meiner Meinung nach noch nicht das ganze Potential der Uhr ausgereizt. Alleine die Tatsache, dass PolarFlow seit Jahren den Status beta mit sich herumschleppt, zeigt dass hier noch einiges zu tun ist.
Da aber viele Anregungen von den Entwicklern bereits aufgegriffen wurden, hege ich die Hoffnung, dass in absehbarer Zukunft das volle Potential zu Verfügung steht.

Dateninformationen am Polar V800

Natürlich kann man seine Trainingseinheiten ziemlich ausführlich direkt am Polar V800 einsehen und auswerten. Hier mal ein “Blättern” durch meine letzte Trainingseinheit von heute Morgen!

Grunddaten Herzfrequenz HF-Zonen Trainingsnutzen Belastung Runden Höhenmeter Tempozonen ;-) Schrittlänge Schrittfrequenz Tempo Kalorienverbrauch Running Index
Synchronisation mit PolarFlow

Hier kommt jetzt das eigentliche Werkzeug zum V800 in´s Spiel. Alle Daten werden vom Polar V800 an das Onlineportal PolarFlow übertragen und ausgewertet. Dies funktioniert auf zweierlei Möglichkeiten.

Februar 2015 - Mein Einstieg mit dem Polar V800
Polar Flow Februar 2015 – Mein Einstieg mit dem Polar V800

Erstens über PolarSync
PolarSync auf dem Rechner installieren, den Polar V800 mit der Klemme an das USB-Kabel anschließen und mit dem Rechner verbinden. Das war´s. Die Daten werden in das vorher angelegte eigene PolarFlow Profil übertragen und der Polar V800 gleichzeitig aufgeladen.
Wenn Updates anstehen werden diese entsprechend auf dem V800 installiert. Klappt alles bisher ohne Probleme.
Zweite Möglichkeit über Bluetoth via Handy oder Tablet und der entsprechenden App.
Auch hier funktioniert dies auf meinem iPhone4s nach der entsprechenden Kopplung reibungslos. Sagen wir mal „fast“ reibungslos. Manchmal braucht es zwei drei Versuche bis die Daten in die App geladen wurden. Beim nächsten Mal wenn´s online geht werden die Daten entsprechend mit PolarFlow synchronisiert.
Leider habe ich im Augenblick seit dem letzten Update Probleme mit der Synchronisation. Die Herzfrequenzdaten werden nicht per Bluetooth auf mein iPhone 4s übertragen obwohl die Werte auf der Uhr sind. Auch eine nachträgliche Korrektur über Polar FlowSync behebt diesen Fehler nicht mehr.
Werden die Daten ausschließlich über Polar FlowSync übertragen passt alles.
Dort kann man übrigens dann die Trainingsdateien im gewünschten Format (*.tch, *.gpx) auf seinen Rechner exportieren.
Wer die „Rohdaten“ der aktuellen Trainings gerne direkt vom V800 wünscht, kann sich mit dem OpenSource Programm “V800 Downloader” die Daten von der Uhr auf den Rechner ziehen wenn er mit der Klemme über USB angeschlossen ist. So hat man die Original-Trainingsdateien auf jeden Fall noch mal auf seinem Rechner, denn bei einem Update sind lediglich die Ergebnisse der vorhergehenden Trainings auf dem V800, nicht aber die dazugehörigen Dateien!!

Die ganzen Möglichkeiten die PolarFlow bietet werde ich in einem separaten Blogbeitrag die nächsten Wochen präsentieren. Der Umfang würde den Beitrag sprengen und unübersichtlich machen. Ich finde es jetzt schon relativ viel Stoff. Außerdem bin ich der Meinung dass man mindestens ein paar Wochen mit dem Material arbeiten sollte, bevor man ein verbindliches Fazit erstellt.
Dann werde ich auch einige meiner Wünsche äußern die ich bisher vermisse.

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6Apr/14Off

Langer Sonntagslauf – Frühling ist da!

Neu auf dirosports:

Der Frühling ist da und so langsam wird´s Zeit die langen Läufe an den Wochenenden zu absolvieren. TTDR ist in Sichtweite.
Heute war ein Lauf um die 35 Kilometer geplant. Den Radweg über Dieburg nach Darmstadt, am Vivarium vorbei dann weiter nach Roßdorf und über Spachbrücken und Reinheimer Teich wieder zurück nach Hause.
Los ging´s um 7:44Uhr. Für mich fast schon eine späte Zeit zum Laufen. Aber am WE will man ja auch mal ein bisschen länger Schlafen.
Es war ein toller Lauf, der nach hinten raus auf Grund der Frühlingswärme doch schon anstrengend war. Aber wenn ich mir das Bild anschaue sehe ich noch relativ fit aus.

Noch relativ fit nach 35 Kilometer!

Noch relativ fit nach 35 Kilometer!

Übrigens könnt Ihr jetzt Eure Winterlaufklamotten einmotten. Unsere Wasserschildkröte ist aus ihrem Winterschlaf aufgewacht und räkelt sich genussvoll in der Sonne.
Wenn “Schildi” auftaucht, ist der Winter definitiv zu Ende!

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6Apr/14Off

Langer Sonntagslauf – Frühling ist da!

Neu auf dirosports:

Der Frühling ist da und so langsam wird´s Zeit die langen Läufe an den Wochenenden zu absolvieren. TTDR ist in Sichtweite.
Heute war ein Lauf um die 35 Kilometer geplant. Den Radweg über Dieburg nach Darmstadt, am Vivarium vorbei dann weiter nach Roßdorf und über Spachbrücken und Reinheimer Teich wieder zurück nach Hause.
Los ging´s um 7:44Uhr. Für mich fast schon eine späte Zeit zum Laufen. Aber am WE will man ja auch mal ein bisschen länger Schlafen.
Es war ein toller Lauf, der nach hinten raus auf Grund der Frühlingswärme doch schon anstrengend war. Aber wenn ich mir das Bild anschaue sehe ich noch relativ fit aus.

Noch relativ fit nach 35 Kilometer!

Noch relativ fit nach 35 Kilometer!

Übrigens könnt Ihr jetzt Eure Winterlaufklamotten einmotten. Unsere Wasserschildköte ist aus ihrem Winterschlaf aufgewacht und räkelt sich genussvoll in der Sonne.
Wenn “Schildi” auftaucht, ist der Winter definitiv zu Ende!

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13Aug/13Off

Pfälzer-Felsentrail 2013 – Ein fantastisches Lauferlebnis mit Freunden

Neu auf dirosports:

Mein erster Pfälzer-Felsentrail ist Geschichte. Vergessen werde ich die Eindrücke vom vergangenen Wochenende jedoch nicht. Dafür war es einfach zu schön. Alles hat gepasst. Strecke, Organisation, Wetter und vor allem die vielen tollen Menschen die dabei waren. Es wird zwar schwer, aber ich will mal versuchen die Eindrücke des Wochenendes wiederzugeben.

Anreise war am Samstag. Mit dem Zug von Darmstadt nach Rodalben. Zuerst mit dem ICE nach Karlsruhe. Danach weiter mit den Regionalzügen.
Je weiter ich in die Wildnis kam, desto langsamer wurden die Züge. Bis sie in Landau endgültig standen. Zug da, Fahrer Fehlanzeige. Mit einer Stunde Verspätung kam ich dann in Rodalben an und freute mich auf mein Hotel.

Aber gleich nach meiner Ankunft hatte ich „The Master of Pfälzer-Felsentrail“ Martin am Telefon, der den Befehl aussprach wir gehen Laufen und machen kein Nickerchen!
Also schnell in die Laufsachen gesprungen und zum verabredeten Treffpunkt.

Nach ein bisschen Warterei wurde ich von Stefan, Jesko und Sabrina abgeholt. Kurze Begrüßung im Auto und weiter zum verabredeten Lauf. Dort wurden wir schon von Martin, Hans sowie Katharina und Rudi empfangen.
Es war ein wunderschöner Lauf mit ständigem Auf und Ab in einer wunderschönen Gegend. Ein tolles Warm-Up für den kommenden Pfälzer-Felsentrail!

Danach kurz zurück ins Hotel zum Duschen und Umziehen bevor Andreas, der im gleichen Hotel übernachtete wie ich, und ich von Jana abgeholt wurden. Ziel war der Biergarten im Forsthaus Beckenhof.
Hier hatten wir einen tollen Abend mit weiteren Läufern die dazukamen und, darüber habe ich mich besonders gefreut, die Durchreisenden José und Nicola auf Ihrem Weg in den Urlaub. Es wurde deftig gegessen und viel gelacht bevor es dann endgültig gegen 23:30 zurück in´s Hotel ging. Aufgedreht aber hundemüde. Und an Ausschlafen war am Sonntag ja auch nicht zu denken.

Sonntag Morgen 7:00Uhr aufstehen. Fertig machen für den Pfälzer-Felsentrail.
Kleines Frühstück mit Andreas, welches auf Grund des reichhaltigen Angebotes vom Umfang her schweren Herzens eingeschränkt wurde. Aber mit vollem Bauch die Pfälzer Berge hoch ist nicht unbedingt optimal.

Andreas kurz vor dem Start

Andreas kurz vor dem Start

Ich in frischem Zustand

Ich in frischem Zustand

Kurz nach 8:00Uhr machte ich mich mit Andreas auf den Weg zum Hilschberghaus. Start- und Zielpunkt des 2. Pfälzer-Felsentrail. Gleich nach dem Frühstück mal ein Anstieg zum Wachwerden.

Auf dem Parkplatz gab´s dann das gewohnte große Hallo. Altbekannte, Neubekannte, Unbekannte und ganz viele Facebookbekannte waren zu begrüßen. Immer wieder toll wenn man die ganzen Menschen wieder trifft und vor allem die, die man bisher nur virtuell kannte!
Immer wieder ein Erlebnis!

Streckenvorschau

Streckenvorschau

Und dann ging es kurz nach 9:00 Uhr los auf die Strecke. Gemeinsam und auf Grund der Trailstrecke im Gänsemarsch. Von Anfang an ein Auf und Ab auf traumhaft schönen Trailpfaden.
Weicher Untergrund der auch von den vielen Barfußläufern angemessen genossen wurde.

Enge Pfade

Enge Pfade

Barfuß im Pfälzerwald

Barfuß im Pfälzerwald

einfach nur schön!

einfach nur schön!

Hast Spaß gemacht Jesko! Respekt für deinen Barfußlauf!

Hast Spaß gemacht Jesko!
Respekt für deinen Barfußlauf!

Felsen ohne Ende

Felsen ohne Ende

Trails ohne Ende

Trails ohne Ende

Es bildeten sich immer wieder kleine Grüppchen, wo man sich mit Alt- oder Neubekannten trefflich unterhalten konnte. Angenehmes Tempo und immer wieder eine kleine Pause zum Sammeln des ganzen Trosses.
Alle Gespräche und Ereignisse auf dieser traumhaften Strecke wiederzugeben ist unmöglich und würde den Rahmen hier sprengen. Aber ich denke die Bilder sagen sowieso mehr als alle Worte.

Es war einfach nur toll. Trotz des anspruchsvollen Kurses habe ich selten so viel gelacht. Angenehme Gespräche mit ganz vielen tollen Menschen. Ich würde zwar nicht behaupten das die 9 Stunden Pfälzer-Felsentrail im Fluge vergingen, aber es war sehr entspannt und locker. Lediglich das Anlaufen nach den üppig gefüllten Verpflegungspunkten wurde immer schwerer. Ob´s an der aufkommenden Müdigkeit oder dem vielen Kuchen lag kann ich im Nachhinein schwer beurteilen!

Trail forever!

Trail forever!

Sammelpunkt

Sammelpunkt

Lee am Karl-May Felsen

Lee am Karl-May Felsen

bizarre Felsen

bizarre Felsen

Jedenfalls war ich am Ende schon froh als wir im Hilschberghaus wieder wohlbehalten ankamen. Und wie die Aufzeichnung zeigte mit ein paar Höhenmetern mehr im Gepäck als ursprünglich gedacht.

Jedenfalls war der Abstieg zum Hotel ein nicht ganz einfacher. Füße und Beine freuten sich auf eine Pause. Aber erst musste eine Dusche her bevor ich wieder zu den Anderen zurückkehrte.
Und zum Glück hat mich Hans am Hotel abgeholt und wieder zum Hilschberghaus hochgefahren. Ich weiß nicht wie lange der Aufstieg zu Fuß gedauert hätte! Dafür nochmals Danke Hans!!

Zu Essen gab´s dann auch noch was und die Kohlehydrat und Flüssigkeitsspeicher konnten wieder einigermaßen aufgefüllt werden. Leider waren nicht mehr allzu viele vor Ort um den Abend ausklingen zu lassen. Viele machten sich schon auf den Heimweg. Ich hatte ja zum Glück noch eine Übernachtung angehängt um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.
Hat sich schon wegen des tollen Sonnenunterganges gelohnt!

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der Pfälzer-Felsentrail eine der schönsten Veranstaltungen war bei denen ich bisher teilgenommen haben. Top organisiert und mit viel Herz umgesetzt.
Ich möchte mich ganz herzlich dafür bedanken, dass ich teilnehmen durfte.
Martin, Hans, Stefan sowie alle Familienangehörige und sonstige Helfer. Ganz, ganz herzlichen Dank. Ihr habt etwas ganz besonderes auf die Beine gestellt.
Und wenn der Pfälzer-Felsentrail 2014 wieder stattfindet, würde ich mich freuen wenn ich wieder dabei sein darf!

Tolles Team! Hans, Lee, Jesko und Ich

Tolles Team!
Hans, Lee, Jesko und Ich

DANKE!!

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23Jul/13Off

Der Lochautalweg – ein Lauf in den Sommermorgen

Neu auf dirosports:

Nachdem mein letzter Lauf auf die Neubürg so viel Spaß gemacht hat und das Sommerwetter weiter anhält, hatte ich mir vorgenommen den Lochautalweg unbedingt auch noch abzulaufen. Ich bin den Weg zwar schon öfters mal gewandert, aber gelaufen bin ich ihn bisher noch nicht.
Also machte ich mich am frühen Morgen kurz nach 5:00Uhr auf den Weg. Bewaffnet mit meiner Kamera und massig guter Laune.

Zwar ist um 5:00Uhr aufstehen nicht ganz einfach, aber im Urlaub kann man so was schon mal machen. Schließlich hat man den ganzen Tag noch in Reserve.
Außerdem wollte ich vermeiden dass ich in die Hitze hineinlaufe. Ich wollte den Morgen mit einem Lauf genießen. Also ging es von Obernsees den Lochautalweg hinauf zum Wachstein, danach weiter zum Plankenstein. Hinab ins Lochautal und danach wieder über den “Hubbel” zurück nach Obernsees

Hier gibt´s die Strecke:

Das Höhenprofil sieht so aus:

Höhenprofil Lochautalweg

Höhenprofil Lochautalweg

Und wie die folgenden Bilder zeigen, hats ganz gut geklappt! ;-)

Wer keine Bilder sieht klickt am besten hier!

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4Mrz/13Off

UTHAM – Ein Wochenende mit Gleichgesinnten

Neu auf dirosports:

Mit viel Vorfreude ging´s am Freitag Nachmittag Richtung Würzburg. Sportfreund Didi Beiderbeck hatte eingeladen den 1. UTHAM (UltraTrailHammeramMaindreieck) zu absolvieren. Trotz einiger Komplikationen im Vorfeld der Organisation und mehreren Rückschlägen hat es Didi trotzdem geschafft eine anspruchsvolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Dazu erst mal von meiner Seite „Herzlichen Dank“ und Glückwunsch lieber Didi. Ich komme gerne wieder.

Von den ursprünglich geplanten Strecken (222km, 111km, 66km und 30km) blieben letztendlich noch die letzten drei übrig. Wer mitgelaufen ist wird bestätigen, dass er die 222er Strecke nicht vermisst hat. ;-)

Der Start- und Zielbereich der ganzen Veranstaltung wurde an die Jugendherberge in Würzburg verlegt werden. Diese war freundlicherweise eingesprungen um die kurzfristige Absage der Nutzung der Sporthalle aufzufangen. Entsprechend trudelten im Laufe des Nachmittags die einzelnen Teilnehmer ein. Ein wenig verunsichert wie letztendlich die ganze Veranstaltung auf Grund der vielen Umplanungen nun ablaufen sollte, aber dennoch locker, entspannt und mit viel Vorfreude auf den Lauf.

Ultraläufer halt!

Nach einem kurzen Briefing, welches im Nachhinein die allgemeine Verwirrung nicht wirklich beseitigte ;-) , ging es zum gemeinsamen Essen in die Altstadt bevor wir gegen 23:30Uhr zu Bett gingen.

Am Samstag gab es nun einen versetzten Start auf der neuen 114km Runde. Um 9:00Uhr starteten die Goldhammer-Läufer direkt vor der Jugendherberge.

Die Verbliebenen machten sich mit zwei Bussen zum Start der Silberhammerläufer (66km) auf, wo wir uns gegen 10:00Uhr auf den Weg in´s Ungewisse machten.

Der Rest fuhr weiter zum Start der 30er, welche gegen 11:00Uhr starten wollten.

Das Wetter war nicht nur traumhaft, es war einfach nur genial. Zwar lag in den meisten Streckenabschnitten noch sehr viel Schnee, aber der erste richtige Sonnentag seit langem hob die Laune merklich an.

Sie Strecke selbst bot alles was man sich für einen Trailrun nur wünschen kann. Unterschiedliche Bodenverhältnisse und Untergrund. Ständige wechselndes Terrain und Umgebung.

Schnee und Matsch -Ein ständiger Begleiter!

Schnee und Matsch -Ein ständiger Begleiter!

Immer wieder ein abwechslungsreiches Auf und Ab.

Da haben die zum Teil fehlenden Markierungen an den Abzweigen auch nicht gestört. Ich bin stur nach den Meldungen meines Garmin Edge gelaufen. Diese waren zwar nicht immer konform mit der aktuellsten Streckenführung, aber letztendlich wenigstens der richtige Weg!

Denn wie sich herausstellte, traf sich letztendlich eine Gruppe von ca. 6 Läufern wieder und suchte nun gemeinsam den Sportplatz in Leinach. Leider gab´s in dem kleinen Ort drei Sportplätze. Wieder eine treffliche Möglichkeit sich zu verlaufen.
Und so wie die Rückmeldungen kamen, wurde dies ausgiebigste genutzt! ;-)

So langsam waren meine Vorräte und Getränke aufgebraucht und eine Verpflegungsstelle nach gut 40 Kilometern mehr als nötig. Übrigens mein erster Marathon ohne Fremdverpflegung!
Entsprechend war die Freude groß als wir nach 07:25 Stunden und 44 Kilometern den richtigen Sportplatz und die Verpflegungsstelle anliefen.
Hier gab es reichlich zu futtern und zu trinken. Vor allem eine warme Brühe war bei den aktuellen Temperaturen eine große Hilfe.

Die Dämmerung kroch so langsam über die Hügel als wir und gegen 17:45 Uhr auf den restlichen Streckenabschnitt machten. Zu dritt, Kai Eichler, Günter Kromer und meine Person, wollten die restliche Strecke gemeinsam absolvieren. Da sich mein Navi verabschiedet hatte, hätte ich ohne die beiden keine Chance gehabt in´s Ziel zu finden.

Ohne Euch hätte ich es nicht geschafft. Schön das Ihr immer wieder auf mich gewartet habt. Dafür noch mal meinen allerherzlichsten Dank.

Die Dämmerung zog übers Land und die Temperaturen gingen spürbar nach unten. Die fehlende Verpflegung bei den ersten 40Kilometern machte sich nun auch bemerkbar. Die Kälte machte sich im Körper breit und kostete ziemlich viele Körner.
Dazu kamen etliche Pausen, welche mir jetzt nicht unbedingt schwer fielen, um den rechten Weg zu finden. Mühsam ernährte sich das Eichhörnchen!

Abschied von einem sonnigen Tag

Abschied von einem sonnigen Tag

Laufen fiel mir nun verdammt schwer und der schnelle Gang war eher die meistgenutzte Fortbewegungsart. Wenn der Körper nicht mehr will, geht´s halt nur über den Kopf.

Aber ich habe es trotzdem zu Ende gebracht. Was bleibt einem auch anderes übrig mitten im Wald. Dank meiner beiden treuen Begleiter erreichten wir nach 12 Stunden und 13 Minuten die Jugendherberge in Würzburg. Zwar nicht mein streckenmäßig aber zeitmäßig längster Lauf.

Ziemlich fertig auf der Bereifung aber überglücklich wurden wir in der Jugendherberge empfangen. Nur wer so etwas schon einmal erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

Das sind die schönsten Momente im Leben eines Läufers!
Herzlichen Dank an Didi und seine Helfer. Wenn´s passt, bin im nächsten Jahr gerne wieder beim UTHAM dabei!

Hier ein paar Bilder vom Wochenende!

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22Okt/12Off

Ich bin dann mal weg – Nibelungensteig die Zweite

Neu auf dirosports:

Wir waren wieder mal eine Woche in der Fränkischen Schweiz um zu entspannen und die Natur zu genießen. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint, so dass ich eine Menge schöne Bilder mitgebracht habe. Neben Wandern, Laufen und natürlich relaxen in der Saunalandschaft der Obernsees Therme habe ich, dank Garmin fenix, das Geocaching für mich entdeckt. Hier gibt´s demnächst ein paar mehr Infos.

Blick von der Neubürg

Blick von der Neubürg

Im Augenblick reicht die Zeit lediglich dazu ein paar Bilder zu präsentieren.
Denn es steht schon wieder was vor der Tür. Ich werde Morgen und am Mittwoch die restlichen beiden Etappen des Nibelungensteiges absolvieren. Start ist in Erbach/Odw. und Ziel in Freudenberg. Wenn´s ohne Verlaufen klappt sollten dies ungefähr 78 Kilometer und 2.700 Höhenmeter sein. Geplant ist eine Übernachtung.

2. Abschnitt des Nibelungensteigs (Erbach-Freudenberg)

2. Abschnitt des Nibelungensteigs (Erbach-Freudenberg)

Dieses Mal werde ich meine Salomon Speedcross 3 unterschnallen und auf die schweren Wanderstiefel verzichten. Außerdem gibt´s keinen schweren Rucksack sondern lediglich meinen Salomon ADVANCED SKIN S-LAB 12 mit relativ wenig Gepäck.
Die Tourenplanung erfolgte über Garmin Topo 2012 pro mit Routingfunktion und wurde auf meinen Garmin fenix übertragen. Ich hoffe die Sache funktioniert und ich komme wohlbehalten am Mittwoch Nachmittag in Freudenberg an. Geplant ist eine ruhige Wanderung mit einigen Laufabschnitten je nach Gefühl. Keine Hetze und keine hohe Belastung.
Dank des genialen Wetters möchte ich den Herbst genießen und die ganze Farbenpracht in mich aufnehmen.
Foto kommt natürlich mit!

Und ein bisschen Körner muss ich mir ja auch noch für den FRA Marathon am Sonntag aufsparen. Schließlich möchte ich die Debütanten begleiten und nicht diese mich! ;-)

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13Okt/12Off

Mit Garmin fēnix auf dem Nibelungensteig – Teil 2

Neu auf dirosports:

Die Übernachtung während meiner zweitägigen Wanderung über den Nibelungensteig war unruhig und schmerzhaft. Wenn der Körper nach so einer Anstrengung zur Ruhe kommt, merkt man erst einmal was einem so alles weh tut.
Die Blase an der rechten Ferse hatte sich prächtig entwickelt, und die Schmerzen in der rechten Wade und im Knie waren auch nicht von schlechten Eltern.
Wie sich im Laufe der Woche herausgestellt hat, kommen die Schwellungen anscheinend durch zu festgeschnürtes Schuhwerk. Dies hatte zur Folge, dass sich Probleme in den Venen ergeben haben. Folge sind Schwellungen und entsprechende Schmerzen. Aber wenn man weiß woher das Problem kommt, kann man beim nächsten Mal Abhilfe schaffen! ;-)

Bei frühmorgentlichen Blick aus dem Fenster hob sich die Stimmung nicht wirklich. Es goss wie aus Eimern und der Odenwald präsentierte sich in einem einheitlichen GRAU in GRAU!
Da half auch das sehr gute Frühstück nicht viel weiter.

Güttersbach grau in grau

Güttersbach grau in grau

Nachdem ich meine Blase ordentlich verarztet hatte, ging es darum in die Wanderschuhe zu kommen. Ein sehr unangenehmes Ritual wenn die Füße nicht mehr die ursprüngliche Größe haben.
Aber nach ein paar Mal tief Luft holen war´s geschafft.
Zimmer gezahlt und raus in den Regen!

Hier war die Garmin Fenix zum ersten Mal hilfreich. Alleine die Tatsache, dass man bei dem Wetter keinerlei Orientierungspunkt hat in welche Richtung man los muss, machen einen Kompass am Handgelenk schon mal zu einem Geschenk.
Nachdem ich Standort und Himmelsrichtung festgestellt hatte, war`s kein Problem die richtige Richtung einzuschlagen.

Jetzt ging es erst einmal darum, die gestrige, verpasste Abzweigung vom Nibelungensteig wieder zu erreichen. Schließlich wollte ich den Nibelungensteig ja am Stück bewältigen und nicht lückenhaft. Auf der Karte kann man gut erkennen wo ich mich am Abend zuvor herumgetrieben habe. Abkürzung war dies keine! ;-)

Schnittpunkt 1. und 2. Etappe Nibelungensteig

Gelb ist der vorgegebene Track
Rot ist die erste Etappe
Blau ist die zweite Etappe

Also ein paar Extrameter waren drinn!

Direkt am Artausgang von Güttersbach ging´s gleich mal wieder ordentlich bergauf. Mit müden Beinen nicht wirklich spaßig. Zudem regnete es Bindfäden und die Wege sahen dementsprechend aus. Außer mir war höchstwahrscheinlich keiner unterwegs. Dazu Natur pur!

Nass war´s!

Nass war´s!

Nach 2,3 Kilometer war ich wieder “Back on Track”! Die zweite Etappe des Nibelungensteiges konnte beginnen. Also den Hut nochmal gerade gerückt und auf ging´s.
Und dieses Mal zusammen mit dem Garmin fenix. Der versorgte mich ständig mit allen Informationen die ich brauchte, oder auch nicht! ;-)

Trapp der Trapper... auf dem Nibelungensteig

Trapp der Trapper…

Höhenprofil

Höhenprofil

Anstieg und aktuelle Geschwindigkeit

Anstieg und aktuelle Geschwindigkeit

Höhenprofil

Höhenprofil

Kompass

Kompass

Distanz und Zeit

Distanz und Zeit

Nach 1,5 Stunden und 6,8 Kilometern kam ein Hinweisschild den Nibelungensteig ab hier über die neue Route zu begehen. Seit kurzem führt der Nibelungensteig nun direkt durch Hüttenthal an der gleichnamigen Molkerei vorbei. Eigentlich recht schön, aber leider von meiner heutigen Startposition gerade mal knappe 2 Kilometer entfernt. Da hatte ich bereits am frühen Morgen eine schöne Runde gedreht! ;-)

Wenigsten klarte das Wetter auf und die Landschaft präsentierte sich von einer ihrer schönsten Seiten. Ich liebe den Herbst!

schöne Trails

schöne Trails

.....gut zu laufen....

…..gut zu laufen….

... jedenfalls meistens!

… jedenfalls meistens!

Durch den Umweg bei Hüttenthal gab´s ein paar gut zu laufende Asphaltstücke zwischen den Waldpassagen. Dies war aber für meine geschundenen Beine und Füße eher eine abwechslungsreiche Wohltat als dass es gestört hätte.
Und links und rechts des Weges gab es weiterhin die Natur in herrlichen Bildern.

Asphaltpassagen...

Asphaltpassagen…

... halten sich in Grenzen.

… halten sich in Grenzen.

Die tollen Ausblicke..

Die tollen Ausblicke..

... und die Lichtspiele...

… und die Lichtspiele…

... in den Wäldern...

… in den Wäldern…

...erzeugen Ruhe und Frieden in einem.

…erzeugen Ruhe und Frieden in einem.

So langsam musste es in Richtung Marbach Stausee gehen. Da die Schmerzen in den Füßen und Beinen nicht unbedingt weniger wurden, fing ich schon langsam an mir das Ende der heutigen Etappe herbeizuwünschen. Aber bis zu dem Etappenzielort Erbach waren es doch noch ein paar Kilometer.

Richtung Maarbach-Stausee

Richtung Maarbach-Stausee

erste Blicke auf den Stausee

erste Blicke auf den Stausee

Am Rande des Marbach Stausees wurde erst einmal Brotzeit gemacht. Und nach einer ausgiebigen Stärkung und ein paar Aufnahmen am See, ging´s wieder bergauf Richtung Erbach.

Seeufer im Wald

Seeufer im Wald

Marbach-Stausee

Marbach-Stausee

Die letzten Kilometer nach Erbach waren nicht mehr schön. Das bezieht sich jetzt nicht auf die Landschaft, sondern eher auf meinen körperlichen Zustand. Ziemlich erschöpft und mit Schmerzen in Beinen und Füßen schleppte ich mich die letzten Kilometer auf dem Nibelungensteig.
Zudem kam ein unangenehmer kalter Wind auf der einem in diesem Zustand nochmal zusätzliche Kräfte raubt.

Trotzdem versuchte ich noch so viele Eindrücke wie möglich mitzunehmen.

letzte Eindrücke vom Odenwald

letzte Eindrücke vom Odenwald

Aber irgendwann war es dann Zeit Abschied zu nehmen. Abschied vom ersten Teil meiner Wanderung auf dem Nibelungensteig.

Hier trennes sich unsere Wege. Für´s Erste!

Hier trennen sich unsere Wege. Für´s Erste!

Nach insgesamt 69,2 Kilometern auf dem Nibelungensteig, mit knapp 3.000 Höhenmetern und einer Gesamtdauer der beiden Etappen von über 15 Stunden, habe ich einiges für den zweiten Teil dazugelernt. Ich werde mich in Sachen Gepäck und Schuhwerk ein wenig verändern und den Rest mit wesentlich mehr Erfahrung angehen.
Da uns Garmin für die Tests des fenix auch noch die Topografischen Karten zu Verfügung gestellt hat, dafür nochmals meinen herzlichsten Dank, werde ich die zweite Tour im Vorfeld auf Garmin Basecamp planen und auf den fenix exportieren. Dann sollte der Rest des Nibelungensteigs ohne Probleme von statten gehen.

Geplant ist übrigens der 23. und 24. Oktober. Ich freue mich darauf und werde entsprechend berichten!

Der Beitrag Mit Garmin fēnix auf dem Nibelungensteig – Teil 2 erscheint auf dirosports.

29Aug/12Off

think positive …..

Neu auf dirosports:

Think positive! Auch wenn´s teilweise sehr schwere fällt. Die kleinen, alltäglichen Dinge im Leben füllen im Augenblick meinen Tagesablauf. Einkaufen, ein bisschen im Garten und Hof rumbasteln und viel lesen.
Schön ist, dass ich wieder öfters den Kontakt zu realen Freunden suche und mich auch entsprechend freue und amüsiere. Dafür muss halt die “virtuelle” Welt ein wenig zurückstehen.
Aber ich denke das passt!

Wenn ich auf das Thema Sport komme wird´s leider nicht ganz so positiv. Und ich merke zunehmend, wie mich diese Unzufriedenheit bezüglich des Sports mehr und mehr beschäftigt.
Ich denke da muss ich mit meinem Arzt ein wenig intensiver darüber reden. Denn neben der sportlichen Misere entwickelt sich natürlich auch mein Körpergewicht in einen unfreundlichen Bereich. Mit den aktuellen 90kg fühle ich mich nicht besonders wohl!

Es ist schwer nachvollziehbar wie man sich in einer solchen Situation fühlt. Ich merke in letzter Zeit immer öfters, dass ich ein schlechtes Gewissen habe weil ich zu Hause bin und nicht arbeite. Es ist ja auch schwer zu vermitteln dass es einfach noch nicht geht. Ich selbst konnte mir ja vorher auch nicht vorstellen wie so etwas ist.
Man hat ja keinen gebrochenen Arm oder so etwas. Da sieht man jemandem an das er krank ist.
Mir sieht man lediglich an das ich “nichts habe”!

Aber ich möchte ja von den positiven, sportlichen Aktivitäten berichten. Wenn´s schon so wenig davon gibt, dann soll man auch davon erzählen!

Da das Wetter am gestrigen Dienstag recht angenehm war, entschloss ich mich mit dem Mountainbike zu meinen Eltern in den Odenwald zu fahren. Als Alternative zu den aktuell schwerfälligen und wenig motivierenden Läufen eine Variante die mir liegt!
Und so machte ich mich gegen 9:00Uhr auf in den Odenwald.

Locker und entspannt ging es über den Reinheimer Teich Richtung Ueberau.

Kurz vorm Reinheimer Teich

Kurz vorm Reinheimer Teich

Mitten in Ueberau geht´s dann das erste mal ein wenig bergauf. Raus in die Felder zwischen Uberau und Nieder-Klingen.

Weite Blicke hinter Ueberau

Weite Blicke hinter Ueberau

Wunderschöne Landschaft und der erste Blick auf die Veste Otzberg! Und wie die Veste so wunderschön nah und greifbar im Sonnenlicht glänzte, entschloss ich mich die Route heute mal über die Veste Otzberg zu machen. Schließlich versprach das Wetter eine grandiose Aussicht.

Erster Blick auf die Veste Otzberg

Erster Blick auf die Veste Otzberg

Aber vor der grandiosen Aussicht steht erst mal der Aufstieg zur Burg. Und der hat es in Teilbereichen ganz schön in sich. Jedenfalls war die Kühle des Morgens relativ schnell vergessen und der Puls hämmerte kräftig an meinen Schläfen. Aber es hat sich jeder Tropfen Schweiß gelohnt. Als Belohnung gab´s einen traumhaften Blick zurück in den Landkreis. Auf der linken Seite sieht man schön die ersten Ausläufer des Odenwalds.
Sogar den Taunus kann man noch gut am rechten Bildrand erkennen. Einfach ein traumhafter Ausblick!

Traumhafter Blick zurück von der Veste Otzberg

Traumhafter Blick zurück von der Veste Otzberg

Inschrift auf der Burgbrüstung

Inschrift auf der Burgbrüstung

die Veste Otzberg

die Veste Otzberg

Zugang zur Veste

Zugang zur Veste

Der mühsame Anstieg hatte sich gelohnt, aber so langsam machte sich bemerkbar, dass ich bisher noch nichts im Magen hatte. Aber das Knurren im Bauch legte sich bei den rasanten Abfahrten relativ schnell.

Leider war durch den Umweg die Zeit bei meinen Eltern ein wenig kurz bemessen, so dass ich mich nach einer halben Stunde Aufenthalt langsam auf den Rückweg machte. Dieser war durch den Gegenwind und die zunehmende Schwächung auf Grund des leeren Magens nicht ganz so locker und flüssig.
Bei den zahllosen Anstiegen merkte man sehr schnell wie die restlichen Kraftreserven zur Neige gingen. Aber die immer wieder auftauchenden prächtigen Aussichten im Odenwald lassen einen die schwindenden Kräfte vergessen. Und auf einer Obstwiese gab´s leckere Äpfel die den Hunger stillten. Mundraub im vorbeifahren!

Blick in den Odenwald

Blick in den Odenwald

Wiesen und Wälder so weit das Auge reicht

Wiesen und Wälder so weit das Auge reicht

Postkartenidylle

Postkartenidylle

Ich werde wohl nicht alt genug um all diese schönen Ecken im Odenwald jemals in Augenschein zu nehmen. Dafür ist es einfach zu schön und zu weitläufig. Aber ich werde mich bemühen den größten Teil zu erlaufen, erfahren und zu erwandern. Und wenn es zeitlich hinhaut nehme ich meine Leser wieder mit auf die Reise in unseren schönen Odenwald!

Höhenprofil
Geschwindigkeit
Odenwaldtour

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9Apr/12Off

Langsam wieder in der Spur

Nachdem die Tage vor Ostern echt ziemlich happig waren und der Stress mich derart gefordert hatte dass selbst mein geliebtes Laufen auf der Strecke blieb, haben ein paar Tage Ruhe und Entspannung wieder die benötigte “Entschleunigung” gebracht. Dazu am Ostersamstag ein osterflockiges Fahrtspiel in meinen NB minimus und die Welt war fast wieder in Ordnung. [...]
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