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2Jul/16Off

Laufbloggercamp 2016 – Europameister, Brockenstürmer und Zecken

Neu auf dirosports:

Ich durfte nun schon zum dritten Mal zum Laufbloggercamp in den Harz und ich muss sagen das Laufbloggercamp 2016 war wieder einmal ein voller Erfolg.
Zwar ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Harz nicht gerade einfach, aber ein bisschen Abenteuer schadet ja nicht. Und mit der entsprechenden Gelassenheit klappt´s eigentlich jedes Jahr.
Nachdem ich Hannes am Hauptbahnhof in Frankfurt aufgesammelt hatte ging´s mit dem ICE nach Göttingen. Dort konnten wir trotz erster sportlicher Einlage unserem Zug nach Walkenried nur noch hinterherwinken. Shit happens! Die schön geplante Anreise von Walkenried bis zur Heimathütte Hohegeiß war somit Makulatur. Den letzten Bus konnten wir uns dementsprechend in die Haare schmieren. Für Hannes weniger tragisch. Er wollte von Herzberg aus die 30 Kilometer zur Heimathütte laufen. Ich musste zusehen wie ich mich und unser Gepäck in die Heimathütte bringe.
Zum Glück waren Daniel, Eddy, Jan-Philipp und Michael schon vor Ort und Daniel holte mich netterweise am Bahnhof ab.

Veganer Würstchenbaum an der Heimathütte Online! Ankunft an der Heimathütte

So konnte für mich das Laufbloggercamp 2016 beginnen!

 Freitag der 24.06.2016 
Nachdem ich als Seniorenbeauftragter mein Betreuerzimmer bezogen hatte, hierfür nochmals allen Teilnehmern für Ihr seniorenfreundliches Verhalten ein ganz großes Dankeschön, konnte ich die bereits anwesenden Teilnehmer noch mal herzlichst begrüßen.

 Eigentlich war von meiner Seite noch eine kleine Einstiegsrunde von ca. 9 Kilometern geplant, aber auf Grund der angekündigten Gewitter habe ich mich bereit erklärt unsere Unterkunft zu überwachen, während Eddy, Daniel und Jan-Philipp sich auf den Weg machten um eine gute Stunde später Mister Wet-T-Shirt zu küren.

Mister Wet-T-Shirt Contest Mister Wet-T-Shirt Contest


So nach und nach trafen die einzelnen Teilnehmer aus ganz Deutschland ein und wie jedes Jahr gab es bei den „Frischlingen“ keinerlei Berührungsängste. Laufblogger sind einfach eine große Familie.
Zum Abschluss des Tages gab es am Lagerfeuer viel zu erzählen.

Brennt!
Brennt!

 Samstag der 25.06.2016 
Nachdem spät in der Nacht noch Jan Fitschen mit seiner Familie eingetroffen war und ein paar Rangierübungen mit seinem Wohnmobil praktiziert hatte, waren wir am Samstagmorgen komplett. 17 Laufblogger plus Jan´s Frau Heike mit Töchterlein füllten den Frühstücksraum und bereiteten sich auf den obligatorischen Samstaglauf vor. Ich hatte eine gemütliche Senioren- und Genussrunde um die 20km geplant, Hannes wollte mit Jan Philipp und den Running Twins Marek und Henrik auf den Brocken.

Die Brocken-Bezwinger brechen auf!
Die Brocken-Bezwinger brechen auf!

Und so machten sich gegen 10:00Uhr bei schönem Wetter zwei Gruppen auf zur Erkundung des Harzes. Judith, Michael und Heike nebst Töchterlein absolvierten eine schöne Wandereinheit.

Vollster Einsatz auch beim Fotografieren Sammeln zum Laufen Empfangschef beim LBC2016

Mit mir machten sich noch Eddy, Heimo, Andreas, Jan, Philipp, Daniel, Martin, Thomas, Carola und Caroline auf die knappe Halbmarathonstrecke durch den Harz. Ausschließlich geführt durch die Navi-Funktion meines Polar V800. Und ich muss feststellen, dass hat Polar sauber hingekriegt. Hat zwar ein wenig gedauert, aber die Navigation war absolut genial und ohne Probleme nachzulaufen. In unbekanntem Terrain hat mich die Funktion total überzeugt und wird definitiv in Zukunft öfters genutzt!

Bei 100% Luftfeuchtigkeit und Heerscharen von Schnacken, Bremsen und sonstigen bissigen Flugtieren wurden die Gehpausen relativ kurz gehalten. Glücklicherweise sind immer ein paar Teilnehmer dabei die für den Rest als „Lockmittel“ fungieren und die Plagegeister regelrecht anziehen. Dafür danke ich noch mal persönlich.

Kameramann Senioren- und Genussrunde am Samstag Steigungen im Harz Singeltrails im Harz Landschaftlich einfach schön Fundstücke Genießen im Harz

Ein weiterer,  sehr verbreiteter Plagegeist in den wilden Wäldern des Harzes sind die Zecken. Trotz größter Anstrengungen schafft man es einfach nie ohne ein paar dieser Mistviecher aus dem Harz zurückzukehren.
Die ausgesuchte Strecke war zwar anspruchsvoll, aber auch sehr abwechslungsreich und prima zu laufen. Von breiten Waldwegen bis zu schmalen Singletrails war alles dabei. Und so kamen wir nach 3 Stunden zwar zerstochen aber zufrieden an der Heimathütte wieder an. Passend zum einsetzenden Gewitter.

Dieses Gewitter nahmen übrigens die Teilnehmer der Brockenrunde bei Ihrem Lauf mit. Hannes, Marek, Henrik und Jan Phillip stürmten wie jedes Jahr erfolgreich den Brocken. Ehre wem Ehre gebührt!

Nachdem der Mittag von jedem der Suche nach Zecken absolviert wurde, freute man sich schon auf die Befeuerung des Grills. Mit unserem passionierten Grillmeister Daniel schon im letzten Jahr ein schönes Erlebnis. Als kulinarischen Höhepunkt kredenzte uns Jan noch sein berüchtigtes berühmtes Ugali, eine kenianische Läufergrundnahrung welche vielleicht mit ein wenig Gewürz für europäische Gaumen einigermaßen genießbar wäre. In der ungewürzten Originalfassung würde ich eher Steckdosen mit einputzen. Zum Glück habe ich ja keine große läuferischen Ambitionen mehr und komme ohne dieses Wundermittel über die Runden.

Märchenstunde mit Jan! Märchenstunde mit Jan! Da hatte jemand Spaß am Feuer machen! Grillmeister mit Werbeeinlage Ugali! Grillmeister in seinem Element! Wohlverdientes Entspannen! Vorbereitung unseres Grillmeisters! Grillmeister mit Werbeeinlage Guten Hunger! Für jeden war was dabei Ging weg wie nix.... ;-) Immer voller Einsatz beim Laufbloggercamp2016 Entspannt Holzdieb Isotonischer Durstlöscher Grill den Fitschen! Ugali Der Holzmichel! Weg war er..... Relaxed

Passend zum Abschluss des Grillens kam dann der große Schauer, welcher aus unserer Feuerhütte aus dem weiteren Abend keinen Schaden zufügen konnte. Die Zeit verflog bei Geschichten aus Kenia wie im Fluge und das eine oder andere Kaltgetränk wurde vernichtet. Ein wunderschöner Abschluss des Tages an dem es viel zu erzählen und zu lachen gab.

Das Buch zum Nachlesen der Keniageschichten für die welche leider nicht am Laufbloggercamp teilnehmen können gibt´s hier. Auch als Geschenk für Läufer die sonst schon alles haben immer gerne genommen!

Sonntag der 26.06.2016 
Auch das schönste Laufbloggercamp ist einmal zu Ende und es heißt wieder einmal Abschied nehmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück verteilten sich die einzelnen Gruppen wieder auf das ganze Land. Nicht ohne ein schönes Abschiedsgruppenfoto vor Jan´s Wohnmobil zu machen.

Passt Sortierarbeit Zu erzählen gab es viel! Abreise beim Laufbloggercamp 2016 Kenianische Wunderbänder - Danke an Jan! Relaxed

Ich möchte mich ganz herzlich bei den Organisatoren Marek und Henrick für die Organisation bedanken und hoffe wir schaffen es auch im kommenden Jahr wieder uns zu treffen. Wenn nicht würde mir echt etwas fehlen. Ich habe das Laufbloggercamp richtig ins Herz geschlossen und freue mich auf hoffentlich noch ganz, ganz viele solcher Events!

Schön war´s
Schön war´s

 

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27Mai/14Off

Läufer – auch nur Menschen!

Neu auf dirosports:

Läu­fer, der

Wortart: Substantiv, maskulin#

- jemand, der das Laufen als sportliche Disziplin betreibt, an einem Laufwettbewerb teilnimmt
- (Fuß-, Handball veraltend) Spieler, der die Verbindung zwischen Stürmern und Verteidigern herzustellen hat
- längerer, schmaler Teppich, besonders in Gängen und auf Treppen
- Schachfigur, die man nur diagonal bewegen kann
- (Technik) sich drehender, rotierender Teil von bestimmten Geräten oder Maschinen

Als ich im Oktober 2007 meine Laufschuhe schnürte und mich auf den allerersten grausamen Kilometer meiner Laufkarriere machte, dachte ich nicht im Traum daran wo dies alles einmal hinführen würde. Ich war nach dem ersten Lauf, wenn man diesen als solchen überhaupt bezeichnen konnte, froh dass ich noch lebte.Aber irgendwie hat mich das Laufen in seinen Bann gezogen. Nicht das Laufen alleine. Ich denke es gehört einfach ein wenig mehr dazu als ein Bein vor das andere zu setzen um Leidenschaft zu entwickeln.
Es sind vielmehr die ganzen Menschen die ich durch das Laufen kennengelernt habe. Völlig unterschiedliche Menschen mit völlig unterschiedlichem Hintergrund.

Dicke, dünne, große, kleine, reiche, arme, weiße, schwarze, runde, eckige, schwule, lesbische, hetero, langhaarige, glatzköpfige, bärtige, hübsche, häßliche, mit Bauch, ohne Bauch, tätowierte, nette, unangenehme, kluge ………

Sie laufen schnell, langsam, bergauf, bergab, rückwärts, barfuß, mit Socken, ohne Socken, mit GPS oder ohne, im Regen, in der Hitze, in der Kälte, in den Bergen, in der Heide, in den Städten, auf den Dörfern, in der Wüste, im Schnee …….

Es sind Menschen die in sich Ruhen, die Freude am Leben haben, die Getrieben sind vom Laufen, die den Genuss über alles stellen, die Gewinnen wollen, die einsam in der Masse laufen, die zähnefletschend am Start stehen, die Ihren Spaß haben wollen, die Ihren Exhibitionismus ausleben, die einfach dabei sein wollen oder vielleicht auch nur nicht einsam sein wollen!

Menschen die Träume verwirklichen oder Ihnen ewig hinterherrennen. Menschen die Statistiken erstellen die ganze Festplatten füllen. Menschen die stets auf der Suche nach einem Kick sind. Menschen die sich beweisen wollen. Menschen die neu anfangen wollen oder einfach nicht mehr aufhören können. Menschen die ihrem Leben davonlaufen. Menschen die Ihr Leben neu erlaufen.

Läufer
Läufer

Aber alle haben eines gemeinsam. Es sind Läufer.
Und durch das Laufen habe ich viele von Ihnen kennengelernt. Habe eine andere Sicht auf das Leben kennengelernt als das was ich vorher kannte. Habe mein Leben verändert.

Die einen meinen positiv, die anderen negativ. Die einen sind Läufer oder kennen mich sehr gut, die anderen hatten Ihren Spaß mit mir vor meinem ersten Lauf.
Ich persönlich genieße mein jetziges Leben. Das Laufen hat mir geholfen. Hat mir gezeigt dass es sich immer lohnt seine Ziele zu verfolgen. Das nach Schmerz auch wieder Freude kommt. Und das Geduld eine ganz vorzügliche Lebensgrundlage ist.

Und nun stehe ich fast sieben Jahre nach meinem gruseligen Einstand in mein Läufer-Leben vor einer weiteren Herausforderung. 100 Kilometer am Stück zu laufen.
Eine Strecke von Wiesbaden nach Koblenz. Für mich immer noch ziemlich unglaublich und ich bin mir noch nicht 100%ig sicher ob die ganze Strecke nur Spaß machen wird. Aber eines weiß ich gewiss.

Ich werde wieder ganz, ganz viele Läufer treffen. Und die sind es, die letztendlich die 100 Kilometer zu einem Erlebnis machen werden.

Egal wie es ausgeht!

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