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29Jan/16Off

Zielkorrektur

Neu auf dirosports:

Auch im Freizeitsportbereich braucht es ab und an mal eine Zielkorrektur was die Ambitionen, Wünsche oder Sehnsüchte betrifft. Wie ich seit meinem Finish bei den 100km bei TTdR 2014 erfahren musste, kann man die Belastungsschraube nicht unendlich weiterdrehen. Auch kann man die vielen Gleichgesinnten die sich im Ultrabereich alters- und Leitungsmäßig im gleichen Bereich bewegen nicht unbedingt als Maßstab ansetzen.
Der Mensch ist nun mal ein Individuum, dazu kommen sehr persönliche Rahmenbedingungen und Vorgeschichten. Also steht man mit seinen Potentialen und deren Einschätzung ziemlich alleine auf weiter Flur. Da hilft es meistens nur zu akzeptieren, was mit zunehmendem Alter erstaunlicherweise immer leichter fällt, und seine Ambitionen entsprechend zu korrigieren.

Und nachdem das Jahr 2015 sportlich für mich ein Griff ins Klo war und über den Jahreswechsel hinaus noch ein paar gesundheitliche Baustellen abgeklärt werden müssen, ist es an der Zeit auch sportlich eine Zielkorrektur durchzuführen.

Den ersten Schritt habe ich mit meiner Absage bei den 100 Meilen bei der TTdR2016 ja schon im Herbst abgehakt. Ohne die gesundheitlichen Voraussetzungen bei mir und noch mehr bei meinem treuen Begleiter Stephan ist diese Aufgabe einfach nicht realistisch.
Also was bleibt einem wenn das große Ziel oder der große Traum in läuferischer Hinsicht ein wenig wegbricht? Wehmut, Trauer oder gar Zorn?

Eigentlich nicht. Ich habe durch die Rückschläge im vergangenen Jahr ziemlich viel nachgedacht. Nachgedacht über den damaligen Ansporn welcher mich im Oktober 2007 überhaupt dazu gebracht hat meine Laufschuhe zu schnüren. Nachgedacht über die vergangenen 8 Jahre in denen das Laufen zu einem großen Bestandteil meines täglichen Lebens wurde. Und nicht nur das Laufen sondern auch das Biken und Wandern.

Ich denke wenn´s mal nicht so läuft, hilft es ab und an die vergangenen Jahre ein bisschen zusammenzufassen. Was ist denn die letzten 8 Jahre seit dem Lauf meiner Karriere mit einer solchen Tragweite alles passiert?

19. Mühlchen Triathlon 2010 Lauf mit Matthias 2009 Schöne Zeiten beim HM in Darmstadt Halbmarathon Darmstadt 2009 Marathon Frankfurt 2009 Loch Nass Vorfreude beim Start Es läuft Stolz wie Bolle! 50km Ultra Rodgau 2011 sportograf-17345240_lowres Zieleinlauf Anstieg Königsetappe Collenberg - Laufen für den Fotografen Der Lohn nach 50 harten Kilometern "Vortour" auf dem Rennsteig Marktplatz Eisenach erster Nibelungensteig Im Ziel nach einem entspannten Frankfurt Marathon Rodgau 2013 - Didi und Diro - Danke an Andy Dyrz für das Foto diro und eddy vor dem Start in Eisenach Elektrischer Reiter Tolles Team! Hans, Lee, Jesko und Ich Treffen mit André Einfach raus und laufen lassen.. Spaß hat´s gemacht! vlcsnap-2014-05-06-17h48m26s188 Bloggercamp2014 - Coole Truppe Bleibt unter uns... Best Supporter! Endlich mal getroffen! VP 174/44 Wat läuft Ausblick Ausblick Hat Spaß gemacht! BC 2015 LaufbloggerCamp 2015 Die Helden haben fertig! Tolles Team und ein toller Trip!

Wenn man überlegt, dass ich bis zum Oktober 2007 das Laufen und den Ausdauersport gehasst habe, hat sich doch einiges getan.
Das was ich den ganzen Jahren sportlich geleistet habe nimmt mir niemand mehr. Die Freude, das Leid und die vielen Stunden mit außergewöhnlichen Menschen sind ein Bestandteil in meinem Leben an die ich mich immer wieder gerne, und überraschenderweise auch gut erinnere. Mit zunehmendem Alter auch keine Selbstverständlichkeit.

Also überlegt man was einem wirklich wichtig ist im Leben. Neben der Familie und den Freunden ist der Sport an sich ein fester Bestandteil. Auch ist ein Stadtmarathon oder der eine oder andere Ultra bestimmt nicht verkehrt. Es muss halt einfach passen ohne das man sich verbiegen muss. Langwierige Vorbereitungen mag ich nicht mehr.
Schuhe anziehen und laufen. Wenn´s Spaß macht und eine gewisse Basis und Grundlage dabei raus kommt, dann kann man ja spontan mal irgendwo teilnehmen.
Aber so richtig einen Ultra planen mit all der erforderlichen Vorbereitung mag ich eigentlich nicht mehr.
Lieber ein paar Tage mit Freunden durch die Wälder streifen. Egal ob laufend oder „nur“ wandernd. Spaß haben und genießen wie schön die Natur ist.

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28Nov/15Off

Manchmal ist vieles nur noch Nebensächlich!

Neu auf dirosports:

Es gibt Momente im Leben da sind viele Dinge des Alltages nur noch nebensächlich.
Und damit meine ich nicht die großen Veränderungen und Aufgaben die Europa augenblicklich bevorstehen. Hierzu möchte ich mich gar nicht auslassen. So wie es aussieht muss hier wohl jeder seine Meinung kundtun, unabhängig ob diese einen fundierten Hintergrund hat oder nicht. Bei globalen Themen hat ja jeder was zu sagen!
Die letzte Blüte
Die letzte Blüte

Ich meine eher die Dinge im Leben die einen völlig überraschend treffen. Dinge die das persönliche Leben positiv oder auch negativ treffen. Ob es der Verlust eines lieb gewonnenen Tieres ist der das Leben nach langer Zeit des Zusammenlebens verändert oder Krankheiten von Menschen die einem sehr nahe stehen.

Krankheiten kommen immer ungelegen...
Krankheiten kommen immer ungelegen…

Beides lässt einen über das „Alltägliche“ nachdenken. Schwermut und Trauer geben sich die Hand und lassen Dinge wie das Laufen wieder so in ihrer Wichtigkeit dastehen wie es eigentlich notwendig ist.

Sunny
Sunny

Laufen wird zur Nebensächlichkeit und erhält trotzdem eine Wichtigkeit die hilft die Trauer und den Schmerz zu vergessen oder wenigstens zu mildern. Aber dennoch steht es nicht im Mittelpunkt, sondern ist lediglich ein lieb gewonnenes Hobby. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Prioritäten verändern sich und das eigene Tun und Handeln wird mal wieder auf den Prüfstand gestellt. Meistens sind es die negativen Ereignisse die einen wieder Einnorden. Wenn alles läuft gibt es ja keinen Grund etwas zu ändern.

Aber es gibt auch wieder schöne und neue Dinge. Das eine vergeht und neues kommt. Aus unserem Hund welcher uns 16 Jahre begleitet hat, wurde nach der Zeit der Trauer ein junger Kater.

Eddy
Eddy

Neuland, welches wieder Freude bereitet und den Verlust ein wenig abmildert. Momente die einen wieder aufbauen. Momente die zeigen dass man sie nutzen sollte wenn sie sich ergeben. Denn Chancen die man nicht nutzt sind meist für immer verloren.

Entscheidungen

Selten kommt eine Chance zweimal. Also wenn Ihr eine Chance zur Veränderung seht, wenn Ihr Euch etwas unbedingt wünscht aber der Meinung seid damit wartet man besser noch, dann wird Euch etwas entgehen was Ihr vielleicht in der Zukunft niemals mehr nachholen könnte.

Passt auf Euch und die Menschen die Ihr ins Herz geschlossen habt auf. Hinterfragt ab und an euer Tun und Handeln. Nicht erst wenn wieder einmal ein Einschlag stattgefunden hat. Und vor allem verändert ab und an Eure Sichtweise auf euer eigenes Leben und Handeln. Lebt weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft.

Freunde
Freunde

Lebt im Jetzt! Genießt jeden Augenblick und zeigt euren Mitmenschen wie schön das Leben ist. Seid einfach dankbar dass Ihr laufen könnt, anstatt Euch zu grämen das Ihr eure Bestzeit verpasst habt. Zeiten sind Schall und Rauch.joy-1015718_1920

Und für die kommenden Weihnachtstage kann ich Euch empfehlen sich einfach „NUR“ Gesundheit zu wünschen. Das höchste und schönste Geschenk das man sich eigentlich wünschen kann. Denn wenn die Gesundheit nicht mitspielt, bringen all die anderen erfüllten Wünsche keine rechte Freude.

Das einzige was zählt ist der Augenblick!
Genießt Ihn!memory-771967_1920
Denn wenn er vorbei ist, kommt er selten wieder zurück!

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20Aug/15Off

Geduld ist eine Tugend die man lernen kann

Neu auf dirosports:

Geduld! Eine Tugend die man als Ultraläufer eigentlich im Blut haben sollte. Jedenfalls schadet Geduld in unserem Ausdauersport auf keinen Fall.

Nun bin ich ja eigentlich ein sehr geduldiger Mensch. Selbst wenn ich stundenlang irgendwo Warten muss werde ich selten ungeduldig. Ich nutze die Zeit meistens um Nachzudenken oder um Pläne zu schmieden.

.. bis zum Ziel!
ein mühsamer Weg bis zum Ziel!

Nach meiner Meniskus-OP hatte ich zwei Wochen lang Krücken. Dazu Temperaturen weit über 30Grad waren jetzt nicht unbedingt angenehm. Ein sehr eingeschränkter Bewegungsradius war für mich das allerschlimmste neben den Thrombosespritzen. Von 100 auf null sozusagen.

Nach zwei Wochen begann die krückenlose Zeit. Unglaublich wie schnell die Muskulatur abbaut und sich Fehlhaltungen einschleichen. Hätte ich in diesem Umfang nie für möglich gehalten.
Aber zum Glück gibt’s ja die Physiotherapeuten welche einen physisch und auch psychisch wieder Schritt für Schritt nach vorne bringen.
Kleine Übungen die die Beweglichkeit wieder zurückbringen und höllischen Muskelkater zur Folge haben. Übungen die ich mit viel Geduld auch täglich zu Hause ausführe und die deutliche Fortschritte zeigen. So geht das Treppen hinuntersteigen schon wieder sehr flüssig. Langsam, aber flüssig.

...erzeugen Ruhe und Frieden in einem.
Starke Wurzeln brauchen auch Geduld

Beim Laufen Gehen sieht alles schon wieder ganz gut aus. Entsprechend werde ich die eine oder andere kurze Wanderung absolvieren. Zur Entlasung kann man ja Stöcke mitnehmen.

Und so habe ich mir einen sehr zurückhaltenden Plan für den Wiedereinstieg vorgenommen. Sehr konservativ und mit ganz viel Geduld.
Bis Anfang September gibt’s lediglich Kraft und Gymnastik. Danach kommt wieder das Radfahren dazu und die Wanderungen werden wieder länger. Stets mit dem Hineinhören in den Körper.
Was macht das Knie und wie entwickelt sich alles.
Geduld!

Die erste größere Belastung wird unsere Mehrtageswanderung auf dem Nibelungensteig Anfang Oktober. Ich denke mal das ich dann sagen kann ob die ganze OP erfolgreich war oder nicht. Wenn ja, und davon gehe ich als Optimist aus, werde ich langsam anfangen wieder aus Laufen zu denken.

Wie man sieht ist es ein langer Weg zurück. Ein Weg der zwischen Wollen, Müssen und Können ständig hin- und herschwenkt. Begleitet von einem großen Maß an Geduld und Zuversicht. Beides habe ich und beides werde ich entsprechend einsetzen.

Es geht Tag für Tag stetig nach oben. Aber es ist noch ein weiter Weg bis zum Gipfel. Für mich zählt wie immer nicht die Zeit die ich brauche um anzukommen. Für mich zählt lediglich dass ich ankommen!

Endlich am Ziel
Mit Geduld endlich am Ziel! Hoffentlich auch 2016

Wikipedia – Geduld!
„Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.

Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.“

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23Apr/15Off

Trainingscomputer und verpassten Möglichkeiten?

Neu auf dirosports:

Der Trainingscomputer Polar V800 sitzt nun schon seit drei Monaten nonstop an meinem Handgelenk. Entsprechend wird´s mal wieder Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

Trainingscomputer und Nutzerwünsche

Der Tragekomfort und die Nutzung der Uhr als Freizeit- und Sportuhr hat sich bewährt. Ich möchte den V800 nicht mehr missen und in den drei Monaten ist er ein Teil meines Alltages geworden.
Ein paar Abstriche gibt´s für die Online-Software Polar-Flow. Hier wollte ich ja noch einen eigenen Beitrag verfassen und in die Tiefe gehen. Leider bin ich mit Polar-Flow noch nicht so ganz im reinen.

Grundsätzlich gibt´s bei Polar regelmäßig Updates und Verbesserungen für den V800 und die Online-Plattform, aber eher Dinge die meiner Meinung nach kein Sportler braucht der sich einen solchen Sportcomputer zulegt und sein Training damit steuern möchte.

„Smart-Notifikations“ sind vielleicht eine nette Möglichkeit, aber brauche ich die auf einem Trainingscomputer? Die Funktion ist meiner Meinung nach für den Trainingsbetrieb uninteressant. Erstens muss ich mein Handy sowieso mitnehmen und ein Stromfresser ist es auch noch.
Vor allem gibt es im Kreise der Nutzer genügend Funktionen die seit Monaten auf der Wunschliste mit oberster Priorität sitzen. Auch teilweise schon lange von Polar angekündigt, aber immer wieder nach hinten verschoben. Im Einzelnen möchte ich hier nur die Vergleichsmöglichkeiten von Trainingsplanung und -umsetzung, die Routingfunktion oder die variable Planung von Intervalleinheiten ansprechen. Und dies ist nur die Spitze vom Eisberg.
Ich kann hier auf die Einsicht von Polar hoffen, die Wünsche und Vorschläge ihre Kundschaft ernster zu nehmen. Schließlich ist es letztendlich die zahlende Kundschaft die man überzeugen möchte und auch gerne als zukünftigen Kunden beibehalten möchte, oder?

Genauigkeit der GPS-Aufzeichnung

Aber mal weg von den „verbesserungswürdigen Möglichkeiten“ des Polar V800 und hin zu den positiven Eigenschaften. Christian hatte in einem seiner letzten Blogbeiträge die Genauigkeit der Garmin fenix 3 kritisiert. Und da ich auch ein Fan von GPS-Aufzeichnungen bin, habe ich dies mal bei dem Polar V800 ein wenig genauer angeschaut.

Durch die Suunto Ambit 2 bin ich ja in Bezug auf Geschwindigkeit beim GPS-Empfang und Genauigkeit ziemlich verwöhnt worden. Das ging stets sehr flott und die Aufzeichnung war sehr exakt. Die Abweichungen waren marginal und meines Erachtens vernachlässigbar.

Der Polar V800 spielt in der gleichen Liga. Wenn die Satelliten gefunden wurden, und dies geschieht in der Regel relativ schnell, dann ist die Genauigkeit definitiv in der Klasse der Suunto Ambit. Die Genauigkeit, welche das GPS hergibt, wird sauber aufgezeichnet und ist meines Erachtens sehr genau. Man erkennt sogar Wechsel von einer Straßenseite zur anderen. Und auf dem folgenden Bild ist dies beim Biken aufgezeichnet. Beim Laufen ist die Punktdichte durch die geringere Geschwindigkeit sogar noch höher. Ich persönlich bin mit den gelieferten Daten sehr zufrieden.

GPS Daten vom heutigen Biken
GPS Daten vom heutigen Biken

Das gleich gilt für die barometrische Höhenmessung. Eine Funktion die ich nicht mehr missen möchte, da sie einfach wesentlich genauere Angaben generiert, als die nachträgliche Aufarbeitung der Höhen über die GPS-Messung. Höhenmessungen über GPS sind meiner Meinung nach sowieso nicht nutzbar und liegen stets im Bereich der Fabel. Und die nachträgliche Ermittlung über die Geodaten kann Bauwerke wie Brücken oder künstliche Aufschüttungen nicht Einarbeiten. Und wer auf einer Tour zehn Mal über eine Autobahnbrücke gelaufen ist, weiß wie viele Höhenmeter dies bedeutet.
Im beiliegenden Vergleich einer Biketour im Februar und einer von gestern kann man sehr gut erkennen, wie exakt die barometrische Messung den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Die aufgezeichneten Werte sind sehr exakt und eigentlich deckungsgleich.

Link zum Vergleich
Link zum Vergleich

Rein aufzeichnungstechnisch bekommt der Polar V800 somit von mir eine 1 mit Sternchen. Das ist echt oberste Liga und kann sich sehen lassen. Hier gibt´s nichts zu bemängeln!

Wünsche an Entwickler und Hersteller!

Fakt ist aber auch, dass sich ALLE Hersteller im Bereich der Trainingscomputer, augenblicklich einiges anhören müssen. Unausgereifte Produkte welche nach Meinung vieler durch die Nutzer im praktischen Einsatz zur Marktreife weiterentwickelt werden. Teilweise auf Kosten der Verbraucher die entsprechend Ihrem Ärger immer mehr Luft machen.
Es ist nachvollziehbar, dass der Kampf um die Kundschaft im Bereich der Trainingscomputer hart ist. Besonders im Bereich der hochpreisigen Produkte kämpfen die Platzhirsche mit immer neuen Funktionen und Möglichkeiten der Trainingssteuerung um die Pole-Position.
Aber ich bin der Meinung, dass der Kunde letztendlich entscheidet wer langfristig das Rennen macht. Und hierzu gehört neben einem guten Service auch die die Fähigkeit sich Kundenwünsche und Vorschläge gut anzuhören und in die Entwicklung aufzunehmen. Besonders dann, wenn man sein Produkt auf den Markt wirft, das noch sehr, sehr viele ungenutzte Möglichkeiten hat, welche aber noch lange nicht entwicklerseitig angegangen wurden.
Den am Schluss sind es nicht die Möglichkeiten die ein Produkt haben könnte, welche zählen, sondern die Möglichkeiten die ein Produkt für den Verbraucher auch hat.

In diesem Sinne liebes Polar-Team, nutzt die Möglichkeiten des Polar V800 dahingehend was der Kunde möchte und setzt das große Potential der Uhr um. Und dies im Polar V800 selbst und vor allem in dem damit verbundenen Online-Portal PolarFlow!
Langfristig entscheidet die Zufriedenheit des Kunden wer am Schluss die Nase vorne hat!

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12Mrz/15Off

Sportverletzung und Kassenpatient – Nicht so einfach

Neu auf dirosports:

Nun musste ich die Regularien unseres Gesundheitssystems einmal selbst mit vollster Wucht zu spüren bekommen. Wehe dem der sich als Kassenpatient dazu überwindet einen Facharzt aufzusuchen. Noch schlimmer wird´s wenn dieser dann weiter zu „Spezialkollegen“ überweist.
Aber der Reihe nach.

Nachdem ich im Herbst letzten Jahres ein paar „Anlaufbeschwerden“ im linken Fuß hatte, habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht. Schließlich wird man nicht jünger und die Erfahrung hat gezeigt, dass durch ein bisschen mehr Dehnen und Gymnastik, sowie Reduktion der Umfange und vor allem der Intensitäten, nach und nach alles wieder ins Lot kommt.

Meistens waren die Beschwerden schon nach den paar Metern vom Schlafzimmer zum Bad verschwunden. Sozusagen ein bisschen Sand im Getriebe das erst einmal wieder in Gang kommen muss. Zusätzlich gewöhnt man sich im Alter an den Schmerz, wenn er nicht gerade über eine bestimmte Grenze hinausgeht. Das Alter halt!

Nach unserer zweitägigen Wanderung im September verlagerte sich aber dieser Schmerz von der Plantarsehne weiter nach oben in die Achillessehne. Ab diesem Zeitpunkt war´s nicht mehr ganz so leicht mit dem Schmerz umzugehen. In erster Linie stand Schonung auf dem Programm und eine nochmalige Reduktion der Umfänge.
Den Frankfurt Marathon habe ich dementsprechend schweren Herzens gecancelt.

Die Ruhe tat dem Fuß und der Sehne gut, und so lief es im Laufe des Dezember wieder einigermaßen akzeptabel. Sehr zur Freude meiner Waage, die im Laufe der „Reduktion“ einiges zu ertragen hatte. Bei mir ging die Belastung runter, bei ihr gleichmäßig nach oben!

Und so freute ich mich natürlich riesig, als ich im Dezember wenigstens ein bisschen wieder Laufen konnte um der Pfunde Herr zu werden.
Leider hielt die Freude nur bis zwischen den Jahren. Der Schmerz kam wieder.
Nun saß er aber nicht mehr im Bereich des Fußes. Er hatte ungeahnte Höhen erklommen und war nun am „Scharnier“ angekommen. Das erste Mal seit ich laufe, hatte ich Knieschmerzen!

Und zwar so schlimme, dass ich bei unserem Kurzurlaub in Köln noch nicht einmal ordentlich gehen konnte. Shoppingausflüge in die Stadt wurden zur Tortur.
Also wurde sportliche eine „Totalsperre“ in Bezug auf das Laufen auferlegt. Ich entdeckte das Faszientraining, die Krafteinheiten und besorgte mir sogar einen Gymnastikball. Dazu eine erhebliche Einschränkung im Bereich der Ernährung.

Gewicht machen! Kraft aufbauen! Gelenkiger werden!

Mit diesen drei Säulen habe ich fast vier Wochen keinen Laufschuh angezogen. (OK, Ich gebe zu es waren eher drei Wochen – gefühlt aber 10 Wochen)time-481445_1280

Als dann Ende Januar mein neuer Polar V800 eintraf war natürlich Ende der Schonzeit. Und ich muss eingestehen, dass die meisten absolvierten Kilometer schmerzfrei waren. Lediglich ein gewisser „Anlaufschmerz“ und Beschwerden wenn die Kraft in der Muskulatur nachgelassen hat, waren beim Laufen nicht besonders hinderlich.
Etwas anders sieht es aus wenn ich mit dem Laufen fertig bin. Ruhe ist gar nicht gut. Sitzen und Beugen des linken Knies bedeuten ziemlich viel Schmerz. Der Tag nach dem Lauf war meistens ziemlich unangenehm und ist es bei langen Einheiten eigentlich noch immer. Umschläge und Salben gehören zur Standardprozedur nach den langen Einheiten.

Also habe ich mich wohl oder übel dazu entschlossen einen Orthopäden aufzusuchen. Dazu noch Sportmediziner damit dieser auch die schwere psychische Belastung meiner aktuellen Probleme nachvollziehen kann. ;-)
Beim ersten Versuch Ende des letzten Jahres bei einem reinem Orthopäden, kam die Diagnose „nichts auffälliges“ und die Frage an mich „Was machen wir denn da jetzt?“.
Rate mal mit Rosenthal, oder wie?

Und so ging ich heute eigentlich ziemlich zuversichtlich zum Termin. Innerhalb von 10 Tagen einen Termin zu kriegen war OK. Und morgens gleich um 8:00Uhr weckte die Hoffnung dass es nicht lange dauern würde um die Diagnose „alles OK!“ zu erhalten und wieder abzuziehen.

7:45Uhr stand Kassenpatient Diro in der Praxis und füllte sämtliche Verzichtserklärungen hinsichtlich „eventuell, vielleicht, gegebenenfalls auftretender Beschwerden aus den eventuell, vielleicht, gegebenenfalls vorgenommenen Behandlungen” aus. Nur jetzt keinen Fehler mehr machen wenn man schon mal so weit gekommen ist.
Kurz nach 9:00Uhr durfte ich in die heiligen Gemächer. Die angetroffene Ausstattung in schwarz lackierten, edlen Möbeln zwischen stilsicher beleuchteten Kunstgegenständen, kann man echt nicht anders beschreiben. Ganz so schlecht wie in den zuletzt gelesenen Beiträgen zum Thema Verarmung der Ärzte war es hier wohl nicht.medic-563425_1280

20 Minuten bekam ich eine ordentliche Untersuchung meines Knies. Soweit ich dies auf Basis meines eingeschränkten orthopädischen und lateinischen Wissens beurteilen kann. Doc hat sich Zeit genommen und hat auch meine Worte gehört und zur Kenntnis genommen. Ich fand die Untersuchung gut und kompetent. Erste Diagnoseansätze liefen in Richtung Meniskus, ohne dass dies als schwerwiegend oder massiv geklungen hätte. Man sollte es einfach sicherheitshalber überprüfen!
Vorher sollte aber nochmal eine Röntgenaufnahme vom Knie gemacht werden um vielleicht Veränderungen in diesem Bereich zu erkennen.

Also noch mal in den Wartebereich und auf den Termin in der Röntgenabteilung zu warten. Wer Ultras läuft, weiß was es heißt Geduld zu üben!
Und die neue RunnersWorld lag vorsichtshalber in meiner Tasche.
Das Röntgen ging schnell vorüber und ich wurde gebeten noch ein bisschen auf das Bewertungsgespräch zu warten. Zeitung war ja auch noch nicht ganz durch.

Nach gut zwei Stunden hatte ich letztendlich die Gewissheit, dass keine „erkennbaren Auffälligkeiten“ am Knie vorhanden sind. Letztendlich aber nur ein MRT genaueres darüber aussagen KÖNNTE.
Auf die Frage ob ich Laufen darf bekam ich die Antwort ich solle es nicht übertreiben! Damit kann ich im Prinzip leben, wenn ich persönlich definieren kann was „übertreiben“ bedeutet. Tendenziell sollte ich aber eher Radfahren als Laufen!

Meine Frage zur Teilnahme am bald stattfindenden Hamburg Marathon wurde mit dem Verweis auf das MRT erst einmal abgeblockt. Ich solle einen MRT Termin vereinbaren und sofort einen Termin zur Rücksprache im Haus.

Nach gut zweieinhalb Stunden war ich eigentlich noch guter Dinge das ich demnächst einen diagnostizierten Befund meiner Probleme habe und dann entsprechend trainieren kann. Eigentlich eine sehr positive Grundeinstellung meinerseits.

Leider hielt dies nur bis zu dem Zeitpunkt an, als ich versuchte einen Termin zum MRT zu erhalten. Nachdem die Abfrage „Kasse oder Privat“ in Richtung Kassenpatient beantwortet wurde, wurde mir als bestmöglicher Termin der 22. Mai 2015 um 6:00Uhr Morgens genannte!

Dies war der Augenblick in meinem Leben in dem das Vertrauen in unser Gesundheitssystem einen schweren Einbruch erlitt. Ich hatte nach dieser Antwort erst einmal Mühe im Kopf das Datum einzusortieren.
Ende Mai MRT! Hamburg Marathon Ende April??????
Und die Rücksprache beim Orthopäden solle ja auch noch stattfinden.
Irgendwo klemmt da wohl was.
Vielleicht war ja auch nur bei den ersten Radiologen so viel los. Also noch ein paar Anrufe bei weiteren „Anbietern“ dieser Leistung im Gesundheitswesen erledigt.
Bestes Angebot am Ende das Tages, ANFANG MAI!

Ich habe mich gar nicht getraut zu Fragen 2015 oder 2016???

Ich habe jetzt Schmerzen, nicht im Mai! Gut, es ist auszuhalten und ich habe dadurch keine großen Einschränkungen in meinem Tagesablauf. Aber meinen geliebten Sport kann ich so nicht ungetrübt ausüben. Und wer am Laufen so hängt wie ich, weiß dass dies eine erhebliche Einschränkung meiner Lebensqualität bedeutet.
Ich werde zwar weiter versuchen einen Termin zu bekommen, aber innerlich habe ich mich eigentlich entschieden die Sache weiter so anzugehen wie die letzten Wochen. Training dosieren und weitermachen.
Krafttraining, Dehnen und Faszientraining weiter als Funktionaltraining zu forcieren und die Hoffnung pflegen dass es weiterhin so gut ausgeht wie die letzten Jahre vorher auch.

Seit ich mit dem Laufen angefangen habe sind meine gesundheitlichen Beschwerden definitiv wesentlich geringer als bei vielen Gleichaltrigen. Ich habe definitiv meine Gesundheit verbessert und bezeichne mich als einigermaßen fitten Fünfziger.
Leider habe ich den Entschluss gefasst mir helfen zu lassen und gedacht ich nehme dafür unser Gesundheitssystem in Anspruch. Ich nutze es nun wirklich nicht oft.
Leider habe ich nicht den Status eines Privatpatienten sondern bin ein einfacher Kassenpatient. Und damit ist es wohl nicht möglich eine terminlich adäquate Untersuchung zu erhalten, welche zu dem Zeitpunkt stattfindet in dem die Probleme auftauchen und nicht dann wenn alles vorbei ist.

Ich habe jetzt meine Krankenkasse beauftragt einen Termin für mich zu finden.
Und gehe jetzt Frustlaufen…..

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Drückt mir die Daumen!

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14Jan/15Off

Bewältigung von Lebensaufgaben durch Orientierung am Sport

Neu auf dirosports:

Laufen zur Unterstützung der großen Lebensaufgaben ……

hat sich als sich die letzten Jahre stets bewährt. Wenn das Wetter noch nicht mal winterlich sondern nur noch ekelhaft ist und man den ganzen Tag das Licht brennen lassen muss, dann hilft eine Runde durch die frische Luft immer seine Gedanken zu sortieren. Mir persönlich fehlt dies im Augenblick ganz besonders. Die Verletzung ist noch nicht 100%ig auskuriert und ich muss mich schwer zügeln um nicht meine Laufschuhe anzuziehen um eine Runde zu drehen. Ich weiß dass dies definitiv das Leiden letztendlich nur noch verlängern würde. Also übe ich mir immer wieder in Geduld und hoffe dass die Leidenszeit endlich ein Ende nimmt.
Wenn man als i-Tüpfelchen dann noch Rückschläge im privaten Bereich einstecken muss und sich das ganze Leben neu orientieren muss, ist es eine harte Prüfung nicht einfach den Kopf in den Sand zu stecken und die Segel zu streichen.

Abtauchen gilt nicht
Abtauchen gilt nicht

Sich in Selbstmitleid baden und Gott und die Welt für seine schwierige Position verantwortlich zu machen. Wäre eine einfache Variante die gerne gewählt wird und meistens auch noch von seinen Mitmenschen getragen würde. Und meine Erfahrung hat gezeigt dass die großen Lebensaufgaben stets dann auftauchen wenn man nicht damit rechnet. Und es kommen in einem Leben verdammt viele auf einen zu.

Aber ich habe durch das Laufen gelernt zu kämpfen. Nicht mit dem Vergangenen und dem Jetzt hadern. Nach vorne schauen und mit dem Wissen gesegnet zu sein dass es weiter geht egal wie weh es manchmal tut. Hinter der nächsten Steigung geht´s wieder den Berg herunter und irgendwann taucht auch wieder das Ziel auf. Und dieses Ziel muss man sich nicht nur sportlich sondern auch privat setzen. Eine Lebensaufgabe als sportliches Ziel zu sehen hilft es zu bewältigen.

Ziele die vielleicht manchmal ganz, ganz weit weg zu scheinen sein. Aber wenn man die Erfahrung gemacht hat, dass man wesentlich mehr leisten kann als man denkt, dann sollten den sportlichen Erfolgen die privaten Aufgaben auf keinen Fall nachstehen. Es heißt ein Ziel zu definieren, daran zu glauben und es abzuarbeiten. Egal wie lange es dauert. Kämpfen, Dran bleiben und immer wieder Aufstehen und Kämpfen!

Endlich am Ziel
Endlich am Ziel

Wo dieses schweren Aufgaben letztendlich zu bewältigen sind ist zweitrangig. Es werden sich die Prioritäten im Leben stets verschieben. Wenn die privaten Aufgaben nun mal die oberste Priorität haben, dann ist nun mal so. Dann wird das Laufen als Unterstützung und Quelle der Kraft genutzt. Raus gehen und sich die Seele aus dem Leib laufen hilft manchmal ungemein. Es bläst den Kopf frei und hilft die schwierigen Dinge wieder neu anzugehen. Aber auch dafür muss man Gesund sein und entsprechende Geduld aufbringen.

Sehen wir das Leben doch einfach als einen ewigen Etappenlauf. Ein Lauf der sich aus vielen kleinen Zielen zu einem großen gesamten Lebensziel zusammensetzt. Es wird schlechte Etappen geben. Es wird sogar Etappen geben die man ausfallen lassen muss. Aber letztendlich wird man den gesamten Weg gehen müssen. Ob man will oder nicht. Es gibt keine Abkürzungen.

Manchmal muss man einfach durch!
Manchmal muss man einfach durch!

Also nehmen wir die nächste Etappe in Angriff. Egal wie schwierig sie scheint. Das Terrain ist unbekannt, aber Tag für Tag lernen wir die aktuellen Lebensaufgaben neu zu bewältigen. Neue Erfahrungen helfen wieder weiter zu kommen und das nächste kleine Etappenziel zu erreichen. Und wenn wieder ein Ziel erreicht, sei es noch so klein, dann sollte man dies auch gebührend feiern.

Und so werden wir auch zukünftig alle Lebensaufgaben sportlich angehen und hoffentlich auch positiv finishen.

Gehen wir´s an!

Positiv die Sache angehen!
Positiv die Sache angehen!

 

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31Dez/14Off

Glück – Alles Gute für 2015

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Glück kann man nicht kaufen.
Macht Geld glücklich?
Sein Glück kann man finden.
Jeder wünscht sich Glück.
Manch einer nennt sich Glückspilz.

Aber was ist Glück.
Was braucht der Mensch um Glücklich zu sein?
Zufriedenheit bringt einen schon nahe ans Glück.

Viele sind Glücklich wenn Sie laufen.
Gesundheit ist Glück.
Familie ist Glück.

  • Gesundheit ist Glück, so sagt der Kranke – Reichtum ist Glück, sagt der Arme, Weisheit ist Glück, sagt der Philosoph – und sie haben alle Recht.
    Unglück aber ist gewiß, das nicht erreichen zu können, was man bedarf.
    Fanny Lewald

    (1811 – 1889), deutsche Schriftstellerin

Für mich ist Glück, wenn meine Kinder lachen!

Ich wünsche Euch dass Ihr Euer Glück findet.

Alles Gute für 2015.

Genießt das Jahr und findet Euer Glück!

Das Tor zum Glück?
Das Tor zum Glück?
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14Dez/14Off

Ups and Downs – So ist das Leben

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Da es die letzte Zeit ja nicht unbedingt gut bei mir läuft und bei den Ups and Downs eher der Schwerpunkt auf den „Downs“ liegt, habe ich mir mal die zurückliegenden Jahre angeschaut in denen ich den Sport, in erster Linie das Laufen, für mich entdeckt habe.
Wenn man sich die nachfolgende Kurve in Bezug auf Trainingsumfänge und Fitness so anschaut, ist der augenblickliche Zustand ja eigentlich nichts Besonderes. Im Laufe der letzten Jahre gab es immer wieder Zeiten an denen man ziemlich tief unten war. Also eigentlich Jahre voller Ups and Downs!

Eigentlich nichts Neues!
Eigentlich nichts Neues!

Als Erkenntnis aus dem Rückblick müsste man ja ganz entspannt bleiben, wohl wissend, dass es ja irgendwann auch wieder bergauf geht. Trotzdem hat man immer wieder das Gefühl man kommt aus seinem Loch nicht wieder heraus.

Woran liegt das???
Erstens ist für mich die Jahreszeit ein schwerwiegendes Hemmnis. Dunkelheit und dazu passende Witterungen sind nicht unbedingt Motivationsfördernd wenn man nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt. Zumal in Bezug auf Arbeit wieder mal ein Punkt erreicht ist an dem ich mir Gedanken machen muss wie es weitergeht. Schließlich bin ich ja ein gebranntes Kind und sollte die Zeichen erkennen wenn einem etwas wieder über den Kopf wächst. Wenn man jeden Tag um 5:30 Uhr das Haus verlässt und erst wieder um 17:30Uhr zurückkehrt, kann dies auf Dauer nicht gesund sein.

Die Zeichen sind erkannt. Jetzt heißt es Lösungen zu erarbeiten und zu handeln. Ich muss eingestehen selbst im öffentlichen Dienst eine Mammutaufgabe. Aber ich werde nicht nachlassen. Schließlich kenne ich die Folgen und habe mir geschworen dass es nie mehr wieder dazu kommt. Wenn ich nicht versuche etwas zu ändern, wer soll es dann für mich tun?

Wenn man dann auch noch ein paar Zipperlein hat, und die werden bei zunehmendem Alter nicht gerade weniger, dann fällt es unheimlich schwer die Laufschuhe zu schnüren und seine Runden durch die Dunkelheit zu drehen.VerschiedenesNun hat die vorweihnachtliche Zeit ja zusätzlich weitere Fallen für Menschen wie mich ausgelegt. Als Süßigkeitenjunkie kommt man kaum an irgendeiner Ecke vorbei die nicht mit irgendwelchen Verlockungen überhäuft ist. Folge dieser unwiderstehlichen „Weihnachtsfallen“ ist völlig überraschenderweise eine kleine Korrektur meines Gewichtes. Leider in die falsche Richtung.

Und als endgültiger „Down-Faktor“ hilft dann die Tatsache dass ich ein Mann bin. Männer können nämlich wesentlich intensiver und schlimmer Jammern als jedes andere Lebewesen. Männer sind immer am schwersten betroffen und müssen das ganze Leid der Erde auf Ihren breiten Schultern tragen. Und überhaupt!

Und so entwickelt sich die aktuelle Krise, wie alle Krisen vorher, zu der schlimmsten in meinem Läuferleben. Wohlwissend dass irgendwann wieder aufwärts geht suhlt man sich in seinem eigenen Leid. Möchte bemitleidet und in den Arm genommen werden.
Ist ja einfacher als den Arsch hoch zu kriegen und die Sache selbst anzugehen.
Aber meiner ist schon ein paar Zentimeter nach oben gerückt und ich kann die nächste Bergspitze schon im Nebel erkennen. OK, sagen wir eher ich vermute sie hinter dem Nebel.

Und jetzt ziehe ich meine Laufschuhe an und trabe eine kleine Runde um den Block. Ich kann ja nicht den ganzen Tag vor mich her jammern.
Auch wenn´s die einfachste Variante ist!
Genug mit den „Downs“, suchen wir die „Up`s“!

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23Nov/14Off

Herbst – Die schönste Zeit zum Laufen

Neu auf dirosports:

Der Herbst nicht als Beginn der dunklen Jahreszeit, sondern als Explosion der Farben und Sinne.

Raus in die Natur
Raus in die Natur

Ich kann im Augenblick zwar nicht so laufen wie ich das gerne möchte, aber nicht desto trotz kann ich ja so viel Leute wie möglich mit meinem “Laufvirus” infizieren. Und wenn ich das im Herbst nicht schaffe wann denn sonst?

Farbspiele
Farbspiele

Also habe ich ein kleines HerbstLaufVideo zusammengestellt, dass hoffentlich so viele wie möglich raus in die Natur schafft. Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein, aber die Natur jetzt zu ergötzen, heißt das Leben in vollen Zügen zu genießen!

Der Beitrag Herbst – Die schönste Zeit zum Laufen erscheint auf dirosports.

16Okt/14Off

Laufen heißt Leben!

Neu auf dirosports:

Ich trete ein in die Dunkelheit des Waldes,
raus aus der schlafenden Gemeinde
in deren Häuser nur in wenigen Fenstern Licht brennt.
Die Dunkelheit umhüllt mich komplett,
lediglich der Schein der Stirnlampe zeigt mir den Weg.
Außerhalb dieses hellen Radius ist es schwarz!
Tiefschwarz.
Die Nacht wirkt bei Regen noch schwärzer,
noch undurchdringlicher.
Es ist Zeit die Gedanken zu ordnen.

Der gleichmäßige Rhythmus meiner Bewegungen
erzeugt eine innere Ruhe.
Ich höre mein Herz im Einklang mit meinen Schritten schlagen.
Meine Beine huschen im Lichtkegel über den roten Teppich.
Ein Teppich aus Blättern in herbstlichen Rottönen.
Das Drumherum verschwindet im Schwarz.
Ich spüre mich in einer besonderen Intensität.
Atem, Bewegung, Herzschlag!
Alles im Gleichklang!

Viele nennen es Laufen!
Ich nenne es LEBEN!

Der Beitrag Laufen heißt Leben! erscheint auf dirosports.

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