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23Apr/15Off

Trainingscomputer und verpassten Möglichkeiten?

Neu auf dirosports:

Der Trainingscomputer Polar V800 sitzt nun schon seit drei Monaten nonstop an meinem Handgelenk. Entsprechend wird´s mal wieder Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

Trainingscomputer und Nutzerwünsche

Der Tragekomfort und die Nutzung der Uhr als Freizeit- und Sportuhr hat sich bewährt. Ich möchte den V800 nicht mehr missen und in den drei Monaten ist er ein Teil meines Alltages geworden.
Ein paar Abstriche gibt´s für die Online-Software Polar-Flow. Hier wollte ich ja noch einen eigenen Beitrag verfassen und in die Tiefe gehen. Leider bin ich mit Polar-Flow noch nicht so ganz im reinen.

Grundsätzlich gibt´s bei Polar regelmäßig Updates und Verbesserungen für den V800 und die Online-Plattform, aber eher Dinge die meiner Meinung nach kein Sportler braucht der sich einen solchen Sportcomputer zulegt und sein Training damit steuern möchte.

„Smart-Notifikations“ sind vielleicht eine nette Möglichkeit, aber brauche ich die auf einem Trainingscomputer? Die Funktion ist meiner Meinung nach für den Trainingsbetrieb uninteressant. Erstens muss ich mein Handy sowieso mitnehmen und ein Stromfresser ist es auch noch.
Vor allem gibt es im Kreise der Nutzer genügend Funktionen die seit Monaten auf der Wunschliste mit oberster Priorität sitzen. Auch teilweise schon lange von Polar angekündigt, aber immer wieder nach hinten verschoben. Im Einzelnen möchte ich hier nur die Vergleichsmöglichkeiten von Trainingsplanung und -umsetzung, die Routingfunktion oder die variable Planung von Intervalleinheiten ansprechen. Und dies ist nur die Spitze vom Eisberg.
Ich kann hier auf die Einsicht von Polar hoffen, die Wünsche und Vorschläge ihre Kundschaft ernster zu nehmen. Schließlich ist es letztendlich die zahlende Kundschaft die man überzeugen möchte und auch gerne als zukünftigen Kunden beibehalten möchte, oder?

Genauigkeit der GPS-Aufzeichnung

Aber mal weg von den „verbesserungswürdigen Möglichkeiten“ des Polar V800 und hin zu den positiven Eigenschaften. Christian hatte in einem seiner letzten Blogbeiträge die Genauigkeit der Garmin fenix 3 kritisiert. Und da ich auch ein Fan von GPS-Aufzeichnungen bin, habe ich dies mal bei dem Polar V800 ein wenig genauer angeschaut.

Durch die Suunto Ambit 2 bin ich ja in Bezug auf Geschwindigkeit beim GPS-Empfang und Genauigkeit ziemlich verwöhnt worden. Das ging stets sehr flott und die Aufzeichnung war sehr exakt. Die Abweichungen waren marginal und meines Erachtens vernachlässigbar.

Der Polar V800 spielt in der gleichen Liga. Wenn die Satelliten gefunden wurden, und dies geschieht in der Regel relativ schnell, dann ist die Genauigkeit definitiv in der Klasse der Suunto Ambit. Die Genauigkeit, welche das GPS hergibt, wird sauber aufgezeichnet und ist meines Erachtens sehr genau. Man erkennt sogar Wechsel von einer Straßenseite zur anderen. Und auf dem folgenden Bild ist dies beim Biken aufgezeichnet. Beim Laufen ist die Punktdichte durch die geringere Geschwindigkeit sogar noch höher. Ich persönlich bin mit den gelieferten Daten sehr zufrieden.

GPS Daten vom heutigen Biken
GPS Daten vom heutigen Biken

Das gleich gilt für die barometrische Höhenmessung. Eine Funktion die ich nicht mehr missen möchte, da sie einfach wesentlich genauere Angaben generiert, als die nachträgliche Aufarbeitung der Höhen über die GPS-Messung. Höhenmessungen über GPS sind meiner Meinung nach sowieso nicht nutzbar und liegen stets im Bereich der Fabel. Und die nachträgliche Ermittlung über die Geodaten kann Bauwerke wie Brücken oder künstliche Aufschüttungen nicht Einarbeiten. Und wer auf einer Tour zehn Mal über eine Autobahnbrücke gelaufen ist, weiß wie viele Höhenmeter dies bedeutet.
Im beiliegenden Vergleich einer Biketour im Februar und einer von gestern kann man sehr gut erkennen, wie exakt die barometrische Messung den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Die aufgezeichneten Werte sind sehr exakt und eigentlich deckungsgleich.

Link zum Vergleich
Link zum Vergleich

Rein aufzeichnungstechnisch bekommt der Polar V800 somit von mir eine 1 mit Sternchen. Das ist echt oberste Liga und kann sich sehen lassen. Hier gibt´s nichts zu bemängeln!

Wünsche an Entwickler und Hersteller!

Fakt ist aber auch, dass sich ALLE Hersteller im Bereich der Trainingscomputer, augenblicklich einiges anhören müssen. Unausgereifte Produkte welche nach Meinung vieler durch die Nutzer im praktischen Einsatz zur Marktreife weiterentwickelt werden. Teilweise auf Kosten der Verbraucher die entsprechend Ihrem Ärger immer mehr Luft machen.
Es ist nachvollziehbar, dass der Kampf um die Kundschaft im Bereich der Trainingscomputer hart ist. Besonders im Bereich der hochpreisigen Produkte kämpfen die Platzhirsche mit immer neuen Funktionen und Möglichkeiten der Trainingssteuerung um die Pole-Position.
Aber ich bin der Meinung, dass der Kunde letztendlich entscheidet wer langfristig das Rennen macht. Und hierzu gehört neben einem guten Service auch die die Fähigkeit sich Kundenwünsche und Vorschläge gut anzuhören und in die Entwicklung aufzunehmen. Besonders dann, wenn man sein Produkt auf den Markt wirft, das noch sehr, sehr viele ungenutzte Möglichkeiten hat, welche aber noch lange nicht entwicklerseitig angegangen wurden.
Den am Schluss sind es nicht die Möglichkeiten die ein Produkt haben könnte, welche zählen, sondern die Möglichkeiten die ein Produkt für den Verbraucher auch hat.

In diesem Sinne liebes Polar-Team, nutzt die Möglichkeiten des Polar V800 dahingehend was der Kunde möchte und setzt das große Potential der Uhr um. Und dies im Polar V800 selbst und vor allem in dem damit verbundenen Online-Portal PolarFlow!
Langfristig entscheidet die Zufriedenheit des Kunden wer am Schluss die Nase vorne hat!

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28Feb/15Off

Die ersten 4 Wochen mit dem Polar V800

Neu auf dirosports:

Bedienbarkeit, Ablesbarkeit und Ergonomie des Polar V800

Nachdem sich das Armband ein wenig an mich und ich mich an das Armband gewöhnt habe, sitzt der Polar V800 volle 24 Stunden am Tag an meinem linken Arm. Lediglich alle paar Tage wird das gute Stück zum Laden und Auslesen der Trainingsdateien abgenommen. Hierzu später noch eine kleine Anmerkung.
Der Polar V800 sitzt gut am Handgelenk und die einzelnen Bedienknöpfe sind gut zu erreichen. Ich persönlich bevorzuge ja Knöpfe im Vergleich zu Touchscreens, da unabhängig von Witterung oder Handschuhen eine Bedienung sauber möglich ist. Die einzelnen Knöpfe haben einen klaren Druckpunkt. Bei der bisherigen Nutzung gab´s noch keinen „Fehlgriff“!

Gute Bedienbarkeit - Hochwertige Verarbeitung
Gute Bedienbarkeit – Hochwertige Verarbeitung

Die Ablesbarkeit des Displays ist hervorragend. Als Brillenträger habe ich keinerlei Problem das Display abzulesen. Zusammen mit der Harttouch-Funktion und der Klopf-Funktion ist eine schneller und komfortabler Überblick während des Training elegant gelöst und funktioniert bisher tadellos.
Da ich augenblicklich viele Einheiten im Dunkeln absolviere, reicht ein kurzer Schwenk der Uhr zum Herzfrequenzsensor und die Beleuchtung wird aktiviert. Die Harttouch-Funktion kann für jedes erstellte Sportprofil individuell eingestellt werden. Neben der Funktion für Beleuchtung stehen noch die Option Uhrzeit oder die Anzeige der vorigen Runde als Option zu Verfügung.
Die Klopf (Tippen) – Funktion bietet die Optionen „Runde nehmen“, Ansicht wechseln oder Beleuchtung aktivieren. Ich nutze die Option Ansicht wechseln als Standarteinstellung um so schnell die passende Ansicht für mein Training auszuwählen. Das lästige Fummeln an den Knöpfen entfällt.
Bisher funktioniert die Funktion tadellos. So stelle ich mir benutzerfreundliche Bedienung vor!

Zubehör

Ich habe neben dem Pulsgurt “SENSOR HR H7″ noch den Fußpod “Polar Stride Sensor” im Einsatz. Beide sind problemlos und schnell mit der Uhr zu koppeln und halten auch die Verbindung untereinander bisher sehr gut.

Polar Fußpod - Kalibrierung leicht gemacht!
Polar Fußpod – Kalibrierung leicht gemacht!

Letzte Woche kam dann noch der ” Polar Cadence Sensor” für mein Mountainbike dazu. Das Montagevideo gab´s ja schon letzte Woche in meinem Blog.
Gerade bei der Verwendung des Laufsensor Bluetooth® Smart hatte ich im Vorfeld ein bisschen Bauchweh. Bisher hatte ich in Bezug auf Fußpods bei Polar immer das Problem, dass man eigentlich jeden Schuh mühsam kalibrieren musste um später dann festzustellen, dass es doch wieder nicht mit der Entfernungsmessung stimmt. Irgendwann hatte ich dann den Fußpod weggelassen und nur noch die Messung über GPS genutzt. Natürlich fehlten dann die Daten für die Schrittfrequenz.
Außerdem ist die „Geschwindigkeitsangabe live“ über GPS ziemlich ungenau. Wenn man eine ganz bestimmte Pace laufen will ist die Angabe über den Fußpod sehr viel genauer.
Hier finde ich die Lösung bei Garmin und Suunto mit Messung der Schrittfrequenz in der Uhr selbst wesentlich besser. Ich denke mal mit ein bisschen guten Willen wäre das bei der Polar V800 auch machbar und man könnte sich den Fußpod sparen wenn man lediglich die Schrittfrequenz als Information braucht.
Positiv ist die Möglichkeit der „Eigenkalibration“ des Sensors auf den ersten Laufkilometern. Das hat bisher einwandfrei funktioniert. Kilometerangaben passen!
Neben der bekannten manuellen Kalibrierung kann man das GPS-Signal dazu nutzen die Kalibrierung im Hintergrund automatisch ausführen zu lassen. Nach dieser automatischen Kalibrierung werden aktuelles Tempo, Schrittlänge und kumulative Distanz korrigiert und korrekt angezeigt. Diese Anzeige ist dann wesentlich exakter als die Daten aus den aktuellen GPS-Daten.
Die automatische Kalibrierung wird zweimal durchgeführt. Dabei wird der Durchschnittswert der beiden Messungen verwendet. Bei der nächsten Einheit werden der Durchschnittswert der vorangegangenen Einheit und der aktuelle Wert verwendet. Die Kalibrierung beginnt nach 100 Metern und läuft auf einer Distanz von 500Metern
Hierfür sind ein paar Rahmenbedingungen zu erfüllen damit die Daten stimmen. Es müssen mindestens 6 Satelliten verfügbar sein, die Geschwindigkeit muss mindestens 7km/h betragen und Auf- und Abstieg müssen weniger als 30 Meter betragen!
Für unterschiedliche Gelände und Untergründe würde ich jeweils ein eigenes Sportprofil verwenden um genaue Werte zu erhalten.
Beim Trailrunning reicht es mir die Daten aus dem GPS zu nehmen.
Ich habe mir vorgenommen die Sache mit dem Fußpod und der Streckenmessung nochmals ein wenig genauer zu untersuchen. Dafür wäre es jedoch wünschenswert das ganze bei Tageslicht auszuführen und mehrere Läufe auf einer Strecke zu absolvieren um einen besseren Vergleich zu haben. Am besten auch noch mit verschiedenen Schuhen.
Da warte ich dann aber auf den Frühling!

Weitere Einstellmöglichkeiten am Polar V800

Zu den Einstellmöglichkeiten direkt am Polar V800 gehören im Menü Sportprofile (diese müssen über Polar Flow erst eingerichtet werden) die Einstellung der Trainingstöne (Lautstärke), die Vibrationsrückmeldung, die Ansicht der Herzfrequenz (bpm, % von HFmax, % der HF-Reserve) sowie die Kontrolle der aktuell eingestellten Werte im Sportprofil und ob die HF für andere Geräte sichtbar sind.
Weiterhin kann die Genauigkeit der GPS-Aufzeichnung festgelegt werden, die Klopfempfindlichkeit sportprofilspezifisch einzustellen, Auswählen wie der Sportsensor kalibriert werden soll und ob der Sensor oder das GPS als Geschwindigkeitsangabe gewählt wird, die Geschwindigkeitsanzeige, Automatische Pause und die automatische Rundennahme mit Auswahl der Streckenlänge!
Bei den Benutzereingaben kann man Gewicht, Größe, Alter, Geschlecht, Trainingspensum, HFmax, HFmin und VO2max einstellen. Wobei die VO2max auf Basis der jeweiligen Testergebnisse automatisch aktualisiert werden kann.
Bei den allgemeinen Einstellungen geht es um das Koppeln und Synchronisieren, die Möglichkeit einen Flugmodus einzustellen, Tastentöne ein/aus zu stellen, die Art der Tastensperre festzulegen, die Klopfempfindlichkeit einzustellen, Maßheinheiten, Sprache, Inaktivitätsalarm, an welcher Hand ich das Produkt trage und ob die Trainingsansicht hell oder dunkel sein soll.
Die Uhreinstellungen sind wohl selbsterklärend und müssen hier nicht aufgezählt werden.
Und das war es auch schon an Einstellmöglichkeiten direkt an dem V800.
Die Einstellmöglichkeiten am Polar V800 direkt sind somit eingeschränkt. Die hauptsächliche Einstellung erfolgt über PolarFlow. Und hier ist meiner Meinung nach noch nicht das ganze Potential der Uhr ausgereizt. Alleine die Tatsache, dass PolarFlow seit Jahren den Status beta mit sich herumschleppt, zeigt dass hier noch einiges zu tun ist.
Da aber viele Anregungen von den Entwicklern bereits aufgegriffen wurden, hege ich die Hoffnung, dass in absehbarer Zukunft das volle Potential zu Verfügung steht.

Dateninformationen am Polar V800

Natürlich kann man seine Trainingseinheiten ziemlich ausführlich direkt am Polar V800 einsehen und auswerten. Hier mal ein “Blättern” durch meine letzte Trainingseinheit von heute Morgen!

Grunddaten Herzfrequenz HF-Zonen Trainingsnutzen Belastung Runden Höhenmeter Tempozonen ;-) Schrittlänge Schrittfrequenz Tempo Kalorienverbrauch Running Index
Synchronisation mit PolarFlow

Hier kommt jetzt das eigentliche Werkzeug zum V800 in´s Spiel. Alle Daten werden vom Polar V800 an das Onlineportal PolarFlow übertragen und ausgewertet. Dies funktioniert auf zweierlei Möglichkeiten.

Februar 2015 - Mein Einstieg mit dem Polar V800
Polar Flow Februar 2015 – Mein Einstieg mit dem Polar V800

Erstens über PolarSync
PolarSync auf dem Rechner installieren, den Polar V800 mit der Klemme an das USB-Kabel anschließen und mit dem Rechner verbinden. Das war´s. Die Daten werden in das vorher angelegte eigene PolarFlow Profil übertragen und der Polar V800 gleichzeitig aufgeladen.
Wenn Updates anstehen werden diese entsprechend auf dem V800 installiert. Klappt alles bisher ohne Probleme.
Zweite Möglichkeit über Bluetoth via Handy oder Tablet und der entsprechenden App.
Auch hier funktioniert dies auf meinem iPhone4s nach der entsprechenden Kopplung reibungslos. Sagen wir mal „fast“ reibungslos. Manchmal braucht es zwei drei Versuche bis die Daten in die App geladen wurden. Beim nächsten Mal wenn´s online geht werden die Daten entsprechend mit PolarFlow synchronisiert.
Leider habe ich im Augenblick seit dem letzten Update Probleme mit der Synchronisation. Die Herzfrequenzdaten werden nicht per Bluetooth auf mein iPhone 4s übertragen obwohl die Werte auf der Uhr sind. Auch eine nachträgliche Korrektur über Polar FlowSync behebt diesen Fehler nicht mehr.
Werden die Daten ausschließlich über Polar FlowSync übertragen passt alles.
Dort kann man übrigens dann die Trainingsdateien im gewünschten Format (*.tch, *.gpx) auf seinen Rechner exportieren.
Wer die „Rohdaten“ der aktuellen Trainings gerne direkt vom V800 wünscht, kann sich mit dem OpenSource Programm “V800 Downloader” die Daten von der Uhr auf den Rechner ziehen wenn er mit der Klemme über USB angeschlossen ist. So hat man die Original-Trainingsdateien auf jeden Fall noch mal auf seinem Rechner, denn bei einem Update sind lediglich die Ergebnisse der vorhergehenden Trainings auf dem V800, nicht aber die dazugehörigen Dateien!!

Die ganzen Möglichkeiten die PolarFlow bietet werde ich in einem separaten Blogbeitrag die nächsten Wochen präsentieren. Der Umfang würde den Beitrag sprengen und unübersichtlich machen. Ich finde es jetzt schon relativ viel Stoff. Außerdem bin ich der Meinung dass man mindestens ein paar Wochen mit dem Material arbeiten sollte, bevor man ein verbindliches Fazit erstellt.
Dann werde ich auch einige meiner Wünsche äußern die ich bisher vermisse.

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23Jan/14Off

Ant+ oder bluetooth – Bringt Viiiiva 4iiii endlich die Lösung?

Neu auf dirosports:

Ant+, Ant, IR, Bluetooth! Jeder Sportler der technisches Zubehör sein eigen nennt kennt die Problematik einzelner Komponenten untereinander wenn´s Herstellerübergreifend wird. Leider schaffen es die Hersteller nicht, unabhängig ob dies bewusst oder unbewusst gemacht wird,  eine einheitliche Lösung hinsichtlich der Kompatibilität zu schaffen.

Ob Polar, Garmin oder Suunto. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Zwar ist der Ant und Ant+ Standard, welcher von Garmins Tochtergesellschaft Dynastream entwickelt wurde, schon sehr verbreitet, aber eine Kompatibilität zu den Bluetooth Anbindungen von Smartphones  ist hier bisher auch mehr schlecht als Recht gelöst. Die angebotenen Lösungen zur Anbindung von Herzfrequenzgurten funktioniert bisher lediglich mit einem entsprechenden Adapter am Smartphone. Und wer dann mal versucht hat dieses aufgesetzte Teil in eine Armtasche zu verstauen kennt das Problem.

Aber es ist wenigstens in Bezug auf die multifunktionale Nutzung von Herzfrequenzgurten Land in Sicht.
Und zwar in Form des Viiiiva 4iiii Herzfrequenz-Sensors.

Der Brustgurt mit Ant+ und Bluetooth

Viiiiva von 4iiii

Der Anbieter 4iiii Innovations Inc hat in seinem Herzfrequenzsensor beide Systeme integriert.
Hier werden nun die Eigenschaften der Ant+ Technik und die Bluetooth-Anbindung in einem Gerät vereint. So soll die Kompatibilität mit den vielfältigen Geräten die den Ant+ Standard unterstützen und die Nutzung der Bluetooth-Funktion endlich möglich sein.

Das Produkt ist augenblicklich noch nicht direkt in Deutschland zu kaufen, aber ich habe mir direkt aus Kanada ein Exemplar bestellt. Auf Grund des aktuell günstigen Wechselkurses Dollar/EUR kostet das Teil inkl. Standardversand ca. 55 Euro. Ein Preis den ich ungefähr für jeden Premium-Gurt einzelner Hersteller auch bezahle. Aber hier lediglich mit nur einer Technik.

Pulsmesser, ANT Geräte und eine Verbindung mit dem iPhone ist nun kein Thema mehr. Immer mehr nutzen ihr Smartphone, und die darin enthaltene Musik, zum Sport und wollen trotzdem auf das Zubehör wie Brustgurte, Lauf- und Radsensor nicht verzichten. Bisher waren die beiden miteinander konkurrierenden Funksysteme nicht miteinander kompatibel. Entweder, oder!

Der neue Viiiiva-Brustgurt dient nun als Hub für Ant+ -Sensoren und kann Dank seiner Bluetooth 4.0 -Fähigkeit auf einen separaten Dongel am iPhone verzichten. Ab dem iPhone 4S sollten alle mit dem Gurt zurechtkommen.

Zum Pairen der einzelnen ANT+ Sensoren bietet der Hersteller eine kostenlose App an die im Augenblick meines Wissens nur für iOS-Geräte erhältlich ist. Ein Unterstützung von Android-Geräten ist auf Grund der technischen Möglichkeit zwar möglich, aber es fehlt leider noch an der entsprechenden Unterstützung von Bluetooth Smart auf dem Android-System.

Ich bin auf die Lieferung des Viiiiva 4iiii sehr gespannt und werde mal schauen ob sich all mein reichhaltiges Zubehör mit dem „Allrounder“ versteht. Auch die Anbindung an das iPhone wird in Zusammenarbeit der vielfältigen Apps eine spannende Sache werden. Mal sehen wer die Daten des Brustgurtes akzeptiert und wie sich die einzelnen Komponenten im Dauertest verhalten.

Der Weg der hier eingeschlagen wird ist auf jeden Fall interessant. Jetzt möchte ich wissen ob auch die Umsetzung gelungen ist!

So bald das Teil seine abenteuerliche Anreise hinter sich hat werde ich es ausführlich testen und natürlich hier einen zusammenfassenden Bericht veröffentlichen. Vielleicht gibt´s den Viiiiva ja biss dann auch schon direkt bei uns zu kaufen!
Eine aktuelle Kompatibilitätsliste in Bezug auf Ant+ Produkte gibt´s übrigens hier!

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8Aug/13Off

Polar RC3GPS – Ich bin Fremdgänger!

Neu auf dirosports:

Als eingefleischter Garministi hat es tatsächlich die Polar RC3GPS geschafft mich zu beeindrucken. Es ist zwar nicht meine erste Polar Sportuhr, aber meistens habe ich die Uhr nach spätestens 3 Monaten weiterverkauft. Mir hat die fehlende, integrierte GPS-Aufzeichnung gefehlt. Entsprechend bin ich stets zu Garmin zurückgekehrt und habe hier fast die gesamte Produktpalette im Bestand.

Aber nun kam dieses Angebot. Die Polar RC3GPS als Tour de France Sonderedition zu einem unschlagbaren Preis. Dazu noch eine Polar mit integriertem GPS. Früher ein absolutes NoGo bei Polar und Jahrzehnte lang als “wird bei uns niemals umgesetzt” deklariert. Da musste ich einfach zuschlagen. Und ich muss sagen ich habe es bis heute nicht bereut.

Aber dies möchte ich hier ein wenig präzisieren.

Flaches Design

Flaches Design

Sonderedition zur 100ten Tour de France

Sonderedition zur 100ten Tour de France

Als erstes hat mich die Optik der Polar RC3GPS beeindruckt. Flaches Design und gut ablesbares Display. Außerdem hat mir die professionelle Trainingssteuerung vom PolarPersonalTrainer schon immer gefallen. Lediglich der strikte Ausschluss aller Fremdfabrikate auf die Trainingsauswertung ist ein wenig “veraltert”. Hier sollte Polar auch die Möglichkeit freigeben Daten anderer Anbieter hochladen zu dürfen. Garmin bietet dies zum Beispiel an!
Ich bin mir sicher, wenn man die Trainingssteuerung mit “seinem Produkt” testen könnte, ist der Anreiz zum Kauf eines Polar Produktes auf jeden Fall höher. Schließlich ist das Zusammenspiel mit firmeninternen Daten wesentlich genauer und vielfältiger.Ich kenne jedenfalls eine Vielzahl von Läufern die mehr als eine Uhr im Schrank haben.

Und die müssen nicht unbedingt alle von einem Hersteller sein!

Mein erster Eindruck von der Uhr Polar RC3GPS war übrigens nicht unbedingt erfreulich. Bei meinem Exemplar ging der Ton nicht. Zum Glück wohne ich nicht weit vom deutschen Stammsitz entfernt und konnte problemlos den Chip wechseln lassen. Schnelle persönlich Erreichbarkeit, in meinem Falle, und der gute Service ist ein zweiter positiver Punkt für Polar.

Danach ging die Akustik einwandfrei, muss aber trotzdem einen Minuspunkt einstecken. Selbst in der Einstellung “LAUT” sind die Hinweistöne kaum hörbar. Und dies hat nichts mit meinem Alter zu tun. Hören kann ich nämlich noch gut! Beim Einsatz in freier Natur oder Indoor mit Umgebungsgeräuschen hört man die Signale nur selten. Die Idee die Lautstärke einstellen zu können ist prima, schließlich hat es bestimmt jeden schon mal genervt wenn die eigene, oder noch schlimmer die Uhr eines Mitläufers ständig laut piept. Aber man sollte wenigstens die LAUTE Einstellung auch laut hören!

Schade und ein klarer Minuspunkt.

Ansonsten ist das Zusammenspiel zwischen PolarPersonalTrainer und der Polar RC3GPS einfach nur genial. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener die Trainingssteuerung bietet für jeden etwas. Die Auslegung auf eine pulsgesteuerte Trainingssteuerung ist meines Erachtens gerade für Anfänger optimal. Mit seinen Sportzonen kann man individuell und optimal trainieren. Die Geschwindigkeit ist sekundär und ergibt sich aus der gewählten Sportzone.
Wenn das Training effizient und wirkungsvoll ist, bleibt die Sportzone aber es verändert sich langfristig die Geschwindigkeit.
Bei mir hat sich z.B. herausgestellt, dass ich meine Basisläufe eigentlich viel zu schnell hochpulsig laufe. Mit dem Polartraining hat sich dies verändert. Trainingsläufe mit 65-75% Hfmax sind nun ein Hauptbestandteil meines Grundlagentrainings. Zwar ist die extrem langsame Gangart nicht unbedingt einfach, aber nach und nach gewöhnt sich der Körper, und vor allem der Kopf daran!

Ermittlung der Trainingsbelastung

Ermittlung der Trainingsbelastung

Aber zurück zur Polar RC3GPS!

Einstellungen und Datenaustausch:
Die Einstellungen funktionieren problemlos und sind vom Rechner aus synchronisierbar. Dies geschieht über Polar WebSync und einem USB-Kabel. Hier habe ich ein paar Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit des Mini-USB-Anschlusses an der Uhr. Da ich meine Daten fast täglich synchronisiere, ist hier eine ziemliche Belastung des Anschlusses gegeben. Mal Abwarten wie sich der Anschluss langfristig verhält.

Anschluss für Mini-USB-Kabel

Anschluss für Mini-USB-Kabel

Anschluss geöffnet - Magnetverschluss

Anschluss geöffnet – Magnetverschluss

Und mit eingestecktem Mini-USB-Kabel

Und mit eingestecktem Mini-USB-Kabel

 

Wasserdicht ist die Uhr übrigens nicht, lediglich spritzwassergeschützt nach IPX7. Hierzu gibt´s aber ein entsprechendes Video von Polar.

Display:

Die Ablesbarkeit des Displays ist überraschenderweise sehr gut. Selbst ich komme prima mit der 3-zeiligen Anzeige zurecht. Alternativ gibt es noch eine 2-zeilige Anzeige!
Die angezeigten Daten sind leider fest definiert und können nicht selbst individuell eingestellt werden. Ein Standart den man von Garmin schon lange gewohnt ist. Polar setzt hier auf fest definierte Vorgaben.

verschiedene, vorgegebene Displayanzeigen

verschiedene, vorgegebene Displayanzeigen

Bedienbarkeit:
die Bedienbarkeit der Polar RC3GPS ist sehr gut. Große Tasten, die auch einen entsprechenden Widerstand beim Drücken bieten, sind gut erreichbar und funktional. Zusätzlich kann man eine Tastensperre manuell oder automatisch einstellen.

Erstes Fazit nach ca. 500 Kilometern.

Zur Zeit kommt mir keine andere Uhr ans Handgelenk. Ich bin mit der Trainingssteuerung und der Funktionalität der Uhr glücklich und zufrieden.
Hauptargument für die Uhr ist die Trainingssteuerung mit dem PolarPersonalTrainer. Das Zusammenspiel ist optimal und eine Trainingsplanung ist einfach zu bewältigen. Zumal mit dem Werkzeug Trainingsbelastung ein individueller Wert ermittelt wird, der ein Übertraining vermeiden soll und entsprechende Hinweise gibt.
Ich trainiere im Augenblick wieder sehr viel, aber wesentlich Ressourcen schonender als vorher. Das Körpergefühl ist gut und der Fortschritt ist langfristig erkennbar!

Langfristig würde mich noch interessieren ob Polar auch Updates der Firmware anbietet und vor allem wie diese auf die Polar RC3GPS gespielt werden.
Wenn´s neue Erkenntnisse gibt werde ich mich melden.

In diesem Sinne.
Listen to Your Body! ;-)

Anhang: Das Logo für die Polar RC3GPS gibt´s hier zum download!
(rechte Moustaste und Ziel speichern unter….)

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21Apr/13Off

Laufen! Eine Sprache welche die ganzen Welt versteht

Neu auf dirosports:

Ich war mal wieder Laufen.
Nachdem ich eine ganze Woche mit einem fiesen grippalen Infekt auf den Bronchien im Bett verbracht habe, und es mir erst seit gestern wieder ein wenig besser ging, bin ich heute eine kleine Trabrunde durch die Gemeinde gelaufen. Für mich in erster Linie ein Lauf der den Opfern des Anschlages beim Boston Marathon gewidmet war.
Für mich ein unglaublicher Akt von Gewalt und Terror gegen unschuldige Menschen.
Menschen aus allen Herren Länder.
Menschen vieler Religionen und Glaubensrichtungen.
Menschen die weltweit eine gemeinsame Leidenschaft verbindet.

DAS LAUFEN!

Ich denke etwas perfideres kann es gar nicht geben, als dass man Menschen bei Ihrem gemeinsam Sport so feige und mit einer unsagbaren Brutalität terrorisiert. Menschen die mit Ihrem Sport das erreichen, was Politik und Religion bisher nie in diesem Umfang hin gekriegt haben. Gemeinsam und friedlich einer gemeinsamen Sache zu frönen. Spaß zu haben ohne irgendwelche nebensächliche Dinge wie Religion, Hautfarbe, Status oder Geschlecht.
Nebensächlichkeiten bei einer Leidenschaft die die alle Sportler auf der Welt verbindet!
Umso grausamer und unverständlicher ist diese Tat für mich.

Aber ich bin mir sicher, dass sich die Sportler auf unserer Erde nicht von solchen fanatischen Terroristen abhalten lassen weiter gemeinsam Ihren Sport auszuüben. Wir haben auf der ganzen Welt eine Leidenschaft die über alle Grenzen, Religionen und Hautfarben hinweg sieht. Die den Menschen als einen Teil einer Gemeinschaft sieht. Ohne wenn und aber.

Wir sind Menschen und wir sind Sportler.
Dies verbindet uns weltweit!

Und dies wird immer so bleiben.

LASST UNS GEMEINSAM FÜR EIN FRIEDLICHES LEBEN LAUFEN!

Zieleinlauf Frankfurt

Zieleinlauf Frankfurt

 

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21Mrz/12Off

Trainingsbelastung ermitteln?

Wenn man sich so viel mit seinen Statistiken befasst wie ich es tue, dann kommt man im Laufe seiner Trainingsjahre mit immer neuen Trainingswerten in Kontakt. Neben den “standardisierten” Angaben wie Laufdauer, Pulsfrequenz, Maximalpuls usw. tauchen immer wieder neue und mit nicht enden wollenden Formeln berechnete Parameter auf. Ob tatsächlich alle gemessen werden müssen und [...]
12Jan/12Off

Rekom und Grundlagenausdauer

Im Augenblick reduziere ich meine Laufeinheiten auf den Bereich der Regeneration und der Grundlageausdauer. Also einem Belastungsbereich bis maximal 75% der Hfmax. In diesem Bereich kann ich wunderschön den Umfang meines Trainings erhöhen, ohne den Körper zu sehr belasten. Um diesen Bereich beim Laufen zu halten, bewegt sich mein Tempo in einem sehr langsamen Bereich. [...]
11Dez/11Off

Experimentelles Laufen

Es gibt ja Dinge in einem Läuferleben, da weiß man eigentlich von vorne herein dass es nicht so funktionieren kann. Trotzdem bin ich einer der es immer wieder probiert. Schließlich wird nur durch ausprobieren aus einem Behauptung ein Fakt. Ich nenne dies gerne “experimentelles Laufen“! Zu Beginn meiner Lauferei war das noch wesentlich schlimmer und [...]
19Nov/11Off

Wieder online!

Wenn man so eine Woche lange flach liegt und außer Fernsehen nichts weiter unternehmen kann, hat man auch viel Zeit nachzudenken und sich so seine Gedanken zu machen. Ich habe bewusst mal sämtliche Aktivitäten auf meinem Blog und allen “Social Networks” für ein paar Tage eingestellt. (Jedenfalls fast! ) Und ich muss sagen, ich hatte [...]
10Jun/11Off

Heißer Herbst

So langsam beginnen die Vorbereitungen auf meinen “heißen Herbst!” Etwas außergewöhnlich für meine Person, da ich eigentlich jegliche Art von Vorschriften und Zwängen beim laufen vermeide. Aber auf Grund der etwas besonderen Art des Churfranken Trail-Running komme ich um eine “ernsthafte” Vorbereitung nicht umher. Leider bietet das www in Bezug auf solch ein Event auch [...]
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