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sport components
23Mai/16Off

Trainingsplan – Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen!

Neu auf dirosports:

Eine Vorbereitung mit Trainingsplan sollte es mal sein. Naja, wenigstens einen Monat nach Trainingsplan trainieren und die Vorgaben umsetzen.
Eine armselige Woche habe ich es nun durchgehalten. Und ich muss einfach eingestehen, Trainingsplan ist nun mal nix für mich. Die einzelnen Vorgaben für einen langen Lauf oder einen mittellangen Lauf umzusetzen geht ja noch, aber beim Thema Intervall hört bei mir stets der Spaß auf. Und ohne Spaß möchte ich nicht Laufen.
Ich bin Freizeit und Hobbysportler, welcher durch das Laufen richtig viel Spaß am Leben hat. Und dieser Spaß ist für mich genau dass, was das Laufen ausmacht. Spaß an der Bewegung, an dem guten Gefühl, Spaß am Leben.

Trailrunning macht Spaß!
Trailrunning macht Spaß!

Ich möchte mich nicht selbst kasteien. Schließlich bin ich Genussmensch. Ich muss mich hinsichtlich meiner Ernährung schon genug disziplinieren. Entsprechend weigere ich mich auch noch beim Laufen einem Trainingsplan zu unterwerfen. Und dies ist letztendlich unabhängig wie flexibel dieser Trainingsplan ist. Mir reichen die Vorgaben im täglichen Leben. Bei einem 10-12 stündigen Arbeitstag brauche ich nicht noch Reglementierungen in meiner Freizeit.

Bei aktuellen Trainingsplan zur Marathonvorbereitung von Polar kommt noch eine sehr starre Komponente hinzu. Die Einheiten lassen sich nicht individuell verschieben und bearbeiten. Das bedeutet, ich bekomme die Tage und die jeweiligen Einheiten vorgeschrieben. Ich habe keine Problem Morgens um halb 4 die 15 Kilometer zur Arbeit zu laufen, aber ich habe ein Problem damit dies als Intervalltraining zu tun! Ich muss schließlich danach auch noch ein wenig arbeiten.
Aber auch nachvollziehbar. Wie soll ein Programm flexibel auf jeden User abgestimmt sein. Es kann zwar die Intensität und die Umfange an Rahmenbedingungen anpassen, muss aber in der Summe plausibel und funktional sein. Dies bedeutet einen erheblich Aufwand den man von einem kostenlosen Programm nun mal nicht erwarten kann.
Dies bedeutet nicht, dass ich die kostenlosen Trainingspläne in Polar Flow für schlecht halte. Ganz und gar nicht. Wer sich wirklich auf einen Lauf vorbereiten möchte, wer für seinen Sport gewisse Ziele und Zeiten im Auge hat, der muss sich zwangsläufig mit dem Thema Trainingsplan beschäftigen.
Ich aber nicht!

Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen!

Im Gelände einfach nur genial zu Laufen
Einfach nur Laufen!

Um einen Marathon zu laufen, unabhängig von einer gewissen Zielzeit, gibt es verschiedene Parameter die es zu berücksichtigen gilt.
Da kommt zum allerersten der Läufer selbst. Seine Möglichkeiten und vor allem seine Grundveranlagung. Ich habe jetzt schon so viele Läufer gesehen, dass ich weiß, dass auch wirklich jeder Einzelne ein Unikat ist. Mit den entsprechenden Läufergenen ausgestattet, oder auch nicht.
Zweitens ist eine gewisse Vorbereitung in Bezug auf die absolvierten Laufkilometer unstrittig. Der Körper muss lernen mit solch lange Einheiten umzugehen. Ich bin der Meinung dies braucht Zeit und Geduld. Mit den Mottos „In einem Jahr zum Marathon“ tue ich mir persönlich schwer. Auch hier spielt die Grundveranlagung eine große Rolle.
Menschen wie ich, sind nicht dazu gebaut in einem Jahr von Null auf 42 zu laufen!
Ich persönlich habe zwei Jahre gebraucht um die Gewissheit zu haben ich schaffe das. Und selbst dann war´s ein anstrengendes Unternehmen.
Und als Drittens kommt der Wille dazu. Der Wille etwas zu leisten, was man im Laufe seines Lebens verlernt hat. Der Wille den Schweinehund zu besiegen und sich zu erheben. Für viele wahrscheinlich der schwierigste Punkt.

Einfach raus und laufen lassen..
Einfach raus und laufen lassen..

Für mich persönlich ist aber ein Punkt am wichtigsten. Laufen des Laufens wegen. Spüren wie sich der Körper seiner ursprünglichen Aufgabe zuwendet und letztendlich genießt. In sich hineinhöhren und sich spüren.
Ich denke ich habe die letzten Jahre einiges an Erfahrung gesammelt. Dazu habe ich gelernt auf meinen Körper zu hören. Wenigstens öfters als früher.
Entsprechend kann ich einschätzen wie ich mich vorbereiten muss um einen Marathon mit Spaß und Freude zu laufen. Um das ganze Drumherum und die Menschen zu erleben und mit Ihnen gemeinsam zu feiern.
Das ist das was ich am Laufen liebe. Das ist das was ich möchte. Und das ist das was ich tue.

Kein Trainingsplan. Kein Intervall. Einfach laufen!

Einfach laufen und Spaß haben!
Einfach laufen und Spaß haben!

Keep Running!

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18Mai/16Off

Alter schützt vor Torheit nicht

Neu auf dirosports:

„Torheit, ein abkommender Begriff der gehobenen Umgangssprache, beschreibt die negative (fehlerhafte) Seite der Einfalt.
Ein Tor oder töricht ist sinngemäß eine Person, die etwas nicht nachvollziehen kann, solange sie es nicht selbst erlebt hat. Der Tor erkennt erst, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, dass es tot ist. Vorher kann der Tor die Situation nicht abschätzen. Als Person handelt er also aus Beschränktheit töricht („… aufsässig, frech, unbelehrbar, unvernünftig, aggressiv, unreif, naiv …“). Ein Tor jagt Unerreichbarem nach oder wählt zur Erreichung vernünftiger Absichten ungeeignete (unpraktische) Mittel, beispielsweise mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Somit ist die Torheit das Gegenteil von Klugheit oder Schlauheit.“ (Wikipedia)

Nachdem ich nach langen Arbeitstag keine Nachtruhe gefunden hatte und mich nur von einer Seite auf die andere gewälzt habe, dachte ich mir am Mittwoch früh, lauf doch zur Arbeit. Laut Trainingsplan stand ja sowieso eine Einheit auf dem Programm.

Nun bin ich ja die letzten Wochen stets frei Schnauze Richtung Darmstadt aufgebrochen und habe je nach Gefühl das Tempo ein bisschen variiert. Hat immer mehr Spaß gemacht und ist nur so geflutscht.
Jetzt habe ich aber den Entschluss gefasst, den Polar-Marathon-Trainingsplan anzugehen. Und wenn ich mir was vornehme, dann ziehe ich dies auch meistens durch. Dementsprechend liegen Torheit und Sturheit relativ dicht beisammen.
Und so stand nach gerade mal zwei Stunden Nachtschlaf, Morgens um halb fünf ein Inervalltraining auf meiner Polar V800. Bingo! Schöner kann man den Tag nicht beginnen.
Die Einheit begann mit einem ruhigen 16-minütigen Warm-Up in den HF-Zonen 1-3, wobei ich schon ganz schon Gas geben muss um in die 3 zu kommen. Dann kamen im Wechsel 3 Einheiten mit 6 Minuten in der HF-Zone 4-5 und zwei Minuten in der HF-Zone 3. Die 5 habe ich vorsichtshalber schon mal sein lassen, sonst wäre ich im ansteigenden Gelände nie mehr auf die 3 runtergekommen. Schnell war´s nicht, aber die Pumpe hat ordentlich gearbeitet.

Intervalltraining
Intervalltraining

Am Schluss gab´s 5 Minuten Cool Down. Alles gepasst und einigermaßen durchgezogen!

Jetzt kommt aber das Problem. Die kürzeste Strecke von zu Hause zur Arbeit beträgt etwas mehr als 13 Kilometer. Nach Abschluss meines Intervalltrainings hatte ich exakt 6,17 Kilometer auf der Uhr und stand mitten im Wald und der Puls wollte nicht wirklich mehr nach unten.

lange Schneise Groß-Zimmner Wald
lange Schneise Groß-Zimmner Wald

Also habe ich mehr Schlecht als Recht versucht den Rest locker zu Ende zu laufen. Gelungen ist mir dies nicht wirklich. Jedenfalls auf das locker bezogen.

Als Fazit bleibt mal wieder die Erkenntnis, dass erstens ausreichend erholsamer Schlaf ein wichtiger Bestandteil für einen guten Lauf ist. Das zweitens ein Intervalltraining Morgens um halb fünf noch weniger Spaß macht als sonst, und drittens es hilfreich ist vorher zu überlegen wo man dieses durchzieht. Ein Trainingsende Mitten im Wald ist irgendwie nicht zu Ende gedacht.

Also einen fetten Haken an den Trainingstag machen und wieder mal feststellen das Alter nicht vor Torheit schützt!

Keep Running!

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22Mai/14Off

Flexibilität – Manchmal ist weniger mehr

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Flexibilität heißt das Zauberwort. Flexibilität bei der Interpretation oder Umsetzung von Trainingsplänen ist ja vielen ein Gräuel. Entweder ich habe einen Plan oder ich lasse es.

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass die strikte Einhaltung von Trainingsplänen, jetzt einmal unabhängig woher sie kommen, meistens Stress verursacht. Und zwar dahingehend das man entweder die Leistungsvorgaben zu hoch oder zu niedrig empfindet, oder einfach das einem im „realen Leben“ etwas dazwischenkommt. Bei Familie, Beruf und Freizeit schon hier und da mal möglich.Und da ich mir vor langer Zeit einmal geschworen habe Stress zu vermeiden, macht es natürlich Sinn wenn man bei seinem Hobby dies auf jeden Fall einhält. Orientierung ist ja ganz schön, aber die Flexibilität möchte ich mir erhalten.

Fakt ist, dass jeder der sich ein sportliches Ziel setzt dafür eine entsprechende Vorbereitung braucht. Dabei ist es meines Erachtens völlig unabhängig wie individuell die einzelnen Zielvorgaben sind. Ohne eine gewisse Vorbereitung geht´s nun mal nicht.
Da die meisten Hobbysportler nun keine gesundheitliche Rundumbetreuung und einen ausgebildeten Trainer an Ihrer Seite haben, versucht man sich anhand von im Netz gegoogelten Trainingsplänen und Tipps zu orientieren. Bei dem einen oder anderen klappt dies sogar richtig gut, aber bei den meisten ist dies doch ein kräftiger Griff ins Klo. Die Folge sind Übertraining oder sogar Verletzung.

Im Laufe der Zeit macht da ja jeder so seine Erfahrungen. Meine leidvollen Erfahrungen in Hinsicht auf mein Training haben mir letztendlich das gezeigt, was mir erfahrene Läufer/innen schon immer wieder sagten.
Höre auf deinen Körper und versuche auf die Signale zu reagieren! Du kannst nicht erzwingen was dein Körper nicht will oder gar nicht kann!

Wenn man sich die aktuelle Generation der Trainingsuhrencomputer anschaut wird man feststellen, dass das Thema Effizienz und Erholung eine große Rolle spielt. So wie es aussieht bin ich nicht der einzige der so nach und nach dazulernt. Regeneration als wichtigster Bestandteil des Trainings.

Leistungen kann man nur erbringen wenn man angemessen erholt ist!

Ich kenne viele Läufer die grundsätzlich auf Trainingsuhren und Pulsbetrachtungen verzichten. Sie hören nur auf Ihren Körper. Sie können genau abschätzen was geht und was zu viel ist.
Leider hat diese Gabe nicht jeder von uns und so lassen wir uns manchmal von der Technik verleiten über das hinauszugehen was uns gut tut. Unser Organismus verträgt wirklich wesentlich mehr als man ihm im Allgemeinen selbst zutraut, aber hier und da übernimmt man sich schon einmal.
Und da ist es schon von Vorteil wenn man die Reaktionen seines Körpers interpretieren kann und noch viel wichtiger, entsprechend reagiert!
Ich habe nach den beiden Läufen am Dienstag, Morgens 14km zur Arbeit und Abends dann wieder 14km zurück, kurzfristig entschieden die doppelte Einheit für heute in eine umzuwandeln.

Dienstagsmorgenlauf zur Arbeit
Dienstagsmorgenlauf zur Arbeit
Dienstagsnachmittaglauf nach Hause
Dienstagsnachmittaglauf nach Hause

War bei der Hitze schon eine hartes Stück!

Auf Grund der warmen Temperaturen, welches mir schon am letzten Dienstagnachmittag schwer zusetzten, gab es heute statt zwei lockeren Läufen einen sehr flotten lauf am frühen Morgen.
Das Grundlagentraining für den ersten 100er sollte sowieso abgeschlossen sein und dann ist es wesentlich besser ein wenig mit der Geschwindigkeit zu variieren als sich sinnlos mit Kilometern zu überlasten.
Und so gab es heute früh einen für mich sehr flotten Lauf zur Arbeit. Und heute Abend entspanne ich mich und regeneriere.

Flexibilitätsnachweis!
Flexibilitätsnachweis!

Und ich fühle mich gut dabei, habe letztendlich Zeit gespart und letztendlich etwas für die Spritzigkeit getan.

Ein Hoch auf die Flexibilität! ;-)

 

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17Jan/14Off

Ehrgeiz, Zufriedenheit und Sport

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Es ist vielleicht ein wenig verwunderlich wenn sich jemand mit dem Thema Ehrgeiz im Sport befasst, der eigentlich die Überzeugung besitzt absolut nicht ehrgeizig zu sein. Und dies bezieht sich nicht nur alleine auf den sportlichen Bereich. Ich habe versucht den Begriff Ehrgeiz im Laufe der letzten Jahre durch den Begriff Zufriedenheit zu ersetzen. Und bin mir sicher dass dies, mit einigen Abstrichen, gut gelungen ist und mir gut tut.

Aber hinterfragen wir erst einmal den Begriff Ehrgeiz. Wofür steht Ehrgeiz?
Wenn man googelt erhält man unter anderem folgende Synonyme zum Begriff Ehrgeiz:
Strebsamkeit, Aktivität, Geltungsbetrieb, Geltungsdrang, Machthunger, Machtbesessenheit, Beharrlichkeit, Geltungsstreben, Machtgier, Machtdrang, Ambition, Unrast, Entschlossenheit, Eifer.

Ehrgeiz

Zieleinlauf  Mannheim- Ehrgeiz?

Wenn man sich diese Auswahl einmal genauer anschaut, so wird man feststellen, dass einige Eigenschaften in der Gesellschaft positiv und andere wieder negativ belegt sind. Beim Begriff Ehrgeiz ist dies in der Gesellschaft, ohne hier eine persönliche Bewertung vorzunehmen, nach den vorgenannten Synonymen eher negativ belegt.

Jetzt stellt sich grundsätzlich die Frage warum ist das so?
Vielleicht liegt es daran, dass mit dem Begriff Ehrgeiz auch der Begriff Erfolg stark verknüpft ist. Und der Erfolg des einen ist meistens der Misserfolg des anderen. Vor allem im Sport!
Erfolg erzeugt Neid. Und viele können nun mal mit dem Erfolg der anderen nicht umgehen. Leider orientiert sich der Mensch zu oft an anderen. Vor allem im Sport gibt es massenweise Vorbilder die von einem Erfolg zum anderen springen. Die eigenen Interessen und Möglichkeiten werden dann meistens völlig ignoriert.
Es reicht nicht seine Grenzen und Möglichkeiten zu kennen. Viel wichtiger ist es diese zu akzeptieren. Wenn man dies tut, kann man die Erfolge der anderen gönnen und mit einer entspannenden Zufriedenheit seinen eigenen Weg gehen.

Ehrgeiz ist eine Tugend die wertvoll und für das Leben wichtig ist. Aber sie muss im entsprechenden Verhältnis zu einem selbst stehen. Ehrgeiz sollte im Gleichklang mit der Zufriedenheit stehen.
Ehrgeiz auf Kosten der Zufriedenheit ist langfristig ungesund.

Wenn man meine sportlichen Ambitionen verfolgt, wird man feststellen, dass für viele auch hier sehr  „ehrgeizige Ziele“ formuliert werden. Wenn man sich das Ziel setzt 100km am Stück zu laufen, kann man dies schon ehrgeizig nennen.
Aber dieses Ziel zu erreichen ohne sich an anderen zu orientieren ist für mich der Kern der Aufgabe die ich mir gestellt habe. Mein Ziel ist es im Rahmen meiner Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen. Dass alleine ist schon schwer genug. Also warum soll ich mir noch mehr Hürden aufbinden.
Wie lange ich dafür brauche ist völlig nebensächlich. EIN Ziel reicht.
Also blicke ich zurück, versuche aus den vielen Fehlern der Vergangenheit zu lernen, und trainiere auf mein Ziel hin. Ich höre in mich hinein und bereite mich mit meinen persönlichen Möglichkeiten vor. Dies beinhaltet nicht nur die körperlichen Voraussetzungen sondern auch die zeitlichen Möglichkeiten in Bezug auf Familie und Beruf eine rudimentäre Bedeutung. Das Gesamtpaket muss passen. Es soll Spaß machen. Es soll, unabhängig des Ergebnisses, Zufriedenheit erzeugen.
Wenn ich dies erreiche, dann kann ich sagen dass alles richtig war. Ansonsten sollte man seine Ziele überdenken und gegebenenfalls korrigieren.

Ist oben der schönste Platz?

Ist oben der schönste Platz?

Denn das Ergebnis sollte stets die eigene Zufriedenheit sein!

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29Sep/13Off

Auf der Suche nach der verlorenen Form

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Bis zur Absage des Churfrankelaufs war ich so richtig gut in Form. Die Vorbereitung lief prima und die Läufe wurden von Woche zu Woche lockerer und leichter. Umso schwerer fällt dann natürlich eine Absage.
Aber ich habe definitiv die richtige Entscheidung getroffen. Auf Grund des Infekts wäre das Risiko viel zu hoch gewesen.

Nach ein paar Tagen im Bett gab es Sonntags statt des Churfrankenlaufs einen kleinen lockeren Lauf über eine Stunde. Locker und mit einem sehr, sehr guten Körper- und Laufgefühl. Wie´s aussah war die Form noch OK. Ein bisserl überhöhter Puls aber im Großen und Ganzen im Rahmen.
Erste Zweifel kamen dann beim lockeren Lauf am Dienstag. Während die ersten zwei Kilometer mit Töchterlein noch prima liefen, war´s danach völlig vorbei. Der Puls schoss in schon längst vergessene Höhen. Und dies trotz langsamstem Tempo.
Selbst Gehpausen musste ich auf den erbärmlichen 8 Kilometern einlegen. Einfach nur noch Frust ohne Ende!

Kann mal passieren sagt sich der positiv eingestellte Läufer und geht mit frischem Elan in die nächste Einheit am Mittwoch. Basislauf über 8,5 Kilometer. Flach und locker.
Jedenfalls war so der Plan. Die Pulsvorgaben habe ich zwar geschafft, aber locker und flockig sieht anders aus. So langsam kamen Zweifel auf, dass die Form noch irgendwo zu finden ist. Alleine der Vergleich zwischen zwei Läufen die lediglich 10 Tage auseinanderlagen zeigt wie schlimm es war.
Durchschnittspuls 5 Schläge höher und die Pace fast 30 sek/km langsamer!
Böse Welt!

Aufgeben gibt´s nicht. Und das Laufen selbst macht ja weiterhin genauso viel Spaß wie vorher. Im Gegenteil, ich hatte richtig Bock darauf meine Runden zu drehen.
Da kam der Donnerstag genau richtig.
Morgens um 5:20 Uhr ein Tempodauerlauf. Zuerst 15 min locker einlaufen! Dann gab´s 16 Minuten Tempo in der Polar Sportzone 4 (146 – 164 bpm). Diesmal habe ich es geschafft die komplette Zeit die Pulsvorgaben zu halten.
Lediglich die Tatsache, dass das Tempo wieder gut 30 Sekunden pro Kilometer niedriger lag als in den Wochen zuvor, liess doch ein paar Zweifel aufkommen.
Die 29 Minuten danach in der Sportzone 3 (127 – 146 bpm) liefen bis auf das niedrige Tempo relativ gut.
Die 5 Minuten Cool-Down in den Zonen 1-2 (91-126 bpm) musste dann doch teilweise gegangen werden. Also Form ist doch was anderes!

Am Samstag folgte dann ein knackiges Intervalltraining durch den Dieburger Schlossgarten. Die Intervallspitzen waren wieder extrem hoch und lagen im angestrebteb Zonenbereich 4-5 (146 – 182 bpm). Die dazwischenliegenden Erhohlungsphasen in der Sportzone 3 (127 – 146 bpm) konnte ich aber kaum einhalten. Lediglich die ersten beiden schaffte ich zu 50%. Über den Rest hüllen wir den Mantel des Schweigens!

Intervalltraining

Intervalltraining

Am heutigen Sonntag stand ein Basislauf auf dem Programm. Komplett in der Sportzone 1-2 (91-126 bpm)!
Ich hab´s tatsächlich geschafft die Pulsfrequenz bis auf drei Brückenüberquerungen im angestrebten Limit zu halten. Ob man die ganze Sache jetzt noch Laufen nennen kann ist natürlich fraglich. Mit einem “Höllentempo” von 8:30 min/km brauchts selbst für mich schon einiges an Überwindung um nicht einfach die Schuhe in die Ecke zu schmeissen.

Trotzdem gebe ich die Suche nach meiner verlorenen Form nicht auf. Ich hab´s durchgezogen und muss im Nachhinein sagen, die Regeneration nach dem Lauf ist prima. Ich fühle mich fit und körperlich nicht müde.
Wäre auch sehr deprimierend bei dem Tempo!

Ich werde weiterhin mein Form suchen und meinen Weg gehen. Als nächstes großes Event freue ich mich auf den Frankfurt Marathon in vier Wochen. Vier Wochen in den ich hoffentlich noch alles wiederfinde was einfach dazugehört!
Ich bin sehr zuversichtlich das es auch wieder aufwärts geht und meine positive Einstellung belohnt wird.

In diesem Sinne!
Keep Running!

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8Sep/13Off

Churfrankenlauf 2013 – Vorbereitung abgeschlossen

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Heute in zwei Wochen bin ich hoffentlich wieder beim Churfrankenlauf 2013 unterwegs. Die Vorbereitungphase der letzten Wochen ist mit einer anstrengenden Trainingswoche nun fast abgeschlossen. Nach dem Verzicht auf den Darmstädter Halbmarathon und die dafür umso tollere Wanderung auf dem Nibelungensteig, gab´s noch mal eine richtig volle Woche mit viel Sport. Ich bin froh das ich heute Mittag auf der Couch verbringen kann!

letzte anstrengende Trainingswoche

letzte anstrengende Trainingswoche

Die letzten beiden Wochen heist es nun ein weniger langsam zu machen und Kräfte zu sammeln!
Nach dem UTHAM im Februar, dem Rennsteiglauf im Mai sowie dem Pfälzer Felsentrail kommt nun das Herbsthighlight für mich in diesem Jahr.

Der Churfrankenlauf 2013!
74 Kilometer und ca. 1.800 Höhenmeter. 2011 mein absolutes Highlight.
Der letzte Ultra für 2013. Danach steht nur noch der Frankfurt Marathon auf meiner Liste.
Leider konnte ich 2012 aus gesundheitlichen Gründen nicht starten, aber dieses Jahr sieht es bis jetzt gut aus.
Die Vorbereitung war die letzten Monate ohne Probleme und ich fühle mich gut.

Vorbereitung Churfrankenlauf 2013

Vorbereitung Churfrankenlauf 2013

Die anspruchsvolle Strecke ist mir bekannt und fordert den notwendigen Respekt. Für mich ist der Churfrankenlauf härter als der Rennsteiglauf. Vor allem die letzte Etappe fordert einen mental und körperlich noch mal so richtig. Zwar kann man die Sache locker und bedächtig angehen, aber man muss immer einen Blick auf die Karenzzeit haben um nicht vor der letzten Etappe doch noch zu scheitern. Wettermässig wäre mir am allerliebsten ein trockenes Wetter mit Temperaturen um die 10°C. Die Mittagstemperaturen über 20°C von 2011 brauche ich nicht. Aber hier habe ich wenig Einfluss darauf! Entsprechend nehmen wir´s wie´s kommt und hoffen auf einen ähnlich emotionalen Einlauf wie 2011!

Zieleinlauf - Passt!

Zieleinlauf – Passt!

Jetzt heißt es ein wenig zu regenerieren ohne die Form zu verlieren und vor allem Gesund zu bleiben. Die letzten beiden Wochen gibt´s noch ein paar Läufchen zur Arbeit und ein Relaxwochenende mit meiner Frau in Würzburg. Einfach Kräfte sammeln und es sich gut gehen lassen. Dann hoffen wir mal das die gute Laune über die kompletten 74 Kilometer auf dem Churfrankenlauf 2013 anhält!

In diesem Sinne.
Lasst es Euch gut gehen!

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27Aug/13Off

Planung und Umsetzung – Zwei Dinge die nicht immer passen!

Neu auf dirosports:

Im Sport wird viel geplant! Trainingspläne, Vorbereitungen und diverse Wettkämpfe und sonstige Events. Wer sich für einen offiziellen Lauf anmeldet tut dies meistens mit einem gewissen Anspruch.

Unabhängig ob lediglich das finishen oder eine bestimmte Zeit in´s Auge gefasst wird, die meisten bereiten sich auf diesen Tag kontinuierlich vor.

Planung heißt das Zauberwort!
Aber wie auch schon die Ereignisse um Sabrina Mockenhaupt und Arne Gabius bei der Leichtathletik-WM in Moskau gezeigt haben, kann man Menschen nicht so einfach „verplanen“. Es gibt viel zu viele Dinge die auf das Individium Mensch Einfluss nehmen und nun mal nicht planbar sind.
Besonders bei Hochleistungssportlern die an Ihre Grenzen gehen wirken sich Kleinigkeiten oft massiv in einem Leistungseinbruch aus.

Jeder von uns kennt dies wenn man mal eine Nach miserabel geschlafen hat. Unabhängig weshalb dies geschah, der folgende Tag ist meistens reif für die Tonnen!
Und als Sportler ist man besonders auf sein Körpergefühl geeicht. Jedenfalls sollte man dies im Laufe der Zeit ein wenig einschätzen können. Meistens sendet der Körper die entsprechenden Signale aus. Man muss sie nur ernst nehmen. Ein Problem, welches ich leider mehrere Jahre ein wenig verdrängt hatte. Die Folgen sind ja ausreichend bekannt.

Im Endeffekt kann man also Planungen erstellen wie man will, wenn der Körper nicht mitspielt ist jede Planung Makulatur.

Auf was will ich eigentlich hier hinaus?
Ich habe ja im Laufe des Jahres ein paar Highlight´s verteilt. Veranstaltungen die ich gerne laufen möchte. Sei es zur Vorbereitung oder einfach zum Spaß. Spaß hat man aber auch nur dann, wenn man mit den entsprechenden Grundlagen in so einen Lauf geht. Also gibt es auch bei mir eine grobe Planung und Vorbereitung. Eines meiner Highlight´s im Herbst 2013 ist wieder der Churfrankenlauf. Und für 74 Kilometer und 1.800 Höhenmeter ist nun mal eine gewisse Grundlage erforderlich um in der vorgegebenen Zeit von 10:30 Stunden zu finishen.
Als schneller Vorwettkampf war am kommenden Wochenende der neue „Darmstädter Halbmarathon“ in der Planung. So eine Zeit knapp unter zwei Stunden war auf Grund der Trainingsleistungen in den letzten Monaten angepeilt und auch realistisch.
Leider aber lässt der augenblickliche körperliche Zustand einen „schnellen Halbmarathon“ einfach nicht zu. Durch den Infekt ist das Risiko für schnelle Einheiten im Augenblick zu hoch. Ein entsprechender Test heute Morgen beim Lauf zur Arbeit hat dies eindeutig gezeigt.

Also höre ich auf meinen Körper und streiche den Halbmarathon am Wochenende. Dafür gehe ich mit meinen Arbeitskollegen am Freitag und Samstag zwei Tage auf den Nibelungensteig wandern. Und am Sonntag gibt´s einen ganz lockeren Lauf.

Wandern auf dem Nibelungensteig

Mai 09 – 1.Etappe auf dem Nibelungensteig

So ist das nun mal mit der Planung und der Umsetzung. Im Prinzip gar nicht so schwer.
Wenn man immer eine Alternative hat!

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8Aug/13Off

Polar RC3GPS – Ich bin Fremdgänger!

Neu auf dirosports:

Als eingefleischter Garministi hat es tatsächlich die Polar RC3GPS geschafft mich zu beeindrucken. Es ist zwar nicht meine erste Polar Sportuhr, aber meistens habe ich die Uhr nach spätestens 3 Monaten weiterverkauft. Mir hat die fehlende, integrierte GPS-Aufzeichnung gefehlt. Entsprechend bin ich stets zu Garmin zurückgekehrt und habe hier fast die gesamte Produktpalette im Bestand.

Aber nun kam dieses Angebot. Die Polar RC3GPS als Tour de France Sonderedition zu einem unschlagbaren Preis. Dazu noch eine Polar mit integriertem GPS. Früher ein absolutes NoGo bei Polar und Jahrzehnte lang als “wird bei uns niemals umgesetzt” deklariert. Da musste ich einfach zuschlagen. Und ich muss sagen ich habe es bis heute nicht bereut.

Aber dies möchte ich hier ein wenig präzisieren.

Flaches Design

Flaches Design

Sonderedition zur 100ten Tour de France

Sonderedition zur 100ten Tour de France

Als erstes hat mich die Optik der Polar RC3GPS beeindruckt. Flaches Design und gut ablesbares Display. Außerdem hat mir die professionelle Trainingssteuerung vom PolarPersonalTrainer schon immer gefallen. Lediglich der strikte Ausschluss aller Fremdfabrikate auf die Trainingsauswertung ist ein wenig “veraltert”. Hier sollte Polar auch die Möglichkeit freigeben Daten anderer Anbieter hochladen zu dürfen. Garmin bietet dies zum Beispiel an!
Ich bin mir sicher, wenn man die Trainingssteuerung mit “seinem Produkt” testen könnte, ist der Anreiz zum Kauf eines Polar Produktes auf jeden Fall höher. Schließlich ist das Zusammenspiel mit firmeninternen Daten wesentlich genauer und vielfältiger.Ich kenne jedenfalls eine Vielzahl von Läufern die mehr als eine Uhr im Schrank haben.

Und die müssen nicht unbedingt alle von einem Hersteller sein!

Mein erster Eindruck von der Uhr Polar RC3GPS war übrigens nicht unbedingt erfreulich. Bei meinem Exemplar ging der Ton nicht. Zum Glück wohne ich nicht weit vom deutschen Stammsitz entfernt und konnte problemlos den Chip wechseln lassen. Schnelle persönlich Erreichbarkeit, in meinem Falle, und der gute Service ist ein zweiter positiver Punkt für Polar.

Danach ging die Akustik einwandfrei, muss aber trotzdem einen Minuspunkt einstecken. Selbst in der Einstellung “LAUT” sind die Hinweistöne kaum hörbar. Und dies hat nichts mit meinem Alter zu tun. Hören kann ich nämlich noch gut! Beim Einsatz in freier Natur oder Indoor mit Umgebungsgeräuschen hört man die Signale nur selten. Die Idee die Lautstärke einstellen zu können ist prima, schließlich hat es bestimmt jeden schon mal genervt wenn die eigene, oder noch schlimmer die Uhr eines Mitläufers ständig laut piept. Aber man sollte wenigstens die LAUTE Einstellung auch laut hören!

Schade und ein klarer Minuspunkt.

Ansonsten ist das Zusammenspiel zwischen PolarPersonalTrainer und der Polar RC3GPS einfach nur genial. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener die Trainingssteuerung bietet für jeden etwas. Die Auslegung auf eine pulsgesteuerte Trainingssteuerung ist meines Erachtens gerade für Anfänger optimal. Mit seinen Sportzonen kann man individuell und optimal trainieren. Die Geschwindigkeit ist sekundär und ergibt sich aus der gewählten Sportzone.
Wenn das Training effizient und wirkungsvoll ist, bleibt die Sportzone aber es verändert sich langfristig die Geschwindigkeit.
Bei mir hat sich z.B. herausgestellt, dass ich meine Basisläufe eigentlich viel zu schnell hochpulsig laufe. Mit dem Polartraining hat sich dies verändert. Trainingsläufe mit 65-75% Hfmax sind nun ein Hauptbestandteil meines Grundlagentrainings. Zwar ist die extrem langsame Gangart nicht unbedingt einfach, aber nach und nach gewöhnt sich der Körper, und vor allem der Kopf daran!

Ermittlung der Trainingsbelastung

Ermittlung der Trainingsbelastung

Aber zurück zur Polar RC3GPS!

Einstellungen und Datenaustausch:
Die Einstellungen funktionieren problemlos und sind vom Rechner aus synchronisierbar. Dies geschieht über Polar WebSync und einem USB-Kabel. Hier habe ich ein paar Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit des Mini-USB-Anschlusses an der Uhr. Da ich meine Daten fast täglich synchronisiere, ist hier eine ziemliche Belastung des Anschlusses gegeben. Mal Abwarten wie sich der Anschluss langfristig verhält.

Anschluss für Mini-USB-Kabel

Anschluss für Mini-USB-Kabel

Anschluss geöffnet - Magnetverschluss

Anschluss geöffnet – Magnetverschluss

Und mit eingestecktem Mini-USB-Kabel

Und mit eingestecktem Mini-USB-Kabel

 

Wasserdicht ist die Uhr übrigens nicht, lediglich spritzwassergeschützt nach IPX7. Hierzu gibt´s aber ein entsprechendes Video von Polar.

Display:

Die Ablesbarkeit des Displays ist überraschenderweise sehr gut. Selbst ich komme prima mit der 3-zeiligen Anzeige zurecht. Alternativ gibt es noch eine 2-zeilige Anzeige!
Die angezeigten Daten sind leider fest definiert und können nicht selbst individuell eingestellt werden. Ein Standart den man von Garmin schon lange gewohnt ist. Polar setzt hier auf fest definierte Vorgaben.

verschiedene, vorgegebene Displayanzeigen

verschiedene, vorgegebene Displayanzeigen

Bedienbarkeit:
die Bedienbarkeit der Polar RC3GPS ist sehr gut. Große Tasten, die auch einen entsprechenden Widerstand beim Drücken bieten, sind gut erreichbar und funktional. Zusätzlich kann man eine Tastensperre manuell oder automatisch einstellen.

Erstes Fazit nach ca. 500 Kilometern.

Zur Zeit kommt mir keine andere Uhr ans Handgelenk. Ich bin mit der Trainingssteuerung und der Funktionalität der Uhr glücklich und zufrieden.
Hauptargument für die Uhr ist die Trainingssteuerung mit dem PolarPersonalTrainer. Das Zusammenspiel ist optimal und eine Trainingsplanung ist einfach zu bewältigen. Zumal mit dem Werkzeug Trainingsbelastung ein individueller Wert ermittelt wird, der ein Übertraining vermeiden soll und entsprechende Hinweise gibt.
Ich trainiere im Augenblick wieder sehr viel, aber wesentlich Ressourcen schonender als vorher. Das Körpergefühl ist gut und der Fortschritt ist langfristig erkennbar!

Langfristig würde mich noch interessieren ob Polar auch Updates der Firmware anbietet und vor allem wie diese auf die Polar RC3GPS gespielt werden.
Wenn´s neue Erkenntnisse gibt werde ich mich melden.

In diesem Sinne.
Listen to Your Body! ;-)

Anhang: Das Logo für die Polar RC3GPS gibt´s hier zum download!
(rechte Moustaste und Ziel speichern unter….)

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8Jun/13Off

runtastic PRO – mehr als eine App?

Neu auf dirosports:

Ich hatte die letzten Wochen ausreichend Gelegenheit die runtastic PRO App auf meinem IPhone zu testen. Zusammen mit dem Brustgurt und der dazugehörigen Sendeeinheit wurde die App auf meinem IPhone 3GS getestet. Also nicht unbedingt das allerneuste Modell. Entsprechend gehe ich davon aus, dass mit neueren Handymodellen die Ergebnisse noch exakter sind.

runtastic Test Equipment

runtastic Test Equipment

Als Vergleichswerte haben jeweils die aufgezeichneten Daten meiner Garmin fenix oder des Garmin forerunner 310XT gedient.
Grundsätzlich sind die erhaltenen Daten im Bereich der Garmin Daten. Dies bedeutet, bei ausreichendem GPS-Empfang sind die gelieferten Daten relativ genau und aussagekräftig. Prozentuale Abweichungen möchte ich hier nicht nennen, da diese wirklich in der Summe kaum der Rede Wert waren.
Lediglich auf die aufgezeichnetetn Höhenangaben sollte man, wie bei rein GPS ermittelten Höhenwerten üblich, nichts geben. Diese sind eigentlich grundsätzlich nicht verwertbar.
Fanngen wir aber mal mit dem Handling und der Aufmachung der App an. Runtastic PRO bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten Daten zu erfassen und zu überwachen. Hier ein mal ein paar Screenshots von meinem iPhone!
Auch die Einstellungsmöglichkeiten für die Informationen während der Sporteinheit sind innerhalb der runtastic PRO App sehr variabel und für jeden Nutzer individuell einstellbar. Man kann sich frei wählbare Rundenzeiten angeben lassen. Hinzu sind Zeit, Pace oder Geschwindigkeit, aktueller Kalorienverbrauch, Herzfrequenz usw. frei programmierbar. Alles was man benötigt wird einem in den gewählten Abschnitten akustisch ausgegeben. Wenn man während des Trainings Musik hört, wird diese entsprechend leise oder stumm geschaltet und läuft danach wieder weiter.

Es besteht die Möglichkeit verschiedene Trainingseinheiten auszuwählen und variabel auf den Nutzer anzupassen. Auch die Möglichkeit einen vorgegebenen Trainingsplan “abzuarbeiten” ist in der runtastic PRO App gegeben. Diese Pläne sind jedoch separat erhältlich und entsprechend zu bezahlen. Man sollte hier noch anmerken, dass es verschiedenen Accountmodelle auf der runtastic Page gibt. Für eine Gold-Mitgliedschaft ist zum Beispiel ein zusätzlicher Jahresbeitrag notwendig. Aber auch mit der kostenlosen Variante hat man schon ein gutes Basispaket.
Es gibt Wettbewerbe zwischen Freunden und die Möglichkeit sein eigenes Trainingsprogramm zu absolvieren. Auch hier sollte für jeden etwas dabei sein.

Ein weiteres Highlight ist das sogenannte Livetracking. Das bedeutet, Ihr könnt auf der runtastic PRO Page oder auch auf Facebook ein Livetracking absolvieren. Eure Freunde können Euch dann dabei live auf der Karte verfolgen und sogar anfeuern. Als ich mit Didi auf dem Rennsteig unterwegs war kamen wir so fast 12 Stunden in den Genuss vielfältiger Anfeuerungen. Eine nich zu unterschätzende Motivation!
Beachten sollte man hierbei aber dringend den eingeschränkten Strombedarf eures genutzten Gerätes. Für die 12 Stunden auf dem Rennsteig waren schon ein paar Wechselakkus und Speicher erforderlich.
Aber bis zu einem Halbmarathon sollte die Leistung standartmässig knapp ausreichen. Jedenfalls bei den neueren Geräten und Nutzung der Energiesparfunktionen. Diese werden auch in verschiedenen Abstufungen angeboten.

Die Daten werden nach der Trainingseinheit automatisch hochgeladen und können auf der runtastic Homepage zusätzlich ausgewertet werden. Neben den ganzen statistischen Auswertungen können nätürlich die einzelnen Einheiten über Twitter, Facebook und Co. geteilt werden.

Auch hier ein paar Screenshots von der runtastic Seite.

runtastic Webseite Screenshot

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Als Fazit würde ich sagen, dass man mit runtastic PRO für wenig Geld eine Grundausstattung bekommt, die für Leute die ab und an mal Laufen zur Aufzeichnung Ihres Trainings völlig ausreichend ist. Wer gerne noch seine Herzfrequenz aufzeichnen möchte ist mit dem passenden Gurtsystem gut bedient. Wer längere Strecken und Zeiten unterwegs ist sollte sich entsprechend Akku´s und Speicher zulegen. Die Auswahl ist auch hier grenzenlos.
An die professionellen GPS-Uhren reicht das System nicht heran. Aber ich denke das kann ein “Smartphone” auch nicht unbedingt leisten. Dennoch hat mich die Genauigkeit und die Informationsvielfalt beeindruckt. Wer die Kosten für eine professionelle Uhr scheut, liegt mit runtastic PRO nicht verkehrt.

Der Beitrag runtastic PRO – mehr als eine App? erscheint auf dirosports.

13Apr/12Off

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