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2Jul/16Off

Laufbloggercamp 2016 – Europameister, Brockenstürmer und Zecken

Neu auf dirosports:

Ich durfte nun schon zum dritten Mal zum Laufbloggercamp in den Harz und ich muss sagen das Laufbloggercamp 2016 war wieder einmal ein voller Erfolg.
Zwar ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Harz nicht gerade einfach, aber ein bisschen Abenteuer schadet ja nicht. Und mit der entsprechenden Gelassenheit klappt´s eigentlich jedes Jahr.
Nachdem ich Hannes am Hauptbahnhof in Frankfurt aufgesammelt hatte ging´s mit dem ICE nach Göttingen. Dort konnten wir trotz erster sportlicher Einlage unserem Zug nach Walkenried nur noch hinterherwinken. Shit happens! Die schön geplante Anreise von Walkenried bis zur Heimathütte Hohegeiß war somit Makulatur. Den letzten Bus konnten wir uns dementsprechend in die Haare schmieren. Für Hannes weniger tragisch. Er wollte von Herzberg aus die 30 Kilometer zur Heimathütte laufen. Ich musste zusehen wie ich mich und unser Gepäck in die Heimathütte bringe.
Zum Glück waren Daniel, Eddy, Jan-Philipp und Michael schon vor Ort und Daniel holte mich netterweise am Bahnhof ab.

Veganer Würstchenbaum an der Heimathütte Online! Ankunft an der Heimathütte

So konnte für mich das Laufbloggercamp 2016 beginnen!

 Freitag der 24.06.2016 
Nachdem ich als Seniorenbeauftragter mein Betreuerzimmer bezogen hatte, hierfür nochmals allen Teilnehmern für Ihr seniorenfreundliches Verhalten ein ganz großes Dankeschön, konnte ich die bereits anwesenden Teilnehmer noch mal herzlichst begrüßen.

 Eigentlich war von meiner Seite noch eine kleine Einstiegsrunde von ca. 9 Kilometern geplant, aber auf Grund der angekündigten Gewitter habe ich mich bereit erklärt unsere Unterkunft zu überwachen, während Eddy, Daniel und Jan-Philipp sich auf den Weg machten um eine gute Stunde später Mister Wet-T-Shirt zu küren.

Mister Wet-T-Shirt Contest Mister Wet-T-Shirt Contest


So nach und nach trafen die einzelnen Teilnehmer aus ganz Deutschland ein und wie jedes Jahr gab es bei den „Frischlingen“ keinerlei Berührungsängste. Laufblogger sind einfach eine große Familie.
Zum Abschluss des Tages gab es am Lagerfeuer viel zu erzählen.

Brennt!
Brennt!

 Samstag der 25.06.2016 
Nachdem spät in der Nacht noch Jan Fitschen mit seiner Familie eingetroffen war und ein paar Rangierübungen mit seinem Wohnmobil praktiziert hatte, waren wir am Samstagmorgen komplett. 17 Laufblogger plus Jan´s Frau Heike mit Töchterlein füllten den Frühstücksraum und bereiteten sich auf den obligatorischen Samstaglauf vor. Ich hatte eine gemütliche Senioren- und Genussrunde um die 20km geplant, Hannes wollte mit Jan Philipp und den Running Twins Marek und Henrik auf den Brocken.

Die Brocken-Bezwinger brechen auf!
Die Brocken-Bezwinger brechen auf!

Und so machten sich gegen 10:00Uhr bei schönem Wetter zwei Gruppen auf zur Erkundung des Harzes. Judith, Michael und Heike nebst Töchterlein absolvierten eine schöne Wandereinheit.

Vollster Einsatz auch beim Fotografieren Sammeln zum Laufen Empfangschef beim LBC2016

Mit mir machten sich noch Eddy, Heimo, Andreas, Jan, Philipp, Daniel, Martin, Thomas, Carola und Caroline auf die knappe Halbmarathonstrecke durch den Harz. Ausschließlich geführt durch die Navi-Funktion meines Polar V800. Und ich muss feststellen, dass hat Polar sauber hingekriegt. Hat zwar ein wenig gedauert, aber die Navigation war absolut genial und ohne Probleme nachzulaufen. In unbekanntem Terrain hat mich die Funktion total überzeugt und wird definitiv in Zukunft öfters genutzt!

Bei 100% Luftfeuchtigkeit und Heerscharen von Schnacken, Bremsen und sonstigen bissigen Flugtieren wurden die Gehpausen relativ kurz gehalten. Glücklicherweise sind immer ein paar Teilnehmer dabei die für den Rest als „Lockmittel“ fungieren und die Plagegeister regelrecht anziehen. Dafür danke ich noch mal persönlich.

Kameramann Senioren- und Genussrunde am Samstag Steigungen im Harz Singeltrails im Harz Landschaftlich einfach schön Fundstücke Genießen im Harz

Ein weiterer,  sehr verbreiteter Plagegeist in den wilden Wäldern des Harzes sind die Zecken. Trotz größter Anstrengungen schafft man es einfach nie ohne ein paar dieser Mistviecher aus dem Harz zurückzukehren.
Die ausgesuchte Strecke war zwar anspruchsvoll, aber auch sehr abwechslungsreich und prima zu laufen. Von breiten Waldwegen bis zu schmalen Singletrails war alles dabei. Und so kamen wir nach 3 Stunden zwar zerstochen aber zufrieden an der Heimathütte wieder an. Passend zum einsetzenden Gewitter.

Dieses Gewitter nahmen übrigens die Teilnehmer der Brockenrunde bei Ihrem Lauf mit. Hannes, Marek, Henrik und Jan Phillip stürmten wie jedes Jahr erfolgreich den Brocken. Ehre wem Ehre gebührt!

Nachdem der Mittag von jedem der Suche nach Zecken absolviert wurde, freute man sich schon auf die Befeuerung des Grills. Mit unserem passionierten Grillmeister Daniel schon im letzten Jahr ein schönes Erlebnis. Als kulinarischen Höhepunkt kredenzte uns Jan noch sein berüchtigtes berühmtes Ugali, eine kenianische Läufergrundnahrung welche vielleicht mit ein wenig Gewürz für europäische Gaumen einigermaßen genießbar wäre. In der ungewürzten Originalfassung würde ich eher Steckdosen mit einputzen. Zum Glück habe ich ja keine große läuferischen Ambitionen mehr und komme ohne dieses Wundermittel über die Runden.

Märchenstunde mit Jan! Märchenstunde mit Jan! Da hatte jemand Spaß am Feuer machen! Grillmeister mit Werbeeinlage Ugali! Grillmeister in seinem Element! Wohlverdientes Entspannen! Vorbereitung unseres Grillmeisters! Grillmeister mit Werbeeinlage Guten Hunger! Für jeden war was dabei Ging weg wie nix.... ;-) Immer voller Einsatz beim Laufbloggercamp2016 Entspannt Holzdieb Isotonischer Durstlöscher Grill den Fitschen! Ugali Der Holzmichel! Weg war er..... Relaxed

Passend zum Abschluss des Grillens kam dann der große Schauer, welcher aus unserer Feuerhütte aus dem weiteren Abend keinen Schaden zufügen konnte. Die Zeit verflog bei Geschichten aus Kenia wie im Fluge und das eine oder andere Kaltgetränk wurde vernichtet. Ein wunderschöner Abschluss des Tages an dem es viel zu erzählen und zu lachen gab.

Das Buch zum Nachlesen der Keniageschichten für die welche leider nicht am Laufbloggercamp teilnehmen können gibt´s hier. Auch als Geschenk für Läufer die sonst schon alles haben immer gerne genommen!

Sonntag der 26.06.2016 
Auch das schönste Laufbloggercamp ist einmal zu Ende und es heißt wieder einmal Abschied nehmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück verteilten sich die einzelnen Gruppen wieder auf das ganze Land. Nicht ohne ein schönes Abschiedsgruppenfoto vor Jan´s Wohnmobil zu machen.

Passt Sortierarbeit Zu erzählen gab es viel! Abreise beim Laufbloggercamp 2016 Kenianische Wunderbänder - Danke an Jan! Relaxed

Ich möchte mich ganz herzlich bei den Organisatoren Marek und Henrick für die Organisation bedanken und hoffe wir schaffen es auch im kommenden Jahr wieder uns zu treffen. Wenn nicht würde mir echt etwas fehlen. Ich habe das Laufbloggercamp richtig ins Herz geschlossen und freue mich auf hoffentlich noch ganz, ganz viele solcher Events!

Schön war´s
Schön war´s

 

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23Mai/16Off

Trainingsplan – Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen!

Neu auf dirosports:

Eine Vorbereitung mit Trainingsplan sollte es mal sein. Naja, wenigstens einen Monat nach Trainingsplan trainieren und die Vorgaben umsetzen.
Eine armselige Woche habe ich es nun durchgehalten. Und ich muss einfach eingestehen, Trainingsplan ist nun mal nix für mich. Die einzelnen Vorgaben für einen langen Lauf oder einen mittellangen Lauf umzusetzen geht ja noch, aber beim Thema Intervall hört bei mir stets der Spaß auf. Und ohne Spaß möchte ich nicht Laufen.
Ich bin Freizeit und Hobbysportler, welcher durch das Laufen richtig viel Spaß am Leben hat. Und dieser Spaß ist für mich genau dass, was das Laufen ausmacht. Spaß an der Bewegung, an dem guten Gefühl, Spaß am Leben.

Trailrunning macht Spaß!
Trailrunning macht Spaß!

Ich möchte mich nicht selbst kasteien. Schließlich bin ich Genussmensch. Ich muss mich hinsichtlich meiner Ernährung schon genug disziplinieren. Entsprechend weigere ich mich auch noch beim Laufen einem Trainingsplan zu unterwerfen. Und dies ist letztendlich unabhängig wie flexibel dieser Trainingsplan ist. Mir reichen die Vorgaben im täglichen Leben. Bei einem 10-12 stündigen Arbeitstag brauche ich nicht noch Reglementierungen in meiner Freizeit.

Bei aktuellen Trainingsplan zur Marathonvorbereitung von Polar kommt noch eine sehr starre Komponente hinzu. Die Einheiten lassen sich nicht individuell verschieben und bearbeiten. Das bedeutet, ich bekomme die Tage und die jeweiligen Einheiten vorgeschrieben. Ich habe keine Problem Morgens um halb 4 die 15 Kilometer zur Arbeit zu laufen, aber ich habe ein Problem damit dies als Intervalltraining zu tun! Ich muss schließlich danach auch noch ein wenig arbeiten.
Aber auch nachvollziehbar. Wie soll ein Programm flexibel auf jeden User abgestimmt sein. Es kann zwar die Intensität und die Umfange an Rahmenbedingungen anpassen, muss aber in der Summe plausibel und funktional sein. Dies bedeutet einen erheblich Aufwand den man von einem kostenlosen Programm nun mal nicht erwarten kann.
Dies bedeutet nicht, dass ich die kostenlosen Trainingspläne in Polar Flow für schlecht halte. Ganz und gar nicht. Wer sich wirklich auf einen Lauf vorbereiten möchte, wer für seinen Sport gewisse Ziele und Zeiten im Auge hat, der muss sich zwangsläufig mit dem Thema Trainingsplan beschäftigen.
Ich aber nicht!

Ich möchte nicht trainieren, ich möchte laufen!

Im Gelände einfach nur genial zu Laufen
Einfach nur Laufen!

Um einen Marathon zu laufen, unabhängig von einer gewissen Zielzeit, gibt es verschiedene Parameter die es zu berücksichtigen gilt.
Da kommt zum allerersten der Läufer selbst. Seine Möglichkeiten und vor allem seine Grundveranlagung. Ich habe jetzt schon so viele Läufer gesehen, dass ich weiß, dass auch wirklich jeder Einzelne ein Unikat ist. Mit den entsprechenden Läufergenen ausgestattet, oder auch nicht.
Zweitens ist eine gewisse Vorbereitung in Bezug auf die absolvierten Laufkilometer unstrittig. Der Körper muss lernen mit solch lange Einheiten umzugehen. Ich bin der Meinung dies braucht Zeit und Geduld. Mit den Mottos „In einem Jahr zum Marathon“ tue ich mir persönlich schwer. Auch hier spielt die Grundveranlagung eine große Rolle.
Menschen wie ich, sind nicht dazu gebaut in einem Jahr von Null auf 42 zu laufen!
Ich persönlich habe zwei Jahre gebraucht um die Gewissheit zu haben ich schaffe das. Und selbst dann war´s ein anstrengendes Unternehmen.
Und als Drittens kommt der Wille dazu. Der Wille etwas zu leisten, was man im Laufe seines Lebens verlernt hat. Der Wille den Schweinehund zu besiegen und sich zu erheben. Für viele wahrscheinlich der schwierigste Punkt.

Einfach raus und laufen lassen..
Einfach raus und laufen lassen..

Für mich persönlich ist aber ein Punkt am wichtigsten. Laufen des Laufens wegen. Spüren wie sich der Körper seiner ursprünglichen Aufgabe zuwendet und letztendlich genießt. In sich hineinhöhren und sich spüren.
Ich denke ich habe die letzten Jahre einiges an Erfahrung gesammelt. Dazu habe ich gelernt auf meinen Körper zu hören. Wenigstens öfters als früher.
Entsprechend kann ich einschätzen wie ich mich vorbereiten muss um einen Marathon mit Spaß und Freude zu laufen. Um das ganze Drumherum und die Menschen zu erleben und mit Ihnen gemeinsam zu feiern.
Das ist das was ich am Laufen liebe. Das ist das was ich möchte. Und das ist das was ich tue.

Kein Trainingsplan. Kein Intervall. Einfach laufen!

Einfach laufen und Spaß haben!
Einfach laufen und Spaß haben!

Keep Running!

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16Mrz/16Off

Laufschuhe individualisieren – Mizuno-Sticktour

Neu auf dirosports:

Die Mizuno-Sticktour!

Nachdem ich mit viel Freude und Überzeugung die letzten Jahre für Mizuno als Runbird unterwegs sein durfte, war ich schon ein wenig enttäuscht, dass das Rundbird-Programm so nicht mehr weitergeführt wird. Unabhängig der vielfältigen Möglichkeiten die Mizuno-Produkte zu testen, war ich ja bereits vor der Kampagne von der Qualität der Kollektionen überzeugt und habe diese auch gerne und aus Überzeugung getragen.
Dementsprechend wird es auch weiterhin auf meiner Seite öfters Infos zu Mizuno und deren Produkte und Aktionen geben.
So wie heute!

Eine aktuelle Aktion von Mizuno finde ich besonders gut. Das individuelle Besticken von Laufschuhen. Die „Mizuno-Sticktour“!
Wer also regelmäßig läuferisch unterwegs ist, für den ist sein Laufschuh ein individueller und unverwechselbarer Begleiter. Um deinen Schuh nun noch einzigartiger zu machen, bietet der japanische Laufschuhspezialist ab sofort die Möglichkeit alle Schuhmodelle zu besticken. Egal ob Name, Spitzname oder persönliche Bestzeit – auf der Mizuno Sticktour kann jeder am Aktionstag gekaufte Mizuno Laufschuh kostenlos live vor Ort bestickt werden. Auf mizuno.eu/de/sticktour gibt es weitere Informationen zu der Aktion. Eine Karte der Mizuno-Sticktour mit entsprechenden Aktionen wird auch geboten.
Auch auf diversen Marathonmessen wird dieser Service angeboten.
Zum Beispiel beim Hamburg Marathon wird dies wieder angeboten. Wer also vor Ort ist sollte sich unbedingt bei Mizuno umschauen.

Mizuno auf der Messe in Hamburg
Mizuno auf der Messe in Hamburg 2015

Ich finde es immer Klasse wenn man sein Laufequipment individualisieren kann und sich somit ein wenig von der breiten Masse abhebt. Vielleicht hat der/die Eine oder Andere ja schon seinen „individuellen Mizuno-Laufschuh“ zu Hause. Würde mich interessieren wie Ihr zu dieser Möglichkeit steht.

Hat Spaß gemacht!
Hat Spaß gemacht!

Bei einem meiner Lieblingsschuhe gab es diesen Service übrigens noch nicht. Trotzdem liebe ich den Hitogami  welchen ich oft an den Füßen habe. Wer´s noch nicht kennt kann hier noch mal mein damaliges Video vom Hitogami 2 anschauen:

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29Jan/16Off

Zielkorrektur

Neu auf dirosports:

Auch im Freizeitsportbereich braucht es ab und an mal eine Zielkorrektur was die Ambitionen, Wünsche oder Sehnsüchte betrifft. Wie ich seit meinem Finish bei den 100km bei TTdR 2014 erfahren musste, kann man die Belastungsschraube nicht unendlich weiterdrehen. Auch kann man die vielen Gleichgesinnten die sich im Ultrabereich alters- und Leitungsmäßig im gleichen Bereich bewegen nicht unbedingt als Maßstab ansetzen.
Der Mensch ist nun mal ein Individuum, dazu kommen sehr persönliche Rahmenbedingungen und Vorgeschichten. Also steht man mit seinen Potentialen und deren Einschätzung ziemlich alleine auf weiter Flur. Da hilft es meistens nur zu akzeptieren, was mit zunehmendem Alter erstaunlicherweise immer leichter fällt, und seine Ambitionen entsprechend zu korrigieren.

Und nachdem das Jahr 2015 sportlich für mich ein Griff ins Klo war und über den Jahreswechsel hinaus noch ein paar gesundheitliche Baustellen abgeklärt werden müssen, ist es an der Zeit auch sportlich eine Zielkorrektur durchzuführen.

Den ersten Schritt habe ich mit meiner Absage bei den 100 Meilen bei der TTdR2016 ja schon im Herbst abgehakt. Ohne die gesundheitlichen Voraussetzungen bei mir und noch mehr bei meinem treuen Begleiter Stephan ist diese Aufgabe einfach nicht realistisch.
Also was bleibt einem wenn das große Ziel oder der große Traum in läuferischer Hinsicht ein wenig wegbricht? Wehmut, Trauer oder gar Zorn?

Eigentlich nicht. Ich habe durch die Rückschläge im vergangenen Jahr ziemlich viel nachgedacht. Nachgedacht über den damaligen Ansporn welcher mich im Oktober 2007 überhaupt dazu gebracht hat meine Laufschuhe zu schnüren. Nachgedacht über die vergangenen 8 Jahre in denen das Laufen zu einem großen Bestandteil meines täglichen Lebens wurde. Und nicht nur das Laufen sondern auch das Biken und Wandern.

Ich denke wenn´s mal nicht so läuft, hilft es ab und an die vergangenen Jahre ein bisschen zusammenzufassen. Was ist denn die letzten 8 Jahre seit dem Lauf meiner Karriere mit einer solchen Tragweite alles passiert?

19. Mühlchen Triathlon 2010 Lauf mit Matthias 2009 Schöne Zeiten beim HM in Darmstadt Halbmarathon Darmstadt 2009 Marathon Frankfurt 2009 Loch Nass Vorfreude beim Start Es läuft Stolz wie Bolle! 50km Ultra Rodgau 2011 sportograf-17345240_lowres Zieleinlauf Anstieg Königsetappe Collenberg - Laufen für den Fotografen Der Lohn nach 50 harten Kilometern "Vortour" auf dem Rennsteig Marktplatz Eisenach erster Nibelungensteig Im Ziel nach einem entspannten Frankfurt Marathon Rodgau 2013 - Didi und Diro - Danke an Andy Dyrz für das Foto diro und eddy vor dem Start in Eisenach Elektrischer Reiter Tolles Team! Hans, Lee, Jesko und Ich Treffen mit André Einfach raus und laufen lassen.. Spaß hat´s gemacht! vlcsnap-2014-05-06-17h48m26s188 Bloggercamp2014 - Coole Truppe Bleibt unter uns... Best Supporter! Endlich mal getroffen! VP 174/44 Wat läuft Ausblick Ausblick Hat Spaß gemacht! BC 2015 LaufbloggerCamp 2015 Die Helden haben fertig! Tolles Team und ein toller Trip!

Wenn man überlegt, dass ich bis zum Oktober 2007 das Laufen und den Ausdauersport gehasst habe, hat sich doch einiges getan.
Das was ich den ganzen Jahren sportlich geleistet habe nimmt mir niemand mehr. Die Freude, das Leid und die vielen Stunden mit außergewöhnlichen Menschen sind ein Bestandteil in meinem Leben an die ich mich immer wieder gerne, und überraschenderweise auch gut erinnere. Mit zunehmendem Alter auch keine Selbstverständlichkeit.

Also überlegt man was einem wirklich wichtig ist im Leben. Neben der Familie und den Freunden ist der Sport an sich ein fester Bestandteil. Auch ist ein Stadtmarathon oder der eine oder andere Ultra bestimmt nicht verkehrt. Es muss halt einfach passen ohne das man sich verbiegen muss. Langwierige Vorbereitungen mag ich nicht mehr.
Schuhe anziehen und laufen. Wenn´s Spaß macht und eine gewisse Basis und Grundlage dabei raus kommt, dann kann man ja spontan mal irgendwo teilnehmen.
Aber so richtig einen Ultra planen mit all der erforderlichen Vorbereitung mag ich eigentlich nicht mehr.
Lieber ein paar Tage mit Freunden durch die Wälder streifen. Egal ob laufend oder „nur“ wandernd. Spaß haben und genießen wie schön die Natur ist.

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2Nov/15Off

Nibelungensteig 2015 – Das Video hat noch gefehlt

Neu auf dirosports:

Von unsere Tour über den Nibelungensteig bin ich noch das Video schuldig. Hat ein bisschen gedauert und lang ist’s auch geworden. Aber schließlich waren wir auch knappe 110 Kilometer unterwegs….

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29Okt/15Off

Startverzicht für die 100Meilen bei der TTdR 2016

Neu auf dirosports:

Startverzicht TTdR 2016!
Mein Entschluss zum Startverzicht bei den 100 Meilen bei der TTdR 2016 ist mir letztendlich leichter gefallen als gedacht. Vielleicht kommt ja doch mit zunehmendem Alter mehr Einsicht und vor allem mehr Vernunft.

Jedenfalls hadere ich ja schon seit dem Sommer mit dem Gedanken. Aufgeschoben durch die positiv verlaufende Knie-OP, aber letztendlich doch immer schwanger gehend mit dem Gedanken einer Absage.

Positiv die Sache angehen!
Positiv die Sache angehen! Meinen 100er nimmt mir keiner mehr!

Also warum jetzt doch so schnell einen Startverzicht der 100 Meilen im kommenden Jahr?
Eigentlich ganz einfach.

Ich fühle mich körperlich und geistig nicht in der Lage die erforderliche Vorbereitung, die damit eingehende Planung, Koordination und Umsetzung sowie den aufzubringenden unbedingten Willen zu investieren damit das Vorhaben erfolgreich absolviert werden kann.
Es sind ja nicht nur die notwendigen Trainingskilometer und Vorbereitungsläufe. Es ist ja auch die logistische Vorbereitung der ganzen Maßnahme. Es gibt viele Ultraläufer die sich für solch einen Lauf nicht unbedingt extra Vorbereiten müssen. Auf Grund ihrer vorhandenen Grundkondition und der Erfahrung ist dies nichts Ungewöhnliches für sie.

Für mich wäre dies schon etwas Außergewöhnliches. Entsprechend hoch wäre mein zu erbringender Aufwand. Zeitlich und Körperlich.
Ganz zu schweigen von den dazugehörigen Schmerzen die eine solche Strecke mit sich bringt. Selbst bei den 100 Kilometern 2014 waren die letzten 20 Kilometer kein Spaß. Das tat richtig weh. Und dies auch noch mehrere Wochen später. Eigentlich war die TTdR 2014 mein letzter, offizieller Lauf bis heute. Sollte alleine aus diesem Grund schon zu denken geben!

Geschafft!
Geschafft!

Und wenn ich nun in mich hinein höre, die Signale meines linken Knies ernst nehme, und dann noch die notwendigen Vorbereitungskilometer dazu zähle, dann gibt es eigentlich nur eine ehrliche Entscheidung hinsichtlich der Teilnahme an den 100 Meilen an Pfingsten 2016.

Lass die Finger davon und finde Dich damit ab, dass 100Kilometer wohl das höchste sein wird, was in deiner Vita zu Buche steht.
Und ich muss ehrlicher Weise sagen, damit kann ich ganz gut leben!
Ein Startverzicht wird mein zukünftiges Leben nicht negativ beeinflussen.

Und so habe ich diese Woche meine Teilnahme an der TTdR 2016 abgesagt. Ich hoffe es gibt einen Nachfolger für meinen Startplatz der sich entsprechend auf dieses Abenteuer freut. Zeit genug ist ja noch für die Vorbereitung!

Schön war´s 2014, aber auch verdammt hart!

Start um 4:00 Uhr in Hagen Briefing Start der Bambiniläufer Nette Begleitung VP 140/10 Feuerwehr Wetter Auf der Piste Der Tag beginnt "Legenden" am Radweg! ;-) Noch war´s angenehm VP 155/25 Kemnader See! Lastenbike Es wurde langsam aber sicher warm wilde Tiere Endlich mal getroffen! VP 174/44 Wat läuft 50 Kilometer Halbzeit! Manchmal wurde es eng auf dem Radweg! Manchmal war ich alleine! Gemeinsam zum VP 188/58 VP 188/58 Baldeney See nur noch..... VP 188/58 Baldeney See VP 188/58 Baldeney See VP 188/58 Baldeney See Jetzt wurde es heiß.... Geschafft! DSCN1176 nur noch ein Kilometer! es wurde einstellig mit den Restkilometern... OK! Nicht überall. Das Ruhrgebiet ist schön! es wurde noch heißer... Letzter VP 207/77 A52 Wenn man mal dort ist, tut´s nicht mehr weh! Best Supporter! Abschluss im Hostel! Wat Läuft! vlcsnap-2014-06-11-19h19m41s77 Just Friends.... Muhhhhhh.... Vegan? Von weitem erkennbar! Alternative Kopfbedeckung! Best Supporter! Trinken war das A und O Kurz vor VP Baldeney See VP Baldeney See Letzter VP - Ruhrtalbrücke Bergfest! Die Ruhr!

Und weil´s so schön war auch noch mal das Video von 2014!

Und wie geht´s jetzt bei mir weiter?
Mal sehen. Im Januar würde ich auf jeden Fall gerne im Rodgau starten. Ob ich mein Knie letztendlich schon für 50km vorbereiten kann weiß ich nicht, aber ich habe ja auch keinen Druck mehr. Also kann ich „Just for Fun“ meine Runden drehen und versuchen den reinen Spaß am Laufen wieder zu finden. Und dies ist schon schwer genug.

Ich werde den Herbst und den Winter nutzen wieder langsam an die Marathondistanz ranzukommen. Und vielleicht laufe ich den einen oder anderen Marathon im kommenden Jahr. Frankfurt bleibt wie jedes Jahr auf dem Zettel!

Ansonsten hat mich unsere tolle Wanderung auf dem Nibelungensteig schwer beeindruckt. Mehrtägige Wandertouren durch die heimischen Wälder sind auch nicht ohne. Man kann das Wandern ja auch mit lockerem Laufen kombinieren. Und der Odenwald ist traumhaft schön. Bis ich da alle Sehenswürdigkeiten abgelaufen bin, muss ich 150 Jahre alt werden.

Tolles Team und ein toller Trip!
Tolles Team und ein toller Trip!

Wichtig für mich wird sein das ich den Spaß in den Vordergrund stelle. Gut, ab und an muss man sich auch ein bisschen quälen, aber dies muss ja nicht auf Kosten der Gesundheit gehen. Die steht definitiv im Vordergrund.

Ausblick
Ausblick

Und bei Gesundheit meine ich nicht nur die rein körperliche Gesundheit. Auch Geist und Seele gehören dazu. Und vor allem hier möchte ich mehr Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Ruhe finden. Und dazu brauche ich eigentlich keine extremen Anstrengungen.

Ich lasse mich wieder öfters von mir überraschen. Ideen entstehen bei mir beim Erleben. Also bin ich mir sicher, dass es auch genügend Lesestoff abwerfen wird um meinen Blog weiter zu betreiben.
Vielleicht werden die Beiträge dann ein wenig mehr philosophischer und Hintergründiger. Muss ja nicht immer ein zählbares Ergebnis als Grundlage für einen Beitrag stehen.

Und wenn man das Laufen an sich wieder im Vordergrund sieht, bleiben auch mehr Optionen für das Drumherum. Ich liebe das Fotografieren. Und ich würde gerne meine Touren viel mehr visuell darstellen und präsentieren. Ich hoffe ich kann dies in Zukunft ein wenig mehr umsetzen.

Also im Großen und Ganzen bin ich auf eine gewisse Art sogar erleichtert. Ziele sind zwar schön und gut, aber sie sollten nicht alles Andere im Leben verdrängen oder unterordnen. Dies wäre beim Versuch 100Meilen zu laufen aber bei mir der Fall gewesen.

Also mache ich einen Haken an die Zukunft als Ultraläufer mit dem Drang zu immer mehr und freue mich an dem was ich bisher erreicht habe und blicke nach vorne auf die Dinge, die ich zukünftig noch vor mir habe.
Ich denke da gibt es vieles, welches man einfach nur machen kann, ohne alles dafür in den Hintergrund zu stellen.

In diesem Sinne!
Habt Spaß beim Laufen und allem was Ihr sonst so macht!

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Der Beitrag Startverzicht für die 100Meilen bei der TTdR 2016 erscheint auf dirosports.

5Okt/15Off

Wandern kann ganz schön anstrengend sein!

Neu auf dirosports:

Wandern war für mich immer eine sportliche Betätigung im unteren Belastungsbereich. Sozusagen regeneratives Training. Wie man sich doch irren kann!

Als Christian, Stephan und ich uns auf den Weg nach Zwingenberg machten um den Nibelungensteig in 4 Tagen abzuwandern, hatte ich im Hinterkopf meine 2 mal 2-tägige Lauftour von 2012. Die war zwar anstrengend, aber doch so, dass man den Nibelungensteig in 4 Etappen einigermaßen abwandern könnte. Hatte ich so im Hinterkopf.
Irgendwie hat der Mensch die Fähigkeit Anstrengungen, nachdem sie erledigt sind, zu verdrängen. Und einen 10kg schweren Rucksack auf dem Rücken und einen „kleinen Bagpack“ im Vorderbau, damals hatte ich ein paar Kilos weniger, sollten die Sache nicht einfacher machen.

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Drei Mann auf dem Nibelungensteig

Jedenfalls machten wir uns um kurz vor 8 Uhr auf den Weg von Zwingenberg hinauf zum Melibokus. Kurzweilig mit vielen Gesprächen, noch mehr Lachen und strammen Schrittes. Das Wetter war traumhaft. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen zum Wandern. Lediglich der kalte Wind blies ab und an ein wenig unangenehm.
Die ersten 400 Höhenmeter waren schnell im Sack und wir lagen ordentlich im Zeitplan. Als reine Laufzeit hatte ich ein Tempo von ca. 16:00min/km angepeilt. Bei den steilen Anstiegen im Odenwald nicht ganz unrealistisch.

Auf dem Melibokus Der Nibelungensteig Traumwetter Wandern bei Traumwetter macht Laune Entspannung pur in der Natur!

Die 11 Kilometer bis zum Felsenmeer legten wir in 2:40h zurück und gönnten uns in der grandiosen Kulisse erst einmal ein ordentliches Frühstück bevor es zum nächsten und längsten Anstieg der heutigen Etappe ging.

Froh gelaunt im Felsenmeer imposante Kulisse Das Felsenmeer Das Felsenmeer

Hofgut Hohenstein
Hofgut Hohenstein

Aussicht auf Reichenbach am Hofgut Hohenstein
Aussicht auf Reichenbach am Hofgut Hohenstein

Hinauf zum Krehberg (575müNN) den wir nach ca. 22 Kilometern und einer Wanderzeit von knapp 6 Stunden erklommen.
Hinab nach Schlierbach mit einigen Wellen bevor wir uns den kurzen aber knackigen Anstieg nach Lindenfels hoch quälten. Dort legten wir nach 28 Kilometern und 7,5 Stunden eine Kaffeepause beim ansässigen Bäcker ein.
So langsam wurden die Beine müder und der Rucksack immer schwerer. Wandern kann ganz schön anstrengend sein.

Kurz nach Kilometer 30 der vorletzte Anstieg am Gumpener Kreuz. Meine Erkältung der vorangegangenen Tage jagte beim Anstieg meinen Puls in ungeahnte Höhen. Jetzt hieß es sein eigenes Tempo finden und nicht mehr so viel Quatschen.

Als wir durch Weschnitz kamen hatten wir den letzten nennenswerten Anstieg der heutigen Etappe vor Augen. Der serpentinenartige Anstieg zur Walpurgiskappelle bei Kilometer 35!
Danach hieß es nur noch Zähne zusammenbeißen und die letzten 6 Kilometer in die Dämmerung zu laufen und sich in Grassellenbach ordentlich zu stärken um dann müde in die Betten zu fallen.

Die Dämmerung zog auf
Die Dämmerung zog auf

Damit war unsere erste Etappe mit knapp 41 Kilometern, 1.800 Höhenmeter und gut 11 Stunden Laufzeit geschafft. Und wir gleichfalls!
Wandern kann ganz schön anstrengend sein! Meine Polar V800 diagnostizierte 8.469 verbrauchte Kalorien und 65.508 Schritte. Tagesziel erreicht!

Mission erfüllt!
Mission erfüllt!

Als am nächsten Morgen die Sonne durch die Scheiben blitzte, war das Aufstehen nicht unbedingt flockig und locker. Ein Kran hätte wesentlich geholfen die Schlafstätte zu verlassen. Aber die Aussicht auf ein ordentliches Frühstück und die Hoffnung dass die kommende Etappe ja kürzer wird, hat es dann doch ermöglicht das Schlafgemach zu verlassen.

Morgensonne in Grasellenbach Fit wie ein Turnschuh!

Punkt 8:45Uhr verließen wir relativ erholt Grassellenbach um uns zu unserer ersten Station, „den einzig echten Siegfriedbrunnen“ zu erkunden. Die Stätte eines blutrünstigen und hinterhältigen Mordes aus früheren Zeiten.

Kurz hinter Güttersbach Siegfriedbrunnen bei Grasellenbach Blutiger Tatort!

Über den Spessartskopf, Güttersbach und Hüttenthal zog es uns zum Marbach-Stausee.

Erster Blick auf den Marbachstausee Marbach Stausee

Dort gab es eine wohlverdiente Stärkungspause nach 13 Kilometern und einer Laufzeit von knapp 3,5 Stunden. Leider meldeten sich hier erstmals meine Fußsohlen zu Wort. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich an den Sohlen Blasen bildeten. Etwas was ich eigentlich nur aus Erzählungen kenne. Also ein wenig die Füße verarztet und weiter ging es in einem Schlenker Richtung Ebersberg, wo wir uns an einer Biker-Raststätte etwas zu trinken gönnten.

Lamas in Ebersberg
Lamas in Ebersberg

Die Sonne hat selbst im Oktober noch genügend Kraft einen auszutrocknen.

Himbächel Viadukt Himbächel Viadukt Himbächel Viadukt Himbächel Viadukt

Nach knapp 19 Kilometern erreichten wir das beeindruckende Himbächel-Viadukt. Laufzeit bisher 5,5 Stunden. Zwar war die Etappe nicht ganz so hügelig wie die erste, aber der Verschleiß und die brennenden Füße machten es heute nicht einfacher und so waren wir froh, dass wir nach 24 Kilometern am Ebersberger Felsenmeer das Ende der Etappe in Bullau bereits riechen konnten.

Am Ebersberger Felsenmeer Am Ebersberger Felsenmeer

Der letzte Anstieg war geschafft und nach 9 Stunden und knapp 30 Kilometern mit knapp 1.000 Höhenmetern war es ein kurzer Abend bevor wir uns erschöpft in die Kissen fallen ließen. Die zweite Etappe war Geschichte und wir Drei waren nicht mehr ganz so frisch unterwegs.
Wandern kann ganz schön anstrengend sein!

Morgendämmerung in Bullau
Morgendämmerung in Bullau

Wie ich am darauf folgenden Morgen aus dem Bett kam kann ich nicht mehr genau sagen. Geschweige denn wie ich die Treppe nach unten bewältigte. Unser Gehirn ist bestimmt so programmiert, dass schmerzhafte Erfahrungen schnell verdrängt werden.
Mein erste Erinnerung zeigt jedoch wie drei Mann mittels zwei GPS-gesteuerten Handgeräten etwas planlos durch Bullau wanderten. Und es dauerte noch 7 Kilometer und gut 1,5 Stunden bis wir wieder sattelfest auf der Originalroute wanderten. Zuvor gab es ein paar halsbrecherische Abstiege quer durch die Botanik. Ein bisserl Abwechslung vom „einfachen Wandern“ musste wohl sein.

Wieder ein traumhafter Morgen Plan- aber nicht Ziellos! Technik hilft immer! Back on Track

Ab Schöllenbach befanden wir uns wieder auf dem Original-Track. Kilometer hatten wir keine eingespart, aber wenigstens die Reize der Natur „intensiver“ kennengelernt. Schwamm drüber und weiter.

Neugier hinter Schöllenbach An der Quellkirche in Schöllenbach An der Quellkirche in Schöllenbach An der Quellkirche in Schöllenbach

Hinauf nach Hesselbach tat dann schon ein bisschen weh. Die Kilometer und vor allem die Höhenmeter forderten ihren Tribut. Ab und an zog schon mal einer das Bein ein bisschen nach und die geschmeidigen Leoparden waren ein wenig staksig geworden.
Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich immer noch die Strecke unserer letzten Abteilungswanderung auf dem Schirm. Irgendwie hatte ich es verdrängt, dass ich für die Tour mit den Kollegen lediglich die „sanfte Alternativroute“ gewählt hatte.

Am Dreiländereck
Am Dreiländereck

Die Realität holte uns spätestens beim Anstieg von Ottorfszell nach Preunschen ein. Nach 22,6 Kilometer und 6 Stunden Laufzeit dachte ich wir kommen bald an die Baumgrenze. Ein nicht enden wollender Anstieg auf direktem Weg. Spätestens ab hier musste jeder sein eigenes Tempo gehen und Gespräche wurde eingestellt. Jeder Mann kämpfte für sich alleine bevor wir uns oben wieder zur Getränkeaufnahme sammelten. Hier gingen zudem unsere Trinkvorräte zu Ende, was die qualvollen anstehenden Kilometer nicht einfacher machte.

Rast wurde immer öfter gemacht Burgruine Wildenberg Burgruine Wildenberg Burgruine Wildenberg Traumhafte Landschaften entschädigen für die Anstrengung Ganz so flüssig lief es nicht mehr

Von Preunschen fast im freien Fall runter ins Tal, vorbei an der Burgruine Wildenberg und direkt der gleiche Höhenunterschied wieder fast senkrecht hinauf nach Beuchen. Gefühl im sauerstoffarmen Bereich eines 5.000ers. So langsam war Schicht im Schacht und Wandern fand nur noch mit dem Kopf statt.

Die Helden haben fertig!
Die Helden haben fertig!

Die Landschaft zog nur noch wenige Blicke
Die Landschaft zog nur noch wenige Blicke

Zwar war der letzte Anstieg geschafft, aber wir auch. Nach 30 Kilometern und 8 Stunden am dritten Tag war ziemlich die Luft raus. Jetzt zählten die Erfahrungen aus dem schmerzlichen Bereich. Da hilft auch keine Aufmunterung mehr. Der Kopf bestimmt was noch geht.
Dazu noch einmal kurz einen Kilometer Umweg hebt da natürlich die Freude nur unwesentlich. Die letzten Kilometer zogen sich zäh wie alter Kaugummi.

Die letzten Meter Wieder bis in die Dämmerung gewandert Die letzten Kilometer nach Amorbach

Als wir nach gut 38 Kilometern und über 10 Stunden Amorbach erreichten, wurde erst einmal eine Tankstelle geplündert. Die letzten Meter zum Ziel ging nicht ohne vorher die Wasserdepots aufzufüllen um nach einem extrem harten Tag unser Nachtlager im Schlafwagenhotel in Amorbach zu beziehen.

Natur hat Vorrang Natur hat Vorrang Uboot-Feeling Zum Glück waren die meisten von uns schmal! Müder Krieger im Schlafwagenhotel

Hier wurden erst einmal die Rücksäcke in die Abteile gefeuert um anschließen noch mal in die Stadt zu humpeln um ordentlich Pasta und Pizza zu ordern. Die Speicher waren nach den drei Tagen ziemlich leer.

Der dritte Tag brachte uns neben viel körperlichem Leid, insgesamt 38,5 Kilometer mit über 1.000 Höhenmetern und 10,5 Stunden Wandern. Ein ordentliches Paket.
Wandern kann ganz schön anstrengend sein!

Frühstück im Salonwagen Geniales Frühstücksambiente zum Abschluss

Als wir am kommenden Morgen aus unseren Kabinen krochen war der Entschluss die letzte Etappe nach Freudenberg sinnvollerweise sausen zu lassen schnell getroffen. Der körperliche Zustand von uns Dreien hätte dies zu einer einzigen Quälerei werden lassen. Und wenn man keinen Spaß mehr hat, sollte man Einsicht walten lassen und zurückstecken. Entsprechend haben wir uns nach einem ordentlichen Frühstück auf den Rückweg mit dem Zug gemacht. Im Hinterkopf die Maßgabe dass die letzte Etappe irgendwann noch mal angegangen wird. Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben!

Es waren drei tolle Tage in einem Team welches absolut toll harmonierte und welches sich definitiv jedes Jahr zusammenraffen muss um ein paar Tage dem Alltag zu entgehen. Drei Tage an denen wir von den 30 Stunden Wandern bestimmt 28 Stunden gelacht haben. Die zwei restlichen Stunden war Leiden angesagt. Aber ich denke dies hat dem Ganzen nicht geschadet.
Als Fazit bleibt festzuhalten das drei Tage eigentlich genug sind. Mit knapp 110 Kilometern ist es vielleicht 10% zu lang gewesen. Aber ein bisschen Grenzerfahrung brauchen wir vielleicht. Zumal wenn man wie ich im laufenden Jahr eher kleine Brötchen gebacken hat.

Für mich war es definitiv mein Highlight für 2015. Auch auf Grund der Tatsache, dass mein operiertes Knie in keinem Moment Schwierigkeiten machte. Es war als hätte ich nie Meniskusprobleme gehabt. Eine Tatsache die für meinen Kopf unheimlich wichtig war. Nun kann ich langsam wieder ins Laufen einsteigen.

Denn Wandern kann ganz schön anstrengend sein!

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19Jul/15Off

Video vom Bloggercamp 2015

Neu auf dirosports:

Nun ist es schon wieder eine Woche her, dass sich 13 laufverrückte Blogger im Harz getroffen haben. Und bevor ich am kommenden Mittwoch unter´s Messer komme, möchte ich den kurzen Videobeitrag noch online stellen.
Es hat wieder mal ganz viel Spaß gemacht und ich hoffe darauf, dass 2016 eine Fortsetzung des Bloggercamp´s folgt:

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13Jul/15Off

Laufbloggercamp 2015 – Technik, Ernährung und einzelne Socken

Neu auf dirosports:

Nach Monaten der Unzufriedenheit und Unsportlichkeit habe ich mich dieses Jahr besonders auf das Laufbloggercamp 2015 gefreut. Der Harz ruft und die Laufblogger strömen aus dem ganzen Land heran um ein paar gesellige und sportliche Tage im Harz zu verbringen.
Es waren ursprünglich ein paar mehr Zusagen als im letzten Jahr, aber am Schluss trafen sich neben dem „harten Kern“ und ein paar „Frischlingen“ genau 13 laufverrückte Blogger am Fuße des Brocken in Hohegeiss.

LaufbloggerCamp 2015
Es war die Hitze….


Anreise am Freitag den 16.07.2015. Geplant war in Ruhe gegen 10:30Uhr in Darmstadt zu starten und sich dann in Frankfurt mit Hannes im ICE nach Göttingen zu treffen.
Aber ich hatte die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Gleich für den ersten Anschluss in Frankfurt hat´s nicht mehr gereicht. Entsprechend war die Reservierung weg und ich musste eine Stunde später im ICE nach Göttingen mit einer Unterkunft vorm Klo zufrieden sein.
Irgendwie hatte ich wohl eine negative Aura zu diesem Zeitpunkt. Kein Schaffner wollte meine Fahrkarte sehen.

LaufbloggerCamp 2015
Zugfahrt

Ab Göttingen klappte dann alles perfekt und ich erreichte 1 Stunde später als erwartet den Bahnhof in Herzberg. Hannes hatte bereits das Vergnügen sich eine Stunde lang die Sehenswürdigkeiten des Herzberger Bahnhofes und der Umgebung anzusehen.
14:30Uhr war letztendlich kein Beinbruch, da Eddy und Daniel sich erst gegen 16:00Uhr angekündigt hatten. Schließlich hat man sich lange nicht gesehen.
Die nächsten Stunden bis 18:30Uhr lasse ich hier jetzt einmal unkommentiert. Unser Abholkommando hatte auf jeden Fall aufgrund von „internen Kommunikationsdifferenzen mittels prioritätendifferenzierter satellitenunterstützer Navigationsproblemen“ einen leichten Verspätungsansatz, welcher uns leider erst gegen 19:00Uhr im Haus Gifhorn in Hohegeiss ankommen lies. Entsprechend hatte Hannes und ich ausreichen Gelegenheit den Bahnhof zu erkunden und auch noch ein Eis in der Herzberger Innenstadt zu vernichten.
Das Laufbloggercamp 2015 konnte beginnen!

Große Begrüßung der alten Bekannten und der neuen Teilnehmer.  Auf Grund der übersichtlichen Teilnehmerzahl war in den Stuben ausreichend Platz, so dass sich alle relativ schnell ihr Quartier bezogen hatten und vor dem Abendessen freudig noch eine kleine Runde laufen gehen konnten.
Man vergisst relativ schnell das es im Harz ein wenig anders zur Sache geht als bei den meisten zu Hause. Und so wurden auf unserer kleinen Runde von 5,5km gleich mal knappe 200 Höhenmeter verbraten. Das gemeinsame Abendessen hatten wir uns somit redlich verdient.

LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015

Danach wurde bis spät in die Nacht ernsthaft philosophiert und über lebenserhaltende Taktiken in der Wildnis gesprochen. Die Notwendigkeit einer ausgewogenen Ernährung in Bezug auf den kommenden Tag praktiziert und das Rätsel der „einsockigen Läufer“ geklärt. Laufblogger sind für alle Fälle gewappnet und ein Vorbild in jeglicher Hinsicht!

Am zweiten Tag gesellten sich beim Frühstück noch Olli und MieLe zu der illustren Gruppe. Mit 12 Leuten war das Laufbloggercamp 2015 nun komplett.
Für den zweiten Tag hatten sich drei „Laufgruppen“ gebildet, welche sich auf Grund der präzisen Vorplanung  auf die „15km Seniorenrunde“, 30km Trailrunde“ und „60km Verrücktenrunde auf den Brocken“ machten.

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Da ich meinen aktuellen Fitness- und Kniezustand kenne und akzeptiere, entschied ich mich für die „kleine Seniorenrunde“. Schließlich kommen zu den Kilometern auch noch reichlich Höhenmeter. Bauch + viele Höhenmeter = Quälerei
Also machten sich Hannes, Marek und Henrik auf den Weg zum Brocken. Andreas, Oli, Daniel und Heimo wagten sich auf die 30er Trailrunde und MieLe, Nadin, Judith, Phillip, Eddy und ich begnügten sich mit der 15km Seniorenrunde.

Unsere kleine Runde expandierte durch diverse Wünsche der einzelnen Teilnehmer letztendlich zu einem Halbmarathon mit 600 Höhenmetern der mir und meinem lädierten Knie die aktuellen Grenzen sehr deutlich aufzeigte. Mann war ich fertig.
Aber es war eine Runde mit sehr viel Spaß, viel Sonne, tollen Aussichten und Eindrücken und vor allem gefräßigen Insekten. Natur pur halt!

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Nach 3,5 Stunden waren wir mit einem zufriedenen Gefühl wieder in Hohegeiss und genossen den traumhaften Nachmittag im Harz.
Die 30er Trailrunde kam nach gut 6 Stunden zurück und bedankte sich über die hervorragende Streckenplanung.

Der Rest der Truppe kam erst gegen Abend an. Die Drei waren über 60 Kilometer unterwegs und der Eine oder Andere in einem etwas derangiertem Zustand. Aber vor allen ziehe ich ganz, ganz ehrfürchtig meinen Hut. Ihr seid einfach Klasse! Respekt!
Am meisten hatte ich mich darüber gefreut, dass alle mit beiden Socken wieder nach Hause zurückgekehrt sind!

LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 LaufbloggerCamp 2015 BloggerCamp2014_Samstag-20 LaufbloggerCamp 2015

Den Rest des Abends verbrachten wir damit die Kohlehydratspeicher aufzufüllen. Teilweise auch zu überfüllen!
Jedenfalls war das Sitzen auf den niedrigen Bänken beim abschließenden Lagerfeuer nicht gerade „bauchfreundlich“. Nach und nach wurden die Helden und Heldinnen des Tages müde. Und so klang der zweite Tag des Laufbloggercamps 2015 genauso still aus wie das Lagerfeuer in sich zusammenfiel.
Es war ein erlebnisreicher und anstrengender Tag.

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Beim Frühstück am Sonntagmorgen wurden die Planungen für das, hoffentlich stattfindende, Bloggercamp 2016 angedacht. Danach wurden die Unterkünfte wieder in den Urzustand gebracht und die Laufblogger verabschiedeten sich wieder in alle Richtungen.

Das Laufbloggercamp 2015 ist wieder Geschichte. Die letzten Spuren von unserem Wochenende wird der Wind auf dem Brocken verwehen. Vielleicht erfreut sich ein Wanderer über die 20Euro Prämie die irgendwo auf dem Brocken als „Betthupferl“ abgelegt wurden.

Den Teilnehmer bleiben die Erinnerungen an ein tolles Wochenende unter Freunden. Eine Menge Spaß und Geselligkeit. Möge jeder Einzelne lange daran zurückdenken.
Für Marek nochmal ein ganz, ganz besonderer Dank für die tolle Organisation. Wie schon beim letzten Mal unschlagbar!
Danke nochmal dafür!

Und denkt an die Geheimnisse, welche für immer auf dem Brocken bleiben!

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25Mai/15Off

Statusbericht – naja…

Neu auf dirosports:

Seit meiner Anmeldung zum 100 Meilen Lauf bei der TTdR 2016 war´s hier ein bisserl ruhig im Blog. Aber es ist halt nicht immer die Zeit und Muse für einen Beitrag.
Und interessante Teilnahmen bei irgendwelchen Veranstaltungen stehen auf Grund meiner Knieproblematik ja auch nicht auf dem Programm. Und meine Trainingseinheiten zu bloggen ist ja auch nicht besonders prickelnd für meine Leser.

Zur Zeit versuche ich langsam die Umfange zu steigern und dabei immer auf die Reaktionen meines Knies zu achten. Gar nicht so einfach, da man unbewusst unter der Kenntnis des gerissenen Meniskus einfach den Schaden am Knie immer vor Augen hat.

Es wurde langsam aber sicher warm
Es wurde langsam aber sicher warm

Aber das Laufen selbst ist seit jetzt drei Woche absolut schmerzfrei!
Und so bin ich im Augenblick bei ca. 24 Kilometern am Stück angekommen. So weit reicht im Augenblick die Kraft und die Beinmuskulatur um sauber und korrekt zu laufen.
Und wenn ich das hinkriege, ist zwar danach ein leichtes Ziehen im Bereich des Innenbandes am Knie zu spüren, aber keine Schmerzen.

Letzte Woche ging es sogar Mittwochs Morgens ziemlich flott 13 Kilometer zur Arbeit und am WE lockere 32 (24 + 8) Kilometer durch die Gemeinden. Alles ohne Probleme mit dem Knie.

Und so habe ich weiterhin die Hoffnung, dass ich bis zum Arzttermin am 06. Juli eine absolute Gewissheit habe ob es ohne OP funktioniert oder nicht. Sollte ich bis dahin keine Sicherheit haben, müsste wir die Thematik OP dann wohl doch in´s Auge fassen. Schließlich sind es bis zur TTdR 2016 dann nur noch 10 Monate. Und ein bisschen Reha muss vor den vielen geplanten Trainingskilometern dann wohl noch sein.

.... und kein Schatten!
…. und kein Schatten!

Ich bin immer noch zuversichtlich dass alles so klappt wie geplant, aber ein bisschen „Daumendrücken“ kann ja nicht schaden.

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