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19Apr/15Off

Kniebeschwerden diagnostiziert – Und nun?

Neu auf dirosports:

Diagnose
Irgendwie bin ich zwar nun mit einer Diagnose hinsichtlich meiner Kniebeschwerden gesegnet, aber so richtig weitergebracht hat mich die ganze Sache nicht wirklich.
Fakt ist, wie man an den Bilder recht gut erkennen kann, dass der Meniskus einen Einriss hat. Wo und wann dieser Einriss letztendlich seine Ursache hatte ist nicht zu sagen. Es könnte sogar eine „Altverletzung“ sein, welche nun durch, ich hasse dieses Wort, „altersbedingten Verschleiß“ nun seine schmerzverursachende Wirkung entfaltet. Aber es ist auch eigentlich egal. Der Riss ist da und ich muss damit klar kommen.

Vertikaler Einriss im Innenmeniskushinterhorn
Vertikaler Einriss im Innenmeniskushinterhorn

Zu dem Riss im Meniskus gesellt sich nun eine Verletzung des Innenbandes. Diese verursacht die Schmerzen nach den Läufen und ist auch deutlich als Irritation in den Bildern erkennbar.


seitliches MRT durch mein Knie

MRT-Schnitt durch mein Knie

MRT von vorne durch mein Knie

Therapieempfehlung
Nach einem ausführlichen Gespräch wurde beschlossen das Knie erst einmal „lauftechnisch“ zu schonen und weiterhin die Muskulatur durch Radfahren zu stärken. Wenn die Schmerzen verschwinden kann ich auch langsam wieder mit dem Laufen beginnen. Reinhören und austesten.
Es könnte sogar sein, dass sich die ganze Sache wieder von alleine regelt.
Dafür nehmen wir uns jetzt erst einmal drei Monate. Danach werden wir entscheiden ob vielleicht doch noch eine „Reparaturarbeit“ am Meniskus erfolgen muss oder ob die ganze Angelegenheit wieder voll gebrauchsfähig ist.
Sollten innerhalb der drei Monate die Knieschmerzen akut werden müssen wir gegebenenfalls schon vorher einschreiten.

Fazit
Das ich glücklich bin könnte man nicht unbedingt behaupten. Aber ich bin auch nicht unbedingt total niedergeschlagen. Letztendlich habe ich eigentlich nur dafür eine ärztliche Empfehlung bekommen für das was ich die ganze Zeit sowieso schon so vollzogen habe. OK, ein bisschen mehr „weniger Laufen“ sollte die nächsten Wochen schon beherzt werden. Aber da bin ich ja schon seit letzter Woche beim ausschließlichen Radfahren!
Befriedigt mich jetzt nicht Vollendens, aber immerhin noch besser als gar keinen Sport. Da gibt´s auf jeden Fall wesentlich schlimmere Diagnosen.

Also werde ich in Hamburg nur als Blogger unterwegs sein und das Wochenende mit den runbirds und Mizuno ohne Laufen genießen. Ich denke mal das kriege ich hin.

Quelle Pixabay
Hamburg

Im Mai werden wir die Biketouren kilometermäßig noch erhöhen und schauen wie sich das Knie anfühlt. Wenn ich der Meinung bin es ist einen Versuch wert, dann werde ich auch mal eine kleine Runde laufen. Ich muss es einfach ausprobieren und immer wieder die Geduld aufbringen auch zu warten wenn´s noch nicht schmerzfrei gelingt.
Ich habe zukünftig noch einige Dinge auf dem Programm die ich „laufend“ absolvieren möchte. Dies geht aber nur wenn man gesund und fit ist. Mit Knieschmerzen funktioniert dies auf keinen Fall.
Also muss ich jetzt die Kraft aufbringen zurück zustecken. Es wird sauschwer! Das Laufen fehlt mir jetzt schon nach einer Woche gewaltig. Auch wenn es Spaß macht die Wälder mit dem Bike zu erkunden und die Erkundungsradien wesentlich umfangreicher sind, das Laufen kann es nicht ersetzen.
Dafür liebe ich das Laufen viel zu sehr!

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12Mrz/15Off

Sportverletzung und Kassenpatient – Nicht so einfach

Neu auf dirosports:

Nun musste ich die Regularien unseres Gesundheitssystems einmal selbst mit vollster Wucht zu spüren bekommen. Wehe dem der sich als Kassenpatient dazu überwindet einen Facharzt aufzusuchen. Noch schlimmer wird´s wenn dieser dann weiter zu „Spezialkollegen“ überweist.
Aber der Reihe nach.

Nachdem ich im Herbst letzten Jahres ein paar „Anlaufbeschwerden“ im linken Fuß hatte, habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht. Schließlich wird man nicht jünger und die Erfahrung hat gezeigt, dass durch ein bisschen mehr Dehnen und Gymnastik, sowie Reduktion der Umfange und vor allem der Intensitäten, nach und nach alles wieder ins Lot kommt.

Meistens waren die Beschwerden schon nach den paar Metern vom Schlafzimmer zum Bad verschwunden. Sozusagen ein bisschen Sand im Getriebe das erst einmal wieder in Gang kommen muss. Zusätzlich gewöhnt man sich im Alter an den Schmerz, wenn er nicht gerade über eine bestimmte Grenze hinausgeht. Das Alter halt!

Nach unserer zweitägigen Wanderung im September verlagerte sich aber dieser Schmerz von der Plantarsehne weiter nach oben in die Achillessehne. Ab diesem Zeitpunkt war´s nicht mehr ganz so leicht mit dem Schmerz umzugehen. In erster Linie stand Schonung auf dem Programm und eine nochmalige Reduktion der Umfänge.
Den Frankfurt Marathon habe ich dementsprechend schweren Herzens gecancelt.

Die Ruhe tat dem Fuß und der Sehne gut, und so lief es im Laufe des Dezember wieder einigermaßen akzeptabel. Sehr zur Freude meiner Waage, die im Laufe der „Reduktion“ einiges zu ertragen hatte. Bei mir ging die Belastung runter, bei ihr gleichmäßig nach oben!

Und so freute ich mich natürlich riesig, als ich im Dezember wenigstens ein bisschen wieder Laufen konnte um der Pfunde Herr zu werden.
Leider hielt die Freude nur bis zwischen den Jahren. Der Schmerz kam wieder.
Nun saß er aber nicht mehr im Bereich des Fußes. Er hatte ungeahnte Höhen erklommen und war nun am „Scharnier“ angekommen. Das erste Mal seit ich laufe, hatte ich Knieschmerzen!

Und zwar so schlimme, dass ich bei unserem Kurzurlaub in Köln noch nicht einmal ordentlich gehen konnte. Shoppingausflüge in die Stadt wurden zur Tortur.
Also wurde sportliche eine „Totalsperre“ in Bezug auf das Laufen auferlegt. Ich entdeckte das Faszientraining, die Krafteinheiten und besorgte mir sogar einen Gymnastikball. Dazu eine erhebliche Einschränkung im Bereich der Ernährung.

Gewicht machen! Kraft aufbauen! Gelenkiger werden!

Mit diesen drei Säulen habe ich fast vier Wochen keinen Laufschuh angezogen. (OK, Ich gebe zu es waren eher drei Wochen – gefühlt aber 10 Wochen)time-481445_1280

Als dann Ende Januar mein neuer Polar V800 eintraf war natürlich Ende der Schonzeit. Und ich muss eingestehen, dass die meisten absolvierten Kilometer schmerzfrei waren. Lediglich ein gewisser „Anlaufschmerz“ und Beschwerden wenn die Kraft in der Muskulatur nachgelassen hat, waren beim Laufen nicht besonders hinderlich.
Etwas anders sieht es aus wenn ich mit dem Laufen fertig bin. Ruhe ist gar nicht gut. Sitzen und Beugen des linken Knies bedeuten ziemlich viel Schmerz. Der Tag nach dem Lauf war meistens ziemlich unangenehm und ist es bei langen Einheiten eigentlich noch immer. Umschläge und Salben gehören zur Standardprozedur nach den langen Einheiten.

Also habe ich mich wohl oder übel dazu entschlossen einen Orthopäden aufzusuchen. Dazu noch Sportmediziner damit dieser auch die schwere psychische Belastung meiner aktuellen Probleme nachvollziehen kann. ;-)
Beim ersten Versuch Ende des letzten Jahres bei einem reinem Orthopäden, kam die Diagnose „nichts auffälliges“ und die Frage an mich „Was machen wir denn da jetzt?“.
Rate mal mit Rosenthal, oder wie?

Und so ging ich heute eigentlich ziemlich zuversichtlich zum Termin. Innerhalb von 10 Tagen einen Termin zu kriegen war OK. Und morgens gleich um 8:00Uhr weckte die Hoffnung dass es nicht lange dauern würde um die Diagnose „alles OK!“ zu erhalten und wieder abzuziehen.

7:45Uhr stand Kassenpatient Diro in der Praxis und füllte sämtliche Verzichtserklärungen hinsichtlich „eventuell, vielleicht, gegebenenfalls auftretender Beschwerden aus den eventuell, vielleicht, gegebenenfalls vorgenommenen Behandlungen” aus. Nur jetzt keinen Fehler mehr machen wenn man schon mal so weit gekommen ist.
Kurz nach 9:00Uhr durfte ich in die heiligen Gemächer. Die angetroffene Ausstattung in schwarz lackierten, edlen Möbeln zwischen stilsicher beleuchteten Kunstgegenständen, kann man echt nicht anders beschreiben. Ganz so schlecht wie in den zuletzt gelesenen Beiträgen zum Thema Verarmung der Ärzte war es hier wohl nicht.medic-563425_1280

20 Minuten bekam ich eine ordentliche Untersuchung meines Knies. Soweit ich dies auf Basis meines eingeschränkten orthopädischen und lateinischen Wissens beurteilen kann. Doc hat sich Zeit genommen und hat auch meine Worte gehört und zur Kenntnis genommen. Ich fand die Untersuchung gut und kompetent. Erste Diagnoseansätze liefen in Richtung Meniskus, ohne dass dies als schwerwiegend oder massiv geklungen hätte. Man sollte es einfach sicherheitshalber überprüfen!
Vorher sollte aber nochmal eine Röntgenaufnahme vom Knie gemacht werden um vielleicht Veränderungen in diesem Bereich zu erkennen.

Also noch mal in den Wartebereich und auf den Termin in der Röntgenabteilung zu warten. Wer Ultras läuft, weiß was es heißt Geduld zu üben!
Und die neue RunnersWorld lag vorsichtshalber in meiner Tasche.
Das Röntgen ging schnell vorüber und ich wurde gebeten noch ein bisschen auf das Bewertungsgespräch zu warten. Zeitung war ja auch noch nicht ganz durch.

Nach gut zwei Stunden hatte ich letztendlich die Gewissheit, dass keine „erkennbaren Auffälligkeiten“ am Knie vorhanden sind. Letztendlich aber nur ein MRT genaueres darüber aussagen KÖNNTE.
Auf die Frage ob ich Laufen darf bekam ich die Antwort ich solle es nicht übertreiben! Damit kann ich im Prinzip leben, wenn ich persönlich definieren kann was „übertreiben“ bedeutet. Tendenziell sollte ich aber eher Radfahren als Laufen!

Meine Frage zur Teilnahme am bald stattfindenden Hamburg Marathon wurde mit dem Verweis auf das MRT erst einmal abgeblockt. Ich solle einen MRT Termin vereinbaren und sofort einen Termin zur Rücksprache im Haus.

Nach gut zweieinhalb Stunden war ich eigentlich noch guter Dinge das ich demnächst einen diagnostizierten Befund meiner Probleme habe und dann entsprechend trainieren kann. Eigentlich eine sehr positive Grundeinstellung meinerseits.

Leider hielt dies nur bis zu dem Zeitpunkt an, als ich versuchte einen Termin zum MRT zu erhalten. Nachdem die Abfrage „Kasse oder Privat“ in Richtung Kassenpatient beantwortet wurde, wurde mir als bestmöglicher Termin der 22. Mai 2015 um 6:00Uhr Morgens genannte!

Dies war der Augenblick in meinem Leben in dem das Vertrauen in unser Gesundheitssystem einen schweren Einbruch erlitt. Ich hatte nach dieser Antwort erst einmal Mühe im Kopf das Datum einzusortieren.
Ende Mai MRT! Hamburg Marathon Ende April??????
Und die Rücksprache beim Orthopäden solle ja auch noch stattfinden.
Irgendwo klemmt da wohl was.
Vielleicht war ja auch nur bei den ersten Radiologen so viel los. Also noch ein paar Anrufe bei weiteren „Anbietern“ dieser Leistung im Gesundheitswesen erledigt.
Bestes Angebot am Ende das Tages, ANFANG MAI!

Ich habe mich gar nicht getraut zu Fragen 2015 oder 2016???

Ich habe jetzt Schmerzen, nicht im Mai! Gut, es ist auszuhalten und ich habe dadurch keine großen Einschränkungen in meinem Tagesablauf. Aber meinen geliebten Sport kann ich so nicht ungetrübt ausüben. Und wer am Laufen so hängt wie ich, weiß dass dies eine erhebliche Einschränkung meiner Lebensqualität bedeutet.
Ich werde zwar weiter versuchen einen Termin zu bekommen, aber innerlich habe ich mich eigentlich entschieden die Sache weiter so anzugehen wie die letzten Wochen. Training dosieren und weitermachen.
Krafttraining, Dehnen und Faszientraining weiter als Funktionaltraining zu forcieren und die Hoffnung pflegen dass es weiterhin so gut ausgeht wie die letzten Jahre vorher auch.

Seit ich mit dem Laufen angefangen habe sind meine gesundheitlichen Beschwerden definitiv wesentlich geringer als bei vielen Gleichaltrigen. Ich habe definitiv meine Gesundheit verbessert und bezeichne mich als einigermaßen fitten Fünfziger.
Leider habe ich den Entschluss gefasst mir helfen zu lassen und gedacht ich nehme dafür unser Gesundheitssystem in Anspruch. Ich nutze es nun wirklich nicht oft.
Leider habe ich nicht den Status eines Privatpatienten sondern bin ein einfacher Kassenpatient. Und damit ist es wohl nicht möglich eine terminlich adäquate Untersuchung zu erhalten, welche zu dem Zeitpunkt stattfindet in dem die Probleme auftauchen und nicht dann wenn alles vorbei ist.

Ich habe jetzt meine Krankenkasse beauftragt einen Termin für mich zu finden.
Und gehe jetzt Frustlaufen…..

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Drückt mir die Daumen!

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14Jan/15Off

Bewältigung von Lebensaufgaben durch Orientierung am Sport

Neu auf dirosports:

Laufen zur Unterstützung der großen Lebensaufgaben ……

hat sich als sich die letzten Jahre stets bewährt. Wenn das Wetter noch nicht mal winterlich sondern nur noch ekelhaft ist und man den ganzen Tag das Licht brennen lassen muss, dann hilft eine Runde durch die frische Luft immer seine Gedanken zu sortieren. Mir persönlich fehlt dies im Augenblick ganz besonders. Die Verletzung ist noch nicht 100%ig auskuriert und ich muss mich schwer zügeln um nicht meine Laufschuhe anzuziehen um eine Runde zu drehen. Ich weiß dass dies definitiv das Leiden letztendlich nur noch verlängern würde. Also übe ich mir immer wieder in Geduld und hoffe dass die Leidenszeit endlich ein Ende nimmt.
Wenn man als i-Tüpfelchen dann noch Rückschläge im privaten Bereich einstecken muss und sich das ganze Leben neu orientieren muss, ist es eine harte Prüfung nicht einfach den Kopf in den Sand zu stecken und die Segel zu streichen.

Abtauchen gilt nicht
Abtauchen gilt nicht

Sich in Selbstmitleid baden und Gott und die Welt für seine schwierige Position verantwortlich zu machen. Wäre eine einfache Variante die gerne gewählt wird und meistens auch noch von seinen Mitmenschen getragen würde. Und meine Erfahrung hat gezeigt dass die großen Lebensaufgaben stets dann auftauchen wenn man nicht damit rechnet. Und es kommen in einem Leben verdammt viele auf einen zu.

Aber ich habe durch das Laufen gelernt zu kämpfen. Nicht mit dem Vergangenen und dem Jetzt hadern. Nach vorne schauen und mit dem Wissen gesegnet zu sein dass es weiter geht egal wie weh es manchmal tut. Hinter der nächsten Steigung geht´s wieder den Berg herunter und irgendwann taucht auch wieder das Ziel auf. Und dieses Ziel muss man sich nicht nur sportlich sondern auch privat setzen. Eine Lebensaufgabe als sportliches Ziel zu sehen hilft es zu bewältigen.

Ziele die vielleicht manchmal ganz, ganz weit weg zu scheinen sein. Aber wenn man die Erfahrung gemacht hat, dass man wesentlich mehr leisten kann als man denkt, dann sollten den sportlichen Erfolgen die privaten Aufgaben auf keinen Fall nachstehen. Es heißt ein Ziel zu definieren, daran zu glauben und es abzuarbeiten. Egal wie lange es dauert. Kämpfen, Dran bleiben und immer wieder Aufstehen und Kämpfen!

Endlich am Ziel
Endlich am Ziel

Wo dieses schweren Aufgaben letztendlich zu bewältigen sind ist zweitrangig. Es werden sich die Prioritäten im Leben stets verschieben. Wenn die privaten Aufgaben nun mal die oberste Priorität haben, dann ist nun mal so. Dann wird das Laufen als Unterstützung und Quelle der Kraft genutzt. Raus gehen und sich die Seele aus dem Leib laufen hilft manchmal ungemein. Es bläst den Kopf frei und hilft die schwierigen Dinge wieder neu anzugehen. Aber auch dafür muss man Gesund sein und entsprechende Geduld aufbringen.

Sehen wir das Leben doch einfach als einen ewigen Etappenlauf. Ein Lauf der sich aus vielen kleinen Zielen zu einem großen gesamten Lebensziel zusammensetzt. Es wird schlechte Etappen geben. Es wird sogar Etappen geben die man ausfallen lassen muss. Aber letztendlich wird man den gesamten Weg gehen müssen. Ob man will oder nicht. Es gibt keine Abkürzungen.

Manchmal muss man einfach durch!
Manchmal muss man einfach durch!

Also nehmen wir die nächste Etappe in Angriff. Egal wie schwierig sie scheint. Das Terrain ist unbekannt, aber Tag für Tag lernen wir die aktuellen Lebensaufgaben neu zu bewältigen. Neue Erfahrungen helfen wieder weiter zu kommen und das nächste kleine Etappenziel zu erreichen. Und wenn wieder ein Ziel erreicht, sei es noch so klein, dann sollte man dies auch gebührend feiern.

Und so werden wir auch zukünftig alle Lebensaufgaben sportlich angehen und hoffentlich auch positiv finishen.

Gehen wir´s an!

Positiv die Sache angehen!
Positiv die Sache angehen!

 

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23Nov/14Off

Herbst – Die schönste Zeit zum Laufen

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Der Herbst nicht als Beginn der dunklen Jahreszeit, sondern als Explosion der Farben und Sinne.

Raus in die Natur
Raus in die Natur

Ich kann im Augenblick zwar nicht so laufen wie ich das gerne möchte, aber nicht desto trotz kann ich ja so viel Leute wie möglich mit meinem “Laufvirus” infizieren. Und wenn ich das im Herbst nicht schaffe wann denn sonst?

Farbspiele
Farbspiele

Also habe ich ein kleines HerbstLaufVideo zusammengestellt, dass hoffentlich so viele wie möglich raus in die Natur schafft. Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein, aber die Natur jetzt zu ergötzen, heißt das Leben in vollen Zügen zu genießen!

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21Nov/14Off

Ein Negativlauf ist leider kein Sport

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Es gibt Momente im (Läufer)Leben da hat man das Gefühl man steht auf der Stelle. Sozusagen ein Negativlauf. Alles was man sich vornimmt und plant geht irgendwie in die Hose. Die Gesundheit spielt nicht mit und der Rest fügt sich dann zwangsweise nahtlos ein. Alles läuft sozusagen negativ.

Lüftsprünge sind nicht angesagt
Lüftsprünge sind nicht angesagt

Nachdem ich das erste Mal seit fünf Jahren den Saisonabschluss Frankfurt Marathon absagen musste, hat sich mein Dasein in eine Art Winterschlaf verabschiedet.
Die alten Knochen zwicken immer noch und mein linker Fuß will sich nicht so Recht zum Besseren kehren. Tendenziell tippe ich mal auf Arthrose was die Schmerzen in den Fußgelenken anbetrifft.
Während der Bewegung ist alles schmerzfrei, aber nach Ruhephasen wie durch die Schlafenszeit in der Nacht, sind die ersten 5 Minuten jeden Morgen eine Qual.
So richtig Spaß macht das nicht wirklich.
Sollte sich der Arthrose-Verdacht bestätigen sieht’s mit der Lauferei zukünftig nicht unbedingt rosig aus. Aber so richtig konnte mir bisher noch kein Arzt die Sache erklären.

Herbstzeit
Herbstzeit

Und wenn das mit dem Laufen nicht so klappt wie man es gewohnt ist und auch liebt, kommen natürlich noch die jahreszeitbedingten Erkältungskrankheiten dazu. Zwar mache ich den einen oder anderen langen Spaziergang durch die heimischen Wälder und schaffe ab und an einen kurzen 10er im Lauftempo, aber so richtig regelmäßig ist das alles nicht.

Da muss man durch
Da muss man durch

Entsprechend ist der Frustfaktor ziemlich hoch und die „freigewordene Zeit“ wird nicht unbedingt für sinnvolle Freizeitbeschäftigungen verwendet. Abhängen und der Winterdepression frönen! Toll!

Ausblick
Ausblick

Da ich auch keinerlei Interesse habe für 2015 irgendwelche läuferischen Saisonplanungen anzugehen, nimmt zwangsweise neben der Trägheit auch noch der Bauchumfang zu. Im Augenblick ist das Gewicht das einzige was sich nach oben entwickelt. Leider verhält sich das Allgemeinbefinden nicht unbedingt proportional dazu.

Gipfelstürmer in Warteposition
Gipfelstürmer in Warteposition

Also was macht man dagegen?
Ein gutes Buch lesen, einen Film schauen oder Musik hören. Bestimmt keine schlechten Ideen aber kein Ersatz für den Bewegungsmangel.
Vielleicht sollte ich mich während der Wintermonate konsequent mal mit Kräftigung und Gymnastik fit halten und die Ruhe bewahren. Schließlich hat mich ein gewisses Maß an Gelassenheit bisher immer wieder nach vorne gebracht. Warum auch nicht bei diesen „Negativlauf“.

Also heißt es mal wieder alle positive Energie zu sammeln und zuversichtlich nach vorne zu blicken. Immer wieder die Laufschuhe schnüren und kleine Runden drehen.
Dranbleiben und nicht nachlassen. Positiv Denken und nie die Hoffnung verlieren das es aufwärts geht. Ich bin mir sicher dass nach einem Tief wieder ein Hoch erscheint und die besseren Tage schon an der nächsten Ecke stehen könnten. Ich muss es lediglich bis dahin schaffen.
Und wenn nicht dann geht´s halt zur nächsten Ecke!

Vorwärts
Vorwärts

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

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11Okt/14Off

FRA Marathon 2014 – made my day

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Die letzten Wochen waren im Hinblick auf meine 6. Teilnahme beim FRA Marathon 2014 ja anfänglich nicht so erbauend. Auf Grund meiner Achillessehnenproblematik war eine ordentliche Vorbereitung eigentlich gar nicht vorhanden. Als ich mich vor zwei Wochen dann gedanklich von einer unbedingten Teilnahme am FRA Marathon 2014 verabschiedet hatte, war die Sache dann relativ entspannt. Wenn´s klappt laufe ich, wenn nicht gibt´s ein Foto- und Videotermin in Frankfurt. Den ganz ohne FRA Marathon kann ich mein sonst so ereignisreiches Jahr nicht abschließen.

Und so bestanden die letzten Wochen weniger aus ernsthaftem Training, als aus Schonung des Fußes, Biken und lockeren, kurzen Läufen.
Da sich hierdurch meine Beschwerden so langsam auflösten, sah es im Laufe der Woche so aus, dass ich wohl doch meinen Jahresabschluss “laufend” absolvieren könnte. Und so entschloss ich mich, heute einen ultimativen Test des Fußes zu absolvieren.
Entweder er hält und bleibt schmerzfrei, oder ich habe Gewissheit das ich mit Fotoequipment zum FRA Marathon 2014 anreise.

FRA Marathon 2014 in Sichtweite Treffen mit André Hammermann Messeturm Dafür ist es wert 42km zu Laufen Endlich wieder bei meinen Liebsten! Stolz wie Bolle! Jetzt noch mal alles geben! Danke Eva! Jetzt geht´s an´s Eingemachte! Gezeichnet von 36 Kilometern Vor dem Start

Da ich die letzten kurzen Läufe prima Ergebnisse mit dem Mizuno Wave Rider 17 erzielt hatte, war dieser heute die erste Wahl. Wenn der Fuß sich damit gut fühlt soll er ihn auch bekommen.
Los ging es kurz nach 8 Uhr. regen, Nebel und Temperaturen über 20°C!
Bis auf die Temperaturen eigentlich mein Lieblingswetter. Und so machte ich mich auf meine 20km Strecke um bei einem 6:30er Schnitt herauszufinden ob alles wieder im Lot ist!

Und das ist es. Der Fuß hat während den ganzen gut 20 Kilometern keinerlei Probleme bereitet. Keine Schmerzen, keine Schwellungen, keine Rötungen! Passt!

Jedenfalls der Fuß ist bereit für den FRA Marathon 2014. Meine persönliche Form leider nicht. Die letzten Wochen der Ruhe und Schonung für den Fuß, hat mein schwächliches Ego wieder mal genutzt um den Frust mit leidenschaftlicher Nahrungsaufnahme zu kompensieren.
Und ich muss eingestehen, dies klappt immer wieder in einer Perfektion, wie ich sie mir in allen anderen Bereichen zu tiefst wünschen würde.

Also werde ich, so wie es nach dem heutigen Lauf aussieht auch 2014 wieder meinen FRA Marathon in Angriff nehmen. Und auch dieses Jahr werde ich wieder 5 Kilogramm zu viel auf den Rippen haben. 5 Kilos die ich auf der Mainzer Landstraße wieder verfluchen werde.
Aber ich muss eingestehen, dass mich dies in keinster Weise ärgert. Auch gewichtsmäßig habe ich gelernt mit den Tatsachen umzugehen und gewisse Dinge zu akzeptieren. Ich akzeptiere meine “Love-handles” und kann gut damit leben.
Da steckt nämlich genauso viel Leidenschaft und Genuss drinnen wie in meinem Laufen!

So wird es in Frankfurt wohl wieder ein entspannter und relaxter Lauf um die 5 Stunden. 5 Stunden durch eine Stadt die mir das Tor zur Leidenschaft Laufen aufgestoßen hat und wo es mich jährlich wieder hinzieht.

Hoffentlich noch ganz, ganz oft in meinem Leben….
See You in FRA!

Ein kleines Schmankerl hab ich noch im Netz gefunden und war so begeistert, dass ich es Euch nicht vorenthalten wollte!

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29Sep/14Off

Die Ferse des Achilles

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Achilles
Sohn der göttlichen Meeresnymphe Thetis und dem sterblichen Peleus, des Königs von Phthia in Thessalien.
Achilles war sterblich wie sein Vater und es wurde geweissagt, dass er entweder im Krieg um Troja sterben würde, oder ein langes ruhmloses Leben führen wird.

Um die Weissagung zu verhindern hielt ihn seine Mutter Thetis zuerst in das himmlische Feuer, um die sterblichen Teile zu verbrennen und die Wunden anschließend mit Ambrosia zu heilen, doch Peleus verhinderte das. Daraufhin hielt sie ihn an der rechten Ferse und tauchte ihn heimlich, ohne dass Peleus es merkte, in den Fluss Styx.
So wurde er unverwundbar, bis auf die Ferse.

AmbrosianIliadPict47Achilles
Achilles sacrificing to Zeus, from the Ambrosian Iliad, a 5th-century illuminated manuscript

Er wird von seinem Vater dem Kentauren Cheiron anvertraut wird, der auf dem Berg Pelion in Thessalien lebt. Von Ihm lernt er die Waffenkunst, das Reiten, die Medizin und die Musik.
Schon als Jüngling zog er ein kurzes, aber ruhmreiches Leben einem langen, aber glanzlosen Leben vor. Seine Mutter versteckte ihn am Königshof des Lykomedes, um ihn vor der Teilnahme am Trojanischen Krieg zu bewahren.
Doch Odysseus entdeckte Achilles, wonach dieser mit seinem Vetter Patroklos am Kriegszug der Griechen teilnahm.
So erfüllte sich die Weissagung und Achill wurde durch einen Pfeil von Paris in seine Ferse getötet.
Allerdings wurde dieser Pfeil von dem Gott der Künste und Wissenschaften, Apoll, gelenkt.

Triumph of Achilles in Corfu Achilleion.jpg
Triumph of Achilles in Corfu Achilleion“. Via Wikipedia.

Göttersohn! o wär ich wie du, so könnt ich vertraulich
Einem der Himmlischen klagen mein heimliches Leid.
(Hölderlin)

Nun bin ich leider auch als Sterblicher auf die Welt gekommen und man hat es versäumt mich in den Fluss Styx zu tauchen. Trotzdem habe ich mich über 50Jahre mehr schlecht als recht durchs Leben geschlagen. Aber mit der Ferse habe ich die gleichen Probleme wie Achilles!

Nach zwei Wochen Pause in denen ich keine Probleme hatte, ich hatte sogar meine Teilnahme am Maintal-Ultratrail schweren Herzens abgesagt, habe ich es wieder mal gewagt eine kleine Runde zu drehen.
Es ist wie gehabt, beim Laufen selbst habe ich keine Schmerzen. Gönne ich dem Fuß jedoch einige Zeit der Ruhe (Sitzen, Liegen oder beim Schlafen), dann sind die ersten Schritte eine echte Qual.
Es ist keine Schwellung zu erkennen und auch mein Besuch beim Orthopäden hatte keinerlei neue Erkenntnisse. Lediglich der Schmerz wanderte von der Fußssohle zur „Achilles“ferse.
Und wie es aussieht setzt er sich hier nun fest.

Da ich auch meine Umfänge in keinster Weise erhöht habe, meine Laufschuhe genauso oft wechselt wie die Jahre zuvor, bin ich ziemlich ratlos und ein wenig genervt.
Ruhe selbst bringt anscheinend keine Linderung sondern setzt den Schmerz erst richtig frei.
Das Laufen selbst ist schmerzfrei. Also alles gar nicht so einfach.
Ich werde versuchen meine Läufe etwas gemächlicher anzugehen und gleichzeitig das Dehnen der Wadenmuskulatur zu forcieren. Dazu Einreiben mit Pferdesalbe, Tigerbalm sowie Umschläge mit Retterspitz. Schmerzmittel kommen bei mir nicht in Frage.

Ich werde versuchen auf meinen Körper zu hören und bei Anzeichen einer Verschlechterung entsprechende Konsequenzen ziehen müssen.
Im Notfall muss er Frankfurt Marathon dieses Jahr halt ohne mich stattfinden.
Aber bis dahin sind es ja noch vier Wochen. Vier Wochen in denen ich noch an der Ferse des Achilles arbeiten kann.

Drückt mir die Daumen!

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6Mai/11Off

Born to run

Ich möchte heute ein Buch vorstellen, welches ich im Augenblick sozusagen mit den Augen verschlinge. Selten hat mich ein Buch über das Laufen so fasziniert wie dieses. Es handelt sich um Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt “Christopher McDougall suchte eine Antwort auf eine vermeintlich [...]
27Mrz/11Off

“Kurz und schnell” contra “Lang und langsam”

Kurze, schnelle Einheiten als Alternativen zu den langen Läufen werden ja schon seit längerem als Trainingsempfehlungen ausgegeben wenn die Zeit einmal ein bisschen knapper ist. Unabhängig von der Tatsache, dass abwechslungsreiches Training, mit Aufteilung der einzelnen Trainingszonen entsprechend der gewählten Wettkampfdistanzen, eine grundlegende Basis für ein erfolgreiches Training geben, ist es immer noch das einzelne [...]
12Dez/10Off

Diro´s Sonntagsworte 49/2010

Die Wochen rasen im Augenblick nur so vorüber. Die Zeit vor Weihnachten kommt mir immer sehr schnelllebig vor. Überall wird gehetzt und gerannt. Jeder will noch schnell was und jeder braucht noch schnell was. Schnell, schnell, schnell! Eigentlich alles was ich nicht mag. Entsprechend fühle ich mich in diesen Tagen grundsätzlich nicht so wohl und [...]
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