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29Jan/16Off

Zielkorrektur

Neu auf dirosports:

Auch im Freizeitsportbereich braucht es ab und an mal eine Zielkorrektur was die Ambitionen, Wünsche oder Sehnsüchte betrifft. Wie ich seit meinem Finish bei den 100km bei TTdR 2014 erfahren musste, kann man die Belastungsschraube nicht unendlich weiterdrehen. Auch kann man die vielen Gleichgesinnten die sich im Ultrabereich alters- und Leitungsmäßig im gleichen Bereich bewegen nicht unbedingt als Maßstab ansetzen.
Der Mensch ist nun mal ein Individuum, dazu kommen sehr persönliche Rahmenbedingungen und Vorgeschichten. Also steht man mit seinen Potentialen und deren Einschätzung ziemlich alleine auf weiter Flur. Da hilft es meistens nur zu akzeptieren, was mit zunehmendem Alter erstaunlicherweise immer leichter fällt, und seine Ambitionen entsprechend zu korrigieren.

Und nachdem das Jahr 2015 sportlich für mich ein Griff ins Klo war und über den Jahreswechsel hinaus noch ein paar gesundheitliche Baustellen abgeklärt werden müssen, ist es an der Zeit auch sportlich eine Zielkorrektur durchzuführen.

Den ersten Schritt habe ich mit meiner Absage bei den 100 Meilen bei der TTdR2016 ja schon im Herbst abgehakt. Ohne die gesundheitlichen Voraussetzungen bei mir und noch mehr bei meinem treuen Begleiter Stephan ist diese Aufgabe einfach nicht realistisch.
Also was bleibt einem wenn das große Ziel oder der große Traum in läuferischer Hinsicht ein wenig wegbricht? Wehmut, Trauer oder gar Zorn?

Eigentlich nicht. Ich habe durch die Rückschläge im vergangenen Jahr ziemlich viel nachgedacht. Nachgedacht über den damaligen Ansporn welcher mich im Oktober 2007 überhaupt dazu gebracht hat meine Laufschuhe zu schnüren. Nachgedacht über die vergangenen 8 Jahre in denen das Laufen zu einem großen Bestandteil meines täglichen Lebens wurde. Und nicht nur das Laufen sondern auch das Biken und Wandern.

Ich denke wenn´s mal nicht so läuft, hilft es ab und an die vergangenen Jahre ein bisschen zusammenzufassen. Was ist denn die letzten 8 Jahre seit dem Lauf meiner Karriere mit einer solchen Tragweite alles passiert?

19. Mühlchen Triathlon 2010 Lauf mit Matthias 2009 Schöne Zeiten beim HM in Darmstadt Halbmarathon Darmstadt 2009 Marathon Frankfurt 2009 Loch Nass Vorfreude beim Start Es läuft Stolz wie Bolle! 50km Ultra Rodgau 2011 sportograf-17345240_lowres Zieleinlauf Anstieg Königsetappe Collenberg - Laufen für den Fotografen Der Lohn nach 50 harten Kilometern "Vortour" auf dem Rennsteig Marktplatz Eisenach erster Nibelungensteig Im Ziel nach einem entspannten Frankfurt Marathon Rodgau 2013 - Didi und Diro - Danke an Andy Dyrz für das Foto diro und eddy vor dem Start in Eisenach Elektrischer Reiter Tolles Team! Hans, Lee, Jesko und Ich Treffen mit André Einfach raus und laufen lassen.. Spaß hat´s gemacht! vlcsnap-2014-05-06-17h48m26s188 Bloggercamp2014 - Coole Truppe Bleibt unter uns... Best Supporter! Endlich mal getroffen! VP 174/44 Wat läuft Ausblick Ausblick Hat Spaß gemacht! BC 2015 LaufbloggerCamp 2015 Die Helden haben fertig! Tolles Team und ein toller Trip!

Wenn man überlegt, dass ich bis zum Oktober 2007 das Laufen und den Ausdauersport gehasst habe, hat sich doch einiges getan.
Das was ich den ganzen Jahren sportlich geleistet habe nimmt mir niemand mehr. Die Freude, das Leid und die vielen Stunden mit außergewöhnlichen Menschen sind ein Bestandteil in meinem Leben an die ich mich immer wieder gerne, und überraschenderweise auch gut erinnere. Mit zunehmendem Alter auch keine Selbstverständlichkeit.

Also überlegt man was einem wirklich wichtig ist im Leben. Neben der Familie und den Freunden ist der Sport an sich ein fester Bestandteil. Auch ist ein Stadtmarathon oder der eine oder andere Ultra bestimmt nicht verkehrt. Es muss halt einfach passen ohne das man sich verbiegen muss. Langwierige Vorbereitungen mag ich nicht mehr.
Schuhe anziehen und laufen. Wenn´s Spaß macht und eine gewisse Basis und Grundlage dabei raus kommt, dann kann man ja spontan mal irgendwo teilnehmen.
Aber so richtig einen Ultra planen mit all der erforderlichen Vorbereitung mag ich eigentlich nicht mehr.
Lieber ein paar Tage mit Freunden durch die Wälder streifen. Egal ob laufend oder „nur“ wandernd. Spaß haben und genießen wie schön die Natur ist.

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2Nov/15Off

Nibelungensteig 2015 – Das Video hat noch gefehlt

Neu auf dirosports:

Von unsere Tour über den Nibelungensteig bin ich noch das Video schuldig. Hat ein bisschen gedauert und lang ist’s auch geworden. Aber schließlich waren wir auch knappe 110 Kilometer unterwegs….

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5Okt/15Off

Wandern kann ganz schön anstrengend sein!

Neu auf dirosports:

Wandern war für mich immer eine sportliche Betätigung im unteren Belastungsbereich. Sozusagen regeneratives Training. Wie man sich doch irren kann!

Als Christian, Stephan und ich uns auf den Weg nach Zwingenberg machten um den Nibelungensteig in 4 Tagen abzuwandern, hatte ich im Hinterkopf meine 2 mal 2-tägige Lauftour von 2012. Die war zwar anstrengend, aber doch so, dass man den Nibelungensteig in 4 Etappen einigermaßen abwandern könnte. Hatte ich so im Hinterkopf.
Irgendwie hat der Mensch die Fähigkeit Anstrengungen, nachdem sie erledigt sind, zu verdrängen. Und einen 10kg schweren Rucksack auf dem Rücken und einen „kleinen Bagpack“ im Vorderbau, damals hatte ich ein paar Kilos weniger, sollten die Sache nicht einfacher machen.

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Drei Mann auf dem Nibelungensteig

Jedenfalls machten wir uns um kurz vor 8 Uhr auf den Weg von Zwingenberg hinauf zum Melibokus. Kurzweilig mit vielen Gesprächen, noch mehr Lachen und strammen Schrittes. Das Wetter war traumhaft. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen zum Wandern. Lediglich der kalte Wind blies ab und an ein wenig unangenehm.
Die ersten 400 Höhenmeter waren schnell im Sack und wir lagen ordentlich im Zeitplan. Als reine Laufzeit hatte ich ein Tempo von ca. 16:00min/km angepeilt. Bei den steilen Anstiegen im Odenwald nicht ganz unrealistisch.

Auf dem Melibokus Der Nibelungensteig Traumwetter Wandern bei Traumwetter macht Laune Entspannung pur in der Natur!

Die 11 Kilometer bis zum Felsenmeer legten wir in 2:40h zurück und gönnten uns in der grandiosen Kulisse erst einmal ein ordentliches Frühstück bevor es zum nächsten und längsten Anstieg der heutigen Etappe ging.

Froh gelaunt im Felsenmeer imposante Kulisse Das Felsenmeer Das Felsenmeer

Hofgut Hohenstein
Hofgut Hohenstein

Aussicht auf Reichenbach am Hofgut Hohenstein
Aussicht auf Reichenbach am Hofgut Hohenstein

Hinauf zum Krehberg (575müNN) den wir nach ca. 22 Kilometern und einer Wanderzeit von knapp 6 Stunden erklommen.
Hinab nach Schlierbach mit einigen Wellen bevor wir uns den kurzen aber knackigen Anstieg nach Lindenfels hoch quälten. Dort legten wir nach 28 Kilometern und 7,5 Stunden eine Kaffeepause beim ansässigen Bäcker ein.
So langsam wurden die Beine müder und der Rucksack immer schwerer. Wandern kann ganz schön anstrengend sein.

Kurz nach Kilometer 30 der vorletzte Anstieg am Gumpener Kreuz. Meine Erkältung der vorangegangenen Tage jagte beim Anstieg meinen Puls in ungeahnte Höhen. Jetzt hieß es sein eigenes Tempo finden und nicht mehr so viel Quatschen.

Als wir durch Weschnitz kamen hatten wir den letzten nennenswerten Anstieg der heutigen Etappe vor Augen. Der serpentinenartige Anstieg zur Walpurgiskappelle bei Kilometer 35!
Danach hieß es nur noch Zähne zusammenbeißen und die letzten 6 Kilometer in die Dämmerung zu laufen und sich in Grassellenbach ordentlich zu stärken um dann müde in die Betten zu fallen.

Die Dämmerung zog auf
Die Dämmerung zog auf

Damit war unsere erste Etappe mit knapp 41 Kilometern, 1.800 Höhenmeter und gut 11 Stunden Laufzeit geschafft. Und wir gleichfalls!
Wandern kann ganz schön anstrengend sein! Meine Polar V800 diagnostizierte 8.469 verbrauchte Kalorien und 65.508 Schritte. Tagesziel erreicht!

Mission erfüllt!
Mission erfüllt!

Als am nächsten Morgen die Sonne durch die Scheiben blitzte, war das Aufstehen nicht unbedingt flockig und locker. Ein Kran hätte wesentlich geholfen die Schlafstätte zu verlassen. Aber die Aussicht auf ein ordentliches Frühstück und die Hoffnung dass die kommende Etappe ja kürzer wird, hat es dann doch ermöglicht das Schlafgemach zu verlassen.

Morgensonne in Grasellenbach Fit wie ein Turnschuh!

Punkt 8:45Uhr verließen wir relativ erholt Grassellenbach um uns zu unserer ersten Station, „den einzig echten Siegfriedbrunnen“ zu erkunden. Die Stätte eines blutrünstigen und hinterhältigen Mordes aus früheren Zeiten.

Kurz hinter Güttersbach Siegfriedbrunnen bei Grasellenbach Blutiger Tatort!

Über den Spessartskopf, Güttersbach und Hüttenthal zog es uns zum Marbach-Stausee.

Erster Blick auf den Marbachstausee Marbach Stausee

Dort gab es eine wohlverdiente Stärkungspause nach 13 Kilometern und einer Laufzeit von knapp 3,5 Stunden. Leider meldeten sich hier erstmals meine Fußsohlen zu Wort. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich an den Sohlen Blasen bildeten. Etwas was ich eigentlich nur aus Erzählungen kenne. Also ein wenig die Füße verarztet und weiter ging es in einem Schlenker Richtung Ebersberg, wo wir uns an einer Biker-Raststätte etwas zu trinken gönnten.

Lamas in Ebersberg
Lamas in Ebersberg

Die Sonne hat selbst im Oktober noch genügend Kraft einen auszutrocknen.

Himbächel Viadukt Himbächel Viadukt Himbächel Viadukt Himbächel Viadukt

Nach knapp 19 Kilometern erreichten wir das beeindruckende Himbächel-Viadukt. Laufzeit bisher 5,5 Stunden. Zwar war die Etappe nicht ganz so hügelig wie die erste, aber der Verschleiß und die brennenden Füße machten es heute nicht einfacher und so waren wir froh, dass wir nach 24 Kilometern am Ebersberger Felsenmeer das Ende der Etappe in Bullau bereits riechen konnten.

Am Ebersberger Felsenmeer Am Ebersberger Felsenmeer

Der letzte Anstieg war geschafft und nach 9 Stunden und knapp 30 Kilometern mit knapp 1.000 Höhenmetern war es ein kurzer Abend bevor wir uns erschöpft in die Kissen fallen ließen. Die zweite Etappe war Geschichte und wir Drei waren nicht mehr ganz so frisch unterwegs.
Wandern kann ganz schön anstrengend sein!

Morgendämmerung in Bullau
Morgendämmerung in Bullau

Wie ich am darauf folgenden Morgen aus dem Bett kam kann ich nicht mehr genau sagen. Geschweige denn wie ich die Treppe nach unten bewältigte. Unser Gehirn ist bestimmt so programmiert, dass schmerzhafte Erfahrungen schnell verdrängt werden.
Mein erste Erinnerung zeigt jedoch wie drei Mann mittels zwei GPS-gesteuerten Handgeräten etwas planlos durch Bullau wanderten. Und es dauerte noch 7 Kilometer und gut 1,5 Stunden bis wir wieder sattelfest auf der Originalroute wanderten. Zuvor gab es ein paar halsbrecherische Abstiege quer durch die Botanik. Ein bisserl Abwechslung vom „einfachen Wandern“ musste wohl sein.

Wieder ein traumhafter Morgen Plan- aber nicht Ziellos! Technik hilft immer! Back on Track

Ab Schöllenbach befanden wir uns wieder auf dem Original-Track. Kilometer hatten wir keine eingespart, aber wenigstens die Reize der Natur „intensiver“ kennengelernt. Schwamm drüber und weiter.

Neugier hinter Schöllenbach An der Quellkirche in Schöllenbach An der Quellkirche in Schöllenbach An der Quellkirche in Schöllenbach

Hinauf nach Hesselbach tat dann schon ein bisschen weh. Die Kilometer und vor allem die Höhenmeter forderten ihren Tribut. Ab und an zog schon mal einer das Bein ein bisschen nach und die geschmeidigen Leoparden waren ein wenig staksig geworden.
Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich immer noch die Strecke unserer letzten Abteilungswanderung auf dem Schirm. Irgendwie hatte ich es verdrängt, dass ich für die Tour mit den Kollegen lediglich die „sanfte Alternativroute“ gewählt hatte.

Am Dreiländereck
Am Dreiländereck

Die Realität holte uns spätestens beim Anstieg von Ottorfszell nach Preunschen ein. Nach 22,6 Kilometer und 6 Stunden Laufzeit dachte ich wir kommen bald an die Baumgrenze. Ein nicht enden wollender Anstieg auf direktem Weg. Spätestens ab hier musste jeder sein eigenes Tempo gehen und Gespräche wurde eingestellt. Jeder Mann kämpfte für sich alleine bevor wir uns oben wieder zur Getränkeaufnahme sammelten. Hier gingen zudem unsere Trinkvorräte zu Ende, was die qualvollen anstehenden Kilometer nicht einfacher machte.

Rast wurde immer öfter gemacht Burgruine Wildenberg Burgruine Wildenberg Burgruine Wildenberg Traumhafte Landschaften entschädigen für die Anstrengung Ganz so flüssig lief es nicht mehr

Von Preunschen fast im freien Fall runter ins Tal, vorbei an der Burgruine Wildenberg und direkt der gleiche Höhenunterschied wieder fast senkrecht hinauf nach Beuchen. Gefühl im sauerstoffarmen Bereich eines 5.000ers. So langsam war Schicht im Schacht und Wandern fand nur noch mit dem Kopf statt.

Die Helden haben fertig!
Die Helden haben fertig!

Die Landschaft zog nur noch wenige Blicke
Die Landschaft zog nur noch wenige Blicke

Zwar war der letzte Anstieg geschafft, aber wir auch. Nach 30 Kilometern und 8 Stunden am dritten Tag war ziemlich die Luft raus. Jetzt zählten die Erfahrungen aus dem schmerzlichen Bereich. Da hilft auch keine Aufmunterung mehr. Der Kopf bestimmt was noch geht.
Dazu noch einmal kurz einen Kilometer Umweg hebt da natürlich die Freude nur unwesentlich. Die letzten Kilometer zogen sich zäh wie alter Kaugummi.

Die letzten Meter Wieder bis in die Dämmerung gewandert Die letzten Kilometer nach Amorbach

Als wir nach gut 38 Kilometern und über 10 Stunden Amorbach erreichten, wurde erst einmal eine Tankstelle geplündert. Die letzten Meter zum Ziel ging nicht ohne vorher die Wasserdepots aufzufüllen um nach einem extrem harten Tag unser Nachtlager im Schlafwagenhotel in Amorbach zu beziehen.

Natur hat Vorrang Natur hat Vorrang Uboot-Feeling Zum Glück waren die meisten von uns schmal! Müder Krieger im Schlafwagenhotel

Hier wurden erst einmal die Rücksäcke in die Abteile gefeuert um anschließen noch mal in die Stadt zu humpeln um ordentlich Pasta und Pizza zu ordern. Die Speicher waren nach den drei Tagen ziemlich leer.

Der dritte Tag brachte uns neben viel körperlichem Leid, insgesamt 38,5 Kilometer mit über 1.000 Höhenmetern und 10,5 Stunden Wandern. Ein ordentliches Paket.
Wandern kann ganz schön anstrengend sein!

Frühstück im Salonwagen Geniales Frühstücksambiente zum Abschluss

Als wir am kommenden Morgen aus unseren Kabinen krochen war der Entschluss die letzte Etappe nach Freudenberg sinnvollerweise sausen zu lassen schnell getroffen. Der körperliche Zustand von uns Dreien hätte dies zu einer einzigen Quälerei werden lassen. Und wenn man keinen Spaß mehr hat, sollte man Einsicht walten lassen und zurückstecken. Entsprechend haben wir uns nach einem ordentlichen Frühstück auf den Rückweg mit dem Zug gemacht. Im Hinterkopf die Maßgabe dass die letzte Etappe irgendwann noch mal angegangen wird. Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben!

Es waren drei tolle Tage in einem Team welches absolut toll harmonierte und welches sich definitiv jedes Jahr zusammenraffen muss um ein paar Tage dem Alltag zu entgehen. Drei Tage an denen wir von den 30 Stunden Wandern bestimmt 28 Stunden gelacht haben. Die zwei restlichen Stunden war Leiden angesagt. Aber ich denke dies hat dem Ganzen nicht geschadet.
Als Fazit bleibt festzuhalten das drei Tage eigentlich genug sind. Mit knapp 110 Kilometern ist es vielleicht 10% zu lang gewesen. Aber ein bisschen Grenzerfahrung brauchen wir vielleicht. Zumal wenn man wie ich im laufenden Jahr eher kleine Brötchen gebacken hat.

Für mich war es definitiv mein Highlight für 2015. Auch auf Grund der Tatsache, dass mein operiertes Knie in keinem Moment Schwierigkeiten machte. Es war als hätte ich nie Meniskusprobleme gehabt. Eine Tatsache die für meinen Kopf unheimlich wichtig war. Nun kann ich langsam wieder ins Laufen einsteigen.

Denn Wandern kann ganz schön anstrengend sein!

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28Aug/15Off

Urlaub 2015 – Physio, Wellness und Wandern

Neu auf dirosports:

Dieses Jahr ging meine Knie-Reha nahtlos in unseren Urlaub 2015 in der fränkischen Schweiz über. Mit ein paar Umwegen klappte es sogar meine zweite Reihe Physio im Urlaub zu integrieren und die Termine direkt in der angrenzenden Therme Obernsees abzuarbeiten.

Unsere Anreise erfolgte im Regen. Für die Autofahrt nicht unbedingt angenehm, aber nach den trockenen und heißen Tagen ein wenig Abkühlung. Aber sobald wir unser alljährliches Quartier bezogen hatten, wurde das Wetter von Tag zu Tag besser ohne gleich wieder mit Temperaturen über 30 Grad aufzuwarten.

Details Einige mussten noch arbeiten Abkühlung Erfrischung Details Alle mit dabei

Zum „Ankommen“ wurde erst mal wieder der Saunabereich der Therme Obernsees ausgiebigst genutzt. Entspannung und Erholung pur in einer wunderschönen Landschaft. Ein Vorteil unserer jährlichen Aufenthalte in der Gemeinde Obernsees bei der Familie Häfner. Die Therme ist gerade mal 500Meter entfernt und bietet stets die Möglichkeit kurzfristig das Tagesprogramm zu ändern. Außerdem fühlt man sich nach 12 Besuchen fast schon „heimisch“!

Im integrierten Physio-Fit Hentes kümmerte man sich sorgfältig um mein operiertes Knie. Die ersten Übungen  waren anstrengend brachten aber schnell einen ordentlichen Erfolg. Nach wenigen Tagen könnte ich uneingeschränkt wieder flüssig Laufen. Keine Schmerzen und keine Schonhaltungen.

Und so fing ich an langsam die eine oder andere kleine Wanderung zu unternehmen. Stets mit dem Fokus auf Reaktionen meines Knies zu achten. Die Kraft kommt langsam zurück und lediglich beim Bergabwandern fühlt sich das Knie noch nicht 100%ig wohl. Ansonsten gingen 10 Kilometer in flottem Schritt völlig problemlos. Knapp 5 1/2 Wochen nach der Knie-OP ein sauguten Gefühl. Endlich wieder Bewegung und Schwitzen unabhängig der Temperaturen!

Im Teufelsloch
Im Teufelsloch

Im Hinterkopf zwar immer der drängende Wunsch ein paar Meter zu Joggen, aber ich habe mir fest geschworen bis Oktober damit zu warten. Das aktuelle Sportprogramm bleibt bei Rehaübungen, Krafttraining und Wandern. Das einzige was ich noch mit aufnehme ist das Radfahren. Bei einer kleinen Ausfahrt mit meinen Mädels auf einem „fremden Rad“ sind die landschaftstypischen Anstiege in der fränkischen Schweiz doch noch eine Belastung für mein Knie. Hier fehlt noch die Muskulatur um wieder locker bergauf zu fahren. Entsprechend wurde eine Fläche Strecke ausgewählt, welche aber durch ihren landschaftlichen Reiz alle sportlichen Nachteile locker aufhob.

Typisch Fränkische Schweiz
Typisch Fränkische Schweiz

Und so sind haben wir nach zwei Wochen unseren entspanntem Urlaub 2015 in der fränkischen Schweiz wieder mal mit vielen Eindrücken hinter uns gebracht. Mein Knie ist von der Beweglichkeit schon fast wieder bei 100%. Lediglich die fehlende Muskulatur und die leichten Schwellungen erinnern an die OP.

Begegnungen Kunst und Kultur Bamberg Auf der Neubürg Kunst auf der Neubürg Natur pur Natur pur

Ich hoffe nun das es weiterhin so gut läuft und ich bei unserer Herbstwanderung Ende September das Knie wieder voll belasten kann. Im Augenblick sieht es jedenfalls besser aus als erwartet. Jetzt heißt es mit den Übungen dran zubleiben und nicht zu überziehen.

Halt Geduld üben!

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20Aug/15Off

Geduld ist eine Tugend die man lernen kann

Neu auf dirosports:

Geduld! Eine Tugend die man als Ultraläufer eigentlich im Blut haben sollte. Jedenfalls schadet Geduld in unserem Ausdauersport auf keinen Fall.

Nun bin ich ja eigentlich ein sehr geduldiger Mensch. Selbst wenn ich stundenlang irgendwo Warten muss werde ich selten ungeduldig. Ich nutze die Zeit meistens um Nachzudenken oder um Pläne zu schmieden.

.. bis zum Ziel!
ein mühsamer Weg bis zum Ziel!

Nach meiner Meniskus-OP hatte ich zwei Wochen lang Krücken. Dazu Temperaturen weit über 30Grad waren jetzt nicht unbedingt angenehm. Ein sehr eingeschränkter Bewegungsradius war für mich das allerschlimmste neben den Thrombosespritzen. Von 100 auf null sozusagen.

Nach zwei Wochen begann die krückenlose Zeit. Unglaublich wie schnell die Muskulatur abbaut und sich Fehlhaltungen einschleichen. Hätte ich in diesem Umfang nie für möglich gehalten.
Aber zum Glück gibt’s ja die Physiotherapeuten welche einen physisch und auch psychisch wieder Schritt für Schritt nach vorne bringen.
Kleine Übungen die die Beweglichkeit wieder zurückbringen und höllischen Muskelkater zur Folge haben. Übungen die ich mit viel Geduld auch täglich zu Hause ausführe und die deutliche Fortschritte zeigen. So geht das Treppen hinuntersteigen schon wieder sehr flüssig. Langsam, aber flüssig.

...erzeugen Ruhe und Frieden in einem.
Starke Wurzeln brauchen auch Geduld

Beim Laufen Gehen sieht alles schon wieder ganz gut aus. Entsprechend werde ich die eine oder andere kurze Wanderung absolvieren. Zur Entlasung kann man ja Stöcke mitnehmen.

Und so habe ich mir einen sehr zurückhaltenden Plan für den Wiedereinstieg vorgenommen. Sehr konservativ und mit ganz viel Geduld.
Bis Anfang September gibt’s lediglich Kraft und Gymnastik. Danach kommt wieder das Radfahren dazu und die Wanderungen werden wieder länger. Stets mit dem Hineinhören in den Körper.
Was macht das Knie und wie entwickelt sich alles.
Geduld!

Die erste größere Belastung wird unsere Mehrtageswanderung auf dem Nibelungensteig Anfang Oktober. Ich denke mal das ich dann sagen kann ob die ganze OP erfolgreich war oder nicht. Wenn ja, und davon gehe ich als Optimist aus, werde ich langsam anfangen wieder aus Laufen zu denken.

Wie man sieht ist es ein langer Weg zurück. Ein Weg der zwischen Wollen, Müssen und Können ständig hin- und herschwenkt. Begleitet von einem großen Maß an Geduld und Zuversicht. Beides habe ich und beides werde ich entsprechend einsetzen.

Es geht Tag für Tag stetig nach oben. Aber es ist noch ein weiter Weg bis zum Gipfel. Für mich zählt wie immer nicht die Zeit die ich brauche um anzukommen. Für mich zählt lediglich dass ich ankommen!

Endlich am Ziel
Mit Geduld endlich am Ziel! Hoffentlich auch 2016

Wikipedia – Geduld!
„Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.

Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.“

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22Apr/14Off

Mammut MTR React GTX – ein Allrounder

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Mammut MTR React GTX
Konstruktion:Multisportschuhe
Einsatzbereich: Trail Running; Freizeit
Material:Mesh Single Shell
Innenmaterial:Gore-Tex Extended Comfort Footwear
Sohle:Gripex Iguana Laufsohle; EVA-Zwischensohle; PU Dämpfung
Verschluss:Speed Lace Schnell-Schnürung
Gewicht:819 g (Paar in mittlerer Größe)

Als ich den Mammut MTR React GTX das erste Mal in den Händen hielt war ich über das hohe Gewicht doch überrascht. Wenn man üblicherweise sehr leichte Schuhe läuft, sind über 400 Gramm schon eine ganze Menge.

Mammut MTR React GTX - farblich sehr ansprechend Mammut MTR React GTX - Trail und/oder Freizeitschuh? Mammut MTR React GTX - Stabil und wasserdicht!

Zweiter Punkt der mir auffiel war das Schnürsystem, welches ich in solch eine Art bisher noch nicht kannte. So eine Art Klemme die die Schnürsenkel fixiert!
Ansonsten macht der Mammut MTR React GTX einen sehr stabilen Eindruck. Mit einer Sprengung von 9mm gehört der Schuh eher in den für mich höheren Bereich. Überraschenderweise hat mich diese, im Gegensatz zu einigen negativen Bewertungen für diesen Schuh, jedoch bisher nicht gestört.

Es ist im Übrigen mein erster Gore-Tex-Schuh. Hier bin ich bezüglich der Unempfindlichkeit gegenüber Nässe sehr erfreut. Wenn das Wasser nicht gerade am Knöchel in den Schuh hineinläuft, bleiben die Füße angenehm trocken.

Profil für jeden Untergrund - Mammut MTR React GTX
Profil für jeden Untergrund

Die Laufeigenschaften würde ich nicht als speziell für Trailrunning klassifizieren. Es ist für mich eher ein Schuh im Bereich AllTerrain. Ich laufe den Schuh auf Asphalt, Gras, befestigten Waldwegen und auf Trails gleichermaßen gerne. Sozusagen mein Allrounder wenn ich nicht weiß was ich für einen Schuh anziehen soll. Mit dem Mammut MTR React GTX mache ich eigentlich nie was verkehrt.

Mammut MTR React GTX - Eher Allrounder als ein reinrassiger Trailer!
Eher Allrounder als ein reinrassiger Trailer!

Letztendlich ist der Mammut MTR React GTX für mich kein „echter Trailrunner“. Es ist eher ein sehr bequemer Allrounder den man auch mal gerne zum Wandern anzieht oder sogar als Freizeitschuh nutzt. Schließlich macht er auch optisch was her.
Wer also speziell für´s Trailen etwas sucht sollte eher zu einem Spezialisten greifen. Wer aber ab und an mal abseits der Wege unterwegs ist oder auch was wasserdichtes zum Wandern sucht, liegt beim Mammut MTR React GTX nicht verkehrt!

  • Der Schuh wurde mir zu Testzwecken von Bergfreunde.de zu Verfügung gestellt. Grundsätzlich sind die Ergebnisse dieses Testberichtes unabhängig erstellt und ohne Einflussnahme des jeweiligen Anbieters. Sie entsprechen meiner persönlichen Meinung zu diesem Produkt und sind auf Grund der persönlichen Nutzung entstanden. Eine Einflussnahme seitens des Anbieters findet grundsätzlich nicht statt!

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9Nov/13Off

Laufen gegen die Winterdepression – Tipps wie man von der Couch kommt

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Wenn die Tage kürzer werden verfallen viele Menschen in eine Art Winterdepression. Sport ist gegen Depression ein anerkanntes Mittel. Aber wie bei allem im Leben muss man auch hier stets die Dosis im Blick behalten. Ich hatte ja da schon meine unangenehmen Erfahrungen gemacht.
Aber grundsätzlich ist Sport, und für mich besonders das Laufen in der Natur, eine optimale Möglichkeit seine “Winterdepression” nachhaltig zu bekämpfen.

Nun ist es ja nicht jedermanns und jederfraus Sache, bei strömendem Regen, Wind und kriechender Kälte vor die Tür zu gehen. Eine Tüte Chips, dick eingemummelt auf der Couch ist ja auch nicht schlecht. Stimmt! Aber leider nur kurzfristig.
Spätestens beim nächsten Schritt auf die Waage, kommt zu der Winterdepression noch eine weitere hinzu.
Aber ich kann beruhigen. JEDER Mensch neigt zu Bequemlichkeit. Ich eingeschlossen.
Es ist manchmal ein Qual sich aufzuraffen, seine Laufschuhe anzuziehen und nach draußen zu gehen. Es sei denn man liebt dieses Wetter. Soll es ja auch geben! ;-)

Aber was macht man wen man nicht der Schlechwetterfetischist ist? Wie kriege ich die Kurve von der Couch auf die Strecke?
Hier mal mein TOP 4 gegen die Winterdepression!

  • Sich neues Equipment zulegen und ausführen, präsentieren und Spaß damit haben. Ob es coole Klamotten sind oder eine neue Laufuhr. Sich einfach mal wieder was für sich gönnen und raus damit. Soll ja jeder sehen was ich mir Gutes gönne!
  • Oder sich ein Gewichtsziel für das kommende Frühjahr setzen. Nicht erst im Frühling feststellen, hoppla die schicken Sachen kneifen ein wenig. Einfach Tagebuch führen über die täglich verbannten Kalorien und sich dann und wann mit besonders viel Genuss etwas Leckeres gönnen!
  • In der Umgebung umhören ob es Gleichgesinnte gibt. Auf vielen Parkplätzen am Waldrand hängen Mitteilungen über Lauftreffs und in Zeiten von Social Media sollte es doch kein Thema sein jemanden zu finden der mit einem gemeinsam eine Runde dreht.  Es gibt viel mehr Menschen die “Mitläufer” suchen als man denkt. Manchmal findet man sie sogar unter den Arbeitskollegen oder unter “alten” Freunden.
  • Laufen bei strömendem Regen hat den Vorteil dass die Hundebesitzer, mit denen wir Läufer stets Pronleme habe weil sie keine Ahnung von Tierhaltung haben, faul zu Hause auf der Couch liegen! Es herrscht weitgehend “bissfreie Zone”!

Ich denke mal da hat jeder so seine eigenen Rezepte. Und bestimmt nicht jeder Ansatz ist für den einen oder anderen geeignet. Aber ich wollte einfach ein paar aufzählen die mir so spontan einfallen. Und natürlich würde ich mich freuen wenn der/die eine oder andere SEIN persönliches Rezept gegen die Winterdepression verrät!

Ich selbst ziehe jetzt meine Laufschuhe an, treffe mich mit einem Arbeitskollegen und genieße den Herbst!
Keep Running und lasst es Euch gut gehen.
Einfach raus und laufen lassen.. ...sich die schönen Seiten des Herbstes bewusst machen... Das Schöne liegt stets in der Nähe. Man muss es nur erkennen! Den Herbst mal "anti depressiv" erleben

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11Sep/13Off

Mountain Equipment – Crux SS Zip Tee – Funktionsshirt

Neu auf dirosports:

Als ich von bergfreunde.de das Funktionsshirt Crux SS Zip Tee von Mountain Equipment zum Testen zugeschickt bekam, wusste ich nicht so Recht wie man mit solch einem Testobjekt umgeht. Bei Schuhe haben wir Läufer ja kaum Probleme. Genauso sieht´s mit unserem technischen Equipment aus.
Aber ein Shirt?? Entsprechend hat es auch gedauert bis ich hier einen kleinen Testbericht über das Crux SS Zip Tee von Mountain Equipment veröffentliche.

Als erstes fällt einem bei einem Shirt die optische Aufmachung auf. Mit der Farbkombination petrol/grün trifft das Shirt schon meinen Geschmack. Dazu noch den schicken Zipper den ich dahingehend schätze, dass man ein wenig die „Zuluft“ regulieren kann!
Alles in allem ein gelungener Auftritt.

Das Mountain Equipment - Crux SS Zip Tee - Funktionsshirt

Das Mountain Equipment – Crux SS Zip Tee – Funktionsshirt

Bei der Passform sollte man sich eher eine Nummer größer orientieren. So richtig gut macht sich das Shirt nicht wenn es eng anliegt. Jedenfalls nicht, wenn man wie ich, ein paar Gramm zu viel auf den Rippen hat. Es trägt ein wenig auf wie man sagt! ;-)

Ansonsten bin ich, entgegen den bisherigen Rezessionen, mit dem Shirt zufrieden. Ich hatte bisher keine Auflockungen und Auflösungserscheinungen. Und dies trotz häufiger Nutzung. Auch unter verschiedenen Rücksäcken.
Lediglich im Bereich des Pulsbrustgurtes und bei den Trägern der Rücksäcke zeigt sich ein leichtes Peeling. Dies kommt aber auch bei anderen Shirts in diesen Bereichen vor.

Kleinere Nutzungsspuren durch Gurt!

Kleinere Nutzungsspuren durch Gurt!

Ich bin mit dem Shirt gelaufen und gewandert. Bisher keinerlei Ausfallerscheinungen.
Waschen funktioniert zusammen mit meiner anderen Funktionssportwäsche problemlos.

Ich persönlich mag vor allem im Sommer auch im nichtsportlichen Bereich Funktionswäsche. Da ich ein Mensch bin der sehr leicht schwitzt ist es ausgesprochen angenehm wenn die Feuchtigkeit schnell von der Haut wegtransportiert wird. Gerade wenn es ein bisschen zugig ist, vermeidet man durch entsprechende Kleidung die Gefahr sich zu verkühlen.

Ich persönlich bin mit dem Shirt zufrieden und hoffe, dass es mich noch viele Kilometer begleitet!

  • Das Shirt wurde mir zu Testzwecken von Bergfreunde.de zu Verfügung gestellt. Grundsätzlich sind die Ergebnisse dieses Testberichtes unabhängig erstellt und ohne Einflussnahme des jeweiligen Anbieters. Sie entsprechen meiner persönlichen Meinung zu diesem Produkt und sind auf Grund der persönlichen Nutzung entstanden. Eine Einflussnahme seitens des Anbieters findet grundsätzlich nicht statt!

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28Aug/13Off

Vaude Jura 32 Rucksack

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Ich hatte die Gelegenheit über einen zu Verfügung gestellte Gutscheine noch einen Einkauf im Onlineshop bei bergzeit.de zu tätigen. Und da ich neben meiner Leidenschaft zum Laufen auch noch gerne wandere, lag es ziemlich nahe noch einen Wanderrucksack zu bestellen.

Entschieden habe ich mich letztendlich für den Vaude Jura 32.
Der Vaude Jura 32 Rucksack hat ein Leergewicht von 915 Gramm, ein Volumen von 32 Litern und die Abmessungen 59x39x28cm.
Er besitzt ein Reißverschluss-Fach in der oberen Abdeckung und zwei Außentaschen mit Reißverschluss. Zusätzlich gibt es eine Stockhalterung und einen Ausgang für ein Trinksystem.

Also ein Wanderrucksack in mittlerer Größe der auch mal für Mehrtagestouren zum Einsatz kommt.

Der Rucksack ist mit dem AEROFLEX-System ausgestattet.
Aeroflex
Wir haben den Tragekomfort unseres bewährten Aeroflex-Rückensystems noch besser gemacht. Durch ein neues Material liegt das Rückennetz noch bequemer auf dem Rücken, ohne die Belüftung des Rückens zu beeinträchtigen. Der große Ventilationsraum zwischen Netz und Packsack sorgt nach wie vor für die ieale 3-Wege Belüftung des Rückens. Der leichte Federdrahtrahmen stabilisiert den Packsack und sorgt dafür, dass die Belüftung auch bei voll beladenem Packsack erhalten bleibt.

Aeroflex-Rückensystem beim Vaude Jura 32

Aeroflex-Rückensystem beim Vaude Jura 32

Aeroflex-Rückensystem

Aeroflex-Rückensystem

Seinen ersten richtigen Einsatz erhält der Vaude Jura 32 erst am kommenden Wochenenden bei meiner kurzen Zweitagestour über den Nibelungensteig. Hier soll er ein paar Kleinigkeiten aufnehmen die für solch eine Wanderung notwendig sind. Nichts großes, lediglich ein bisschen Wechselwäsche und was man sonst braucht mit einer Übernachtung in einem Waldgasthaus.

Der erste Eindruck ist sehr positiv. Die Verarbeitung ist wie bei allen bisher benutzten Produkten von Vaude sehr ordentlich.
Bei den ersten Anproben zeigt der Vaude Jura 32 keine erkennbaren Schwächen.Das Tragegefühl ist durch das Aeroflex-System und die gut gepolsterten Bauch- und Brustgurte sehr angenehm. Nichts drückt, zwickt und zwackt.

Hier ein paar Bilder des Rucksacks:

Sitzt gut!

Sitzt gut!

Sollte für 2 Tage reichen! Variabel verstellbares Gurtsystem! Regenschutz gepolsterte Gurte Seitentasche mit Reißverschluss Vaude Jura 32

Ich werde den Vaude Jura 32 am kommenden Wochenende nochmals ausführlich testen und danach den Blogbeitrag entsprechend ergänzen und fortschreiben. Ich denke es wird ein schöner Ausflug mit den Kollegen. Endlich mal gemeinsam etwas erleben ohne das es etwas mit der Arbeit zu tun hat. Das Wetter hat schon angekündigt das es sich von seiner besten Seite zeigen wird.
Ich freue mich darauf. Ein toller Ersatz für meinen abgesagten Halbmarathon in Darmstadt!

Der Beitrag Vaude Jura 32 Rucksack erscheint auf dirosports.

13Aug/13Off

Pfälzer-Felsentrail 2013 – Ein fantastisches Lauferlebnis mit Freunden

Neu auf dirosports:

Mein erster Pfälzer-Felsentrail ist Geschichte. Vergessen werde ich die Eindrücke vom vergangenen Wochenende jedoch nicht. Dafür war es einfach zu schön. Alles hat gepasst. Strecke, Organisation, Wetter und vor allem die vielen tollen Menschen die dabei waren. Es wird zwar schwer, aber ich will mal versuchen die Eindrücke des Wochenendes wiederzugeben.

Anreise war am Samstag. Mit dem Zug von Darmstadt nach Rodalben. Zuerst mit dem ICE nach Karlsruhe. Danach weiter mit den Regionalzügen.
Je weiter ich in die Wildnis kam, desto langsamer wurden die Züge. Bis sie in Landau endgültig standen. Zug da, Fahrer Fehlanzeige. Mit einer Stunde Verspätung kam ich dann in Rodalben an und freute mich auf mein Hotel.

Aber gleich nach meiner Ankunft hatte ich „The Master of Pfälzer-Felsentrail“ Martin am Telefon, der den Befehl aussprach wir gehen Laufen und machen kein Nickerchen!
Also schnell in die Laufsachen gesprungen und zum verabredeten Treffpunkt.

Nach ein bisschen Warterei wurde ich von Stefan, Jesko und Sabrina abgeholt. Kurze Begrüßung im Auto und weiter zum verabredeten Lauf. Dort wurden wir schon von Martin, Hans sowie Katharina und Rudi empfangen.
Es war ein wunderschöner Lauf mit ständigem Auf und Ab in einer wunderschönen Gegend. Ein tolles Warm-Up für den kommenden Pfälzer-Felsentrail!

Danach kurz zurück ins Hotel zum Duschen und Umziehen bevor Andreas, der im gleichen Hotel übernachtete wie ich, und ich von Jana abgeholt wurden. Ziel war der Biergarten im Forsthaus Beckenhof.
Hier hatten wir einen tollen Abend mit weiteren Läufern die dazukamen und, darüber habe ich mich besonders gefreut, die Durchreisenden José und Nicola auf Ihrem Weg in den Urlaub. Es wurde deftig gegessen und viel gelacht bevor es dann endgültig gegen 23:30 zurück in´s Hotel ging. Aufgedreht aber hundemüde. Und an Ausschlafen war am Sonntag ja auch nicht zu denken.

Sonntag Morgen 7:00Uhr aufstehen. Fertig machen für den Pfälzer-Felsentrail.
Kleines Frühstück mit Andreas, welches auf Grund des reichhaltigen Angebotes vom Umfang her schweren Herzens eingeschränkt wurde. Aber mit vollem Bauch die Pfälzer Berge hoch ist nicht unbedingt optimal.

Andreas kurz vor dem Start

Andreas kurz vor dem Start

Ich in frischem Zustand

Ich in frischem Zustand

Kurz nach 8:00Uhr machte ich mich mit Andreas auf den Weg zum Hilschberghaus. Start- und Zielpunkt des 2. Pfälzer-Felsentrail. Gleich nach dem Frühstück mal ein Anstieg zum Wachwerden.

Auf dem Parkplatz gab´s dann das gewohnte große Hallo. Altbekannte, Neubekannte, Unbekannte und ganz viele Facebookbekannte waren zu begrüßen. Immer wieder toll wenn man die ganzen Menschen wieder trifft und vor allem die, die man bisher nur virtuell kannte!
Immer wieder ein Erlebnis!

Streckenvorschau

Streckenvorschau

Und dann ging es kurz nach 9:00 Uhr los auf die Strecke. Gemeinsam und auf Grund der Trailstrecke im Gänsemarsch. Von Anfang an ein Auf und Ab auf traumhaft schönen Trailpfaden.
Weicher Untergrund der auch von den vielen Barfußläufern angemessen genossen wurde.

Enge Pfade

Enge Pfade

Barfuß im Pfälzerwald

Barfuß im Pfälzerwald

einfach nur schön!

einfach nur schön!

Hast Spaß gemacht Jesko! Respekt für deinen Barfußlauf!

Hast Spaß gemacht Jesko!
Respekt für deinen Barfußlauf!

Felsen ohne Ende

Felsen ohne Ende

Trails ohne Ende

Trails ohne Ende

Es bildeten sich immer wieder kleine Grüppchen, wo man sich mit Alt- oder Neubekannten trefflich unterhalten konnte. Angenehmes Tempo und immer wieder eine kleine Pause zum Sammeln des ganzen Trosses.
Alle Gespräche und Ereignisse auf dieser traumhaften Strecke wiederzugeben ist unmöglich und würde den Rahmen hier sprengen. Aber ich denke die Bilder sagen sowieso mehr als alle Worte.

Es war einfach nur toll. Trotz des anspruchsvollen Kurses habe ich selten so viel gelacht. Angenehme Gespräche mit ganz vielen tollen Menschen. Ich würde zwar nicht behaupten das die 9 Stunden Pfälzer-Felsentrail im Fluge vergingen, aber es war sehr entspannt und locker. Lediglich das Anlaufen nach den üppig gefüllten Verpflegungspunkten wurde immer schwerer. Ob´s an der aufkommenden Müdigkeit oder dem vielen Kuchen lag kann ich im Nachhinein schwer beurteilen!

Trail forever!

Trail forever!

Sammelpunkt

Sammelpunkt

Lee am Karl-May Felsen

Lee am Karl-May Felsen

bizarre Felsen

bizarre Felsen

Jedenfalls war ich am Ende schon froh als wir im Hilschberghaus wieder wohlbehalten ankamen. Und wie die Aufzeichnung zeigte mit ein paar Höhenmetern mehr im Gepäck als ursprünglich gedacht.

Jedenfalls war der Abstieg zum Hotel ein nicht ganz einfacher. Füße und Beine freuten sich auf eine Pause. Aber erst musste eine Dusche her bevor ich wieder zu den Anderen zurückkehrte.
Und zum Glück hat mich Hans am Hotel abgeholt und wieder zum Hilschberghaus hochgefahren. Ich weiß nicht wie lange der Aufstieg zu Fuß gedauert hätte! Dafür nochmals Danke Hans!!

Zu Essen gab´s dann auch noch was und die Kohlehydrat und Flüssigkeitsspeicher konnten wieder einigermaßen aufgefüllt werden. Leider waren nicht mehr allzu viele vor Ort um den Abend ausklingen zu lassen. Viele machten sich schon auf den Heimweg. Ich hatte ja zum Glück noch eine Übernachtung angehängt um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.
Hat sich schon wegen des tollen Sonnenunterganges gelohnt!

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der Pfälzer-Felsentrail eine der schönsten Veranstaltungen war bei denen ich bisher teilgenommen haben. Top organisiert und mit viel Herz umgesetzt.
Ich möchte mich ganz herzlich dafür bedanken, dass ich teilnehmen durfte.
Martin, Hans, Stefan sowie alle Familienangehörige und sonstige Helfer. Ganz, ganz herzlichen Dank. Ihr habt etwas ganz besonderes auf die Beine gestellt.
Und wenn der Pfälzer-Felsentrail 2014 wieder stattfindet, würde ich mich freuen wenn ich wieder dabei sein darf!

Tolles Team! Hans, Lee, Jesko und Ich

Tolles Team!
Hans, Lee, Jesko und Ich

DANKE!!

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